Archiv für Juli 15th, 2017

Juli 15th, 2017

Sommerserie «Mediengeschichte»: Presse heute

Die Schweizer Presse war in früheren Jahren alles andere als objektiv und neutral. Oft standen Partei- und andere Interessen der Herausgeber und Verleger im Vordergrund. Unabhängiger, fakten-orientierter Journalismus ist in der Schweiz erst ab den 1960er Jahren aufgekommen.Die wilden 70er und 80er Jahre, als der publizistische Wettbewerb so richtig tobte und die Redaktionen dank hohen Inserate-Einnahmen gut dotiert waren, hat Karl Lüönd als Mitglied der Chefredaktion beim «Blick» sowie bei der «Züri-Woche» miterlebt. Später leitete er das Medieninstitut des Verbands Schweizer Presse – kaum einer kennt die Medienlandschaft der Schweiz so gut wie er. Karl Lüönd ist Gast bei Marc Lehmann.

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Juli 15th, 2017

Sommerserie «Mediengeschichte»: Frühe Pressegeschichte

Nach dem Blick auf die Geschichte der elektronischen Medien in den vergangen Tagen, steht heute und morgen die Pressegeschichte der Schweiz im Fokus. Wie hat sich der Zeitungsjournalismus hierzulande entwickelt, wie unabhängig war und ist er?Der Winterthurer Karl Lüönd gilt als einer der besten Kenner der Schweizer Presselandschaft. Zuerst war er Reporter in der Zentralschweiz, in den 1970er Jahren war Lüönd Mitglied der Blick-Chefredaktion, bevor er dann viele Jahre den Züri-Leu und die Züri-Woche herausgab. Für sein Lebenswerk erhielt er 2007 den Zürcher Journalistenpreis. Karl Lüönd ist Gast von Marc Lehmann.

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Juli 15th, 2017

Leben nach der ‚inneren Uhr‘ – Thomas Kantermann

Der frühe Vogel fängt den Wurm? Unfug, sagt der Chronobiologe Thomas Kantermann. Gerade in der Pubertät etwa laufen die Schulzeiten der inneren Uhr der Jugendlichen zuwider und verhindern damit bessere Leistungen. Moderation: Elif Senel

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Juli 15th, 2017

"Gutes Leben braucht gute Orte"

Das gute Leben ist auch eine Funktion der Qualität der Umwelt, in der wir leben. Für viele Menschen gehört auch die Natur dazu. Offenbar gibt es eine zunehmende Sehnsucht nach Landschaft und Natur. Gast: Thomas Kistemann; Moderation: Ralph Erdenberger

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Juli 15th, 2017

Ali Atalan (HDP), türkischer Parlamentsabgeordneter, zur Türkei ein Jahr nach dem Putschversuch

Interview mit Mirjam Meinhardt | Im SWR-Tagesgespräch mit Mirjam Meinhardt sagte der HDP-Abgeordnete Atalan, die AKP-Regierung vergifte das Klima und behindere die Arbeit der Opposition.

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Juli 15th, 2017

Hans Stark, Generalsekretär des Studienkomitee für deutsch-französische Beziehungen, Cerfa, zum deutsch-französischen Ministerrat

Interview mit Marion Theis | Im SWR-Tagesgespräch mit Marion Theis fordert Stark die Regierungen von Deutschland und Frankreich auf, die Eurozone zu reformieren und zu vertiefen.

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Juli 15th, 2017

Anna von Boetticher, Apnoe-Taucherin

Sie studierte in München. Sie arbeitete beim Auktionshaus Christie’s in London. Sie ging nach Berlin, um einen Buchladen aufzumachen. Und sie wurde eine der weltbesten Apnoe-Taucherinnen. Ohne künstlichen Sauerstoff taucht Anna von Boetticher mehr als einhundert Meter tief, sie kann mehr als sechs Minuten die Luft anhalten. Sie hat 27 deutsche Rekorde aufgestellt. Sie trainiert inzwischen Kampfschwimmer der Bundeswehr. Und sie ist sich der Risiken und Gefahren bewusst, denen sie sich aussetzt und die sie glaubt, beherrschen zu können. Ihr Fazit: „Ich weiß, wo meine Grenzen liegen!“

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Juli 15th, 2017

Natascha Wodin, Schriftstellerin

Blickt auf ein dramatisches Leben und bekam den Preis der Leipziger Buchmesse. | „Wenn Du gesehen hättest, was ich gesehen habe…“. Natascha Wodins Mutter sagte diesen Satz immer wieder und nahm doch, was sie meinte, mit ins Grab. Natascha Wodin ist zehn, als sich ihre Mutter das Leben nimmt. Sie weiß nicht viel mehr, als dass sie zu einer Art „Menschenunrat“ gehörten, weil sie in einem Lager für „Displaced Persons“ lebten. Natascha kommt in ein katholisches Mädchenheim, aus dem sie flieht und obdachlos wird. Es folgen Stationen als Telefonistin und Stenotypistin, sie besucht eine Sprachenschule und beginnt, Literatur aus dem Russischen zu übersetzen. Seit 1980 lebt Natascha Wodin als freie Schriftstellerin. In ihren vielfach ausgezeichneten Werken setzt sie sich vor allem mit Entwurzelung und Fremdheit auseinander. Für ihr neues Buch, das die Geschichte ihrer Mutter erzählt, die die Zwangsarbeit überlebte und doch daran zerbrach, bekam sie den Preis der Leipziger Buchmesse.

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Juli 15th, 2017

Der Talk: Nora Bossong im Gespräch

Mit 24 erschien ihr erster Roman, seitdem schrieb die gebürtige Bremerin weitere Romane, Gedichtbände und Erzählungen: Nora Bossong ist eine wichtige Stimme ihrer Generation.

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Juli 15th, 2017

Am Tisch mit Iveta Apkalna, "Orgelpfeifen-Königin"

Sie spielt an dem derzeit prominentesten Instrument dieser Art – der Orgel der Elbphilharmonie. Diese zählt 4765 Pfeifen, ist 15 mal 15 Meter groß und rund 25 Tonnen schwer.

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Juli 15th, 2017

Am Tisch mit Helene Mierscheid, "Kabarettistische Lebensberaterin"

Sie ist die viel jüngere, lange verleugnete Frau des fiktiven Bundestagsabgeordneten Jakob Maria Mierscheid.

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Juli 15th, 2017

Zu Gast: Michaela Vieser, Autorin & Irmela Schautz, Illustratorin

Die Liebe kann etwas sehr schönes, aber auch sehr kompliziertes sein, kann wehtun aber auch das größte Glück auf Erden bedeuten. In ihrem Buch Für immer und für jetzt – wie man hier und anderswo die Liebe feiert haben die Zeichnerin Irmela Schautz und die Autorin Michaela Vieser Bräuche und Rituale der Liebe gesucht – in Europa, aber auch vielen anderen Ländern. Und so geht das Buch vom Apfelschnitztanz in Österreich über die Love Spoons in Großbritannien und den Brautraub in Kirgistan bis hin zur White dinner Party in Israel. Entstanden ist ein wunderbares Lesebuch – mit Geschichten und Bildern.

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Juli 15th, 2017

Zu Gast: Matthias Pees, Intendant des Künstlerhaus Mousonturm

Bei der aktuellen documenta 14 erlebt die Performance einen Boom. In unserer Gesprächsreihe „documenta am Donnerstag“ nähern wir uns mit Matthias Pees der flüchtigen Kunst an. Er ist Intendant am Frankfurter Künstlerhaus Mousonturm. Es ist eines der wenigen deutschen Häuser für freie Tanz-, Performance- und Theatergruppen und Mattias Pees ein international vernetzter Dramaturg. Wir fragen ihn: wie politisch sind die zeitgenössischen Performances, müssen sie so schockierend sein wie die drastische Scheinhinrichtung, die Regina José Galindo in Kassel inszenierte? Wie hat sich die Kunstform seit den ersten Happenings der 60er Jahre weiterentwickelt? Und wie gehe ich als Besucher eigentlich damit um, wenn die buntgekleideten Tänzer der Choreographin Maria Hassabi zeitlupenlangsam meine Aufmerksamkeit einfordern?

Performance-Kunst hat in Kassel spätestens seit Joseph Beuys eine besondere Tradition. 1972 richtete er in Kassel ein Büro der „Organisation für direkte Demokratie durch Volksabstimmung“ ein, in dem 100 Tage lang diskutiert wurde. 2017 ziehen sich Performances wie ein roter Faden durch das von Adam Szymczyk kuratierte Programm: Schon zur Eröffnung waren Georgia Sagris „Atem-Partituren“ für Athen und Kassel zeitgleich an beiden Orten zu erleben. Zu den herausragenden Kunstwerken gehört die „Whispering Campaign“ von Pope.L.. Außerdem sind zahlreiche Musikperformances zu erleben.

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Juli 15th, 2017

Zum Tod von Liu Xiaobo – Neue Hoffnung auf Ausreise der Witwe Liu Xia

Regula Venske steht am Fenster des Tagungsorts und lächelt in die Kamera.  (dpa)Nach dem Tod des chinesischen Friedensnobelpreisträgers Liu Xiaobo hofft die Präsidentin des PEN-Zentrums Deutschland, Regula Venske, dass die chinesischen Behörden nun seiner Witwe Liu Xia und dessen Bruder Liu Hiu die Ausreise in die USA gestatten.

Regula Venske im Gespräch mit Gabi Wuttke
www.deutschlandfunkkultur.de, Fazit
Hören bis: 19.01.2018 22:09
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Juli 15th, 2017

documenta 14 – "Athen hat die documenta kaum wahrgenommen"

Ein Transparent wirbt am 07.04.2017 in Athen (Griechenland) am Rathaus für die documenta 14. Die internationale Kunstausstellung documenta 14 wird erstmals vom 08. April bis 16. Juli 2017 zunächst in Athen und vom 10. Juni bis zum 17. September 2017 in Kassel zu sehen sein. (picture alliance / dpa / Angelos Tzortzinis)Erstmals hat die documenta nicht nur in Kassel stattgefunden, sondern auch in Griechenland. „Von Athen lernen“, hieß das Motto. Das Konzept sei gescheitert, sagt Alexis Alatsis, griechischer Kulturmanager und Theaterregisseur.

Alexis Alatsis im Gespräch mit Vladimir Balzer und Axel Rahmlow
www.deutschlandfunkkultur.de, Interview
Hören bis: 19.01.2018 17:11
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Juli 15th, 2017

Urlaubsbücher – Zuckersand

Autor: Riedhammer, Julia
Sendung: Interview
Hören bis: 19.01.2018 06:46

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Juli 15th, 2017

Zwangsarbeit in der Ostukraine – "Diese Kriminellen haben einfach keine Lobby"

Sabine Adler (Deutschlandradio / Bettina Straub)Unsere Reporterin Sabine Adler hat aufgedeckt, dass in den sogenannten Volksrepubliken in der Ostukraine tausende Gefangene Zwangsarbeit leisten müssen. Ihre Recherche hat Adler in unserer Sendung „Studio 9“ beschrieben.

Sabine Adler im Gespräch mit Christine Watty
www.deutschlandfunkkultur.de, Interview
Hören bis: 19.01.2018 06:10
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Juli 15th, 2017

Ganz normal oder ganz unmoralisch? Von der Ethik des Kopierens

Autor: Dreier, Thomas (Experte für Urheberrecht)
Sendung: Interview
Hören bis: 19.01.2018 06:40

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Juli 15th, 2017

Bertelsmann-Studie zum Lehrermangel – "Prognosen sind sozusagen eine Warnung"

Unterricht in einer 4. Klasse der Potsdamer Grundschule "Am Pappelhain". (dpa / Patrick Pleul)Viele Schüler, aber keine Lehrer: In Deutschland gibt es nach einer neuen Studie im Jahr 2025 voraussichtlich eine Million mehr Schüler als vorausgesagt. Da sind Quer- und Seiteneinsteiger vermutlich gefragt. Sie müssten besonders gut qualifiziert werden, fordert der Pädagoge Ewald Terhart.

Ewald Terhart im Gespräch mit Christine Watty
www.deutschlandfunkkultur.de, Interview
Hören bis: 19.01.2018 05:50
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Juli 15th, 2017

Zwangsarbeit in der Ost-Ukraine – Human Rights Watch: "Das hat keine Tradition in der Ukraine"

Wenzel Michalski, Direktor der Menschenrechtsorganisation "Human Rights Watch" während der ZDF-Talksendung "Maybrit Illner" (dpa-Zentralbild)Zustände, die an sowjetische Gulags erinnern: Angesichts der Berichte des Deutschlandfunk-Recherchepools über Zwangsarbeit in der Ost-Ukraine fordert Human Rights Watch ein Handeln der internationalen Staatengemeinschaft. Direktor Wenzel Michalski kritisiert ein vorwiegend geopolitisches Denken.

Wenzel Michalski im Gespräch mit Christine Watty
www.deutschlandfunkkultur.de, Interview
Hören bis: 19.01.2018 05:12
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