Archiv für Februar 3rd, 2018

3. Februar 2018

Stefan Karlen, Chef des Logistik-Konzerns Panalpina

Der 44jährige Stefan Karlen steuert den Logistik-Riesen Panalpina mit seinen weltweit 15’000 Angestellten durch eine herausfordernde Zeit. Denn das Logistik-Geschäft verändert sich grundlegend. Darüber spricht er im «Tagesgespräch» bei Iwan Lieberherr.Der Walliser Stefan Karlen ist seit anderthalb Jahren Chef des Logistik-Konzerns Panalpina. Zuvor leitete er die Region Asien-Pazifik. Das Unternehmen kennt er sehr gut, denn er steht bereits seit 1997 im Dienste von Panalpina – in verschiedensten Funktionen, an verschiedensten Orten.Panalpina durchlebt einen tiefen Wandel. Denn das Logistik-Geschäft beinhaltet nicht bloss den Transport eines Produkts von einem Flughafen zu einem anderen Flughafen. Panalpina erledigt auch immer mehr vor- und nachgelagerte Arbeiten: von der Zoll-Abwicklung bis hin zur Installation von Mobilfunk-Antennen.Im «Tagesgespräch» gewährt Stefan Karlen Einblick ins Geschäft eines Logistik-Riesen. Er erklärt, weshalb Panalpina künftig verstärkt auf den Transport von frischen, verderblichen Produkten setzt. Und er nimmt Stellung zu den Abschottungstendenzen mancher Länder. Der zunehmende Protektionismus bereitet ihm aber noch keine grossen Sorgen.

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3. Februar 2018

Patricia Kopatchinskaja, musikalische Revoluzzerin

Sie gehört zu den gefragtesten Geigerinnen der Gegenwart und hat am Sonntag einen Grammy gewonnen: Die Wahlschweizerin Patricia Kopatchinskaja surft auf der Erfolgswelle. Im «Tagesgespräch» bei Marc Lehmann erklärt die 40jährige, weshalb sie es liebt zu provozieren.Unter den zeitgenössischen Geigenvirtuosen ist sie die Exzentrikerin. Nur schön zu spielen reicht ihr nicht, sie will herausfordern. Konzerte sollen nicht bequem sein, sondern ein prickelndes Erlebnis. Das mögen nicht alle. Kopatchinskajas Stil stösst in der Klassikwelt nicht nur auf Begeisterung.Die Eigenwillige, Unangepasste tritt rund um die Welt mit den grössten Orchestern, besten Dirigenten und interessantesten Musikern auf und ist oft auf Achse. Im Moment hält sich die gebürtige Moldawierin aber gerade an ihrem Wohnort Bern auf, wo sie ebenfalls grosse Pläne hat.

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3. Februar 2018

Nordkorea und die nukleare Option

Wie ernst ist die Gefahr, die durch das nordkoreanische Atomprogramm ausgeht? Ein Blick hinter die Kulissen der explosiven Krisenregion in Ostasien.

Gast: ZDF-Korrespondent Thomas Reichart; Moderation: Julia Schöning

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3. Februar 2018

Filme gegen Gewalt und Ignoranz – Andres Veiel

Der Durchbruch als Filmregisseur gelang ihm mit seinem Dokumentarfilm „Black Box BRD“ über den Bankenmanager Alfred Herrhausen und den RAF-Terroristen Wolfgang Grams. Heute ist Andres Veiel zu Gast in der Redezeit.

Gast: Andres Veiel, Autor, Film- und Theaterregisseur; Moderation: Anja Backhaus

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3. Februar 2018

Lea

Mit 15 die ersten zaghaften musikalischen Gehversuche auf Youtube, mit 16 bereits ein kleiner Star. Heute ist die Singer-/Songwriterin aus Kassel fest im Deutschpop etabliert. Was Lea als nächstes machen will, hat sie im 1LIVE-Interview verraten.

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3. Februar 2018

Beate Jessel, Präsidentin des Bundesamtes für Naturschutz, zum steigenden Wolfsbestand

Interview mit Pascal Fournier | Im SWR-Tagesgespräch mit Pascal Fournier spricht sich die BfN-Präsidentin gegen Pläne aus, in Deutschland die Jagd auf Wölfe wieder zu erlauben. Die wachsende Wolfspopulation sei „aus Sicht des Naturschutzes erfreulich“, so Beate Jessel. Sie plädiert statt dessen für ein umfassendes Wolfs-Management, das großzügige Unterstützungen für betroffene Viehhalter und Landwirte einschließt. Der Abschuss einzelner Tiere sei nur dann angezeigt, wenn es zu einem Angriff auf einen Menschen komme. Ein solcher Fall sei aber seit der Rückkehr des Wolfs nach Deutschland vor rund 20 Jahren nciht bekannt.

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3. Februar 2018

Marie Kapretz (ehem. Vertreterin Kataloniens in Berlin) zum Katalonien-Konflikt

Interview mit Pascal Fournier | Im SWR-Tagesgespräch mit Pascal Fournier kritisiert die ehemalige Vertreterin Kataloniens in Berlin mangelnde Gesprächsbereitschaft der spanischen Zentralregierung. Diese wolle den Konflikt ausschließlich mit juristischen Mitteln beilegen und sperre sich gegen Verhandlungen ebenso wie gegen Vermittlungsangebote. Der derzeit im belgischen Exil ausharrende frühere Regionalpräsident Carles Puigdemont bleibe der einzig legitime und „logische“ Kandidat für das Amt des katalanischen Regierungschefs.

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3. Februar 2018

Thomas Thieme, Schauspieler

Er gehört zu den wenigen deutschen Charakterdarstellern. Thomas Thieme spielt eindrucksvoll, ob in „Der Untergang“, dem Oscargekrönten Stasi-Drama: „Das Leben der Anderen“ oder dem „Baader Meinhof Komplex“. Im Fernsehen spielte er Helmut Kohl in „Der Mann aus der Pfalz“ und ermittelte an der Seite von Iris Berben in „Rosa Roth“. Der in Weimar geborene Schauspieler hatte sein Debüt am Theater Görlitz. 1984 reiste er aus der DDR aus und war zunächst am Schauspiel Frankfurt am Main engagiert und danach an weiteren großen Bühnen. Er wurde für seine Rolle als Richard III. zum Schauspieler des Jahres gekürt. Am 5. Februar ermittelt Thomas Thieme im ZDF als Jakob Franck in „Der namenlose Tag“.

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3. Februar 2018

Luigi Toscano, Fotograf und Filmemacher

Er ist der Sohn italienischer Gastarbeiter. Er war Dachdecker, Türsteher, Fensterputzer. Dann besann sich Luigi Toscano auf seine künstlerischen Fähigkeiten und wurde Fotograf und Filmemacher. Sein aktuelles Projekt heißt „Gegen das Vergessen“. Ein Jahr lang traf Toscano Verfolgte des NS-Regimes und Holocaust-Überlebende. Er reiste nach Russland, Israel und in die USA. Er sprach mit Juden, Sinti und Roma, Homosexuellen und Zwangsarbeitern. Er sprach – vielleicht zum letzten Mal – mit Zeitzeugen. In der vergangenen Woche war Toscano in New York im UN-Hauptquartier. Dort wurde seine Ausstellung eröffnet.

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3. Februar 2018

Sondaschule

Spaß haben, abtanzen, mal richtig aus sich rausgehen, das wollen Sondaschule ihrem Publikum bieten, vor allem live auf der Bühne. Mit ihrem Ska & Punk Mix passen Sondaschule heute Abend perfekt ins Vorprogramm von Flogging Molly, die als Headliner in der Columbiahalle spielen werden.

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3. Februar 2018

Holler My Dear

Wenn die Welt schwer auf den Schultern liegt, müssen die Beine umso leichtfüßiger zum Beat wippen. Mit Steady As She Goes kommt von den Berlinern Holler my Dear ein Disco-Folk-Album um die Ecke, das den tristen Status Quo in federnde Tunes verwebt. Mit Hi-Hats und Trompeten – sowie, klar, Akkordeon – tanzen die vielseitigen Sechs gleichzeitig zart auf der Filterbubble und sind dabei doch entschieden politisch; spielen akustisch und trotzdem Disco. Laura Winklers seidig-athletischer Gesang schwebt dabei zwischen Eskapismus und Eskalation, malt mit Lauten, lässt Lautes sanft klingen und four auch mal on the floor sein. Christiane Falk begrüßte Laura Winkler von Holler My Dear im radioeins-Studio.

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3. Februar 2018

FM4 Interview: Nicholas You

Sozialer Zusammenhalt in Städten, das war Thema der Internationalen Bürgermeisterkonferenz NOW, die Ende Jänner in Wien stattgefunden hat, unter den Gästen war auch Nicholas You. Nachhaltigkeit und strategische Planung sind die Schwerpunkte des Stadtentwicklungsexperten, der die Vereinten Nationen, Regierungen aber auch Industrie und zivilgesellschaftliche Projekte berät.
Nicholas You lebt und arbeitet auch in Kenia, Joanna Bostock hat mit ihm über die Flüchtlingssituation in Afrika gesprochen.

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3. Februar 2018

Lars Reichow – Kabarettist und Fastnachtsredner

Auch in diesem Jahr wird Lars Reichow wieder als „Nachrichten-Moderator“ bei der traditionellen Fernseh-Sitzung „Mainz bleibt Mainz“ in die Bütt steigen. Bei seinem Auftritt im vergangenen Jahr nahm der Kabarettist die AfD satirisch aufs Korn. Er erhielt viel Zuspruch, ist aber auch selbst zur Zielscheibe geworden. Mariela Milkowa hat mit Lars Reichow über Courage, Donald Trump und sein neues Bühnenprogramm „Lust“ gesprochen.

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3. Februar 2018

Am Tisch mit Elli H. Radinger, Wolfsforscherin

Süchtig nach Wölfen ist sie – die Wolfsexpertin Elli Radinger. Sie selbst nennt sich eine Wolfaholic. Ein Wolfskuss in einem Nationalpark war es, der diese Liebe zu den Wölfen ausgelöst hat.

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3. Februar 2018

Am Tisch mit Benedikt Fehr, "Geld-Erklärer"

„Du musst einmal an die Börse“, prophezeite ihm ein Onkel, da war Benedikt Fehr noch ein Kind. Seine Leidenschaft für das Geld hat ihn zur Deutschen Bundesbank geführt.

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3. Februar 2018

Zu Gast war Haegue Yang, Künstlerin und Kunst-Professorin

Sie ist in Seoul aufgewachsen und lebt in Berlin, die Installationskünstlerin Haegue Yang. Ihre Kunst war bei der Venedig Biennale und in zahlreichen Museen ausgestellt, zuletzt in Seoul, in Mexiko und im Centre Pompidou in Paris. Seit kurzem ist sie Professorin an der Frankfurter Städelschule, wo sie auch ausgebildet wurde. Ihre Skulpturen aus Jalousien, Kleiderständern und Ventilatoren wirken oft abstrakt. Immer wieder arbeitet Haegue Yang mit Jalousien. Sie sagt: „Ich wollte eigentlich nie auf einen Werkstoff festgenagelt werden. So eine Verbindung ist ja für eine Künstlerin nicht befreiend. Zum ersten Mal habe ich Jalousien 2006 eingesetzt, seitdem ist viel passiert und trotzdem hatte ich immer wieder das Gefühl, noch nicht alles ausgeschöpft zu haben. Man fühlt sich dem Material gegenüber verantwortlich, weil man will, dass es sich vollständig entfaltet. Das resultierte in einer Krise, als ich merkte, dass ich zu gut mit dem Material umgehen konnte. Das war 2014. Ich dachte, es sei das Ende der Jalousienarbeiten.“ War es aber nicht, sie hat auch die minimalistischen „Modular Structures“ des amerikanischen Künstlers Sol LeWitt (1928-2007) mit der Jalousie uminterpretiert.

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3. Februar 2018

Zu Gast war Alissa Walser, Malerin und Schriftstellerin

Sie ging 1981 nach New York, um Malerie zu studieren. Dort entstanden zunächst großformatige, pastose Bilder in Öl. Die Malerei – und später die schnelle, unmittelbare, oft auch malerisch angelegte Zeichnung – blieb fester Bestandteil ihrer Arbeit, wurde jedoch um das Schreiben (meist Kurzgeschichten und Erzählungen) und Übersetzen ergänzt. Schon früh, 1992, gewann sie den Ingeborg-Bachmann-Preis. Es folgten viele weitere Preise und Stipendien, die zwar in erster Linie ihr als Autorin und Übersetzerin galten, jedoch immer auch ihr bildnerisches Schaffen mit einschlossen, denn Alissa Walser liebt es, Text und Bild zu kombinieren und integriert gerne eigene Zeichnungen und Bilder in ihre Buch-Veröffentlichungen.
„Haben denn nicht die meisten gemalt, bevor sie schreiben lernten?“ fragt Alissa Walser in ihrer Kurzgeschichte „Über meine Arbeit“. Und gibt sogleich die Antwort: „Bevor wir lesen lernen, schauen wir Bilder an.“ Alissa Walsers Bildwelt kreist um Mensch und Tier. In der Frankfurter Galerie Arte Giani sind jetzt Zeichnugen und Malerei zu sehen. Im hr2-Kulturcafé gibt sie Auskunft darüber und erzählt über den Film „Licht“, der ab 1. Februar ins Kino kommt, nach Alissa Walsers Roman „Am Anfang war die Nachtmusik“.

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3. Februar 2018

Thorsten Jantschek zur Sachbuchbestenliste – Freude am literarischen Streit

Die Auswahl der zehn besten Sachbücher im Februar 2018 (C. Bertelsmann, DTV, Rowohlt Berlin, C. Fischer, Hanser, Taschen, C.H. Beck, S. Fischer, Mohr Siebeck, C.H. Beck)Die Februar-Liste der zehn besten Sachbücher ist erschienen. Jurymitglied Thorsten Jantschek zeigt sich von der „Weltgeschichte der deutschsprachigen Literatur“ auf Platz 1 ebenso fasziniert wie vom literarischen Streit um das Buch.

Thorsten Jantschek im Gespräch mit Dieter Kassel
www.deutschlandfunkkultur.de, Interview
Hören bis: 10.08.2018 09:18
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3. Februar 2018

Hetzkampagne gegen TV-Reportage – Blick auf eine andere Epoche in Polen

Polish politician, Member of the European Parliament Ryszard Czarnecki | (PAP / dpa)Dem polnischen Europaabgeordneten und Vize-Präsidenten des EU-Parlaments, Ryszard Czarnecki, droht ein Amtsenthebungsverfahren nach der Kampagne gegen eine Oppositionspolitikerin und eine TV-Reportage über sie. Die Journalistin Annette Dittert hat ihn gedreht und wurde ebenfalls Opfer der Hetzkampagne.

Annette Dittert im Gespräch mit Dieter Kassel
www.deutschlandfunkkultur.de, Interview
Hören bis: 10.08.2018 09:07
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3. Februar 2018

Theresa Lachner über 50 Jahre "Wunder der Liebe" – "Selbstbefriedigung ist wie Zähneputzen"

Oswalt Kolle: Das Wunder der Liebe II - Sexuelle Partnerschaft, Deutschland 1968, Regie: Alexis Neve, Szenenfoto Copyright: IFTN UnitedArchives03614 Oswalt Kolle the Wonder the Love II sexual Partnership Germany 1968 Director Alexis Neve Scene photo Copyright UnitedArchives03614 (imago stock&people)Auch heute ist Selbstbefriedigung für viele Leute ein schwieriges Thema, sagt Theresa Lachner. Die Sex-Bloggerin wundert sich dann manchmal, dass Dinge, die eigentlich cool sein sollten, einfach immer noch nicht ganz so cool sind, wie man dann denken könnte.

Theresa Lachner im Gespräch mit Dieter Kassel
www.deutschlandfunkkultur.de, Interview
Hören bis: 10.08.2018 08:37
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