Archiv für August 10th, 2017

10. August 2017

Das Deutschland ABC zur Bundestagswahl: Ü wie Überlebenskünstler

Wer kann sich auf dem Markt behaupten? Derjenige, welcher z.B. auf Qualität setzt. Oder eine besondere Geschäftsidee hat. Wie der Schuhhersteller in Deutschland. Er ist ein Überlebenskünstler mit seiner Fabrik.Die deutsche Volkswirtschaft ist die grösste Europas. Und während sich die Nachbarstaaten schwer tun mit zu kleinem Wirtschaftswachstum und zu hoher Arbeitslosigkeit läuft der deutsche Motor unverändert weiter. Das hat auch damit zu tun, dass sich neben den grossen Konzernen viele mittelständische Betriebe geschickt und gut aufstellen. Das zeigt sich selbst in der Einöde einer de-industrialisierten Stadt wie Pirmasens im Westen der Pfalz. Pirmasens war in den 1970-er Jahren eine florierende Stadt – ein echtes Zentrum der weltweiten Schuhindustrie. Doch dann zog die Karawane weiter nach Asien und als auch noch das US Militär abzog, blieben von 60’000 Einwohnern noch 40’000. Doch es gibt wirtschaftliche Überlebenskünstler in dieser hochverschuldeten Stadt mit ihren vielen Arbeitslosen. Simone Fatzer auf den Spuren der deutschen Schuhindustrie.

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10. August 2017

Sommerserie «ABC Deutschland»: T wie Taxifahrer

Taxifahrer reden mit ihren Kunden oder sie hören stundenlang Radio, wenn sie warten. Sie fühlen einen gewissen gesellschaftlichen Puls. Dietmar Tölg, Taxifahrer in Wuppertal, wählte vor vier Jahren die Grünen. Bei der Bundestagswahl im September wird er die AfD wählen.Aus dem Innenleben eines Taxifahrers, der aus seinem Herzen keine Mördergrube macht und für machen Unzufriedenen in Deutschland spricht.

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10. August 2017

Ist eine gute Alterssicherung für alle möglich? – Holger Balodis

Holger Balodis befasst sich seit über 20 Jahren mit dem Thema Altersvorsorge und vertritt die These: Eine gute und bezahlbare Alterssicherung ist für alle möglich – auch deutlich über der derzeitigen Grundsicherung. Seine Ideen stellt er in der WDR 5 Redezeit vor. Moderation: Achim Schmitz-Forte

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10. August 2017

Die Stillen sind die Guten – Martin Wehrle

„Der Klügere denkt nach“ – Karriere-Coach Martin Wehrle erklärt, warum in unserer Berufswelt die lautesten Selbstdarsteller das Rennen um die besten Jobs machen. Und die leisen, aber oft leistungsstärkeren Mitarbeiter das Nachsehen haben. Gast: Martin Wehrle, Autor; Moderation: Achim Schmitz-Forte

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10. August 2017

SWR2 Zeitgenossen: Volker Ludwig, Theatergründer.

Volker Ludwig gilt als der Erfinder des modernen Jugendtheaters. Anfang der 70er-Jahre eröffnete er mit dem GRIPS das erste Theater für Kinder in Westdeutschland. Dort spielte er seine antiautoritären „Mutmach-Stücke“, die auch Themen wie Gewalt gegen Kinder, Ausländerfeindlichkeit oder Antisemitismus ansprachen. Sein größter Erfolg: die musikalische Berlin-Revue „Linie 1“. Wie man politische Themen auf die Bühne bringt, wusste Volker Ludwig aus dem Kabarett. Nach zahlreichen Programmen für das Kommödchen, die Lach- und Schießgesellschaft oder die Stachelschweine gründete er 1965 mit dem Reichskabarett seine eigene Gruppe in Berlin. Im Juni ist Volker Ludwig 80 Jahre alt geworden.

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10. August 2017

Staatsminister Michael Roth (SPD)

Pascal Lechler | Roth sichert Suche nach einer Lösung im Streit mit Frankreich über Dienstleistungsrichtlinie an

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10. August 2017

Prof. Magnus Brechtken, Historiker

Schrieb eine vielbeachtete Biografie über Hitlers Rüstungsminister Albert Speer. | Für viele war er der „gute“ Nazi, der trotz seiner Nähe zu Hitler keine persönliche Schuld hatte, der allgemein Verantwortung übernahm, aber niemals persönlich. Der beim Nürnberger Kriegsverbrecherprozess mit 20 Jahren Haft davonkam, obwohl er als Rüstungsminister Herr über hunderttausende Zwangsarbeiter war mit zehntausenden Toten. Über diesen Albert Speer hat der Historiker Magnus Brechtken eine vielbeachtete Biografie veröffentlicht und Speers Selbstdarstellung als Täuschung entlarvt. Magnus Brechtken, der auch stellvertretender Direktor beim Institut für Zeitgeschichte in München ist, ist zu Gast in „SWR1 Leute“.

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10. August 2017

Constanze Falkenberg, Physiotherapeutin

Verlor bei einem Verkehrsunfall ihren Mann und ihre drei Kinder. | Der 3. November 2012 hat das Leben von Constanze Falkenberg auf unfassbar dramatische und tragische Weise verändert: An diesem Tag verlor sie bei einem Verkehrsunfall auf der A6 bei Öhringen ihren Mann und ihre drei Kinder. Alle vier starben, nachdem ein LKW die Leitplanke durchbrochen hatte und in das Auto der Familie gerast war. Wie lebt man mit diesem Schicksal weiter? Constanze Falkenberg ist eine gläubige Frau, das hat geholfen. Dazu Familie, Freunde, Nachbarn. Sie hat eine Ausbildung zur Physiotherapeutin gemacht. Und sie hat eine Stiftung gegründet unter der Prämisse „Gutes tun“.

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10. August 2017

Am Tisch mit Martin Roth, "Kunst-Kommunikator"

Am vergangenen Sonntag starb der Kulturmanager und Museumsdirektor Martin Roth. Er gehörte zu Deutschlands wichtigsten Museumschefs, und er war der erste Deutsche an der Spitze eines britischen Topmuseums, des „Victoria and Albert Museums“ in London, kehrte aber nach dem Brexit nach Deutschland zurück. Wir wiederholen ein Gespräch aus dem Jahr 2008, als er Generaldirektor der Staatlichen Kunstsammlungen in Dresden war.

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10. August 2017

Am Tisch mit Ottmar Ette, "Lebenswissenschaftler"

An der Universität Potsdam lehrt Ottmar Ette Romanistik und Vergleichende Literaturwissenschaft. Seit gut zehn Jahren verfolgt er mit Verve das Konzept der Literaturwissenschaft als Lebenswissenschaft – und zwar sowohl in historischer wie in zeitgenössischer Perspektive.

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10. August 2017

Zu Gast war mit Florian Ebner, Kurator des Essener Folkwangmuseum

Über die „Rote Armee Fraktion“ und den „Deutschen Herbst“ von 1977 ist viel geschrieben, geforscht und gefilmt worden. Der Fotograf und Bildarchäologe Arwed Messmer widmet sich diesem Kapitel der bundesdeutschen Geschichte in seiner neuen Arbeit allerdings aus einer neuen Perspektive. Er nimmt die bisher unbeachtet gebliebene Aufnahmen von Polizeifotografen zum Ausgangspunkt seiner künstlerischen Arbeit. Können diese Fotos von Demonstrationen, Tatortbilder und erkennungsdienstliche Aufnahmen, die der kriminalistischen Spurensuche dienten, heute als künstlerische Recherche produktiv werden? Und was sagen sie aus über die Zeit und den Künstler, der mit ihnen arbeitet? Darüber sprechen wir mit Florian Ebner, dem Kurator der Essener Ausstellung.

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10. August 2017

Zu Gast: Konrad Schneider, langjähriger Archivar des Instituts für Stadtgeschichte Frankfurt

Frankfurt am Main genießt den zweifelhaften Ruf, eine der gefährlichsten Städte Deutschlands zu sein. Wer nun aber glaubt, in den „guten alten Zeiten“ sei alles besser gewesen, irrt. Als Reichsstadt und Krönungsort der deutschen Könige und Kaiser war Frankfurt von jeher Anziehungspunkt auch für Räuber und Betrüger. Konrad Schneider, langjähriger Archivar des Instituts für Stadtgeschichte, hat anhand historischer Akten und zeitgenössischer Berichte die gesetzlosen Taten der Vergangenheit erforscht und Berüchtigtes und Verbotenes, aber auch Skurriles, Unterhaltsames und Witziges gefunden. Über die Verbrecher des 18. Jahrhunderts sprechen wir mit Konrad Schneider im hr2-Kulturcafe.

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10. August 2017

Shahak Shapira legt sich mit Twitter an – "Das interessiert die einen Scheiß"

Vor der Twitterzentrale in Hamburg wurde ein Hasstweet mit der Botschaft "Retweet if you hate muslims" auf den Boden gesprüht (Shahak Shapira)In den Tweets wird gehetzt, gehasst und aufgewiegelt – doch Twitter schaut tatenlos zu. Selbst als der Satiriker Shahak Shapira einige solcher Hasstweets auf den Gehweg vor der deutschen Unternehmenszentrale sprüht, schweigt der Kurznachrichtendienst weiter.

Shahak Shapira im Gespräch mit Liane von Billerbeck
www.deutschlandfunkkultur.de, Interview
Hören bis: 14.02.2018 07:37
Direkter Link zur Audiodatei

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10. August 2017

Serie "Zukunft designen" – Wenn Maschinen die Gefühle lesen

Ein Mann sitzt vor einem Computerbildschirm und arbeitet mit einem automatischen Gesichtserkennungssystem. (Adrien Deneu / Safran)Auch Maschinen sind inzwischen auf dem Weg, Emotionen erkennen zu können. Die Nachfrage nach so einer Technologie ist groß, sagt der Passauer Wissenschaftler Björn Schuller. Aber es stellen sich auch ethische Fragen.

Björn Schuller im Gespräch mit Liane von Billerbeck
www.deutschlandfunkkultur.de, Interview
Hören bis: 14.02.2018 06:36
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10. August 2017

Robert Stadlober, Schauspieler – 09.08.2017

Seinen Durchbruch hatte er mit den Filmen „Sonnenallee“ und „Crazy“. Und auch danach machte Robert Stadlober um verrückte Charaktere keinen Bogen – ob als „Peer Gynt“ oder als „Krabat“. Moderation: Achim Bogdahn

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10. August 2017

Martin Roth, Museumsdirektor – 08.08.2017

Er hat als erster Deutscher das renommierte Victoria and Albert Museum in London geleitet, davor war er Generaldirektor der Staatlichen Kunstsammlung Dresden: Martin Roth, Museumsdirektor und Kulturmanager von Rang. Im Alter von nur 62 Jahren ist Martin Roth nach schwerer Krankheit verstorben. Moderation: Daniela Arnu

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10. August 2017

Dieter Wieland, Umweltfilmer – 08.08.2017

Der Dokumentarfilmer Dieter Wieland ist ein Kämpfer für den Umweltschutz. In Filmreihen wie „Bauen und Bewahren“ oder „Die große Kunst, ein kleines Haus zu bauen“ thematisierte er Umweltzerstörung, Zersiedelung der Landschaft und die Unwirtlichkeit der Städte. Moderation: Norbert Joa

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