Archiv für April 6th, 2017

6. April 2017

Reto Wyss – der Luzerner Bildungsdirektor und die Schülerstreiks

Wenn am Mittwoch Schülerinnen und Schüler auf die Strasse gehen, hat das viel mit den Sparmassnahmen im Kanton Luzern zu tun. Proteste dagegen gibt es schon lange. Gast von Susanne Brunner ist Reto Wyss, CVP-Regierungsrat und Vorsteher des Bildungs- und Kulturdepartements im Kanton Luzern.Als der Kanton Luzern 2013 die Mittel- und Berufsschulen eine Woche lang zwangsweise schliessen wollte, um Geld zu sparen, ärgerte das einen Schüler aus dem luzernischen Sursee dermassen, dass er noch im Klassenzimmer zu einem Kollegen sagte: «Wir müssen etwas tun!» Es entstand eine Protestbewegung, die über Luzern hinaus Schlagzeilen macht: Schülerinnen und Schüler gehen auf die Strasse, um gegen die «Sparwut» im Bildungswesen aufmerksam zu machen. In Luzern sind die Proteste sehr geordnet: es gibt einen Verband, der absolut nichts Illegales machen will. Dieser hat alles organisiert, inklusive Extrazug der SBB mit Billeten mit Schülerrabatt. Was die Schülerinnen und Schüler fordern, ist ein Dialog auf Augenhöhe mit der Politik. «Es braucht keine gewalttätigen Demonstrationen, damit wir zu einem Gespräch einwilligen», sagt Reto Wyss; «Meine Erwartung ist ein sachliches Gespräch, mit detailliertere Informationen und einen guten Austausch der verschiedenen Sichten», meint er. Und: «Bildung ist der grösste Ausgabenposten im Kanton Luzern, da ist klar, dass wir auch sparen müssen, denn wir haben eine angespannte Finanzsituation. Grundsätzlich waren die Steuersenkungen richtig, jetzt müssen sie justiert werden, es soll ja auch wieder Steuererhöhungen geben.»

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6. April 2017

Reto Wyss – der Luzerner Bildungsdirektor und die Schülerstreiks

Wenn am Mittwoch Schülerinnen und Schüler auf die Strasse gehen, hat das viel mit den Sparmassnahmen im Kanton Luzern zu tun. Proteste dagegen gibt es schon lange. Gast von Susanne Brunner ist Reto Wyss, CVP-Regierungsrat und Vorsteher des Bildungs- und Kulturdepartements im Kanton Luzern.Als der Kanton Luzern 2013 die Mittel- und Berufsschulen eine Woche lang zwangsweise schliessen wollte, um Geld zu sparen, ärgerte das einen Schüler aus dem luzernischen Sursee dermassen, dass er noch im Klassenzimmer zu einem Kollegen sagte: «Wir müssen etwas tun!» Es entstand eine Protestbewegung, die über Luzern hinaus Schlagzeilen macht: Schülerinnen und Schüler gehen auf die Strasse, um gegen die «Sparwut» im Bildungswesen aufmerksam zu machen. In Luzern sind die Proteste sehr geordnet: es gibt einen Verband, der absolut nichts Illegales machen will. Dieser hat alles organisiert, inklusive Extrazug der SBB mit Billeten mit Schülerrabatt. Was die Schülerinnen und Schüler fordern, ist ein Dialog auf Augenhöhe mit der Politik. «Es braucht keine gewalttätigen Demonstrationen, damit wir zu einem Gespräch einwilligen», sagt Reto Wyss; «Meine Erwartung ist ein sachliches Gespräch, mit detailliertere Informationen und einen guten Austausch der verschiedenen Sichten», meint er. Und: «Bildung ist der grösste Ausgabenposten im Kanton Luzern, da ist klar, dass wir auch sparen müssen, denn wir haben eine angespannte Finanzsituation. Grundsätzlich waren die Steuersenkungen richtig, jetzt müssen sie justiert werden, es soll ja auch wieder Steuererhöhungen geben.»

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6. April 2017

Alt-Bundesrat Kaspar Villiger und «die Durcheinanderwelt»

Interviews gibt der ehemalige Bundesrat und spätere Verwaltungsratspräsident der UBS nur selten. Dass er Gast von Susanne Brunner ist, hat mit seinem neuen Buch «Die Durcheinanderwelt» zu tun. Darin fordert er eine liberale Konterrevolution.Als Kaspar Villiger 1989 in den Bundesrat gewählt wurde, erschien gerade Friedrich Dürrenmatts letzter fertiggestellter Roman «Das Durcheinandertal». An diesen erinnert der Alt-Bundesrat nun mit seinem Buchtitel ganz bewusst. Durcheinander ist seiner Ansicht nach fast alles: die Demokratie, die Marktwirtschaft, die Werte. Er will Irrwege aufzeigen und Lösungsansätze anbieten. Als beharrlicher Liberaler wurde Villiger jüngst mit dem dem Freiheitspreis 2016 der renommierten Friedrich-Naumann-Stiftung ausgezeichnet; den Preis haben vor ihm Prominente wie der ehemalige deutsche Aussenminister Hans-Dietrich Genscher oder der Literaturnobelpreisträger Mario Vargas Llosa erhalten.Das Buch:Die Durcheinanderwelt, Irrwege und Lösungsansätze. Kaspar Villiger. NZZ Libro.

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6. April 2017

Alt-Bundesrat Kaspar Villiger und «die Durcheinanderwelt»

Interviews gibt der ehemalige Bundesrat und spätere Verwaltungsratspräsident der UBS nur selten. Dass er Gast von Susanne Brunner ist, hat mit seinem neuen Buch «Die Durcheinanderwelt» zu tun. Darin fordert er eine liberale Konterrevolution.Als Kaspar Villiger 1989 in den Bundesrat gewählt wurde, erschien gerade Friedrich Dürrenmatts letzter fertiggestellter Roman «Das Durcheinandertal». An diesen erinnert der Alt-Bundesrat nun mit seinem Buchtitel ganz bewusst. Durcheinander ist seiner Ansicht nach fast alles: die Demokratie, die Marktwirtschaft, die Werte. Er will Irrwege aufzeigen und Lösungsansätze anbieten. Als beharrlicher Liberaler wurde Villiger jüngst mit dem dem Freiheitspreis 2016 der renommierten Friedrich-Naumann-Stiftung ausgezeichnet; den Preis haben vor ihm Prominente wie der ehemalige deutsche Aussenminister Hans-Dietrich Genscher oder der Literaturnobelpreisträger Mario Vargas Llosa erhalten.Das Buch:Die Durcheinanderwelt, Irrwege und Lösungsansätze. Kaspar Villiger. NZZ Libro.

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6. April 2017

Zukunft machen wir später

Seit Jahrzehnten gilt Christiane Rösinger als Ikone der Indie-Popszene und wird doch noch als Geheimtipp gehandelt. Als Autorin berichtet sie in ihrem neuen Buch über Erfahrungen als Deutschlehrerin mit Flüchtlingen.

Moderation: Sabine Brandi

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6. April 2017

Zukunft machen wir später

Seit Jahrzehnten gilt Christiane Rösinger als Ikone der Indie-Popszene und wird doch noch als Geheimtipp gehandelt. Als Autorin berichtet sie in ihrem neuen Buch über Erfahrungen als Deutschlehrerin mit Flüchtlingen.

Moderation: Sabine Brandi

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6. April 2017

Marine Le Pen – Tochter des Teufels

Bald wird in Frankreich ein neuer Präsident gewählt. In Umfragen liefern sich Emmanuel Macron und Marine Le Pen ein Kopf-an-Kopf-Rennen. In der Redezeit erklärt Tanja Kuchenbecker, wieso ihr Le Pen Angst macht.

Gast: Tanja Kucherbecker, Journalistin; Moderation: Ralph Erdenberger

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6. April 2017

Marine Le Pen – Tochter des Teufels

Bald wird in Frankreich ein neuer Präsident gewählt. In Umfragen liefern sich Emmanuel Macron und Marine Le Pen ein Kopf-an-Kopf-Rennen. In der Redezeit erklärt Tanja Kuchenbecker, wieso ihr Le Pen Angst macht.

Gast: Tanja Kucherbecker, Journalistin; Moderation: Ralph Erdenberger

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6. April 2017

Veedel Kaztro zu Gast in 1LIVE

Nach der „Büdchen LP“ und der „Büdchen EP“ ist Veedel Kaztro seit Ende März mit seinem dritten „Büdchen Tape“ am Start. Auf seinem Album supportet der Kölner natürlich wieder seine Hood und nimmt sich textlich viel Freiraum für politische Statements.

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6. April 2017

Bernd Lange, SPD, Vorsitzender des Handelsausschusses im EU-Parlament, zum Brexit

Interview mit Marion Theis | Im SWR-Tagesgespräch mit Marion Theis sagte Lange, der Brexit werde für die EU ökonomische Vorteile bringen, auch wenn der Handel sich abschwäche.

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6. April 2017

Cornelia Füllkrug-Weitzel, Präsidentin der Diakonie Katastrophenhilfe, zur Syrien-Konferenz

Interview mit Marion Theis | Im SWR-Tagesgespräch fordert Füllkrug-Weitzel die Weltgemeinschaft auf, sofort mit dem Wiederaufbau in Teilen Syriens zu beginnen und ausreichend Geld dafür zur Verfügung zu stellen.

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6. April 2017

Lena Volk, "Jugend debattiert"-Gewinnerin

Liebt politische Diskussionen und veranstaltet das Open Space Camp2017. | Vier Schüler, eine Streitfrage, 24 Minuten Zeit. Das sind die Regeln bei „Jugend debattiert“. Als 14-jährige gewann Lena Volk den bundesweiten Wettbewerb, an dem 175.000 Jugendliche im Laufe eines Schuljahres antreten. Sie überzeugte die Jury bei der Frage „Sollen in Deutschland Präparate zur Steigerung der geistigen Leistungsfähigkeit rezeptfrei erhältlich sein?“. Debattieren ist eine Leidenschaft der Zwölftklässlerin. Das macht sie auch im Jugendparlament in Dreieich. Um herauszufinden, „was es bedeutet, jung zu sein in unserer Zeit“ veranstalteten die Abgeordneten das Open Space Camp 2017, diskutierten und debattierten über Schule, Mobilität und Freizeit.

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6. April 2017

Anna Schudt, Schauspielerin

Kommt aus Konstanz und spielt die Hauptrolle in einer aktuellen ARD-Komödie „Eltern allein zu Haus“. | Sie kommt aus Konstanz, lebt mit ihrer Familie in Düsseldorf und ermittelt u.a. als Kommissarin im Dortmunder Tatort. Anna Schudt ist eine der gefragtesten deutschen Schauspielerinnen, auf der Bühne und im Fernsehen. Sie war Mitglied der Münchner Kammerspiele, war an der Berliner Schaubühne engagiert, am bayrischen Staatsschauspiel und am Düsseldorfer Schauspielhaus und sie wurde gleich zweimal mit dem Kurt-Meisel-Preis ausgezeichnet. Im Fernsehen war sie in Produktionen wie ‚Ein starkes Team‘, ‚Bella Block‘ oder dem Doku-Drama ‚Der gute Göring‘ zu sehen. In dieser Woche spielt Anna Schudt eine Hauptrolle in der Komödie ‚Eltern allein zu Haus‘ im Ersten.

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6. April 2017

Ornament & Verbrechen

Geräusche aus dem Untergrund: Inspiriert von westlicher New Wave gründeten die Brüder Lippok 1983 in Ost-Berlin die Band Ornament & Verbrechen. In Kellern und auf Privatparties experimentierten sie mit selbstgebauten Instrumenten. Später gründeten sie in unterschiedlicher Besetzung Bands wie Tarwater oder To Rococo Rot. Ornament & Verbrechens Sound aus Geräuschmusik, Elektro, Industrial und Free Jazz ist eine Mischung, die auch heute noch das musikalische Gefüge ins Wanken bringt, wenn sie sich zu einem in dieser Formation seltenen Liveauftritte zusammenfinden.

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6. April 2017

Barrenstein

„Du trägst dein Lachen manchmal falschrum und deinen Namen wie ein Passwort, das dich schützt“. Das Kölner Trio Barrenstein hat den Code zu authentischen Texten mit eigenwilligem Sound geknackt. In ihrer treibenden Rockmusik treffen packende Hooks auf lyrische deutsche Sprache, peitschende Riffs auf messerscharfe Gitarrensoli. Auf der Bühne geben die Jungs, Anfang 20, alles und ihre Live Shows treffen das Publikum wie ein Streifschuss. Drei Typen. Ein Herz. Ein Name: Barrenstein.

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6. April 2017

Am Tisch mit David Garrett, "Frankfurter Musikpreisträger"

Lange blonde Mähne, lässiger Dreitagebart – wie ein handelsüblicher Konzertgeiger sieht er nicht aus, der 1980 in Aachen geborene Violinist David Garrett. Am Freitag (07.04.) erhält der international erfolgreiche Künstler in der Frankfurter Paulskirche den Frankfurter Musikpreis 2017.

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6. April 2017

Am Tisch mit Barbara Rütting, "Unverbesserliche Weltverbesserin"

Sie hat es wieder getan. Sie ist wieder in eine Partei eingetreten. Seit Januar ist die 89-Jährige Mitglied der V-Partei 3, der Partei für Veränderung, Vegetarismus und Veganismus, und belegt den zweiten Listenplatz.

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6. April 2017

Zu Gast: Caro Kiste Kontrabass, Bandprojekt

Liederschreiberin trifft auf Grufti-Basser und experimentierfreudigen Folk-Multimusiker. Was passiert? Die kleine Truppe bereist fortan unter Zuhilfenahme eines Kontrabass, einer Kiste, einer Gitarre und verschiedenen Kleininstrumenten Bühnen und Straßen. Die Lieder in ihrem Gepäck sind musikalische Momentaufnahmen. Entstanden ist das Trio Caro Kiste Kontrabass aus einer eher spontanen Idee, um das Vorprogramm für befreundete Musiker zu gestalten. Doch nun ist es eine feste Größe im Musikbetrieb, bestehend aus Carolin „Caro“ Wende, Axel Garbelmann und Harald Bernstein. Mehr zu ihrem Projekt erzählen die Musiker im Gespräch.

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6. April 2017

Zu Gast: Helmut Ortner, Publizist

Der Publizist Helmut Ortner legt mit „Gnadenlos Deutsch“ (Nomen Verlag) fünf Dossiers zur Erinnerung an NS-Täter und NS-Opfer vor. Wer waren die Täter des nationalsozialistischen Wahns? In seinem Band geht es um Täter, Opfer und Zuschauer im Hitler-Deutschland. Erschütternde Belege einer gnadenlosen Zeit – und Dokumente beschämender Versäumnisse der Nachkriegs-Justiz. Über seine Recherche und über die Notwendigkeit solche Bücher zu schreiben, darüber sprach Helmut Ortner mit Daniella Baumeister.

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6. April 2017

Kinderbuchautor Wolf Erlbruch – "Ich bin auf der Welt, um mir alles anzuschauen"

(privat)Ein kleiner Maulwurf mit einem Häufchen auf dem Kopf: Diese Kinderbuch-Illustration von Wolf Erlbruch ist international bekannt. Für sein Werk bekommt der Wuppertaler den Astrid-Lindgren-Preis. Wir haben mit ihm über die existenziellen Fragen des Lebens gesprochen.

Moderation: Nicole Dittmer und Julius Stucke
www.deutschlandradiokultur.de, Interview
Hören bis: 11.10.2017 17:21
Direkter Link zur Audiodatei

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