Archiv für April 20th, 2017

20. April 2017

Sibylle Lichtensteiger: «Der Druck auf die Museumsleiter steigt»

Schweizer Museen sind beliebt – beliebter sogar als Kino und Theater. Warum ist das so? Und wie wichtig sind Besucherzahlen? Darüber erzählt die Leiterin des Stapferhauses Lenzburg, Sibylle Lichtensteiger bei Ivana Pribakovic im Tagesgespräch.Die neuste Museumsstatistik zeigt: die 1111 Museen der Schweiz sind beliebte Ausflugsorte. Vom Verkehrshaus Luzern über das Beyeler-Museum bis hin zu den grossen Kunstsammlungen: sie locken die meisten Besucher an. «Man kann in Gruppen gehen, es ist ein Erlebnis», sagt Sibylle Lichtensteiger. 70 Prozent der Museen verbuchen aber nur wenige Eintritte. «Viele der grossen Häuser haben eine Sammlung, die viele Leute anlocken. Man muss abwägen, wie wichtig ist der Inhalt der Museen. Bei den Kleinen entscheiden Subventionen oft über das Überleben, bei den Grossen ist es nur ein Zustupf», so Lichtsteiger. «Vielfalt ist wichtig.» Lohnt es sich, solche Kleinen zu subventionieren? Oder ist genau das die Aufgabe des Staates? Und wie macht man eine erfolgreiche Ausstellung? Erfahrung darin hat Sibylle Lichtensteiger. Sie ist Leiterin des Stapferhauses in Lenzburg.

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20. April 2017

Sibylle Lichtensteiger: «Der Druck auf die Museumsleiter steigt»

Schweizer Museen sind beliebt – beliebter sogar als Kino und Theater. Warum ist das so? Und wie wichtig sind Besucherzahlen? Darüber erzählt die Leiterin des Stapferhauses Lenzburg, Sibylle Lichtensteiger bei Ivana Pribakovic im Tagesgespräch.Die neuste Museumsstatistik zeigt: die 1111 Museen der Schweiz sind beliebte Ausflugsorte. Vom Verkehrshaus Luzern über das Beyeler-Museum bis hin zu den grossen Kunstsammlungen: sie locken die meisten Besucher an. «Man kann in Gruppen gehen, es ist ein Erlebnis», sagt Sibylle Lichtensteiger. 70 Prozent der Museen verbuchen aber nur wenige Eintritte. «Viele der grossen Häuser haben eine Sammlung, die viele Leute anlocken. Man muss abwägen, wie wichtig ist der Inhalt der Museen. Bei den Kleinen entscheiden Subventionen oft über das Überleben, bei den Grossen ist es nur ein Zustupf», so Lichtsteiger. «Vielfalt ist wichtig.» Lohnt es sich, solche Kleinen zu subventionieren? Oder ist genau das die Aufgabe des Staates? Und wie macht man eine erfolgreiche Ausstellung? Erfahrung darin hat Sibylle Lichtensteiger. Sie ist Leiterin des Stapferhauses in Lenzburg.

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20. April 2017

Iren Meier: Die Türkei nach Präsident Erdogans Sieg

Der türkische Präsident Tayyip Erdogan hat gewonnen, wenn auch knapp: Das «Ja» zu seiner Verfassungsreform ermächtigt ihn, fast alles mit der Türkei zu machen. SRF-Korrespondentin Iren Meier ist Gast von Susanne Brunner.51,4 Prozent der Türkinnen und Türken, die am Wochenende abgestimmt haben, wollten ihrem Präsidenten sozusagen die Vollmacht über ihr Land geben. Das ist angesichts der Umstände ein knappes Resultat, denn in der Türkei wurde im Ausnahmezustand abgestimmt, viele Oppositionsvertreter sind im Gefängnis, im Fernsehen dominierte die Meinung Erdogans und seiner Anhänger. Trotz diesen Umständen verweigerte fast die Hälfte der Bevölkerung Erdogan die Gefolgschaft. Was passiert mit jenen, die gegen den nun fast allmächtigen Präsidenten gestimmt haben? Was für ein Land wird die Türkei?

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20. April 2017

Iren Meier: Die Türkei nach Präsident Erdogans Sieg

Der türkische Präsident Tayyip Erdogan hat gewonnen, wenn auch knapp: Das «Ja» zu seiner Verfassungsreform ermächtigt ihn, fast alles mit der Türkei zu machen. SRF-Korrespondentin Iren Meier ist Gast von Susanne Brunner.51,4 Prozent der Türkinnen und Türken, die am Wochenende abgestimmt haben, wollten ihrem Präsidenten sozusagen die Vollmacht über ihr Land geben. Das ist angesichts der Umstände ein knappes Resultat, denn in der Türkei wurde im Ausnahmezustand abgestimmt, viele Oppositionsvertreter sind im Gefängnis, im Fernsehen dominierte die Meinung Erdogans und seiner Anhänger. Trotz diesen Umständen verweigerte fast die Hälfte der Bevölkerung Erdogan die Gefolgschaft. Was passiert mit jenen, die gegen den nun fast allmächtigen Präsidenten gestimmt haben? Was für ein Land wird die Türkei?

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20. April 2017

Zwei, die unterschiedlicher nicht sein könnten – die Brüder Çağri Ermiş und Çağdaş Ermiş

Çağri und sein Bruder Çağdaş Ermiş haben ihre Lebensträume verwirklicht, aber sehr unterschiedliche: Der eine ist Europameister im Boxen im Supermittelgewicht. Der andere Tänzer beim Pina-Bausch-Ensemble. Beide sind heute in der Redezeit. Gäste: Çağri Ermiş und Çağdaş Ermiş, Moderation: Ralph Erdenberger

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20. April 2017

Zwei, die unterschiedlicher nicht sein könnten – die Brüder Çağri Ermiş und Çağdaş Ermiş

Çağri und sein Bruder Çağdaş Ermiş haben ihre Lebensträume verwirklicht, aber sehr unterschiedliche: Der eine ist Europameister im Boxen im Supermittelgewicht. Der andere Tänzer beim Pina-Bausch-Ensemble. Beide sind heute in der Redezeit. Gäste: Çağri Ermiş und Çağdaş Ermiş, Moderation: Ralph Erdenberger

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20. April 2017

Mit aller Leidenschaft für die Harfe – Hanna Rabe

Hanna Rabe spielt Harfe seitdem sie acht Jahre alt ist. Aus dem Hobby hat sie zwanzig Jahre später ihren Beruf gemacht. Was fasziniert die junge Musikerin an diesem Instrument?

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20. April 2017

Mit aller Leidenschaft für die Harfe – Hanna Rabe

Hanna Rabe spielt Harfe seitdem sie acht Jahre alt ist. Aus dem Hobby hat sie zwanzig Jahre später ihren Beruf gemacht. Was fasziniert die junge Musikerin an diesem Instrument?

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20. April 2017

SWR2 Zeitgenossen: Wita Noack, Museumsleiterin

1959 in Bautzen, in eine sorbische Künstlerfamilie hinein geboren, kam Wita Noack 1985 nach Berlin und landete wenig später in der Kulturbehörde Berlin-Hohenschönhausen. 1992 übernahm sie als Leiterin das Mies van der Rohe Haus; bis 1945, ‚Haus Lemke‘, das letzte Privathaus des großen Architekten in Deutschland vor der Emigration in die USA. Im Gespräch mit Reinhard Ermen erzählt Wita Noack, wie es möglich war, auf Basis eigener Konzepte und Forschungen, „praktisch aus dem Nichts“ die vergessene Architekturikone, in der bis zur Wende die Stasi mit einem Wäschedepot und einer Hausmeisterwohnung residierte, in eine vielbeachtete Kunstinstitution zu verwandeln. (Produktion 2016)

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20. April 2017

Bärbel Höhn (Grüne) zu Nordkorea

Tagesgespräch mit Pascal Lechler | Im SWR Tagesgespräch riet die Korea-Expertin Bärbel Höhn die Konfliktparteien wieder an den Verhandlungstisch zu kommen.

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Bärbel Höhn (Grüne) zu Nordkorea

Tagesgespräch mit Pascal Lechler | Im SWR Tagesgespräch riet die Korea-Expertin Bärbel Höhn die Konfliktparteien wieder an den Verhandlungstisch zu kommen.

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20. April 2017

Podcast SWR1Leute 17.4.2017 Pater Wolfgang Götz

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20. April 2017

Podcast SWR1Leute 17.4.2017 Pater Wolfgang Götz

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20. April 2017

Podcast SWR1Leute 16.4.2017 Peter Seewald

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20. April 2017

Podcast SWR1Leute 14.4.2017 Konstantin Wecker

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20. April 2017

Podcast SWR1Leute 16.4.2017 Peter Seewald

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20. April 2017

Podcast SWR1Leute 14.4.2017 Konstantin Wecker

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20. April 2017

Prof. Michael Tsokos, Rechtsmediziner

Er hat viele tausend Tote gesehen. Das ist nichts besonderes, der Umgang mit toten Menschen ist sein Beruf. Prof. Michael Tsokos ist einer der bekanntesten deutschen Rechtsmediziner. Seit zehn Jahren leitet er das Institut für Rechtsmedizin an der Berliner Charité. In den 90er Jahren obduzierte er Menschen, die in Massengräbern im früheren Jugoslawien verscharrt waren. 2004 gründete er in Berlin die erste Gewaltschutzambulanz. Dass jedes Jahr 160 Kinder in Deutschland nach Misshandlung sterben, hält er für einen Skandal: „Wir brauchen keine Kultur des Hinsehens, wir brauchen eine Kultur des Handelns!“

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20. April 2017

Prof. Michael Tsokos, Rechtsmediziner

Er hat viele tausend Tote gesehen. Das ist nichts besonderes, der Umgang mit toten Menschen ist sein Beruf. Prof. Michael Tsokos ist einer der bekanntesten deutschen Rechtsmediziner. Seit zehn Jahren leitet er das Institut für Rechtsmedizin an der Berliner Charité. In den 90er Jahren obduzierte er Menschen, die in Massengräbern im früheren Jugoslawien verscharrt waren. 2004 gründete er in Berlin die erste Gewaltschutzambulanz. Dass jedes Jahr 160 Kinder in Deutschland nach Misshandlung sterben, hält er für einen Skandal: „Wir brauchen keine Kultur des Hinsehens, wir brauchen eine Kultur des Handelns!“

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20. April 2017

Dr. Matthias Politycki, Schriftsteller

Fast 100 Länder hat der gebürtige Karlsruher Matthias Politycki kennengelernt, er reist seit mehr als 40 Jahren durch die Welt. Im Hauptberuf ist er Romancier und Lyriker, im Nebenberuf passionierter Reisender. So war er für seine Kreuzfahrtsatire „In 180 Tagen um die Welt“ ein halbes Jahr auf einem Kreuzfahrtschiff unterwegs. Jetzt hat er ein literarisches Logbuch geschrieben. Wochenendtrip oder Weltumrundung? Pauschal- oder Backpackerreise? Länder-Abhaken oder einfach Last Minute? Matthias Politycki erhielt zahlreiche Stipendien im In- und Ausland. Er hat einen Doktortitel in Philosophie, ist Mitglied des PEN- Zentrums Deutschland und gilt als der Abenteurer der deutschen Gegenwartsliteratur.

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