Archiv für April 1st, 2016

April 1st, 2016

Hadert auch Abt Urban manchmal mit den Ereignissen?

Die Terror-Anschläge in Brüssel haben auch Abt Urban vom Kloster Einsiedeln erschüttert. Wie soll der christliche Westen auf solche Attacken, die von den Attentätern religiös begründet werden, reagieren? Was bedeutet das für das Zusammenleben verschiedener Religionen?Fassungslos schaute diese Woche die Welt nach Brüssel, auch Urban Federer, der seit 2013 Abt des Klosters Einsiedeln ist. Er macht sich Gedanken, was solche Ereignisse für das Zusammenleben verschiedener Religionen bedeuten. Wird es erschwert, weil die Attentate religiös begründet werden und auf christliche und westliche Werte zielen? Hat der interreligiöse Diskurs, den Kirchen pflegen, versagt? Und wie soll der christliche Westen, wie sollen Kirchen auf solche Ereignisse reagieren?Aus dem Bistum Chur heisst es, die aufgeklärte Gesellschaft in Europa werde nach diesen Ereignissen nicht länger darum herumkommen, sich wieder mit dem Thema Religion zu befassen. Stimmt das? Und wie könnte das aussehen? Die Religion hat ja in der westlichen Gesellschaft an Bedeutung verloren. So stehen an Ostern bei vielen mittlerweile primär Schokoladehasen und gefärbte Eier im Zentrum, statt die Kreuzigung und Auferstehung von Jesus.Abt Urban ist Gast in der «Samstagsrundschau» bei Eveline Kobler.

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April 1st, 2016

Benno Laggner, Chefunterhändler am 4. Nukleargipfel

Ein Terroranschlag mit radioaktivem Material mitten in einer Stadt: Die Angst vor atomaren Terroranschlägen bringt 50 Staatsoberhäupter am 4. Nukleargipfel in Washington zusammen. Benno Laggner, Schweizer Delegationsleiter und Abrüstungsexperte im EDA, ist Gast von Ivana PribakovicEs ist der vierte und voraussichtlich letzte Gipfel dieser Art. «Die Initiative kam damals von US-Präsident Obama», erklärt Laggner. Ziel war und ist, die weltweiten Bestände radioaktiven Materials zu verringern und so gut wie möglich zu sichern. «Zu Beginn von Obamas Administration gab es grosse Hoffnungen, was die Abrüstung betraf.» Inzwischen sei bei diesem Thema aber nicht mehr die gleiche Euphorie zu spüren. Dafür ist Laggner überzeugt, dass es für Terroristen heute schwieriger ist als noch vor fünf Jahren, an nukleares Material zu kommen.

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April 1st, 2016

Gerhard Schwarz, abtretender Direktor von Avenir Suisse

Er wollte das Generalabonnement abschaffen und Rentner und Rentnerinnen nur noch zu Randzeiten fahren lassen. Als am Anfang der Finanzkrise die US-Bank Lehman Brothers zusammenbrach, sah er das als natürlichen Bereinigungsvorgang in der Marktwirtschaft.Zur Solidarität zwischen Jungen und Alten sagte er einst: «Der Generationenvertrag ist von niemandem je unterzeichnet worden.» Die Rede ist von Gerhard Schwarz, einem liberalen Urgestein. Seit 2010 führte der den von der Wirtschaft finanzierten Think Tank «Avenir Suisse» und denkt vor, was der Wirtschaft in der Schweiz nützen könnte. Davor war er jahrzehntelang bei der NZZ, 29 Jahre davon als Wirtschaftschef. Am Mittwoch gibt Gerhard Schwarz altershalber das Amt als Direktor von «Avenir Suisse» ab und ist Gast von Ivana Pribakovic.

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April 1st, 2016

Thomas Truttmann: «Wir wollten weg vom schrillen Fastfood-Image»

1976 eröffnete die US-Fastfoodkette ihre erste Schweizer Filiale in Genf. 40 Jahre später verliert das Gastro-Imperium Kundschaft. Gast von Susanne Brunner ist Thomas Truttmann, VP Marketing, Communications und Supply Chain.Pro Tag besuchen 275’000 Menschen eine der 163 McDonald’s-Filialen in der Schweiz. Das ist viel, aber die Zahl der Besucherinnen und Besucher nimmt ab.Das Restaurant mit dem gelben «M» gilt bei vielen Teenagern inzwischen als uncool. YouTube-Filme über die Art, wie Chicken Nuggets angeblich hergestellt werden, schaden dem Ruf ebenso wie Berichte über tiefe Löhne und ungesundes Essen. Mit einem Logo-Wechsel vor ein paar Jahren hat McDonald’s in Europa versucht, sich vom schrillen Fastfood-Auftritt von McDonald’s USA zu distanzieren. Diese dezentere Neupositionierung habe funktioniert, sagt Thomas Truttmann, Marketingchef von McDonald’s Schweiz. Trotzdem geht im die Arbeit nicht aus. Denn das Image seines Arbeitgebers könnte besser sein – 40 Jahre nach der Gründung von Mc Donald’s Schweiz.

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April 1st, 2016

Komiker Serdar Somuncu: «Ich bin noch nicht fertig mit Hitler»

Harmoniesucht ist ihm nicht vorzuwerfen. Er teilt hart aus und muss auch schon mal unter Polizeischutz auftreten. Serdar Somuncu ist ein Berserker. Die Provokationen des Deutsch-Türken haben Konzept, reiner Selbstzweck sind sie aber nie.Sechs Jahre lang zog er durch Deutschland und las aus Hitlers „Mein Kampf. Er trat damit auch vor Holocaustüberlebenden und vor Neonazis auf. Die Grenzüberschreitung gehört seit Jahren zu seinem Schaffen. Als Kind türkischer Einwanderer, wählte er die Kunst, um gegen Unrecht anzukämpfen.Was treibt den 47-Jährigen dazu, immer wieder den unbequemen Weg zu gehen? Und wieso wittert er gleich Zensur, wenn ein Fernsehsender einen seiner Auftritte nicht ausstrahlt? Serdar Somuncu ist Gast in der SRF 3 Talksendung «Focus».

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April 1st, 2016

Autorin Andrea Maria Schenkel

Postbeamtin, Hausfrau, Mutter von drei Kindern. Das klingt nicht nach einer rasanten Schriftsteller-Karriere. Mit dem Roman „Tannöd“ wurde Andrea Maria Schenkel schlagartig zu einer der bekanntesten deutschen Krimiautorinnen. – Moderation: Gisela Keuerleber

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April 1st, 2016

Botaniker Prof. Johannes Vogel

Prof. Johannes Vogel, Generaldirektor des Berliner Naturkundemuseums, sprüht nur so vor Ideen: Er hat das Museum mit 30 Millionen Ausstellungsstücken zur Forschungsstätte gemacht und möchte, dass Naturkunde wieder zum Volkssport wird. – Moderation: Gisela Steinhauer

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April 1st, 2016

Redezeit mit Deborah Feldman

120.000 ultraorthodoxe Juden leben im New Yorker Stadtteil Williamsburg. Eine von ihnen war Deborah Feldman – bis sie den Mut fand, der Gemeinde und ihrer Familie radikal den Rücken zu kehren.

Gast: Deborah Feldman; Moderation: Sabine Brandi

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April 1st, 2016

Redezeit mit Reinildis Hartmann und Barbara Maurmann – Trittfest

Die Füße verbinden uns mit der Erde. Sie tragen uns, geben uns Standfestigkeit, ohne sie könnten wir uns nicht auf natürliche Weise fortbewegen, „auf dem Weg“ sein. Und seit Jahrtausenden schützten wir sie mit „Schuhen“.

Gast: Reinildis Hartmann – Barbara Maurmann; Moderation: Randi Crott

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April 1st, 2016

Redezeit mit Cees Nooteboom: Reisen zu Hieronymus Bosch

Zum 500. Todestag begegnet der Schriftsteller Cees Nooteboom dem Maler Hieronymus Bosch: Eine Reise durch Raum und Zeit, die doch mitten in die Gegenwart führt, in ein vom Terror und der Flüchtlingskrise bedrängtes Europa.

Gast: Cees Nooteboom, Schriftsteller; Moderation: Thomas Koch

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April 1st, 2016

Der Soziologe Heinz Bude im Samstagsgespräch

Heinz Bude gehört zu den aufmerksamsten soziologischen Zeitdiagnostikern. An der Universität Kassel forscht er zum Selbstverständnis von Generationen und zu Mechanismen der sozialen Exklusion. Sein Buch „Das Gefühl der Welt“ untersucht Rolle und Funktion von Stimmungen in der Gesellschaft.

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April 1st, 2016

Adesse in 1LIVE

Adesse hat sich den Respekt seines Mentors Sido step by step verdient. Im Gespräch mit 1LIVE diGGi Moderatorin Johanna Tänzer erinnert sich Adesse: „Er hatte über Youtube mal von mir erfahren und das hat dem gut gefallen und dann kamen wir step by step in Kontakt.“

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April 1st, 2016

Salim Samatou zu Gast in 1LIVE

© WDR 2016

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April 1st, 2016

Kygo zu Gast in 1LIVE

DJ Kygo hat den 1LIVE-Moderatoren Simon Beek und Tina Middendorf erklärt, warum man Tropical-Hause macht, wenn man wie er aus der regnerischsten Stadt Europas kommt und den beiden bei der Gelegenheit auch gleich einen norwegischen Zungenbrecher beigebracht.

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April 1st, 2016

Mike Posner zu Gast in 1LIVE

Mike Posner ist wieder da. Sein nachdenklicher und doch tanzbarer Song „I Took A Pill In Ibiza“ wird bereits in den Clubs rauf und runter gespielt. Bei seinem Besuch im 1LIVE Studio hat er die Geschichte hinter dem Song erzählt.

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April 1st, 2016

Alain Frei zu Besuch in 1LIVE

Alain Frei hat uns im 1LIVE-Studio besucht und sich mit Robert Meyer auf 1LIVE Eine Nacht in Münster eingestimmt. Außerdem haben sich die Zwei über die Unterschiede zwischen Deutschen und Schweizern unterhalten.

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April 1st, 2016

Neven Subotic (WDH vom 25.11.2015)

1LIVE Moderator Jörn Behr trifft sich mit Neven Subotic in dessen Stiftung und redet über seine Afrikareisen, seinen Blick auf die Flüchtlingskrise, wie er die Diskussion um die Bundesligaaktion der Bildzeitung erlebt hat und natürlich auch über seinen Job als Spieler für den BVB.

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April 1st, 2016

SWR2 Zeitgenossen: Karl-Heinz Ott, Schriftsteller

Der Freiburger Schriftsteller Karl-Heinz Ott betrachtet in seinen fünf Romanen und Essays selbst todernste Angelegenheiten zwischen Himmel und Erde mit Ironie. Die Grenzen zwischen Literatur und Leben scheinen dabei zu schwinden. Ein Satz, den er im gemeinsam mit seiner Frau Theresia Walser geschriebenen Theater-Stück über das Konstanzer Konzil den beiden erfundenen Kronzeugen „Hintz“ und „Kuntz“ kalauernd in den Mund legt, könnte ihm so auch im wirklichen Leben am Stammtisch heraus gerutscht sein: „Wenn ich dich einmal vergesse, Kuntz, das versprech ich dir, dann in bester Erinnerung.“ Der Hebel-Preisträger Ott liebt das leichte Leben und die schwere badische Küche.

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April 1st, 2016

SWR2 Zeitgenossen: Hanspeter Heinz, katholischer Moraltheologe

Seit mehr als vierzig Jahren leitet Hanspeter Heinz den Gesprächskreis „Juden und Christen“ beim Zentralkomitee der deutschen Katholiken. Ihm geht es um eine echte Begegnung zwischen den beiden Weltreligionen und ihren Anhängern. Zu diesem Engagement gehörten für Heinz immer auch kritische Stellungnahmen der eigenen Kirche gegenüber. Dazu zählen etwa sein klares Nein zur Judenmission oder die unermüdliche Auseinandersetzung mit der Rolle der Kirche während des Nationalsozialismus. Für dieses Engagement ist der katholische Pastoraltheologe 2015 mit der Buber-Rosenzweig-Medaille ausgezeichnet worden. Heinz will etwas bewegen in seiner Kirche.

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April 1st, 2016

Johannes Kahrs, SPD, Sprecher des Seeheimer Kreises

Im SWR-Tagesgespräch mit Florian Rudolph zu SPD im Umfragetief | Im SWR-Tagesgespräch fordert der SPD-Politiker Kahrs, seine Partei müsse mit Sacharbeit überzeugen. Einen Verzicht auf eine Koalitionsaussage für 2017 hält er für falsch.

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