Archiv für Mai, 2017

27. Mai 2017

Solothurner Literaturtage: Alex Capus, «Das Leben ist gut»

Sein neuester Roman, «Das Leben ist gut», verkaufte sich gleich am ersten Tag 30‘000 mal. Das Buch spielt in Olten, und diese überschaubare Welt kommt offenbar bei den Leserinnen und Lesern gut an. Warum? Der Bestseller-Autor Alex Capus ist in Solothurn Gast von Susanne Brunner.Olten ist das Universum des Schweizer Schriftstellers Alex Capus. Hier lebt er, liebt er, hat er Kinder und Freunde, betreibt er eine Bar. Dass Olten eine kleine überschaubare Welt sein soll, das gefällt Capus nicht so. Olten und Zürich unterschieden sich nämlich nicht gross. „Zürich ist einfach 10 mal Olten.“ Und überhaupt: Als Berufsoltner verstehe er sich ganz und gar nicht.Olten inspiriert ihn: hier schreibt er auch Bestseller wie «Das Leben ist gut». Der Roman ist nicht ausschliesslich Fiktion: In Olten weiss man zum Beispiel, wer der ehemalige beste Freund und Geschäftspartner ist, mit dem der Autor abrechnet. Aber auch wer kein Insider ist, ist fasziniert von den Geschichten des Alex Capus. Capus Anspruch, das Undramatische dramatisch darzustellen, und nicht das Dramatische noch dramatischer zu machen in der Literatur.Am ersten Tag wurde sein neues Buch 30’000 mal verkauft. Weil die kleine überschaubare Welt darin zum Thema gemacht wird? „Nein, es liegt daran, dass es einfach gut geschrieben ist“, kokettiert Alex Capus.Alex Capus wurde in der Normandie als Sohn eines Franzosen und einer Schweizerin geboren, als Fünfjähriger kam er mit seiner Mutter nach Olten. Sein erstes Buch erschien vor über zwanzig Jahren.

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27. Mai 2017

Auf den Spuren eines Prinzen – Dr. Lydia Kieven

Dr. Lydia Kieven ist Wissenschaftlerin, Indonesienkennerin und seit mehr als 30 Jahren fasziniert von der javanischen Kultur. Darin entdeckte sie einst die Geschichten und Traditionen rund um den Prinzen Panji. Über diesen Helden aus der javanischen Literatur erzählt unser heutiger Gast in der Redezeit.

Moderation: Ralph Erdenberger

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27. Mai 2017

SWR2 Zeitgenossen: Stefan Kraus, Museumsleiter

Stefan Kraus ist seit 2008 Direktor des „Kolumba“; gemeint ist das Kunstmuseum des Erzbistums Köln, das in einem eigensinnigen Haus residiert. Der Schweizer Architekt Peter Zumthor baute es in die Ruine der im Weltkrieg zerstörten Pfarrkirche St. Kolumba. In diesem Museum treffen die Schätze und Dokumente einer Jahrhunderte alten Frömmigkeitsgeschichte mit Werken der klassischen Moderne und der aktuellen Kunst zusammen. Dieser etwas andere Direktor eines etwas anderen Museums sieht sein Metier auch mit anderen Augen. „Formate bestimmen die Inhalte“ sagt Stefan Kraus 2016 in einer kleinen Grundsatzschrift und formuliert damit „ein radikales Plädoyer für die Subjektivität und eine Ästhetik des Humanen.“

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27. Mai 2017

Michael Gahler, CDU, sicherheitspolitischer Sprecher der EVP-Fraktion im EU-Parlament, zu NATO und EU-Verteidigungspolitik

Interview mit Marion Theis | Im SWR-Tagesgespräch mit Marion Theis fordert Gahler die EU-Mitgliedsstaaten auf, mehr in Verteidigung zu investieren und besser zu kooperieren.

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27. Mai 2017

Hannelore Hoger, Schauspielerin

Es war ihre Paraderolle und jetzt, nach unfassbaren 23 Jahren, ist Schluss: Hannelore Hoger gibt zum letzten Mal die ZDF-Kommissarin Bella Block. Hannelore Hoger ist eine der vielseitigsten und erfolgreichsten deutschen Schauspielerinnen – auf der Bühne und vor der Kamera. Für die einen ist sie schwierig und spröde, für die anderen warmherzig, humorvoll und klug. Ihre Erklärung dazu ist einfach: „Ich bin eben so, wie ich bin!“ Jetzt hat sie ihre Autobiografie veröffentlicht. Der sehr poetische Titel: „Ohne Liebe trauern die Sterne“.

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27. Mai 2017

Anne Gidion im Gespräch

Sie wird als „versierte Theologin mit klarem Blick für die gegenwärtigen Herausforderungen“ beschrieben: Anne Gidion, Rektorin des Pastoralkollegs in Ratzeburg im Talk auf NDR Info.

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27. Mai 2017

Marco Knauf – Gründer und Geschäftsführer von True Fruits

Trendige Smoothies aus püriertem Obst und Gemüse findet man heute in fast jedem deutschen Supermarkt. Das liegt auch an drei Freunden aus Bonn, die vor 11 Jahren das Unternehmen True Fruits gründeten. Einer von ihnen ist Marco Knauf. Wie man aus einer studentischen Idee einen Trendmarkt kreiert, hat er Heidi Radvilas im Interview erzählt.

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27. Mai 2017

Am Tisch mit Claudia Martin, "AfD-Abtrünnige"

Sie ist fraktionslose Abgeordnete im Landtag von Baden-Württemberg. Von 2013 bis Ende 2016 war sie noch Mitglied der „Alternative für Deutschland“, AfD.

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27. Mai 2017

Zu Gast: Kathy Zarnegin, Lyrikern und Übersetzerin

Die in Basel lebende Lyrikerin, Übersetzerin und Psychoanalytikerin Kathy Zarnegin wurde 1964 in Teheran geboren und kam als Teenager in die Schweiz. Ihre Biografie hat nun Niederschlag gefunden in ihrem ersten Roman „Chaya“ – eine Art Entwicklungsroman: die Titelheldin kommt Ende der Siebzigerjahre als Teenagerin aus Teheran in die Schweiz, um sich der nach dem Sturz des Schahs verschlechternden Lage für iranische Juden zu entziehen. Die quirlige und selbstbewusste Chaya lässt ihre Muttersprache und ihre Herkunft hinter sich und findet in der Dichtung eine neue Heimat. Die Autorin Kathy Zarnegin war zu Gast im hr2 Kulturcafé und sprach mit Daniella Baumeister über ihren Roman und seine Hintergründe.

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27. Mai 2017

zu Gast: Peter Kemper, Journalist und Autor

Er ist Dylan-und Zappa-Kenner, hat eine Biografie von Muhammad Ali und gerade eine des Jazz-Saxophonisten John Coltrane veröffentlicht: Die wahre Liebe des Journalisten und Autors Peter Kemper gilt aber einem kleinen Instrument mit vier Nylonsaiten: der Ukulele. Die spielt er selbst und über sie hat er geschrieben, eine fulminante Kulturgeschichte, die fast dicker ist als das Instrument selbst. Heute ist Peter Kemper zu Gast im hr2-Kulturfrühstück und spricht über seine Liebe zum Jazz und zum Rock und über die kleine, großartige Ukulele, die auch schon die Beatles begeisterte …

Peter Kempers Buchempfehlungen:

Ernst Hofacker: 1967. Als Pop für immer unsere Welt veränderte, Philipp Reclam jun. Verlag 2016

Gustave Flaubert: Die Erziehung des Herzens. Geschichte eines jungen Mannes, Übers.: Emil Alphons Rheinhardt, Diogenes Verlag 2005

Krimis z.B. von:
Raymond Chandler: Der große Schlaf, Übers.: Gunar Ortlepp, Diogenes Verlag 2009
Dashiell Hammett: Der gläserne Schlüssel, Übers.: Hans Wollschläger, Diogenes Verlag 2010

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27. Mai 2017

GOP-Direktor Werner Buss im Showbühne-Gespräch mit Markus Wagner – 26.05.2017

Werner Buss ist künstlerischer Direktor der GOP-Theater in Deutschland und viel unterwegs, um neue, interessante Künstler zu entdecken. Davon und was die Zuschauer demnächst erwartet, erzählt er Markus Wagner im Showbühne-Interview.

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27. Mai 2017

Konstantin Wecker, Musiker – 26.05.2017

Mit seinen leidenschaftlich vorgetragenen Liedern berührt er seit über vier Jahrzehnten seine Zuhörer: Kurz vor seinem 70. Geburtstag meldet sich Konstantin Wecker mit seiner Biografie „Das ganze schrecklich schöne Leben“ zurück. Moderation: Kaline Thyroff

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26. Mai 2017

Neuro-Doping unter Studierenden – "Großes Suchtpotenzial"

Die Grafik eines Kopfes, der mit Blitzen durchzogen ist. (imago / Science Photo Library)Dank Pillen besser durch die Prüfung? Das praktizieren offenbar so viele Studierende, dass schon Dopingtests an Universitäten gefordert wurden. Der Neuroethiker Dieter Sturma lehnt das ab. Gleichwohl warnt er vor massiven Folgeschäden durch Neuro-Doping.

Dieter Sturma im Gespräch mit Dieter Kassel
www.deutschlandfunkkultur.de, Interview
Hören bis: 02.12.2017 06:47
Direkter Link zur Audiodatei

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26. Mai 2017

Philosoph Achille Mbembe – Wie die Digitalisierung die Vernunft tötet

Achille Mbembe (David Harrison/dpa)Der Philosoph und Historiker Achille Mbembe sieht die Menschheit in einer paradoxen Situation: Noch nie habe es dank digitaler Technik so viele Wissensquellen wie heute gegeben. Und doch herrsche überall das blanke Unwissen. Ein Trost: Mbembe kennt die Lösung.

Achille Mbembe im Gespräch mit Dieter Kassel
www.deutschlandfunkkultur.de, Interview
Hören bis: 02.12.2017 05:48
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25. Mai 2017

Rumänien und Bulgarien: 10 Jahre Mitgliedschaft in der EU

Rumänien und Bulgarien: 10 Jahre sind die beiden Länder Mitglieder der EU. Was hat es ihnen gebracht? Und was tragen sie zur Entwicklung und Stabilität in Europa bei? Im Tagesgespräch bei Marc Lehmann diskutieren Bulgariens Botschafterin Meglena Plugtschieva und Rumäniens Botschafter Vlad Vasiliu.In fast allen Statistiken bilden sie das Schlusslicht: Bulgarien und Rumänien sind die ärmsten Länder Europas, die korruptesten und unglücklichsten. Die beiden südosteuropäischen Staaten seien noch nicht reif, um zum Brüsseler Klub zu gehören, meinen Kritiker, die EU habe sich mit der Aufnahme vor 10 Jahren nur Probleme eingehandelt. Ist dem so? Oder kann der europäische Weg Rumäniens und Bulgariens nicht viel mehr als Erfolgsgeschichte gesehen werden? Denn beide Länder haben sich – trotz Rückschlägen – zu stabilen und lebendigen Demokratien entwickelt und verzeichnen einen soliden Wirtschaftsaufschwung.«Viele Bulgaren kommen wieder zurück. Das ist ein gutes Zeichen für das Land», sagt die bulgarische Botschafterin. Sie sähen also eine Zukunft in ihrer Heimat und wollten mitgestalten – auch an der Erneuerung des politischen Systems. Die Kritik, der Reformelan habe nach dem Beitritt zur EU nachgelassen, lässt Meglena Plugtschieva nicht gelten.Beide Länder sind noch nicht Mitglied des Schengen-Raums. Der rumänische Botschafter bedauert das, denn die Kriterien erfülle Rumänien. Dass man die Anerkennung mit der Korruption in Verbindung setze, das sei unfair, sagt Vlad Vasiliu. «Man kann nicht die Spielregeln während des Spiels ändern.»Sind Rumänien und Bulgarien EU-Mitglieder zweiter Klasse – oder fühlen sie sich der europäischen Familie vollständig zugehörig? Die beiden höchsten Vertreter ihrer Länder in der Schweiz über eine anspruchsvolle Integration.

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25. Mai 2017

Maria Roselli, Mafia-Expertin, 25. Todestag von Giovanni Falcone

Am 23. Mai 1992 reisst ein Attentat den italienischen Mafia-Jäger Giovanni Falcone in den Tod. Maria Roselli publiziert über die Mafia und ihre Spuren in die Schweiz. Sie ist Gast von Elisabeth Pestalozzi.Der Tod von Untersuchungsrichter Giovanni Falcone rüttelte Italien auf im Kampf gegen die Mafia. Die Gesetze gegen die organisierte Kriminalität wurden verschärft. Doch auch diese vermögen der Mafia nicht Einhalt zu gebieten. Die Ndrangheta, die Mafia-Organisation aus Kalabrien, gehört heute zu den schlagfertigsten der Welt. Sie hat den Drogenhandel fest im Griff, unterwandert die Bau- und die Finanzwirtschaft und zweigt auch dem Flüchtlingswesen horrende Summen ab. Kürzlich wurde der Fall eines Priesters bekannt, der pro Jahr 150 Millionen Euro für seine Arbeit mit Migranten in die eigene Tasche steckte. Es sei schon lange bekannt, dass die katholische Kirche und die Mafia verbandelt seien, sagt die Journalistin Maria Roselli. Sie arbeitet für das Fernsehen der italienischen Schweiz RSI und recherchiert seit Jahren zur Mafia. Auch dass die Ndrangheta im Flüchtlingswesen mitmischt, sei normal: «Die wollen das Terrain kontrollieren.» Die Spuren der Ndrangheta führen auch in die Schweiz. Man gehe von fünf bis sechs Ndrangheta-Zellen aus. Vor allem aber: «Die Ndrangheta spielt eine Rolle in der Schweiz.» Die Zellen seien vernetzt mit der Mafia in Italien. Diese könne in der Schweiz investieren, Geld waschen.

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25. Mai 2017

Dirk von Gehlen, Netzdenker: «Ich bin ratlos und das ist gut so»

Mit der Digitalisierung wird das, für alle identische, Durchschnittsangebot erweitert um das Prinzip der Personalisierung: Inhalte entstehen nicht mehr einzig beim Hersteller und Absender, sondern werden auf den Konsumenten zugeschnitten oder sogar von ihm selbst erstellt.Eine Städtreise nach Paris: Wir fahren mit Uber-Black vom Gare de Lyon zur Airbnb-Loft, buchen via Empfehlung von Trip-Advisor einen Tisch im Lokal unserer Wahl, gehen die paar Schritte dahin unterstützt von Google-Maps, und posten während des Dinners Bilder auf den Sozialen Medien. Die Daten, die bei unserem Treiben anfallen, liefern eine Unmenge wertvoller Informationen. In «Meta! Das Ende des Durchschnitts» skizziert der Buchautor und Journalist Dirk von Gehlen, wie wir diese Daten zu unseren Gunsten nutzen und warum er dem Kulturpragmatismus mehr abgewinnt, als dem Kulturpessimismus.

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25. Mai 2017

Kleine Weltgeschichte mit Frauen – Kerstin Lücker

In der Weltgeschichte fehlt es nicht an bemerkenswerten Frauen. Wohl aber an Berichten über ihr Leben, ihre Ideen, ihre Leistungen oder Untaten. Die Autorinnen Kerstin Lücker und Ute Daenschel haben dasnachgeholt.

Gast: Kerstin Lücker, Autorin; Moderation: Achim Schmitz-Forte

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25. Mai 2017

Wie gestärkt aus Krisen hervorgehen? – Prof. Jens Förster

Jens Förster ist Professor für Sozialpsychologie, Autor und Kabarettist. In seiner Forschungsarbeit befasst er sich mit Krisen. In der Redezeit erzählt Förster, wie auch er persönlich die eine oder andere Krise durchlebt hat.

Moderation: Sabine Brandi

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25. Mai 2017

Alma

Alma war zu Gast in 1LIVE.

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