Archiv für März 2nd, 2020

März 2nd, 2020

Ursus Wehrli: «Einsiedler würde mir als Beruf auch taugen»

Er hat Typograph gelernt, den Militärdienst verweigert, ist Clown geworden. Dann hat er Nadja Sieger getroffen. Zusammen sind sie seit über 30 Jahren «Ursus & Nadeschkin». Aber Ursus Wehrli geht regelmässig fremd. 

«Ursus & Nadeschkin» gehören zu den erfolgreichsten Bühnenkünstlern der Schweiz. Daneben gehen sie immer wieder eigenen Projekten nach. Ursus Wehrli räumte beispielsweise einst so gekonnt abstrakte Kunst auf, dass ihn die New York Times zu Hause in Zürich für eine Homestory besuchte. Jetzt erscheint sein neues Buch. Ein Tagebuch: «Heute habe ich beinahe was erlebt».

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März 2nd, 2020

Schmähungen gegen Hoffenheim-Mäzen – DFB hat einen Präzedenzfall geschaffen

Nachdem Bayern-Ultras Hoffenheims Dietmar Hopp mit Plakaten geschändet haben, wurde das Spiel unterbrochen, danach mit einem Nichtangriffspakt zuende gebracht, Vorstandsvorsitzender Karl-Heinz Rummenigge FC Bayern München schaut mit Dietmar Hopp re die Schlussminuten vom Spielfeldrand aus an. (www.imago-images.de)Ein Banner mit der Aufschrift „Hurensohn“ hat für einen Eklat in der Bundesliga gesorgt. Es richtete sich gegen den Milliardär Dietmar Hopp. Der DFB setzt auf Bestrafungen. Sportwissenschaftler Harald Lange fragt sich, ob bei anderen Beleidigungen nun ähnlich konsequent vorgegangen wird.

Harald Lange im Gespräch mit Nicole Dittmer
www.deutschlandfunkkultur.de, Interview
Hören bis: 19.01.2038 04:14
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März 2nd, 2020

Vatikan öffnet Archive der Nazi-Zeit – „Die Holocaust-Frage ist natürlich eine zentrale Frage“

Papst Pius XII.sitzt am Schreibtisch (undatiertes Foto). (dpa / picture alliance / epa ansa Ettore Ferrar)Was wusste Papst Pius XII. über den Massenmord an den Juden? Forscher dürfen nun in das Archiv des Vatikans, um Licht in die Jahre 1939 bis 1958 zu bringen. Der Kirchenhistoriker Hubert Wolf hat schon am ersten Tag einen überraschenden Fund gemacht.

Hubert Wolf im Gespräch mit Nicole Dittmer
www.deutschlandfunkkultur.de, Interview
Hören bis: 19.01.2038 04:14
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März 2nd, 2020

Verschwörungstheoretiker – „Diese Leute suchen Erklärungen“

Mancher Verschwörungstheoretiker sieht beim Blick in den Himmel nicht Kondensstreifen, sondern angebliche "Chemtrails" zur Gehirnwäsche der Bevölkerung (picture-alliance/www.picturedesk.com)Der Amerikanist Michael Butter forscht über Verschwörungstheorien. Fürs Gespräch mit deren Anhängern rät er zur Behutsamkeit und nicht immer zum Argumentieren. Die Theorien sprächen insbesondere Menschen an, die schlecht mit Unsicherheit und Ambivalenz umgehen können.

Michael Butter im Gespräch mit Stephan Karkowsky
www.deutschlandfunkkultur.de, Interview
Hören bis: 19.01.2038 04:14
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März 2nd, 2020

Umsteuern für den Klimaschutz – Durch ökologischen Wandel wird das Leben nicht teurer

Eine Frau fährt Fahrrad umgeben von umweltfreundlichen Symbolen wie Windrad, Recycling-Pfeil und Licht einer Energiesparlampe (imago/Ikon Images)Gegen die Forderung nach ökologischem Umbau der Wirtschaft wird eingewandt, dass das Leben der Bürger damit teurer würde. Stimmt nicht, sagt Wirtschaftsexpertin Maja Göpel: Wenn zum Beispiel die Miete steige, liege das eher an verfehlter Finanzpolitik.

Maja Göpel im Gespräch mit Stephan Karkowsky
www.deutschlandfunkkultur.de, Interview
Hören bis: 19.01.2038 04:14
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März 2nd, 2020

Gesundheit – Beim Coronavirus den Schwerpunkt bei Risikogruppen setzen

Das Gesundheitsamt in Heinsberg. Im Kreis Heinsberg gab es den ersten bestätigten Fall des Coronavirus in Nordrhein-Westfalen. (picture-alliance/dpa/Jonas Güttler)Steigt die Zahl der Coronafälle, sollte nach dem Influenza-Pandemieplan verfahren werden, sagt Gudrun Widders vom Gesundheitsamt Spandau. Das bedeute vor allem, Schwerpunkte bei stark gefährdeten Gruppen zu setzen, etwa bei Schwerkranken oder Tumorpatienten.

Gudrun Widders im Gespräch mit Stephan Karkowsky
www.deutschlandfunkkultur.de, Interview
Hören bis: 19.01.2038 04:14
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März 2nd, 2020

Integrationsgipfel im Kanzleramt – „Viele Menschen mit Migrationsbiografie haben Angst“

Menschen stehen in Hanau am Denkmal der Brüder Grimm auf dem Marktplatz, wo Bürger mit Blumen, Plakaten und Kerzen ihre Trauer zum Ausdruck bringen. (picture-alliance/dpa/Frank Rumpenhorst)Nach dem rassistischen Angriff in Hanau dürfe nicht mehr nur geredet werden, sagt Kurdenvertreter Ali Ertan Toprak. Vor dem Integrationsgipfel betont er, dass die deutsche Politik eine „Kultursensibilität“ vermissen lasse.

Ali Ertan Toprak im Gespräch mit Stephan Karkowsky
www.deutschlandfunkkultur.de, Interview
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