Archiv für Oktober 24th, 2016

Oktober 24th, 2016

Künstler Not Vital: «Die Schulzeit war für mich ein Horror.»

In der Wüste von Niger richtete er sich ein Atelier ein und baute eine Koranschule, in Peking ist er Nachbar des chinesischen Dissidenten Ai Weiwei, in Patagonien besitzt er eine Insel und seit Kurzem ist er Schlossherr von Tarasp. Not Vital, Engadiner Künstler mit Weltruf und sein verrücktes Leben.Ein wenig anders sei er schon, ein Künstler halt, sagen viele Engadiner über Not Vital. Als Sohn eines Holzhändlers 1948 in Sent geboren, kam er als Kind in Kontakt mit Kunst durch einen Touristen, der regelmässig im Engadin Ferien machte. Bald fasste er den Plan, selbst Künstler zu werden. Er zog nach Paris, New York, später lebte er im Niger, in Rio, Peking oder Patagonien. Seine Werke werden teuer gehandelt, im Ausland wird er gefeiert, nur in der Schweiz ist er wenig bekannt. Trotzdem kam er immer wieder zurück ins Engadin und will jetzt Schloss Tarasp im Unterengadin umbauen zu einer internationalen Kulturattraktion. Der Bündner Nomade erzählt seine Pläne, Visionen und Geschichten im Gespräch mit Dominic Dillier.

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Oktober 24th, 2016

Personalisierte Preise – Wer reich ist, zahlt mehr?

Eine Familie beim Einkaufen im Supermarkt. (imago stock&people)Wer mehr hat, der soll auch mehr bezahlen – das klingt nach einer sozialen Idee. Der Marketing-Experte Raimund Bau erklärt, was sich tatsächlich hinter den personalisierten Preisen des Einzelhandels verbirgt.

Raimund Bau im Gespräch mit Liane von Billerbeck und Hans-Joachim Wiese
www.deutschlandradiokultur.de, Interview
Hören bis: 02.05.2017 17:19
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Oktober 24th, 2016

Grusel und Angst – Warum wir uns vor Clowns so fürchten

Das Böse in der Gestalt des Clowns "Pennywise" (Tim Curry) terrorisiert in Stephen Kings "Es" eine Kleinstadt. (imago/United Archives)In den USA gibt es das Phänomen bereits lange: Sogenannte Horror-Clowns erschrecken ahnungslose Passanten – teilweise unter Einsatz von Gewalt. Nun gibt es auch in Deutschland die ersten Fälle. Woher kommt es überhaupt, dass sich viele Menschen vor Clowns fürchten?

Matthias Moser im Gespräch mit Anke Schaefer
www.deutschlandradiokultur.de, Interview
Hören bis: 02.05.2017 12:38
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Oktober 24th, 2016

Stadtschreiber Peter Wawerzinek – "Pegida hat sehr viele Sympathisanten"

Der Autor Peter Wawerzinek im März 2014. (picture alliance / dpa / Jörg Carstensen)Seit Juni 2016 ist der Schriftsteller Peter Wawerzinek Stadtschreiber in Dresden. Er warnt davor, Pegida nach rückläufigen Teilnehmerzahlen zu unterschätzen – und erzählt von einem unangenehmen Vorfall im Biergarten.

Peter Wawerzinek im Gespräch mit Dieter Kassel
www.deutschlandradiokultur.de, Interview
Hören bis: 02.05.2017 08:37
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Oktober 24th, 2016

Illegales Flüchtlingscamp in Calais – Der "Dschungel" wird geräumt

Blick auf das Flüchtlingslager in Calais, das auch als "Dschungel" bezeichnet wird, im August 2016. (AFP / PHILIPPE HUGUEN)Die Räumung des provisorischen Flüchtlingslager in Calais hat begonnen. Unsere Korrespondentin Kerstin Gallmeyer berichtet von einem derzeit geordnetem Ablauf. An Krawallen in der vergangenen Nacht seien nur wenige Migranten beteiligt gewesen.

Kerstin Gallmeyer im Gespräch mit Dieter Kassel
www.deutschlandradiokultur.de, Interview
Hören bis: 02.05.2017 07:40
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Oktober 24th, 2016

Tagung der Internationalen Walfangkommission – Geisternetze, Plastikmülle, Harpunen und Lärm

Ein Grauwal vor der mexikanischen Nordwestküste ragt mit seinem Kopf aus dem Wasser. (imago / blickwinkel)Vor rund 30 Jahren einigte sich die Welt auf ein Fangverbot für Wale. Dennoch werden sie immer noch gejagt. Und die Harpunen sind längst nicht das einzige Problem der Riesen-Säuger, erläutert Michael Dähne vom Deutschen Meeresmuseum.

Michael Dähne im Gespräch mit Dieter Kassel
www.deutschlandradiokultur.de, Interview
Hören bis: 02.05.2017 06:50
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Oktober 24th, 2016

Reizthema Einwanderung in den USA – Die Abstiegsangst der Weißen

Demonstration in Phoenix gegen Immigration in die USA. "No open borders" steht auf einem Protestplakat, amerikanische Flaggen werden geschwungen. (picture alliance / dpa / Keystone USA k94)Die Vereinigten Staaten sind ein Einwanderungsland. Über Jahrhunderte schien das kein Problem zu sein. Inzwischen aber ist Einwanderung auch jenseits des Atlantiks zum Reizthema geworden. Warum, erklärt der Politikwissenschaftler Yascha Mounk.

Yascha Mounk im Gespräch mit Dieter Kassel
www.deutschlandradiokultur.de, Interview
Hören bis: 02.05.2017 06:10
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