Archiv für August 18th, 2016

August 18th, 2016

Ist der Forschungsstandort Schweiz wirklich bedroht?

Der ETH-Ratspräsident Fritz Schiesser sieht den Forschungsstandort Schweiz bedroht. Grund sind die Budgetdebatte im Parlament sowie der drohende Ausschluss vom EU-Forschungsprogramm Horizon 2020. Ist das ernst oder nur Klagen auf hohem Niveau?Als ETH-Ratspräsident muss Fritz Schiesser unter anderem dafür besorgt sein, Geld vom Bund für die ETH in Zürich und die EPFL in Lausanne zu bekommen. Das Parlament will nun aber das Budget für Bildung und Forschung weniger rasch anwachsen lassen als ursprünglich geplant. Dagegen wehrt sich Fritz Schiesser lautstark.Kommt hinzu, dass die Schweiz schon bald aus dem EU-Forschungsprogramm Horizon 2020 ausgeschlossen werden könnte, weil die Schweiz die Personenfreizügigkeit mit der EU einschränken möchte.Bedroht das tatsächlich den Forschungsstandort Schweiz, wie Fritz Schiesser behauptet? Gerade seine beiden Institute, die ETH Zürich und die EPFL Lausanne, geniessen international ein enorm gutes Renommee. Steht das nun tatsächlich auf dem Spiel, oder malt Schiesser etwas gar schwarz?ETH-Ratspräsident Fritz Schiesser nimmt Stellung in der «Samstagsrundschau».

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August 18th, 2016

Antonia Zemp, Pflegefachfrau auf MSF-Rettungsboot

Die Dignity 1 ist eines von drei Schiffen, mit denen die Organisation Ärzte ohne Grenzen MSF auf dem Mittelmeer Flüchtlinge retten. Susanne Brunner sprach mit der Pflegefachfrau Antonia Zemp aus Wattwil SG, die auf diesem Boot arbeitet.Seit dreieinhalb Jahren arbeitet Antonia Zemp als «Field Nurse» für MSF. Einsätze geleistet hat sie unter anderem in Jemen, Sierra Leone und Äthiopien, das heisst, im Krieg, in einem Ebola- und Maserngebiet und in einem Land mit einer Hungersnot. Seit Juli arbeitet sie auf einem Schiff, mit dem MSF Flüchtlinge rettet, die übers Mittelmeer nach Europa zu gelangen versuchen. Alleine in diesem Jahr hat MSF nach eigenen Angaben mit seinen drei Schiffen rund 3500 Menschen gerettet.Wie erlebt die Pflegefachfrau diese Rettungen? Was passiert mit den Geretteten? Was, wenn Schlepper fest mit diesen Rettungen rechnen und noch mehr Menschen in noch untauglicheren Booten übers Meer schicken?

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August 18th, 2016

Tatjana von Steiger, Ministerin der Schweiz bei der UNO New York

Drei Tage lang treffen sich Schweizer Fachleute für internationale Zusammenarbeit in Bern. Mit dabei ist Tatjana von Steiger, Ministerin der ständigen Mission der Schweiz bei der UNO in New York. Sie ist jetzt Gast von Susanne Brunner.Das Eidgenössische Departement für auswärtige Angelegenheiten und das Wirtschaftsdepartement haben in über 40 Länder Frauen und Männer entsandt, die sich für die internationale Zusammenarbeit engagieren. Am meisten internationale Zusammenarbeit an einem einzigen Ort findet man wohl in New York, am Hauptsitz der UNO. Vertreten sind dort 193 Länder, seit 14 Jahren auch die Schweiz.«Wir verhandeln, dass unsere Positionen verstanden und gehört werden», erklärt von Steiger. «Oftmals sind wir aber auch Verhandlungsführer, wir vermitteln also zwischen den Polen.» So hat die Schweiz mitunter zur Agenda 2030 beigetragen, in der sich alle Länder der Uno auf 17 Nachhaltigkeitsziele geeinigt haben. Diese Agenda sei nicht nur eine bürokratische Utopie, sondern eine «Vision, auf die sich die Länder geeinigt haben».

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August 18th, 2016

«Wir sind die Schweiz» – Milanovic und Atici, Teil 5

Sie haben den Schweizer Pass und fühlen sich als Schweizer: Jasna Milanovic, deren Eltern aus Serbien stammen, und Mustafa Atici, der als junger Mann aus der Türkei gekommen ist. Sie sympathisiert mit der SVP, er ist SP-Politiker. Susanne Brunner hat sich mit ihnen an einen Tisch gesetzt.Menschen, die einen Migrationshintergrund haben und für die die Schweiz jetzt ihre Heimat ist, haben sich diese Woche in der Serie über schweizerische Identität geäussert. Schweizer Identität ist sowohl Jasna Milanovic wie auch Mustafa Atici wichtig, und auch wenn sie unterschiedliche politische Einstellungen haben. In einem Punkt sind sie sich einig: Ausländerinnen und Ausländer müssen auch selbst etwas tun, um sich zu integrieren. Beide engagieren sich für die Integration von Migrantinnen und Migranten.

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August 18th, 2016

Heidrun Buttler: «Unser Ziel wäre eine Pünktlichkeit von 89 Prozent»

Schweizerinnen und Schweizer sind Weltmeister im Bahnfahren. Dass sie zumeist pünktlich ans Ziel kommen, ist das Verdienst von Heidrun Buttler und ihrem Team. Die SBB-Fahrplanchefin erklärt Marc Lehmann im «Tagesgespräch» ihr komplexes Handwerk.Täglich rollen auf dem über 3000 Kilometer langen Bahnnetz rund 10‘000 Züge durch die Schweiz und befördern dabei über eine Million Menschen und 200’000 Tonnen Güter. «Unser Ziel wäre eine Pünktlichkeit von 89 Prozent.» Doch das sei heute unrealistisch, weil zum Beispiel an vielen Orten gebaut werde. Immerhin: Heute kommen 87 Prozent der Züge mit einer maximalen Verspätung von drei Minuten an. «Das Schlimmste wäre, wenn sich Verspätungen über den Tag ‚fortpflanzen‘ würden», sagt Buttler. Damit das nicht passiert, passt die SBB – meist unbemerkt von den Kunden – alle zwei Monate den Fahrplan an.

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August 18th, 2016

«Wir sind die Schweiz» – Milanovic und Atici, Teil 4

Der alevitische Kurde Mustafa Atici ist seit 2001 Schweizer, 2004 wurde er in Basel-Stadt in den Grossen Rat gewählt, seither zweimal wiedergewählt. Susanne Brunner hat ihn ins bekannte rote Sandstein-Rathaus am Marktplatz begleitet.Gelungene Integration: Für Mustafa Atici, der mit 23 Jahren als Student in die Schweiz kam, ist das, wenn man sich wohl fühlt. Dazu gehört seiner Meinung nach auch Engagement. Er hasst das Verharren in der Opferrolle und findet, dass man auch etwas tun müsse, um in einem neuen Land glücklich zu werden. Für den Catering-Unternehmer war klar, dass er sich politisch engagieren wollte. Um etwas zu bewegen – aber auch, um damit einen positiven Impuls für die Integration von Menschen mit Migrationshintergrund zu geben.

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August 18th, 2016

«Focus Blind Date»: Beat Schlatter trifft Jörg Abderhalden

In der letzten Folge von «Focus Blind Date» kommt es zu einer emotionalen «Chropfleerete» zwischen Schauspieler Beat Schlatter und Schwinger Jörg Abderhalden. Beat Schlatter hat bis heute nicht verdaut, dass Jörg Abderhalden nicht in seinem Schwingerfilm «Hoselupf» mitspielen wollte.«Es war zu Beginn ein komisches Gespräch, weil diese Absage zwischen uns noch nicht ausdiskutiert war», hält Beat Schlatter nach seinem Blind Date mit dem dreifachen Schwingerkönig fest. Abderhalden selbst hat die Sache längst ad acta gelegt: «Ich habe aber gemerkt, dass Beat diese Absage noch heute, Jahre später, beschäftigt». Im «Focus Blind Date» mit Schlatter und Abderhalden kommt es endlich zur Aussprache.«Focus Blind Date» – das Abenteuer für Prominente14 Prominente wagen in sieben Folgen das Abenteuer: Sie gehen raus aus ihrer Komfortzone und lassen sich auf ein Blind Date ein. Je zwei Prominente sitzen sich, durch einen Rollladen getrennt, gegenüber. Erst wenn der Rollladen hochgeht, sehen sie, mit wem sie gleich während 45 Minuten reden werden. Im darauffolgenden Gespräch sind sie auf sich alleine gestellt. 45 Minuten (im TV gekürzt auf 25), in denen alles möglich ist. Ein Gespräch ohne Netz und doppelten Boden.Die sieben Folgen strahlen SRF 1 und Radio SRF 3 zwischen dem 4. Juli und dem 18. August aus. Immer montags um 20.00 Uhr bei SRF 3 und donnerstags um 22.25 Uhr im TV auf SRF 1.

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August 18th, 2016

Hannelore Hoger zum 75. Geburtstag

Hannelore Hoger: Eine Jahrhundertschauspielerin. Ihre Karriere begann am Hamburger Ohnsorg-Theater, wo sie im Alter von fünf Jahren zum ersten Mal auf einer Bühne stand. Am 20. August feiert die große Künstlerin ihren 75. Geburtstag. – Moderation: Gabriele Gillen

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August 18th, 2016

Opernsänger Selcuk Cara

Das ist selten: Ein Wagner-Sänger mit türkischen Wurzeln – geboren in Deutschland. Selcuk Cara hat gegen alle Widerstände seinen Traum verwirklicht. – Moderation: Daniel Kaiser

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August 18th, 2016

Glücksforscher Dominik Dallwitz-Wegner

Kann man Glück lernen? Auf jeden Fall, sagt Glücks-Coach Dominik Dallwitz-Wegner. Der Soziologe beschäftigt sich seit Jahren mit den Themen Lebensglück und Zufrie-denheit. Claudia Sarre hat den Mittvierziger getroffen und mit ihm über sein Lieblings-thema gesprochen. – Moderation: Claudia Sarre

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August 18th, 2016

Ethnologin Kristina Dohrn

Sehr schnell nach dem gescheiterten Putschversuch vom 15. und 16. Juli 2016 in der Türkei war für Präsident Erdogan klar, wer dahinter steckt: Der Prediger Fethullah Gülen. Die Anhänger seiner Bewegung werden seitdem entlassen, verhaftet, gefoltert.

Gast: Kristina Dohrn, Ehtnologin an der FU Berlin; Moderation: Sabine Brandi

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August 18th, 2016

Sozialgeograph Prof. Dr. Einhard Schmidt-Kallert

Aus eigener Erfahrung berichtet der Sozialgeograph und Raumplaner, wie Mega-Städte weltweit mit massenhafter Zuwanderung umgehen, welche Probleme sich daraus ergeben und wie Zuwanderer ihr Leben einrichten, um zu überleben.

Gast: Prof. Dr. Einhard Schmidt-Kallert, Sozialgeograph und Raumplaner; Moderation: Achim Schmitz-Forte

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August 18th, 2016

Psychiater Mazda Adli

Die Attentate in Deutschland rücken die Frage nach den Persönlichkeiten der Täter psychischen Ursachen ihres Handelns in den Blick. Der Berliner Psychiater Mazda Adli warnt aber: „Extremismus ist keine Krankheit.“

Gast: Mazda Adli, Psychiater; Moderation: Jürgen Wiebicke

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August 18th, 2016

Samstagsgespräch mit der Regisseurin und Kamerafrau Elfi Mikesch

Elfi Mikesch gilt als Vorreiterin eines androgynen Blicks im Film, als die Bildgestalterin vieler subversiver Autorenfilmer und ist Regisseurin vieler Dokumentar- und Spielfilme. Ihr aktueller Film „Fieber“ kommt jetzt ins Kino.

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August 18th, 2016

Stars in 1LIVE: Anne-Marie

© WDR 2016

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August 18th, 2016

Funny van Dannen – Lässiges Multitalent

Funny van Dannen ist Kult. Wenn der Musiker und Schriftsteller auf Konzert- oder Lesereise geht, werden eingeschworene Fans nervös, denn Hallen und Säle sind schnell ausverkauft. Aber vorm Radio ist noch ein Platz frei, wenn er zum WDR 2 MonTalk kommt! Moderation: Tobias Häusler.

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August 18th, 2016

Christian Ulmen zu Gast in 1LIVE Gold

Warum Christian Ulmen das Lachen am Set eigentlich nicht lustig findet und warum er Handys klaut, hat der Schauspieler und Moderator in 1LIVE Gold verraten.

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August 18th, 2016

SWR2 Zeitgenossen: Martin Roth, Direktor des Victoria and Albert Museum, London

Martin Roth (61) leitet seit fünf Jahren das Victoria and Albert Museum in London. Der Kulturhistoriker ist für die weltweit größte Sammlung von Kunst, Kunstgewerbe und Design zuständig. Roth gilt als einer der weltweit wichtigsten Kulturmanager. Das V&A ist inzwischen eine Art Kulturmarke. Dependancen in aller Welt tragen dazu bei, das Museum und sein Konzept bekannt zu machen. Im Gespräch erzählt Roth, wie er als Deutscher zu diesem Posten kam, wie Prinz Albert und das Thema „Weltausstellung“ seine Karriere und letztlich seine Berufung zum V&A beeinflusst haben, wie man in der teuersten Stadt der Welt an Millionen für Ausstellungen kommt und warum der Eintritt trotzdem umsonst ist.

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August 18th, 2016

SWR2 Zeitgenossen: Ilija Trojanow, Autor, Übersetzer und Verleger

Ilija Trojanow ist Weltbürger und „Weltensammler“. Das scheint keine überraschende Entwicklung zu sein, wenn man 1965 in Bulgarien geboren wird, mit den Eltern als Sechsjähriger über Jugoslawien nach Italien und von dort weiter nach Deutschland flieht. Nach dem Abitur in Kenia sind Mumbai und Kapstadt weitere Wohnsitze. Reportagen für namhafte Zeitungen zeigen, dass sich Ilija Trojanow als Vermittler zwischen den Kulturen sieht. Sein erster Roman „Die Welt ist groß und Rettung lauert überall“ wurde 2008 verfilmt. Der Weltensammler wurde in mehr als 20 Sprachen übersetzt. Trojanow erhielt zahlreiche Auszeichnungen, er war 2007 Stadtschreiber in Mainz und im gleichen Jahr Inhaber der Tübinger Poetik-Dozentur.

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August 18th, 2016

Eva Lohse, CDU, Präsidentin des Deutschen Städtetags, zu Flüchtlingen und Arbeit

Interview mit Marion Theis | Im SWR-Tagesgespräch mit Marion Theis mahnt Lohse Geduld an – es brauche etwa fünf Jahre Zeit, um die Flüchtlinge auf dem Arbeitsmarkt zu integrieren.

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