Archiv für Juli 13th, 2017

Juli 13th, 2017

«Mediengeschichte»: Liberalisierung – die Privaten halten Einzug

Die elektronischen Medien waren in der Schweiz lange streng reguliert – bis in die 1980er Jahre hinein, war es ausschliesslich der SRG vorbehalten, Radio und Fernsehen zu veranstalten. Dann, 1983, hielten die lokalen Privatradios Einzug und veränderten die Medienlandschaft fundamental.Marc Lehmann blickt mit dem Historiker Theo Mäusli zurück auf diese mediale Umbruchphase. Mäusli, Dozent an der Università della Svizzera italiana, hat die Geschichte der elektronischen Medien in der Schweiz erforscht und ist Mitherausgeber einer dreibändigen Geschichte der SRG.

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Juli 13th, 2017

Sommerserie «Mediengeschichte»: Das Radio wird journalistisch

Mit dem Medien-Historiker Theo Mäusli beleuchtet Marc Lehmann die Entwicklung des Radios zum Informationsmedium. Nachdem das Radio in seinen frühen Jahren zur Unterhaltung und als Propaganda-Instrument der Behörden gedient hat, wurde es nach dem Zweiten Weltkrieg journalistischer und kritischer.Theo Mäusli hat die Schweizer Rundfunkgeschichte als Mitherausgeber einer dreibändigen SRG-Geschichte erforscht. Er lehrt an der Università della Svizzera italiana und steht verschiedenen Gremien als Medienexperte zur Verfügung.

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Juli 13th, 2017

Keine Zivilisation ohne Konsum?

Die einen sind Hamster, die ihre Besitztümer gern um sich scharen. Die anderen brauchen den schnellen Kick: kaufen, gebrauchen, verbrauchen, weg! Der Historiker Frank Trentmann in der Redezeit zur Macht der Dinge. Moderation: Achim Schmitz-Forte

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Juli 13th, 2017

Aufbruch in die Freiheit in Berlin

Deborah Feldman sagt, sie sei in der Freiheit angekommen. Dabei lebte sie in New York, einer freien Stadt – aber in einer strengen jüdischen Gemeinde, deren Regeln sie nicht länger ertragen wollte. Sie floh nach Berlin. Moderation: Thomas Koch

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Juli 13th, 2017

Josip Juratovic, SPD-Außenpolitiker, zum West-Balkan-Gipfel

Interview mit Marion Theis | Im SWR-Tagesgespräch mit Marion Theis fordert Juratovic die EU auf, den Westbalkan-Ländern mittelfristig eine Beitrittsperspektive zu bieten.

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Juli 13th, 2017

Ahmad Shakib Pouya, afghanischer Flüchtling

Seine Geschichte ist unglaublich. Sie drohte tragisch zu enden. Und sie nahm doch einen (vorerst) glücklichen Ausgang: Mehr als sechs Jahre hat Ahmad Shakib Pouya in Bayern als geduldeter Flüchtling gelebt, geflohen vor den Taliban, die eine Bombe ins Haus seiner Familie warfen. Pouya lernte deutsch, arbeitete als Übersetzer für deutsche Behörden und deutsche Gerichte, war integriert. Dann Ende vergangenen Jahres der Abschiebebescheid. Die Rückkehr nach Kabul. 50 Tage Angst, verraten zu werden. Dann das Einreisevisum und die Rückkehr nach Deutschland und ein Engagement an einem Münchner Theater.

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Juli 13th, 2017

Andrea Seelich, Gefängnisarchitektin

„Im Knast habe ich die maximale Möglichkeit, auf Menschen einzuwirken. Und gleichzeitig die größte Verantwortung, damit die sich nicht die Köpfe einschlagen!“ Das sagt eine Frau, die in Prag Architektur studierte und in Wien lebt. Andrea Seelich ist Gefängnisarchitektin. Sie plant und baut Haftanstalten. Um sich auf ihren Beruf vorzubereiten, hat sie ein Jahr lang freiwillig auf neun Quadratmetern gelebt. Im Schnitt verbringt sie einen Tag in der Woche in irgendeinem europäischen Gefängnis. Danach, sagt sie, muss sie spazieren gehen und Musik von den Toten Hosen hören.

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Juli 13th, 2017

Ingo Appelt

In seinem letzten Erfolgsprogramm GÖTTINNEN! betete Ingo Appelt die Frauen an – doch beim selbsternannten Konkursverwalter der Männlichkeit geht noch so viel mehr! In der Zwischenzeit ist einiges passiert – und der Comedian brennt darauf, seine neuesten Erkenntnisse auf der Bühne zu präsentieren. Es geht darum, die Männer immer wieder neu auf das Leben einzustellen. So ist „Besser …ist besser!“ auch eine Art Männer-Verbesserungs-Comedy.

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Juli 13th, 2017

Fishbach

Die 26jährige Französin gilt in ihrer Heimat als neuer Shooting Star. Flora Fishbach wandelt gekonnt zwischen Pop, Rock und Chanson, mit einer versierten Band an ihrer Seite. Flora Fishbachs Gesang ist intensiv und berührt, egal ob sich die Sängerin kraftvoll oder verletzlich gibt. Passend zu der jüngsten Vergangenheit in Frankreich umschreibt sie ihre Musik als „Musique de Crise“. Balsam für die Seele und den Bauch…

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Juli 13th, 2017

Peter Härtling im Gespräch

Der preisgekrönte Autor Peter Härtling machte sich mit Romanen, aber auch mit zahlreichen Kinderbüchern einen Namen. Anlässlich seines Todes senden wir ein Gespräch von 2004.

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Juli 13th, 2017

Jan Van Aken, Die Linke!

Jan van Aken hat das Protest- und Krawall-Wochenende im Hamburg hautnah miterlebt. Der Bundestagsabgeordnete hat die größte Anti-G20-Demonstration am Samstag mit organisiert. Sein Fazit: „Dass es in der Öffentlichkeit so aussieht, als hätten die G20-Protestler die Schanze auseinander genommen, kann ich verstehen, ist aber komplett falsch.“

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Juli 13th, 2017

Zu Gast: Holger Teschke, Verleger

Der amerikanische Schriftsteller und Philosoph Henry D. Thoreau war ein eigenwilliger, unangepaßter Mensch: Er war Lehrer, lehnte die Prügelstrafe ab und quittierte deshalb seinen Dienst. Er zog in eine selbstgebaute Blockhütte und schrieb über das einfache Leben am See und in den Wäldern. Dieses Experiment „Walden“ machte Thoreau klar, dass sechs Wochen Lohnarbeit ausreichend sind, um seinen Lebensunterhalt zu sichern. Die verbleibende Zeit konnte er nutzen, um zu lesen, zu schreiben, nachzudenken und die Natur zu erkunden. Heute gilt Thoreau als Prophet des zivilen Ungehorsams, unter anderem weil er sich weigerte Steuern zu bezahlen. Berühmt wurde seine Schrift „Über die Pflicht zum Ungehorsam gegen den Staat“. In seinen letzten Lebensjahren schrieb Henry David Thoreau vor allem Briefe und Tagebücher. Die Tagebücher sind jetzt im Verlag Matthes und Seitz erschienen – über Thoreau sprachen wir mit dem Herausgeber Holger Teschke.

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Juli 13th, 2017

Zu Gast: Juliane Köhler, Schauspielerin

„Auf der anderen Seite ist das Gras viel grüner“ ist, und schon das ist eine kleine Sensation, eine romantische Filmkomödie von Dokumentarfilmer Pepe Danquart. Der in Frankfurt gedrehte Film, spielt mit den Möglichkeiten, die Zeit zurück zu drehen. Neben Felix Klare und Jessica Schwarz ist die Film- und Theater-Schauspielerin Juliane Köhler Teil des Filmcasts. Wie sie die Zusammenarbeit mit Pepe Danquart erlebt hat, das erzählt sie im hr2-Kulturcafé.

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Juli 13th, 2017

Radio-Workshop im Flüchtlingslager – "Eine Stimme der Freiheit für Mossul"

(picture alliance/dpa/Ahmed Jalil)Hunger, Krankheiten, Perspektivlosigkeit – das Leben in Flüchtlingslagern wie dem irakischen Dibaga ist hart. Gerade deshalb seien die Menschen empfänglich für kulturellen Input, sagt Medientrainer Martin Gerner, der dort Workshops durchführt.

Martin Gerner im Gespräch mit Elena Gorgis
www.deutschlandfunkkultur.de, Fazit
Hören bis: 17.01.2018 22:24
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Juli 13th, 2017

Marburger Bund zum Urteil des BVerfG – "Das Tarifeinheitsgesetz liegt jetzt auf der Intensivstation"

Teilnehmer einer Mahnwache von dbb Beamtenbund und Tarifunion gegen eine Zwangs-Tarifeinheit halten am 02.03.2015 vor der CDU-Parteizentrale in Berlin ein Plakat mit der Aufschrift "Freiheit statt Tarifdiktatur". (dpa / picture-alliance / Wolfgang Kumm)Das Tarifeinheitsgesetz ist weitgehend mit dem Grundgesetz vereinbar, so das Urteil des Bundesverfassungsgericht. Obwohl der Marburger Bund gegen das Gesetz geklagt hatte, sieht sein Vorsitzender Rudolf Henke das Urteil dennoch positiv.

Rudolf Henke im Gespräch mit Vladimir Balzer und Axel Rahmlow
www.deutschlandfunkkultur.de, Interview
Hören bis: 17.01.2018 16:10
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Juli 13th, 2017

Büffeln statt Badesee? – "Schüler haben Ferien, damit sie sich erholen können"

Ein Neunjähriger schreibt in ein Schulheft (Imago)Nachhilfe durch Lehrer anstelle von Ferien, so eine Forderung des Bildungsforschers Wilfried Bos kurz vor den Ferien. Angelockt werden sollen die Lehrkräfte durch Extrazahlungen. Gewerkschafter Udo Beckmann hält davon allerdings wenig.

Udo Beckmann im Gespräch mit Christine Watty
www.deutschlandfunkkultur.de, Interview
Hören bis: 17.01.2018 07:40
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Juli 13th, 2017

Raphaela Ackermann, Moderatorin, geborene Gottschalk – 12.07.2017

„Wer drei Kinder großgezogen hat, kann eigentlich alles“ sagt Raphaela Ackermann und startet jetzt, mit 57, als Moderatorin ihrer eigenen TV-Talkshow richtig durch. Die große Klappe, meint sie, läge in der Familie, denn sie ist die kleine Schwester von Thomas Gottschalk. Ursprünglich hat sie Dolmetscherin gelernt und als Laufsteg-Mannequin und auf Messen gearbeitet. Mit 17 lernte sie ihren späteren Mann kennen, heiratete jung und war glückliche Hausfrau und Mutter. Der Einstieg in den Beruf mit Mitte vierzig nach ihrer Scheidung war nicht leicht, sie erlebte Stutenbissigkeit unter Kolleginnen in einer Arztpraxis, machte aber auch lustig-waghalsige Reportagen für das ZDF Magazin „ML Mona Lisa“ und arbeitet auch gerne als Verkäuferin. Und jetzt lädt sie Prominente ein, um in ihrem Studio im Münchner Glockenbachviertel ganz persönlich mit ihnen zu plaudern. Ihre Gästeliste reicht vom Extrembergsteiger Thomas Huber über Alfons Schuhbeck bis zu einer Prinzessin, die als plastische Chirurgin in Indien verstümmelten Frauen hilft.

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Juli 13th, 2017

Irina André-Lang, Ärztin in Afrika – 11.07.2017

Irina André-Lang ist leidenschaftliche Ärztin. Schon früh zog es sie in die weite Welt: Nach dem Studium machte sie ein Praktikum in Südindien. Ihren ersten schweren Schicksalsschlag erleidet sie mit 28 Jahren, als ihr Mann an einem Tumor stirbt. Sie sucht eine Lebensaufgabe, setzt sich gegen die Apartheid ein und reist mehrmals nach Südafrika. Ihren Facharzt machte sie schließlich in Kinderheilkunde und arbeitet im Land ihrer Sehnsucht viele Jahre als Kinderärztin im öffentlichen Gesundheitswesen. Doch sie gerät in einen Strudel aus Armut, Krankheiten, Rassenhass und Gewalt. Immer wieder gerät sie in Lebensgefahr, 2005 wird sie selbst mit einer tödlichen Krankheit zur Patientin. Doch sie kämpft sich durch. Heute setzt sie sich gemeinsam mit ihrem zweiten Ehemann für Kinder in Südafrika ein.

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Juli 13th, 2017

Zvi Aviram, Zeitzeuge – 12.07.2017

Mit gerade einmal 16 Jahren wurde Zvi Aviram Zeuge der Deportation seiner Eltern, die nach Auschwitz gebracht und dort später ermordet wurden. Er selbst entging diesem Schicksal nur knapp – mal durch Glück, mal durch die Hilfe anderer, vor allem aber durch den Überlebenswillen. Moderation: Achim Bogdahn

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Juli 13th, 2017

Massive Menschenrechtsverletzungen: Arbeitslager in der Ostukraine

Autor: Michalski, Wenzel
Sendung: Interview
Hören bis: 19.01.2018 05:12

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