Archiv für Dezember 7th, 2017

7. Dezember 2017

Pater Nikodemus über Präsident Trumps Jerusalem-Entscheid

US-Präsident Donald Trump will trotz internationalen Protesten Jerusalem als Hauptstadt Israels anerkennen. Nikodemus Schnabel ist Benediktinermönch in der Jerusalemer Dormitio-Abtei und Gast von Susanne Brunner.Auf dem Berg Zion vor den Mauern der Altstadt Jerusalems steht ein Benediktinerkloster, die Dormitio-Abtei. Sie gehört weder zum Staat Israel noch zu den palästinensischen Autonomiegebieten. Als «Niemandsland» hat Nikodemus Schnabel den Ort in einem Buch über sein Leben als Mönch hier beschrieben. Und trotzdem: Sein Kloster ist in Jerusalem, und seit bald anderthalb Jahrzehnten erlebt er die Spannungen und Friedensbemühungen in dieser umstrittenen und geteilten Stadt. Für Israel ist ein ungeteiltes Jerusalem seine Hauptstadt, Palästinenser erheben Anspruch auf den Ostteil der Stadt als Hauptstadt für ihren eigenen Staat, den es aber noch nicht gibt. «Jerusalem ist ein Sehnsuchtsort für Juden, Moselms und Christen, sie ist so vielfältig und kompliziert», sagt Pater Nikodemus. «Sie wäre langweilig, wenn sie rein muslimisch, jüdisch oder christlich wäre, der ganze Zauber wäre weg!» Den Anspruch Israels auf ganz Jerusalem als seine Hauptstadt wird international nicht anerkannt. Das will US-Präsident Donald Trump nun offenbar ändern. Was heisst das für das Zusammenleben in der Heiligen Stadt? «Im Moment ist es sehr kalt, da geht niemand freiwillig raus. Jetzt ist es noch ruhig», sagt Pater Nikodemus, er ist Prior-Administrator der Benediktinergemeinsachaften auf Zion und in Tabgha und Direktor des Jerusalem-Institutes der Görres-Gesellschaft. «Jerusalem ist eine geeignete Stadt, um Atheist zu werden, denn man sieht auch alle Problematiken der Religion: Die Religion hat auch ein Hooligan-Problem. Das sind keine Gott-Sucher, sondern Indentitäts-Sucher, und da kommen die Hass-Prediger und bieten schnelle Lösungen an.»

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7. Dezember 2017

Manuel Rybach erklärt das Sorgenbarometer

Wo drückt Herr und Frau Schweizer der Schuh? Die Credit Suisse hat es in ihrem jährlichen Sorgenbarometer ermittelt: Die Hauptsorge gilt der Altersvorsorge. Studien-Mitautor Manuel Rybach erklärt im «Tagesgespräch» bei Marc Lehmann warum.Arbeitslosigkeit, AHV, Ausländer: Die drei A figurieren zuverlässig zuoberst auf der Sorgen-Liste der Schweizerinnen und Schweizer, welche die CS seit über 40 Jahren erhebt. Generell kann man sagen, den Menschen hierzulande geht es gut. Die meisten geben an, mit ihrem Leben sehr zufrieden zu sein. Und auch das Vertrauen in die politischen und wirtschaftlichen Institutionen ist im internationalen Vergleich aussergewöhnlich hoch.«Doch 2017 hat das Vertrauen überall abgenommen, ausser bei den Banken. Dort wirken wohl die Massnahmen nach der Finanzkrise positiv», so Rybach. Alles gut also? Nicht ganz: Das Sorgenbarometer fördert immer wieder neue und überraschende Erkenntnisse zutage. «Alltagsprobleme wie zum Beispiel das Wohnen oder teure Mieten werden wenig genannt, das ist interessant», sagt Rybach. «91 Prozent sind stolz auf die Schweiz. Neu fallen die fortschrittlichen Kriterien auf, die genannt werden, wie internationale Konzerne. Die traditionellen Punkte wie zum Beispiel die Neutralität werden heute deutlich weniger genannt.»Manuel Rybach ist bei der Grossbank Credit Suisse zuständig für Politik und öffentliche Angelegenheiten. Er hat an der Studie mitbearbeitet.

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7. Dezember 2017

Der WDR im Klassenzimmer – Mirjam von Jarzebowski

Konzerte ohne Besucher? Instrumente, die keiner spielt? Nachwuchsarbeit in der Musik. Die Musikvermittlerin Mirjam von Jarzebowski erzählt in der Redezeit, wie man fast gleichzeitig 20.000 Kindern mit Musik packt und was Jazzprofis an Schulen suchen.

Moderation: Jürgen Wiebicke

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7. Dezember 2017

Terror – Wenn Bilder zu Waffen werden – Charlotte Klonk

Bilder können zu Waffen werden. Unser Redezeit-Gast Charlotte Klonk ist in ihrer Studie der Frage nachgegangen, welche Rolle die Bilder des Terrors seit dem 19. Jahrhundert bis in unsere unmittelbare Gegenwart spielen.

Gast: Charlotte Klonk, Kunsthistorikerin; Moderation: Sabine Brandi

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7. Dezember 2017

Terror – Wenn Bilder zu Waffen werden – Charlotte Klonk

Bilder können zu Waffen werden. Unser Redezeit-Gast Charlotte Klonk ist in ihrer Studie der Frage nachgegangen, welche Rolle die Bilder des Terrors seit dem 19. Jahrhundert bis in unsere unmittelbare Gegenwart spielen.

Gast: Charlotte Klonk, Kunsthistorikerin; Moderation: Sabine Brandi

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7. Dezember 2017

Clemens Fuest, Präsident des ifo-Instituts, zur Eurozonen-Reform

Interview mit Marion Theis | Im SWR-Tagesgespräch mit Marion Theis fordert Fuest, die Banken in der Eurozone dürften nicht weiter ihre Staaten mit Anleihen finanzieren, andernfalls könnten diese in einer Krise ins Wanken kommen.

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7. Dezember 2017

Wolfgang Inhester, PR-Berater und Autoexperte

Die PR-Abteilung feierte das neue Modell als „Auto des Jahrhunderts“. Dann kam der Elchtest, das Jahrhundertauto fiel um wie ein Spielzeugauto und die PR-Hölle begann zu brodeln. Wolfgang Inhester war damals, vor 20 Jahren, Mitglied im Krisenstab von Mercedes-Benz und um Schadensbegrenzung bemüht. Heute ist Inhester selbständiger Unternehmensberater und Experte für Krisenmanagement. Und genau das kann die Automobilindustrie auch heute – nach dem VW-Dieselskandal, nach den Rekordstrafen und nach dem katastrophal schlechten Krisenmanagement – gut gebrauchen.

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7. Dezember 2017

Frank Schäfer, Schriftsteller und Musikkritiker

Was haben Jerome D. Salingers „Der Fänger im Roggen“, Douglas Adams „Per Anhalter durch die Galaxis“ und Douglas Couplands „GenerationX“ gemeinsam? Für den Schriftsteller, Musik- und Literaturkritiker Frank Schäfer sind es Kultbücher, denen er ein Nachschlagewerk gewidmet hat, genauso wie zensierten Büchern in „Verbotene Literatur“ von Fanny Hill bis „American Psycho“ oder „111 Gründe, Heavy Metal zu lieben“. Frank Schäfer veröffentlichte bis heute mehr als 40 Sachbücher zur Literatur und zur Popkultur. Er spielte selbst in einer Heavy Metal Band und war Mitherausgeber der Zeitschrift „Griffel“. In diesem Jahr widmete Frank Schäfer dem Urgroßvater der „Zurück-zur-Natur-Bewegung“ Henry David Thoreau zum 200. Geburtstag die Biographie „Waldgänger und Rebell“.

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7. Dezember 2017

Mark Waschke

Mark Waschke ist einer der besten Schauspieler Deutschlands. Auf der Theaterbühne zeigt er ebenso sein Können wie auf der Kinoleinwand oder im Fernsehen, zum Beispiel im „Tatort“ aus Berlin.

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7. Dezember 2017

Sebastian Fitzek

Schon immer war der 13. Oktober ein besonderer Tag: Nero wird Kaiser, in Würzburg gründet sich die CSU, in Berlin kommt ein Autor zur Welt, der das nervenaufreibende Genre „Psychothriller“ zuverlässig mit Bestsellern füllt. Dabei fing alles ganz harmlos an: der Lehrersohn spielt Tennis und Schlagzeug, studiert sogar Jura, aber dann rutscht er irgendwie in die Medienbranche und wird – mit Mitte 20 – Programmdirektor und Chefredakteur beim Berliner Rundfunk. Doch der Mann, dem die Medienwelt offensteht, ist nicht wirklich zufrieden.Das Gefühl der Zufriedenheit stellt sich erst ein, als Fitzek seinen 1. Roman herausbringt, „Die Therapie“. Mit diesem Debüt wird er für einen Preis nominiert, er schreibt weiter, ein Buch nach dem anderen, landet einen Erfolg nach dem anderen. In mehr als zwanzig Sprachen wurden die Romane des 46jährigen bislang übersetzt.Aber welche Songs hört er wohl? Thriller? Psycho Killer? Wir finden es heraus – mit Sebastian Fitzek in der Hörbar Rust.

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7. Dezember 2017

Dietmar Nietan – Bundesschatzmeister der SPD

Er gehört nicht zu den Politikern, die bundesweit auf der Straße erkannt werden, aber für die SPD ist er ein ganz wichtiger Mann. Denn Dietmar Nietan, Abgeordneter aus Düren in NRW, ist Schatzmeister der Partei
und ein politischer Schatzmeister noch dazu. Hauptstadtkorrespondentin Sabine Müller hat mit ihm in „hr-iNFO das Interview“ über den SPD-Bundesparteitag in dieser Woche, über seinen Kumpel Martin Schulz und über „GroKo“ oder „NoKo“ gesprochen.

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7. Dezember 2017

Am Tisch mit Georg Stefan Troller, "Pariser Antenne"

Er hat für viele Deutsche Paris zu einem Ort der Sehnsucht gemacht: Georg Stefan Troller. Seine Stimme ist unverkennbar, weich, einfühlsam, langsam, mit dem rollenden „r“ sowie einem Wiener und einem Pariser Einschlag.

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7. Dezember 2017

Am Tisch mit Nils Henkel, "Kochkunst-Ethiker"

Seit rund zehn Jahren gehört Nils Henkel zu den besten und kreativsten Köchen in Deutschland. Er war „Koch des Jahres“, eroberte sich drei Michelin-Sterne und war einer der ersten, die auf den maßlosen Fleischkonsum im Land reagierten.

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7. Dezember 2017

Zu Gast war der finnlandverliebte Schriftsteller Jan Costin Wagner

Kimmo Joentaa hat den Schriftsteller Jan Costin Wagner berühmt gemacht. Der erfundene Kommissar lebt und arbeitet in Turku, einer Stadt an der Südwestküste Finnlands und hat für Wagner nun schon einige Fälle gelöst. Gerade erst hat er in „Sakari lernt, durch Wände zu gehen“ komplizierte Familiengeschichten entwirrt. Jan Costin Wagner ist fasziniert von Finnland, wo er die Hälfte des Jahres lebt, denn es ist auch die Heimat seiner Frau. Vom Leben und Schreiben in und über Finnland sprach Jan Costin Wagner im hr2-Kulturcafe mit Rosemarie Tuchelt.

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7. Dezember 2017

Zu Gast war Organistin Iveta Apkalna

Die lettische Organistin Iveta Apkalna liebt an der Orgel auch den körperlichen Einsatz, den das Spiel darauf erfordert. Während viele Organisten froh sind auf der Empore zu verschwinden, genießt Apkalna den Kontakt mit dem Publikum in Konzertsälen. Sie hat sich deshalb auch schon einmal als „schwarzes Orgelschaf“ bezeichnet. Am Freitag, 08.12.2017, tritt die Titularorganistin der Elbphilharmonie mit dem hr-Sinfonieorchester in Frankfurt auf. Über ihr Konzert, ihre Ausbildung und ihr gefühlsbetontes Spiel sprach sie im hr2-Kulturcafe mit Rosemarie Tuchelt.

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7. Dezember 2017

Digitalisierung im Klassenraum – Werden Schüler durch PCs im Unterricht schlauer?

Schülerinnen und ihre Lehrerin beugen sich über ein Tablet (imago / Westend61)Die Digitalisierung macht auch vor den Schulen nicht halt. Die einen sehen den Einzug von immer mehr Technik mit Sorge, andere hoffen, damit den Lehrermangel wirksam bekämpfen zu können. Wir haben mit dem Informatiker Peter A. Henning darüber gesprochen.

Peter A. Henning im Gespräch mit Vladimir Balzer und Axel Rahmlow
www.deutschlandfunkkultur.de, Interview
Hören bis: 13.06.2018 19:08
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7. Dezember 2017

UNICEF Deutschland-Chef über Syrien – "Der Krieg ist für die Kinder noch nicht vorbei"

Ein Kind geht durch die Trümmer des ehemals belagerten Ostteils von Aleppo. (dpa / Simon Kremer)Kurz vor der Innenministerkonferenz hat der Geschäftsführer von UNICEF Deutschland, Christian Schneider, ein dramatisches Bild der Lage in Syrien gezeichnet. Der Krieg sei nicht vorbei und der Weg zu Wiederaufbau und möglichen Rückführungen noch weit.

Christian Schneider im Gespräch mit Ute Welty
www.deutschlandfunkkultur.de, Interview
Hören bis: 13.06.2018 09:40
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7. Dezember 2017

Neurologie – Wie schützen wir unsere Gedanken vor Facebook?

Gehirn (Ikon Images | imago)Für gelähmte Menschen können Fortschritte in der Hirnforschung das Leben erleichtern. Aber Wissenschaftler wie der Neurologe Philipp Kellmeyer warnen vor Datenmissbrauch, weil Unternehmen Hirndaten kommerziell nutzen wollen.

Philipp Kellmeyer im Gespräch mit Ute Welty
www.deutschlandfunkkultur.de, Interview
Hören bis: 13.06.2018 08:40
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7. Dezember 2017

Der Aufstieg von Markus Söder – "Söder ist ein Pracht-Machtexemplar"

Der bayerische Finanzminister Markus Söder (CSU) kommt am 04.12.2017 im bayerischen Landtag in München (Bayern) zu einer Sondersitzung der CSU-Landtagsfraktion. Foto: Peter Kneffel/dpa | Verwendung weltweit (dpa)Als grandiosen Techniker der Macht erlebt der Wirtschaftsjournalist Rainer Hank den CSU-Politiker Markus Söder. Er habe die Gunst der Stunde genutzt, um bayerischer Ministerpräsident zu werden. Nun werde es für ihn schwieriger.

Rainer Hank im Gespräch mit Ute Welty
www.deutschlandfunkkultur.de, Interview
Hören bis: 13.06.2018 07:45
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7. Dezember 2017

Makus Wagner im Gespräch mit den Cinderella-Stars Loona und Christina Schulz

Loona und Christina Schulz sind die Hauptdarstellerinnen im Popmusical Cinderella. Markus Wagner hat die beiden in Fürth getroffen.

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