SWR-Tagesgespräch mit dem EKD-Ratsvorsitzenden Nikolaus Schneider zu Weihnachten, Afghanistan und Papstbesuch

Im Gespräch mit Rudolf Geissler kritisiert Schneider unter anderem, dass in der Bundesregierung inzwischen mit unterschiedlichen Zungen über ein Datum für den Bundeswehrabzug aus Afghanistan gesprochen werde.

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2 Kommentare zu “SWR-Tagesgespräch mit dem EKD-Ratsvorsitzenden Nikolaus Schneider zu Weihnachten, Afghanistan und Papstbesuch”

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    Hallo,

    ich finde Herr Schneider sollte sich nicht so häufig in die Politik einmischen, denn er ist ja Geistlicher und nicht Politiker. Natürlich gehören Kriege zu den weniger schönen Seiten unser Welt und jeder Gefallene ist ein Gefallener zuviel.
    Der körperliche Tod eines Soldaten läßt sich jedoch dadurch relativieren, daß ja jeder Mensch früher oder später sowieso einmal sterben muß. Schlimmer als der körperliche Tod ist der seelische Tod. Der körperliche Tod ist nur der Übergang ins Jenseits, der seelische Tod bedeutet aus christlicher Sicht etwas viel schlimmeres, was ich hier nicht ausführen möchte.
    Summa summarum ist es viel wichtiger Menschen vor dem seelischen Tod als vor dem körperl. Tod zu bewahren, und genau das wäre die Aufgabe bzw. das Amt von Herrn Schneider. Es ist öffentlich bekannt, daß Herr Schneider die Jungfrauengeburt leugnet. Zunächst ist man geneigt anzumerken, was Schneider in so einer Nebensache denke, sei doch völlig egal. Aber da täuscht man sich! Wer die Jungfrauengeburt leugnet, leugnet damit, daß Jesus der inkarnierte Sohn Gottes war. Wäre Jesus nur der leibliche Sohn Josephs, gäbe es kein Seelenheil. Nur der fleischgewordene Sohn Gottes konnte die Sünde der ganzen Menschheit tragen und so zum Heiland der Welt werden. Herr Schneider tastet den wichtigsten Artikel des evangelischen Glaubens an: Die Rechtfertigungslehre. Das Amt Herrn Schneiders wäre es, sich um das geistliche Wohl seiner Kirchenglieder zu kümmern, aber er tut genau das Gegenteil davon!

    Gruß,
    Brändlein

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    Hallo,
    ich persönlich finde, Herr Schneider sollte sich nicht soviel in die Politik einmischen, denn er ist ja nicht Politiker, sondern Geistlicher.
    Was ist die Aufgabe eines Geistlichen?
    Antwort: Selbstverständlich soll er sich um das Seelenheil der Kirchenglieder kümmern!
    Tut Herr Schneider das?
    Herr Schneider tut genau das Gegenteil davon: Herr Schneider verleugnet die Jungfrauengeburt.
    Was hat die Jungfrauengeburt mit dem Seelenheil zu tun?
    Nur der Christus, der Sohn Gottes, der aus der Ewigkeit bzw. dem Himmel zu uns herabkam, konnte die Sünde der Menschheit auf sich nehmen. Wer die Jungfrauengeburt leugnet, der sagt praktisch, Jesus wäre lediglich ein leiblicher Sohn Joseph gewesen, d. h. Jesus wäre nur ein sündiger, sterblicher Mensch aus dem Geschlecht der Menschen gewesen und hätte nie unsere Sünden am Kreuz tragen können.
    Wer die Jungfrauengeburt leugnet, tastet den Hauptartikel des evangelischen Glaubens an: Die Rechtfertigungslehre (Vergebung und ewiges Leben durch Christus den Sohn Gottes, der durch ein Wunder des hl.Geistes in den Leib der Maria kam, Jesus genannt wurde, und unsere Sünden am Kreuz getragen hat).
    Die Lehre von der Jungfrauengeburt wurde ganz bewußt von der alten Christenheit in die Glaubensbekenntnisse aufgenommen, weil die alte Christenheit damit die fundamentale Bedeutung dieser Lehre aufzeigen wollte.
    Wir haben also 2 Zeugnisse für die Jungfrauengeburt: Die Hl. Schrift und die Glaubensbekenntnisse der Alten Kirche.
    Die Alten Kirche hätte Herrn Schneider nicht geduldet!
    Vielleicht wäre er lieber Soldat geworden.
    Gruß,
    Rainer Brändlein http://www.glaubereal.wordpress.com

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