Archiv für Februar 9th, 2017

9. Februar 2017

Swisscom-Chef Urs Schaeppi

Das Geschäft mit der Telefonie ist für die Swisscom immer weniger lukrativ, weil sich die Kommunikationstechnologie immer schneller entwickelt. Welche Zukunftsvisionen hat Swisscom-CEO Urs Schaeppi? Er ist Gast von Susanne Brunner.«Wir haben im letzten Jahr weit über 100’000 Festnetzkunden verloren», sagt Schaeppi. Doch er will am Telefon zuhause festhalten. «Das Festnetz wird nicht abgestellt, aber die Technik ändert sich.» Auch beim mobilen Telefonieren sei der Markt gesättigt. Die Margen sinken, die Swisscom muss also anderweitig Geld verdienen. Schaeppi will deshalb in Zukunft nicht mehr nur Menschen miteinander verbinden, sondern vermehrt auch Geräte. «Es wäre doch toll, wenn Sie den Ofen vom Büro aus schon mal einstellen können!» Doch weil das Geld immer härter zu verdienen ist, streicht der Konzern in diesem Jahr weitere 500 Stellen.

Share
9. Februar 2017

Swisscom-Chef Urs Schaeppi

Das Geschäft mit der Telefonie ist für die Swisscom immer weniger lukrativ, weil sich die Kommunikationstechnologie immer schneller entwickelt. Welche Zukunftsvisionen hat Swisscom-CEO Urs Schaeppi? Er ist Gast von Susanne Brunner.«Wir haben im letzten Jahr weit über 100’000 Festnetzkunden verloren», sagt Schaeppi. Doch er will am Telefon zuhause festhalten. «Das Festnetz wird nicht abgestellt, aber die Technik ändert sich.» Auch beim mobilen Telefonieren sei der Markt gesättigt. Die Margen sinken, die Swisscom muss also anderweitig Geld verdienen. Schaeppi will deshalb in Zukunft nicht mehr nur Menschen miteinander verbinden, sondern vermehrt auch Geräte. «Es wäre doch toll, wenn Sie den Ofen vom Büro aus schon mal einstellen können!» Doch weil das Geld immer härter zu verdienen ist, streicht der Konzern in diesem Jahr weitere 500 Stellen.

Share
9. Februar 2017

Renzo Simoni – «Oberster Schweizer Tunnelbauer» zum Ceneri-Tunnel

Wer von der NEAT spricht, meint Gotthard oder Lötschberg. Aber auch der Ceneri-Basistunnel mit immerhin 15 Kilometern Länge gehört zur NEAT; auch er ist ein gigantisches Bauwerk. Keiner kennt dieses besser als Alp-Transit-Gotthard-Chef Renzo Simoni. Er ist Gast von Marc Lehmann.Die Alpen, einst eine kaum überwindbare Gebirgskette. Mit dem Gotthard und dem Ceneri-Tunnel aber «elimieren wir produktionstechnisch die Alpen», sagt Simoni. Damit soll der Transport weg von der Strasse auf die Schiene verlegt werden. Das viele Gestein, das beim Ausbruch anfiel, konnte teilweise für den Beton verwendet werden, der für den Innenausbau nötig war. Jetzt wird noch die Bahntechnik eingebaut, bevor der Tunnel dann 2020 für den Verkehr geöffnet wird. Dann werden sich die Fahrzeiten zwischen der Deutschschweiz und Lugano um gut eine Stunde verkürzen.

Share
9. Februar 2017

Renzo Simoni – «Oberster Schweizer Tunnelbauer» zum Ceneri-Tunnel

Wer von der NEAT spricht, meint Gotthard oder Lötschberg. Aber auch der Ceneri-Basistunnel mit immerhin 15 Kilometern Länge gehört zur NEAT; auch er ist ein gigantisches Bauwerk. Keiner kennt dieses besser als Alp-Transit-Gotthard-Chef Renzo Simoni. Er ist Gast von Marc Lehmann.Die Alpen, einst eine kaum überwindbare Gebirgskette. Mit dem Gotthard und dem Ceneri-Tunnel aber «elimieren wir produktionstechnisch die Alpen», sagt Simoni. Damit soll der Transport weg von der Strasse auf die Schiene verlegt werden. Das viele Gestein, das beim Ausbruch anfiel, konnte teilweise für den Beton verwendet werden, der für den Innenausbau nötig war. Jetzt wird noch die Bahntechnik eingebaut, bevor der Tunnel dann 2020 für den Verkehr geöffnet wird. Dann werden sich die Fahrzeiten zwischen der Deutschschweiz und Lugano um gut eine Stunde verkürzen.

Share
9. Februar 2017

Wie die Altersmedizin fitter wird

Hollywoodstar Mae West, bekannt für ihr flottes Mundwerk, sagte einmal: Altwerden ist nichts für Feiglinge. Gegen die Angst läßt sich einiges tun, meint hingegen der Journalist Raimund Schmid.

Moderation: Anja Backhaus

Share
9. Februar 2017

Wie die Altersmedizin fitter wird

Hollywoodstar Mae West, bekannt für ihr flottes Mundwerk, sagte einmal: Altwerden ist nichts für Feiglinge. Gegen die Angst läßt sich einiges tun, meint hingegen der Journalist Raimund Schmid.

Moderation: Anja Backhaus

Share
9. Februar 2017

Die AfD und die Medien

Wenn es um die öffentliche Meinung geht, zieht die AfD alle Register. In den sozialen Netzwerken, gern aber auch in den von ihr gern als „Lügenpresse“ diffamierten Medien. Simone Rafael zur Öffentlichkeitsarbeit der AfD

Share
9. Februar 2017

Die AfD und die Medien

Wenn es um die öffentliche Meinung geht, zieht die AfD alle Register. In den sozialen Netzwerken, gern aber auch in den von ihr gern als „Lügenpresse“ diffamierten Medien. Simone Rafael zur Öffentlichkeitsarbeit der AfD

Share
9. Februar 2017

Carolin Kebekus

Stell dir vor, du bist auf einer Party: Plötzlich taucht deine Mutter auf, tanzt, säuft und zeigt deinen Freunden ihre Brüste. Carolin Kebekus hat uns besucht, um zu erklären, warum sie genau das in ihrer Filmrolle als Toni macht.

Share
9. Februar 2017

Rag’n’Bone Man

Mit „Human“ hat Rag’n’Bone Man länger die deutschen Singlecharts angeführt als jeder andere britische Solo-Sänger. Seit seinem Besuch im 1LIVE-Haus wissen wir, wie der Hit sein Leben verändert hat – und an welcher Stelle seines Körpers er noch kein Tattoo hat.

Share
9. Februar 2017

Harald Ebner, Obmann der Grünen im Bundestags-Agrarausschuss, zu Glyphosat

Interview mit Marion Theis | Im SWR-Tagesgespräch mit Marion Theis fordert Ebner, auf das Unkrautgift Glyphosat zu verzichten, da es als „wahrscheinlich krebserregend“ eingestuft worden sei.

Share
9. Februar 2017

Prof. Paul Plener, Oberarzt für Kinder- und Jugendpsychiatrie

Ein Drittel der 15-jährigen in Baden-Württemberg hat sich schon zumindest einmal absichtlich selbst verletzt, vier Prozent tun das häufiger. Seelische Erkrankungen sind unter Kindern und Jugendlichen noch viel mehr stigmatisiert als unter Erwachsenen. Ein Thema für Paul Plener, leitender Oberarzt der Kinder- und Jugendpsychatrie am Klinikum Ulm. Er hat selbstverletzendes Verhalten und Suizidgefahr bei Kindern und Jugendlichen untersucht. Und er forscht zur Behandlung von ADHS.

Share
9. Februar 2017

Don Jordan, US-Journalist und Trump-Kritiker

Donald Trump, der neue amerikanische Präsident, setzt Maßstäbe. Keiner seiner Vorgänger hat in so kurzer Zeit in der ganzen Welt so viele Zweifel, Ängste und Besorgnisse ausgelöst: Vom Mauerbau an der Grenze zu Mexiko über Einreiseverbote für Muslime bis hin zu Strafzöllen für nicht-amerikanische Firmen. Zu alldem hat natürlich auch der amerikanische Journalist Don Jordan seine Meinung. Der Sohn eines deutschen Diplomaten und einer Amerikanerin lebt seit 50 Jahren in Deutschland. Er polarisiert und kennt den Platz zwischen den Stühlen. Während er in Deutschland als stramm konservativ gilt, wurde in den USA eine Akte über ihn angelegt – wegen linker Umtriebe.

Share
9. Februar 2017

Gurr

„First Wave Gurrlcore“ nennen sie ihr eigenes Genre. GURR sind Andreya Casablanca und Laura Lee. Die beiden Wahl-Berlinerinnen machen Garage-Rock auf Pop Melodien mit Psychedelic- und Wave-Elementen und erinnern stark an britischen Post-Punk der 70er und 80er Jahre. „Selten klang das Genre aufregender.“ (Musikexpress). Ihr Debütalbum „In My Head“ erschien im Oktober 2016 und sorgte bereits kurz nach Veröffentlichung für Wirbel in US-Musikmedien wie Stereogum. Für „Walnuss“, die zweite Single von „In My Head“ hat sich das Berliner Duo für ein Doppelrelease auf Deutsch und Englisch entschieden. Sperrige deutsche Texte treffen auf kalifornische Leichtigkeit.

Share
9. Februar 2017

Mutabor

Wenn man seit 25 Jahren „Punkrock mit Blockflöte“ auf die Bühne bringt, dann ist das schon ein Grund zu feiern – dachte sich auch die Berliner Band „Mutabor“ und veröffentlicht zum Jubiläum die EP „Euphoria“. Das die Band auch heute noch euphorisch zu Werke geht, davon kann man sich bald im Festsaal Kreuzberg und im Yaam überzeugen. Vorher haben wir sie aber ganz gemächlich hier zu Gast – in From von Axel Steinhagen, Gründungsmitglied und Stimme der Band.

Share
9. Februar 2017

Darren Cross

Was macht man als australischer Musiker, wenn man in den letzten 20 Jahren zwischen Grungerock und Elektro-DJ-Set so ziemlich alles beackert hat und sich immer wieder die spannendsten Musiker aus Down Under (The Avalanches, Jagwar Ma, Kylie Minogue) mit ins Studio holte? Man schaltet einen Gang zurück und besinnt sich ganz auf sich. Darren Cross hat das gemacht. Sein Solo-Debüt „_Xantastic“ ist 2016 erschienen und darauf hat er wirklich ALLES selbst gemacht.

Share
9. Februar 2017

Bernhard Hahn – Mit-Inhaber von "Cream Music"

Es ist selten, dass der Umzug eines einfachen Fachgeschäfts Schlagzeilen macht – und sogar die Politik umtreibt. In Frankfurt gibt es jetzt einen solchen Fall. Nach über 100 Jahren verlässt das Musikgeschäft „Cream Music“ das Frankfurter Bahnhofsviertel. Bernhard Hahn ist Mitinhaber des Familienunternehmens, das über vier Generationen im Bahnhofsviertel eine bekannte Adresse war. Jetzt sagt er: es geht nicht mehr. Der Drogenhandel und der Strukturwandel in Frankfurts Skandalbezirk rund um den Hauptbahnhof machen einen vernünftigen Geschäftsbetrieb unmöglich. Frank Angermund und Oliver Günther haben mit Bernhard Hahn, Mitinhaber von „Cream Music“ über eine lange Tradition und ihr Ende im Frankfurter Bahnhofsviertel gesprochen.

Share
9. Februar 2017

Am Tisch mit Nils Heinrich, "Pointen-Bäcker"

Nils Heinrich ist gelernter Konditor. Er machte 1990 in Sangerhausen, Bezirk Halle, seinen Abschluss, wurde aber erst einmal arbeitslos. Mehr Erfolg als mit Torten und Pralinen hatte Heinrich als Gründer und Gestalter der Berliner Lesebühne „Brauseboys“.

Share
9. Februar 2017

Am Tisch mit Klaus Sander, "Zuhörer"

Klaus Sander ist ein Zuhörer. Er war noch Student, als er Aufnahmen von Vorträgen des Philosophen und Medienwissenschaftlers Vilem Flusser in die Hände bekam und diese veröffentlichte. Dass daraus einmal ein exklusiver Hörbuch-Verlag werden würde, war ihm damals noch nicht klar.

Share
9. Februar 2017

Zu Gast: Julian & Roman Wasserfuhr, Jazz-Brüder

Seit ihr Debütalbum „Remember Chet“ vor zehn Jahren erschien, haben sich die Brüder Julian und Roman Wasserfuhr in die Liga der erfolgreichsten deutschen Jazzmusiker ihrer Generation gespielt. Es heißt „Landed in Brooklyn“ und dafür trafen die Brüder in New York auf einige der gefragtesten Instrumentalisten des aktuellen amerikanischen Jazz wie Saxofonist Donny McCaslin und Bassist Tim Lefebvre. Zusammen loten sie ein Repertoire aus, das von sowohl amerikanisch als auch europäisch geprägten Eigenkompositionen über Popsongs wie Stings „Seven Days“ hin zu „Durch den Monsun“ von Tokio Hotel reicht. Anlässlich der Veröffentlichung sprachen Julian und Roman Wasserfuhr im hr2-Kulturcafé mit Moderatorin Daniella Baumeister über ihr neues Album und ihre Erfahrungen mit den New Yorker Kollegen.

Share