Archiv für Juni, 2017

Juni 30th, 2017

Cyberkrieg – Neue Einheit von Nerds bei der Bundeswehr

Auf einem Laptopbildschirm wird das Wort "Virus" angezeigt. (dpa /  Monika Skolimowska)Die Cyberarmee der Bundeswehr nimmt ab heute Gestalt an. Der Experte für Sicherheitspolitik, Marcel Dickow, hält das Militär für gut aufgestellt, aber es sei in der Konkurrenz zu Start-ups nicht leicht, innovative IT-Spezialisten anzulocken.

Marcel Dickow im Gespräch mit Ute Welty
www.deutschlandfunkkultur.de, Interview
Hören bis: 06.01.2018 07:15
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Juni 30th, 2017

Berliner Kulturforum – "Besser ein Bau als gar kein Bau"

Blick über den Potsdamer Platz mit dem Kulturforum in Richtung City West am 10.06.2016 in Berlin.  (picture alliance / dpa / Jens Kalaene)Am Berliner Kulturforum soll ein neues Museum der Moderne gebaut werden. Der Berliner Architekt Arno Brandlhuber verteidigt den Entwurf des Basler Büros Herzog & de Meuron gegen den jüngsten Vorwurf, es drohe mit dem Neubau eine stadtplanerische Katastrophe.

Arno Brandlhuber im Gespräch mit Ute Welty
www.deutschlandfunkkultur.de, Interview
Hören bis: 06.01.2018 07:02
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Juni 30th, 2017

"Nowhere Out" in Karlsruhe – Vorhang auf für homosexuelle Flüchtlinge

Hans-Werner Kroesinger posiert in einem seiner Bühnenbilder. (dpa/ picture-alliance/ Holger Hollemann)In der Uraufführung „Nowhere Out“ am Staatstheater Karlsruhe widmet sich der Regisseur Hans-Werner Kroesinger zusammen mit Regine Dura dem Schicksal von homosexuellen Flüchtlingen. Dabei geht es dem Theatermacher auch um einen Blick auf die deutsche Gesellschaft.

Hans-Werner Kroesinger im Gespräch mit Ute Welty
www.deutschlandfunkkultur.de, Interview
Hören bis: 06.01.2018 05:50
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Juni 29th, 2017

50 Millionen für die Kirchen: Gut angelegtes Geld

Die Landeskirchen bekommen vom Kanton Zürich Geld für die Arbeit, die der gesamten Gesellschaft nützt. Eine Studie zeigt: der Kanton bekommt mehr dafür als er bezahlt. Bei Ivana Pribakovic diskutieren SP-Regierungsrätin Jacqueline Fehr und die Vertreter der reformierten und katholischen Kirche.Die grossen Schweizer Landeskirchen, die katholische und die reformierte, verlieren laufend Mitglieder. Die Kirchen scheinen an Bedeutung zu verlieren. Eine Studie im Kanton Zürich zeigt jetzt aber: die Kirchen leisten wertvolle Arbeit. Freiwillige leisten 1,9 Millionen Gratisarbeit und bieten Sozialhilfe, Seelsorge, Mittagstische, Krabbelgruppen oder Sprachkurse für Migrantinnen und Migranten an. Diese Freiwilligenarbeit der Landeskirchen entspricht 870 Vollzeitstellen. Einen Teil dieser Stellen müsste der Kanton selbst besetzen und teurer bezahlen. «Die Kirchen sind aber weit mehr wert als das», sagt Justizvorsteherin Jacqueline Fehr. Was meint sie damit? Wie wichtig ist das Christentum noch in unserer Gesellschaft? „Sinnsuche kann der Staat nicht leisten, dafür ist die Kirche da“, sagt Benno Schnüriger vom Synodalrat der Katholischen Kirche im Kanton Zürich. Und sollte der Staat auch andere Glaubensgemeinschaften anerkennen? „Es braucht Zeit, es braucht Vertrauen“, sind sich die Gäste des Tagesgesprächs einig.

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Juni 29th, 2017

Agronom Stefan Flückiger will die «Agrarwende»

Gestern Abend in Basel: die letzte Generalversammlung der Syngenta, bevor der Agrochemie-Konzern in chinesische Hände übergeht. Was hat dieser Wechsel für Auswirkungen auf unsere Ernährung? Der Agronom Stefan Flückiger macht sich im «Tagesgespräch» bei Marc Lehmann Gedanken.Immer weniger Konzerne dominieren die weltweite Agrar- und Lebensmittelindustrie und bestimmen, was auf unsere Teller kommt. Das birgt Gefahren, denn Grösse und Macht der Agrar-Multis wachsen bedrohlich, und nationale Wettbewerbsbehörden können gegen diese Giganten wenig ausrichten.Wer entscheidet, was wir essen? Und wie können bald neun Milliarden Menschen ernährt werden? Der promovierte ETH-Agronom Stefan Flückiger ist Dozent für Agrarwirtschaft und Nachhaltigkeit an der Zürcher Hochschule für angewandte Wissenschaften. «Der Konsument hat immer noch die Wahlmöglichkeit, er muss aber seine Verantwortung wahrnehmen.»Als ehemaliger Leiter Nachhaltigkeit und Qualitätsmanagement bei der Migros sowie Geschäftsführer von Bio-Suisse kennt Flückiger auch die kommerzielle Seite der Ernährungsbranche. «Agrar-Multis nutzen das Abhängigkeitsverhältnis der Bauern aus.» Er plädiert für eine «Agrarwende». «Es braucht mehr nationale Regeln und Leitplanken.»

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Juni 29th, 2017

Glücksforscherin Maike van den Boom

Was macht Menschen glücklich?

Diese Frage will Maike van den Boom beantworten. Klar dabei ist: „Glück macht Arbeit“. – Moderation: Gisela Steinhauer

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Juni 29th, 2017

Ich, Ich, Ich, Narzissmus und die Folgen

In Krisenzeiten hat narzisstische Führung Hochkonjunktur. Einfache Lösungen „ich schaffe ganz allein, was alle anderen nicht können“, sind plötzlich glaubwürdig. Die Psychologin Dr. Bärbel Wardetzki zu einem Phänomen. Moderation: Thomas Koch

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Juni 29th, 2017

Die neue Welt(un)ordnung

Die USA wollen nicht mehr Weltpolizist spielen. „America first“ verschiebt die Machtverhältnisse in der Welt und hinterlässt ein Vakuum. Eine interessante Kräfte-Tektonik weltweit beobachtet Redezeit-Gast Jan Techau von der American Academy. Moderation: Achim-Schmitz Forte

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Juni 29th, 2017

Royal Blood zu Gast in 1LIVE Plan B

Drei Nightliner, zwei Musiker: Die Besetzung Royal Blood mag minimal sein, das Gear-Aufgebot, mit dem das britische Rock-Duo am Dienstag für ihre exklusive 1LIVE Session anreiste, nahm den kompletten vorderen Teil des 1LIVE-Hauses in Beschlag.

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Juni 29th, 2017

Bauernpräsident Joachim Rukwied (CDU) zum Deutschen Bauerntag

Interview mit Marion Theis | Im SWR-Tagesgespräch mit Marion Theis lehnt Rukwied neue Vorschriften für artgerechtere Tierhaltung ab; das würde Bauern in ihrer Existenz bedrohen.

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Juni 29th, 2017

Uli Grötsch, SPD-Obmann im NSU-Untersuchungsausschuss des Bundestags, zum NSU-Abschlussbericht

Interview mit Marion Theis | Im SWR-Tagesgespräch mit Marion Theis betont Grötsch, dass die Aufklärungsarbeit mit dem Untersuchungsausschuss nicht enden dürfe, weil es noch viele offene Fragen gebe – vor allem im NSU-Mordfall von Kassel.

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Juni 29th, 2017

Carsten Stormer, Journalist und Kriegsreporter

Fährt in die Kriegs- und Krisengebiete der Welt und lebt in Manila. | „Ich habe in Syrien Sachen gesehen, die man nicht sehen sollte“, sagt Kriegsreporter Carsten Stormer. Er ist einer der wenigen deutschen Journalisten, die immer wieder nach Syrien und in den Irak reisen, um über die Lage vor Ort zu berichten. In Syrien war er schon viele Male, in Homs, Aleppo oder Kobane, und er sagt: „Wenn ich jetzt eine Voraussage machen sollte, würde ich sagen, dass es Syrien so, wie es jetzt existiert, nicht mehr lange geben wird.“ Carsten Stormer verbrannte am Ende seines Journalismus-Studiums seine Möbel, kündigte seine Wohnung in Bremen und kaufte ein Flugticket nach Afghanistan. Er ging in den Kongo, nach Darfur, Somalia, Burma und in den Irak. Heute lebt der Kriegsreporter in Manila, wenn er nicht gerade in einer Kriegs- oder Krisenregion unterwegs ist.

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Juni 29th, 2017

Prof. Peter Berthold, Vogelkundler und Verhaltensforscher.

Weiß (fast) alles über Vögel und warnt vor bedrohten Lebensräumen. | Prof. Peter Berthold ist Vogelkundler und Verhaltensforscher. Er war viele Jahre Leiter des Max-Planck-Instituts für Ornithologie und damit Chef der Vogelwarte Radolfzell. Berthold ist auf seinem Gebiet ein Wissenschaftler mit internationalem Renommee, er weiß (fast) alles über die 10 000 heute lebenden Vogelarten, über Paarung, Nestbau, Sozialverhalten und Überlebenskampf. Jetzt hat er mit „Unsere Vögel“ ein Buch geschrieben, in dem er aufzeigt, wie gefährdet das Leben der Vögel ist – und was wir dagegen tun können.

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Juni 29th, 2017

Adam Wendler

Aus 850 großartigen Songs, haben wir The Next Big Thing gefunden. Letzte Woche hat sich die Jury dann aus den Top 10 für einen Sieger entschieden. Gewonnen hat Adam Wendler mit dem Song „The Flame“. Er nennt seine Gitarre Lucy und schrieb seinen Gewinnersong an nur einem einzigen Tag. Der gebürtige Kanadier ist schon seit ein paar Jahren als Straßenmusiker in Berlin und Potsdam unterwegs. Adam Wendlers Song „The Flame“ spielen wir ab sofort regelmäßig auf radioeins. Außerdem wird Adam Wendler ein Jahr lang von Spinnup, dem digitalen Musikvertrieb von Universal Music, betreut, damit er online richtig durchstarten kann. Live können Sie ihn beim diesjährigen radioeins Parkfest sehen.

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Juni 29th, 2017

68

Das amerikanische Rockduo, bestehend aus Michael McClellan und Josh Scogin, spielt heute im Cassiopeia in Berlin.

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Juni 29th, 2017

Axel Gomille – Biologe, Filmemacher und Fotograf

Lange waren Wölfe in Deutschland ausgerottet, jetzt kommen sie zurück. Acht Jahre lang hat Axel Gomille immer wieder wilde Wölfe in Deutschland beobachtet und fotografiert. Daraus ist der erste Bildband entstanden, der das Leben der deutschen Wölfe in freier Natur dokumentiert.
Axel Gomille ist überzeugt, dass ein friedliches Zusammenleben von Mensch und Wolf gelingen kann. Mariela Milkowa hat ihn zum Interview getroffen.

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Juni 29th, 2017

Am Tisch mit Ingo Schulze, "Lebensglück-Erzähler"

Er hat einen deutsch-deutschen Schelmenroman verfasst – und was für einen!

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Juni 29th, 2017

Am Tisch mit Claudia Langanki, "Kinderhospizlerin"

Es ist eines der schmerzlichsten Schicksale überhaupt, wenn Eltern erfahren, dass ihr Kind sterben wird. Eine letzte Heimstadt für solche an einer lebensverkürzenden Krankheit leidenden Kinder ist das Kinderhospiz Bärenherz in Wiesbaden-Erbenheim.

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Juni 29th, 2017

Zu Gast war die Psychologin Felicitas Auersperg

Was bringt die Liebelei auf einer Hängebrücke? Und warum kann der Besuch eines Horrorfilms eine abgeflaute Partnerschaft beleben? Felicitas Auersperg, Psychologin an der Sigmund Freud Privatuniversität Wien, hat sich mit merkwürdigen Sozialexperimenten befasst, und deren Nutzen für das Alltagsleben untersucht. Sie ist dabei nicht nur hinter das Geheimnis gekommen, warum Männer und Frauen auf Hängebrücken flirten, sondern hat auch ergründet, warum ein Kleinkind mit einem Schimpansen aufwächst, der genauso gekleidet ist wie er. Darüber wird sie reden, im hr2-Kulturcafé ab 17:05 Uhr bei Rosemarie Tuchelt. Felicitas Auersperg stammt aus Wien, studierte Psychologie an der dortigen Sigmund-Freud-Privatuniversität, arbeitet an zahlreichen wissenschaftlichen Projekten mit und hat einen Lehrauftrag an der MedUni Wien.

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Juni 29th, 2017

Zu Gast war Eugen Wassiliwizky vom Max-Planck-Institut für empirische Ästhetik

Die Macht der Poesie: Als „gemischte Empfindung des Leidens und der Lust an dem Leiden“ beschrieb Friedrich Schiller einen scheinbar widersprüchlichen Gefühlszustand bei der Rezeption bewegender Kunstwerke. Forscher des Max-Planck-Instituts für empirische Ästhetik in Frankfurt fanden nun physiologische Evidenz für diese Definition. In einer groß angelegten Studie untersuchten die Wissenschaftler körperliche, neuronale und verhaltensrelevante Reaktionen auf bewegende Gedichte. Ein Indikator für den Grad der Wirkung auf die Rezipienten ist zum Beispiel die Entstehung von Gänsehaut. Was das Frankfurter Institut über die Macht der Poesie herausgefunden hat, welche Dichter die stärksten Reaktionen hervorrufen, mit welchen Methoden überhaupt die Wirkung von Lyrik erhoben wurde und ob es unterschiedliche Reaktionen auf Schiller und Goethe im Vergleich zu zeitgenössische Lyrik gab, berichtet der Leiter der Studie, Eugen Wassiliwizky vom Max-Planck-Institut für empirische Ästhetik,

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