Archiv für Februar, 2017

25. Februar 2017

Peter Collmer: Lenin, die Revolution und die Schweiz

Vor 100 Jahren bricht in Russland die Revolution aus – und die Schweiz hat einen gewichtigen Anteil daran. Der Zürcher Osteuropa-Historiker Peter Collmer erklärt im «Tagesgespräch» bei Marc Lehmann die engen Verflechtungen zwischen dem Riesenreich und dem Kleinstaat.Die Konferenz der Sozialisten in Zimmerwald, das Aushecken revolutionärer Ideen im stillen Kämmerlein an der Zürcher Spiegelgasse und schliesslich die Reise im berühmten plombierten Zug von der Schweiz nach St. Petersburg: Lenin hat in der Schweiz Anlauf genommen, um den Umsturz in seiner russischen Heimat herbeizuführen, den Zar zu vertreiben und seine Bolschewiki an der Macht zu installieren. Dabei bekam er Unterstützung von Schweizer Sozialisten und einer Vielzahl revolutionär gesinnter Russinnen und Russen, die ab Mitte des 19. Jahrhunderts bis zum Ausbruch der Revolution in Ruhe in der Schweiz wirken konnten.«Die Beziehungen zwischen den ungleichen Ländern waren erstaunlich intensiv in jener Zeit», sagt der Historiker Peter Collmer – auch Tausende Schweizerinnen und Schweizer hätten ihr Glück in Russland gesucht. Collmer hat die Verflechtungen in einer umfassenden Studie dargelegt. Heute wird im Landesmuseum Zürich eine grosse Ausstellung eröffnet, die sich der russischen Revolution und den Beziehungen zwischen der Schweiz und Russland widmet.

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25. Februar 2017

Peter Collmer: Lenin, die Revolution und die Schweiz

Vor 100 Jahren bricht in Russland die Revolution aus – und die Schweiz hat einen gewichtigen Anteil daran. Der Zürcher Osteuropa-Historiker Peter Collmer erklärt im «Tagesgespräch» bei Marc Lehmann die engen Verflechtungen zwischen dem Riesenreich und dem Kleinstaat.Die Konferenz der Sozialisten in Zimmerwald, das Aushecken revolutionärer Ideen im stillen Kämmerlein an der Zürcher Spiegelgasse und schliesslich die Reise im berühmten plombierten Zug von der Schweiz nach St. Petersburg: Lenin hat in der Schweiz Anlauf genommen, um den Umsturz in seiner russischen Heimat herbeizuführen, den Zar zu vertreiben und seine Bolschewiki an der Macht zu installieren. Dabei bekam er Unterstützung von Schweizer Sozialisten und einer Vielzahl revolutionär gesinnter Russinnen und Russen, die ab Mitte des 19. Jahrhunderts bis zum Ausbruch der Revolution in Ruhe in der Schweiz wirken konnten.«Die Beziehungen zwischen den ungleichen Ländern waren erstaunlich intensiv in jener Zeit», sagt der Historiker Peter Collmer – auch Tausende Schweizerinnen und Schweizer hätten ihr Glück in Russland gesucht. Collmer hat die Verflechtungen in einer umfassenden Studie dargelegt. Heute wird im Landesmuseum Zürich eine grosse Ausstellung eröffnet, die sich der russischen Revolution und den Beziehungen zwischen der Schweiz und Russland widmet.

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25. Februar 2017

Beat Schuler vom UNHCR über die Flüchtlingssituation 2017

Vor einem Jahr sprach das UNO-Flüchtlingshilfswerk UNHCR von Chaos, als Länder auf der Balkanroute ihre Grenzen schlossen. Wie ist die Situation ein Jahr später? Beat Schuler arbeitet fürs UNHCR in Rom und ist Gast von Susanne Brunner.Meldungen über Flüchtlinge sind in den Medien fast schon alltäglich geworden. 74 Tote Migranten vor der Küste Libyens. Die Italienische Küstenwache, die erst vorgestern wieder 630 Menschen aus seeuntauglichen Booten rettete. Deutschland, das afghanische Asylbewerber nach Afghanistan zurückschafft. Und in der Schweiz schliessen Kantone Asylunterkünfte, wenigstens vorläufig, weil weniger Flüchtlinge in die Schweiz kommen. Kommen weniger? Hat man ein Jahr nach den Bildern aus Lagern wie Idomeni an der griechisch-mazedonischen Grenze die Situation in Europa unter Kontrolle? Und wenn ja, wovon hängt das ab? Beat Schuler war auch schon im letzten Jahr fürs UNHCR in Malta und Italien und gibt einen Überblick über die aktuelle Flüchtlingssituation.

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25. Februar 2017

Beat Schuler vom UNHCR über die Flüchtlingssituation 2017

Vor einem Jahr sprach das UNO-Flüchtlingshilfswerk UNHCR von Chaos, als Länder auf der Balkanroute ihre Grenzen schlossen. Wie ist die Situation ein Jahr später? Beat Schuler arbeitet fürs UNHCR in Rom und ist Gast von Susanne Brunner.Meldungen über Flüchtlinge sind in den Medien fast schon alltäglich geworden. 74 Tote Migranten vor der Küste Libyens. Die Italienische Küstenwache, die erst vorgestern wieder 630 Menschen aus seeuntauglichen Booten rettete. Deutschland, das afghanische Asylbewerber nach Afghanistan zurückschafft. Und in der Schweiz schliessen Kantone Asylunterkünfte, wenigstens vorläufig, weil weniger Flüchtlinge in die Schweiz kommen. Kommen weniger? Hat man ein Jahr nach den Bildern aus Lagern wie Idomeni an der griechisch-mazedonischen Grenze die Situation in Europa unter Kontrolle? Und wenn ja, wovon hängt das ab? Beat Schuler war auch schon im letzten Jahr fürs UNHCR in Malta und Italien und gibt einen Überblick über die aktuelle Flüchtlingssituation.

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25. Februar 2017

Benjamin Lebert über Schwächen und Sehnsüchte

Mit 17 veröffentlichte er seinen erfolgreichen Erstling „Crazy“. Mittlerweile ist Benjamin Lebert über 30 und erzählt in der WDR 5 Redezeit von seinem neuen Roman „Die Dunkelheit zwischen den Sternen“. Moderation: Ralph Erdenberger

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25. Februar 2017

Benjamin Lebert über Schwächen und Sehnsüchte

Mit 17 veröffentlichte er seinen erfolgreichen Erstling „Crazy“. Mittlerweile ist Benjamin Lebert über 30 und erzählt in der WDR 5 Redezeit von seinem neuen Roman „Die Dunkelheit zwischen den Sternen“. Moderation: Ralph Erdenberger

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25. Februar 2017

Karneval und Mythen

Die Tradition des Karnevals könnte schon vor 4000 Jahren begonnen haben: in der Verehrung der altägyptischen Göttin Isis, die mit den Römern nach Köln kam und hier mit Prozessionen, Narrenschiffen, Musik, Tanz und Freude vom Volk gefeiert wurde. Gast: Karen Deakin; Moderation: Ralph Erdenberger

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25. Februar 2017

Karneval und Mythen

Die Tradition des Karnevals könnte schon vor 4000 Jahren begonnen haben: in der Verehrung der altägyptischen Göttin Isis, die mit den Römern nach Köln kam und hier mit Prozessionen, Narrenschiffen, Musik, Tanz und Freude vom Volk gefeiert wurde. Gast: Karen Deakin; Moderation: Ralph Erdenberger

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25. Februar 2017

Friedemann Karig

Friedemann Karig ist einer dieser Menschen, die auf die Frage „Was machst du beruflich?“ nicht mit einer Berufsbezeichnung antworten können. Am 17. Februar erscheint sein Buch „Wie wir lieben – vom Ende der Monogamie“. Thema: Andere Formen von Liebe und Partnerschaft.

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25. Februar 2017

Friedemann Karig

Friedemann Karig ist einer dieser Menschen, die auf die Frage „Was machst du beruflich?“ nicht mit einer Berufsbezeichnung antworten können. Am 17. Februar erscheint sein Buch „Wie wir lieben – vom Ende der Monogamie“. Thema: Andere Formen von Liebe und Partnerschaft.

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25. Februar 2017

Friedemann Karig

Friedemann Karig ist einer dieser Menschen, die auf die Frage „Was machst du beruflich?“ nicht mit einer Berufsbezeichnung antworten können. Am 17. Februar erscheint sein Buch „Wie wir lieben – vom Ende der Monogamie“. Thema: Andere Formen von Liebe und Partnerschaft.

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25. Februar 2017

Friedemann Karig

Friedemann Karig ist einer dieser Menschen, die auf die Frage „Was machst du beruflich?“ nicht mit einer Berufsbezeichnung antworten können. Am 17. Februar erscheint sein Buch „Wie wir lieben – vom Ende der Monogamie“. Thema: Andere Formen von Liebe und Partnerschaft.

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25. Februar 2017

Michael Spreng, Politikberater, zum SPD Umfragehoch

Mit Pascal Lechler | Im SWR2-Tagesgespräch meint der Politikberater Michael Spreng, dass die CDU noch kein Mittel gegen SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz gefunden habe

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25. Februar 2017

Michael Spreng, Politikberater, zum SPD Umfragehoch

Mit Pascal Lechler | Im SWR2-Tagesgespräch meint der Politikberater Michael Spreng, dass die CDU noch kein Mittel gegen SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz gefunden habe

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25. Februar 2017

Roderich Kiesewetter, CDU, Obamnn Ausw. Ausschuss, zu Syrien Verhandlungen in Genf

SWR2 Tagesgespräch mit Pascal Lechler | „Europa muss im Syrien-Konflikt mit einer Stimme sprechen“ – der Unions Obmann im Ausw. Ausschuss im SWR2-Tagesgespräch mit Pascal Lechler zu den heute in Genf beginnenden Friedensgesprächen

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25. Februar 2017

Matthias Becker, Sozialpädagoge und Männerbeauftragter

Auch Männer haben es in Deutschland schwer. Auch Männer werden diskriminiert und unterdrückt. Auch Männer werden zu Opfern. Niemand weiß das besser als Matthias Becker. Becker ist Sozialpädagoge und seit kurzem in Nürnberg der erste Männerbeauftragte Deutschlands. Dort ist er übrigens im Büro der Frauenbeauftragten angesiedelt, so schließt sich der Kreis. Becker hat mit seiner Frau drei Kinder. Er war auch schon Hausmann und kennt mitleidige Blicke. Aktuell arbeitet er als Männerbeauftragter an einem „Ratgeber für Männer“.

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25. Februar 2017

Matthias Becker, Sozialpädagoge und Männerbeauftragter

Auch Männer haben es in Deutschland schwer. Auch Männer werden diskriminiert und unterdrückt. Auch Männer werden zu Opfern. Niemand weiß das besser als Matthias Becker. Becker ist Sozialpädagoge und seit kurzem in Nürnberg der erste Männerbeauftragte Deutschlands. Dort ist er übrigens im Büro der Frauenbeauftragten angesiedelt, so schließt sich der Kreis. Becker hat mit seiner Frau drei Kinder. Er war auch schon Hausmann und kennt mitleidige Blicke. Aktuell arbeitet er als Männerbeauftragter an einem „Ratgeber für Männer“.

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25. Februar 2017

Manne Lucha, Minister für Soziales und Integration

Er kommt aus Altötting und lebt seit 30 Jahren in Ravensburg. Und er hat damit bewiesen, dass man auch in einem tiefschwarzen Umfeld als Grüner erfolgreich sein kann. Im bayrischen Altötting organisierte Manne Lucha Anti-Atom-Demos. Im oberschwäbischen Ravensburg holte er bei der Landtagswahl im Mai 2016 das grüne Direktmandat. Und so ist der Mann, der als Krankenpfleger und Sozialarbeiter lange in der Psychiatrie gearbeitet hat und gelegentlich im SWR-Bodensee-Tatort mitspielte, jetzt Minister für Soziales und Integration im Kabninett Kretschmann II.

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25. Februar 2017

Pascal Pinon

Der Name Pascal Pinon ist nicht ausgedacht – den Mann gab es wirklich. Er wurde 1889 in Texas geboren und war als zweiköpfiger Mexikaner in Zirkus-Shows unterwegs. Die isländischen Zwillingsschwestern Ásthildur and Jófríður Ákadóttir machen seit 2009 unter seinem Namen als band gemeinsam Musik. Im Sommer letzten Jahres erschien ihr drittes Album „Sundur“. Silke Super begrüßte Jófríður vor einem Konzert im Grünen Salon noch im radioeins-Studio im Babylon.

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25. Februar 2017

Pascal Pinon

Der Name Pascal Pinon ist nicht ausgedacht – den Mann gab es wirklich. Er wurde 1889 in Texas geboren und war als zweiköpfiger Mexikaner in Zirkus-Shows unterwegs. Die isländischen Zwillingsschwestern Ásthildur and Jófríður Ákadóttir machen seit 2009 unter seinem Namen als band gemeinsam Musik. Im Sommer letzten Jahres erschien ihr drittes Album „Sundur“. Silke Super begrüßte Jófríður vor einem Konzert im Grünen Salon noch im radioeins-Studio im Babylon.

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