Archiv für Februar 16th, 2017

16. Februar 2017

Samuel Schlaefli – Burmas Demokratie und die Kehrseite

Der freie Journalist Samuel Schlaefli aus Basel hat durch seine Arbeit auf der Redaktion der englischsprachigen «Myanmar Times» viel über den Alltag in Burma erfahren – und dabei auch die andere Seite der burmesischen Erfolgsstory kennengelernt. Er ist Gast von Marc Lehmann.Burma gilt als Paradebeispiel eines Transformationslandes: Nach 50 Jahren finsterer Diktatur hat sich das Land durch freie Wahlen zu einer offenen Demokratie gewandelt. Eine weltweit respektierte Menschenrechtlerin steht an der Staatsspitze, die politischen Freiräume werden grösser, die Wirtschaft wächst und die Lebensqualität steigt. Gewiss ändern sich nach Jahrzehnten der Gewalt und Korruption die Dinge nicht von heute auf morgen – und die Erwartungen an die Hoffnungsträgerin Aung San Suu Kyi sind möglicherweise überrissen. Etwa, wenn es um die Rohingya geht, sagt Samuel Schlaefli. Die muslimische Minderheit wird seit Jahrzehnten unterdrückt, und für Aung San Suu Kyi sei es heikel, sich zu sehr für die Minderheit einzusetzen, weil die Mehrheit ihrer eigenen Volksgruppe die Unterdrückung unterstütze. Auch der wirtschaftliche Aufschwung sei noch längst nicht bei allen angekommen, es gebe noch immer sehr viele sehr arme Menschen.

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16. Februar 2017

Matthias Stürmer – digitale Nachhaltigkeit

Wie speichert man im digitalen Zeitalter Kulturgut so, dass es auch in 200 Jahren noch zugänglich ist? Matthias Stürmer ist Leiter der Forschungsstelle Digitale Nachhaltigkeit an der Universität Bern und Gast von Susanne Brunner.Diese Woche treffen sich an der Universität Bern Fachleute aus aller Welt zur Tagung «Digitale Nachhaltigkeit». Im Zentrum steht die Frage, wie Wissen im digitalen Zeitalter jetzt und in Zukunft verfügbar sein soll. «Es geht einerseits um persönliche Daten, aber auch um Daten der öffentlichen Hand, um Geschäftsdaten von Firmen, Konstruktionsdaten für ein Flugzeug zum Beispiel», sagt Matthias Stürmer, Leiter der Forschungsstelle Digitale Nachhaltigkeit am Institut für Wirtschaftsinformatik der Universität Bern. Wie werden solche Daten gespeichert? Wer soll Zugang dazu erhalten, welche Softwareprogramme soll man benutzen, und wie wird sicherstellt, dass Jahrzehnte oder gar Jahrhunderte später gelesen werden kann, was heute an Wissen abgespeichert wird? Der längerfristige Zugang zu digitalen Daten sei ein schleichendes Problem, so Matthias Stürmer. Das Thema ist nicht nur ein wissenschaftliches, sondern auch ein politisches. Matthias Stürmer kennt beide Seiten: Er ist auch Berner EVP-Stadtrat und leitet die parlamentarische Gruppe Digitale Nachhaltigkeit.

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16. Februar 2017

Pandeiro: Das Schlagzeug in der Tasche

In Brasilien ist das Pandeiro, auf Deutsch Tamburin, das Rhythmusinstrument schlechthin. Wie man es dazu bringt, dass es klingt wie ein ganzes Schlagzeug: Das zeigt der Perkussionist Matthias Haffner in der „Redezeit“.

Moderation: Elif Senel

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16. Februar 2017

Pandeiro: Das Schlagzeug in der Tasche

In Brasilien ist das Pandeiro, auf Deutsch Tamburin, das Rhythmusinstrument schlechthin. Wie man es dazu bringt, dass es klingt wie ein ganzes Schlagzeug: Das zeigt der Perkussionist Matthias Haffner in der „Redezeit“.

Moderation: Elif Senel

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16. Februar 2017

Alles für ein Baby?

Am 18./19.2.2017 findet in Berlin die Messe „Kinderwunsch Tage“ statt. Dort werden Möglichkeiten der Reproduktionsmedizin präsentiert, auch solche, die hier verboten sind. Die Redezeit mit der Wissenschaftsjournalistin Erika Feyerabend von Bioskop.

Moderation: Achim Schmitz-Forte

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16. Februar 2017

Alles für ein Baby?

Am 18./19.2.2017 findet in Berlin die Messe „Kinderwunsch Tage“ statt. Dort werden Möglichkeiten der Reproduktionsmedizin präsentiert, auch solche, die hier verboten sind. Die Redezeit mit der Wissenschaftsjournalistin Erika Feyerabend von Bioskop.

Moderation: Achim Schmitz-Forte

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16. Februar 2017

Ferris Mc zu Gast in 1LIVE Plan B

Ferris Mc war zu Gast in 1LIVE Plan B und hat über seine Erfahrungen zum Thema Samplen gesprochen.

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16. Februar 2017

Der stellvertretende Vorsitzende des Europaparlaments, Alexander Graf Lambsdorff

im Interview mit Florian Rudolph | Für Lambsdorff geht es bei CETA um weit mehr, als den freien Handel. Die EU müsse zeigen, dass sie nicht für Abschottung und Verunsicherung im Stile Trumps steht

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16. Februar 2017

Der stellvertretende Vorsitzende des Europaparlaments, Alexander Graf Lambsdorff

im Interview mit Florian Rudolph | Für Lambsdorff geht es bei CETA um weit mehr, als den freien Handel. Die EU müsse zeigen, dass sie nicht für Abschottung und Verunsicherung im Stile Trumps steht

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16. Februar 2017

Der Innenpolitiker Konstantin von Notz (Grüne)

im Interview mit Florian Rudolph | Im SWR-Tagesgespräch sagte von Notz, eine Aufarbeitung des Falls Amri im Innenausschuss des Bundestages mache keinen Sinn. Von Notz fordert stattdessen Akteneinsicht, außerdem solle ein Gremium von Abgeordneten Zeugen befragen und Ergebnisse liefern

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16. Februar 2017

Der Innenpolitiker Konstantin von Notz (Grüne)

im Interview mit Florian Rudolph | Im SWR-Tagesgespräch sagte von Notz, eine Aufarbeitung des Falls Amri im Innenausschuss des Bundestages mache keinen Sinn. Von Notz fordert stattdessen Akteneinsicht, außerdem solle ein Gremium von Abgeordneten Zeugen befragen und Ergebnisse liefern

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16. Februar 2017

Willy Astor, Entertainer und Liedermacher

Entertainer und Liedermacher. Analysiert den bayrischen und den bundesdeutschen Humor. | Er kommt aus München und steht seit 30 Jahren auf der Bühne. Er ist gelernter Werkzeugmacher und Maschinenbautechniker und machte anschließend eine künstlerische Karriere, die ihn zu einem der beliebtesten bayrischen Liedermacher und Entertainer werden ließ. Dabei war der Start für Willy Astor eher holprig. Er bat die Süddeutsche Zeitung um einen Artikel und bekam einen Verriss. Ansonsten handelt Astor nach der Devise von Karl Valentin: „Humor ist schön, macht aber viel Arbeit!“

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16. Februar 2017

Prof. Ulrich Clement, Sexualwissenschaftler und Paartherapeut

Sexualwissenschaftler und Paartherapeut. Analysiert die Partnersuche im Internet. | Zehn Millionen Menschen in Deutschland suchen aktuell einen Partner im Internet. Eine Online-Agentur wirbt damit, dass sich alle elf Minuten ein Single dort verliebt. Grund genug für SWR1 Baden-Württemberg, dem Geheimnis des Online-Datings am Valentinstag auf die Spur zu kommen. Auch Prof. Ulrich Clement hat mit diesem Phänomen verstärkt zu tun. Clement ist einer der führenden deutschen Sexualwissenschaftler und ein sehr erfahrener Paartherapeut. Er beschäftigt sich mit Verlauf und Problemen von Beziehungen, mit Wünschen und Sehnsüchten, mit falschen Erwartungshaltungen und mit Alternativen, die manchmal in der Katastrophe enden.

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16. Februar 2017

Bettina Köster

Bettina Köster ist eine deutsche Musikerin, Sängerin und Autorin, die international durch die Band Malaria! und ihren Indie-Hit Kaltes, klares Wasser bekannt wurde. Ihre tiefe, warme Stimme steht in der Tradition der verrauchten Diseusen von Marianne Faithful, Nico und Marlene Dietrich. Köster’s Musik ist durch die Wave-Musik und frühe Elektronik der Achtzigerjahre geprägt. Fanny Tanck begrüßte Bettina Köster im radioeins-Studio.

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16. Februar 2017

Volker Bertelmann alias Hauschka

Die Filmmusik von Volker Bertelmann und seinem Kollegen Dustin O’Halloran wurde in diesem Jahr für den Oscar nominiert. Der Film dazu heißt „Lion“ und kommt kommende Woche in unsere Kinos. Volker Bertelmann kennen Sie vielleicht auch als den Musiker Hauschka. In beiden Rollen ist er zu Gast auf radioeins…

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16. Februar 2017

Jenny And The Mexicats

Der Stilmix aus Rockabilly, Flamenco und Folk von Jenny And The Mexicats führte zu großartigen Partys und Auftritten in Großbritannien, aber auch in der Folge in Spanien, da man dort von dem plötzlichen Erfolg dieser ungewöhnlichen Formation gehört hatte. Auch in Mexiko ist das Treiben der Mexicats in Europa nicht unbemerkt geblieben. Mit einem neuen Album im Gepäck wollen sie jetzt durch die Klubs ziehen. Das Album „Mar Abierto (Open Sea)“ erscheint am 17. Februar 2017 auf dem Kölner Label GMO.

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16. Februar 2017

Elisabeth Heinemann – Informatik-Professorin und Kabarettistin

Für ihre Studenten ist sie Frau Professor, auf der Bühne Kabarettistin in schwarzem Outfit und roten Pumps. Elisabeth Heinemann ist Informatik-Professorin an der Hochschule in Worms und leitet den Studiengang Mobile Computing. Sie beschäftigt sich wissenschaftlich mit mobilen Endgeräten wie Smartphone, Tablet und Co und der wunderbaren Welt der Apps. Dass man darüber auch wunderbar lustig machen kann, zeigt die Wirtschaftsinformatikerin in Ihrem aktuellen Bühnenprogramm „Die digitale Leichtigkeit des Seins“. Mariela Milkowa hat Elisabeth Heinemann zum Interview getroffen.

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16. Februar 2017

Am Tisch mit Werner Lämmerhirt, Folkpicker

Er war einer der wichtigsten Gitarristen, die Deutschland hervorgebracht hat, und sein Einfluss auf die deutsche Akustikgitarrenszene kann gar nicht hoch genug bewertet werden.

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16. Februar 2017

Am Tisch mit Mirjam Wenzel, "Museumsdirektorin 2.0"

Sie kam vor einem Jahr von Europas größtem Jüdischen Museum von der Havel an den Main und krempelte die Ärmel hoch.

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16. Februar 2017

Zu Gast: Ulrich Khuon, Präsident des Deutschen Bühnenvereins

Der Intendant des Deutschen Theaters in Berlin, Ulrich Khuon, tritt sein Amt als Präsident des Deutschen Bühnenvereins in schwierigen Zeiten an. Aber wächst nicht gerade in der gegenwärtigen Situation der Sprach- und Ratlosigkeit, des Falschsprechens oder des Nicht-Miteinanderredens die Bedeutung der Bühnen? Als neuer Mann an der Spitze des Verbandes will sich Ulrich Khuon dafür einsetzen, dass Theater und Konzertsäle Orte bleiben, an denen die offene Gesellschaft gesucht, diskutiert und gelebt wird. Mit Ulrich Khuon, seit fast 40 Jahren als Dramaturg und Intendant an verschiedenen Bühnen aktiv, diskutieren wir die Zukunft der deutschen Bühnen. Wir fragen, was die Flüchtlingskrise an den Theater verändert hat, ob das Sprechtheater von „Performances“ abgelöst wird (wie man in München befürchtet), ob Kampfbegriffe wie „Regietheater“ heute noch eine Rolle spielen, und ob die Grenzen zwischen bildender Kunst, Film und Bühne mehr und mehr verschwimmen (siehe Debatte über die Volksbühne in Berlin).

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