Archiv für Juni 17th, 2015

Juni 17th, 2015

Rainer Stickelberger (SPD), Justizminister Baden-Württemberg, zur Ludwigsburger NS-Aufklärungsstelle und zum Salafismus

Interview | Im SWR-Tagesgespräch mit Rudolf Geissler plädiert Stickelberger unter anderem für einen Beschluss der Justizministerkonferenz, die Ludwigsburger Zentralstelle auch über die Zeit ihrer Ermittlungstätigkeit hinaus zu erhalten .

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Juni 17th, 2015

Barbarossa

Anfangs setzt James Mathé noch auf akustische Gitarren. Während er sich als Wächter in Kunstgalerien über Wasser hält, tritt er immer wieder mit José Gonzales auf. Das Folk-Umfeld bewirkte wiederum erstaunlicherweise, dass Mathé seine akustische Klampfe an den Nagel hängt und sich Electronica und souligem Pop zuwandte. Als „Barbarossa“ frikkelt er inzwischen live an Synthies mit diversen Effektgeräten herum und singt mit Falsett-Stimme von der Verdrängung der Kreativen in London und dadurch ausgelöste Fluchtgedanken.

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Juni 17th, 2015

Organe aus dem 3D-Drucker – Niere on demand

Eine zur Transplantation vorgesehene Niere wird von einer behandschuhten Hand aus einer Metallschüssel genommen. (picture alliance / dpa / Balazs Mohai)Wäre das nicht schön? Kein Warten mehr auf Spendernieren, sondern kaputte Organe werden einfach nachgedruckt mit Biotinte und in 3D. Dann wären keine Implantate aus künstlichen Materialien wie Metall nötig. Kirsten Borchers vom Fraunhofer Institut mahnt großen Forschungsbedarf an.

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Juni 17th, 2015

Verkehrsclub Deutschland – Regierung soll mehr Anreize für den Kauf von E-Autos schaffen

Ein Autofahrer steckt einen Ladestecker einer E-Mobilität-Zapfsäule in ein batteriebetriebenes Fahrzeug. (dpa / Friso Gentsch)Da können Politiker noch so sehr betonen, wie „sexy“ Elektroautos seien: Die Leute kaufen lieber SUVs. Auch weil die Politik die E-Mobilität nur halbherzig vorantreibe, kritisiert Gerd Lottsiepen vom ökologischen Verkehrsclub Deutschland (VCD).

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Konstantin Wecker, Liedermacher – 16.06.2015

Mal zornig und kraftvoll, mal poetisch und zart – Liedermacher Konstantin Wecker singt und komponiert seit 40 Jahren für die Liebe und gegen Gewalt Geboren wurde er 1947 in München als Sohn eines wenig erfolgreichen Opernsängers. „Er hat mit beigebracht, dass Erfolg nicht wichtig ist, für das innere Weiterkommen.“ Seine Mutter war eine Kämpferin, die noch in hohem Alter an Demonstration teilnahm. Auch Wecker lässt es sich bis heute nicht nehmen, seine Meinung kundzutun und dafür einzutreten. Doch er weiß auch: „Als Künstler kannst du politisch nichts erreichen, du kannst nur dein Maul aufmachen und vielleicht andere bewegen.“ Er war und ist ein Revoluzzer, der von Altersmilde auch mit 68 Jahren nichts hören will. Überhaupt empfindet er Altern als „eine Katastrophe in unserer Gesellschaft. Es wird zu viel Wert auf Äußerlichkeiten und ewige Jugend gelegt.“ Dennoch erkennt er auch Vorteile am Älterwerden: „Man nimmt sich selbst nicht mehr so ernst. Das merke ich auch auf der Bühne. Da fällt so viel Druck von mir ab.“

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Jay-Jay Johanson

„Opium“ heißt das neuste Werke des schwedischen Musikers Jay-Jay Johanson. Auf den ersten Blick passt das wie die Faust aufs Auge. Der Mann sieht aus wie auf Entzug. Aber eigentlich will Johanson die Hörer süchtig machen nach seinem Sound. Dementsprechend heißen seine Alben „Whiskey“ oder auch „Poison“. Angefixt Musik zu machen haben ihn Anfang der 90er Jahre Portishead. Dementsprechend webt er Trip-Hop in seinen elektronischen Klangteppich, haut mal in die Tasten und Saiten und steuert hellen Gesang bei.

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Zu Gast: Journalist Stefan Bens über das Staatstheater Darmstadt

In Darmstadt am Theater brodelt es: 6 Abgänge zum Ende des Saison musste der Intendant Karsten Wiegand jetzt bekannt gegeben, darunter der Schauspieldirektor Jonas Zipf und der Operndirektor Berthold Schneider. Stefan Bens, stellv. Feuilletonchef des Darmstädter Echo, über die Umwälzungen beim Darmstädter Staatstheater.

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Heiner Flassbeck: «Bei einem Grexit ist die EU am Ende»

Griechenland läuft die Zeit davon: Schuldenverhandlungen mit den Gläubigern kommen nicht voran, das Land steht vor dem Bankrott. Die griechische Regierung will nur das Selbstverständliche: ein Ende der gescheiterten Sparpolitik. Heiner Flassbeck ist Gast von Marc Lehmann.In zwei Wochen läuft das aktuelle Hilfsprogramm für Griechenland aus, dem Land droht die Zahlungsunfähigkeit. Die Regierung in Athen und die internationalen Geldgeber versuchen sich in verzweifelten Sitzungen auf einen Reformkatalog zu einigen so etwa auch morgen beim Treffen der Euro-Finanzminister. Die fehlenden Fortschritte in den Verhandlungen machen radikale Lösungen immer wahrscheinlicher: es mehren sich die Stimmen, die Austritt Griechenlands aus dem Euro fordern. Doch wie hoch wären die politischen und ökonomischen Folgen eines solchen Schritts? Heiner Flassbeck kann einem Grexit nichts Positives abgewinnen. Entweder führe er zu einem noch katastrophalen Absturz Griechenlands bis hin zu einem gescheiterten Staat, oder, Griechenland rappelt sich auf, aber dann gibt das EU-feindlichen Parteien in Frankreich und anderswo Auftrieb. In beiden Fällen wäre die EU als europäisches Projekt am Ende. Deshalb müsse es darum gehen, die Sparpolitik in Griechenland zu beenden und mit mächtigen Geldspritzen die Binnenwirtschaft wieder in Gang zu bringen.

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115. Deutscher Wandertag – Von der Schnitzeljagd zum "Geocaching"

Alpenblick in der Steiermark (imago / Peter Widmann)Nicht nur im Internet, auch in der Natur kann man noch Abenteuer erleben: Wandern sei bei Kindern und Jugendlichen beliebt, sagt Silvia Röll, Vorsitzende der Deutschen Wanderjugend. Und das Smartphone kann dabei gute Dienste leisten.

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Am Tisch mit Christoph Türcke, "Geld-Denker"

Er war bis 2014 Professor für Philosophie an der Hochschule für Graphik und Buchkunst in Leipzig. In seinen Veröffentlichungen hat er sich mit der Philosophie des Traums ebenso auseinandergesetzt wie mit dem Hyperaktivitätssyndrom in der modernen Kultur und der Psychoanalyse des neuen Testaments.

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Ulrich Deppendorf, ARD-Journalist

Er war mit Gerhard Schröder am Ground Zero in New York. Er hat Helmut Kohl interviewt und war hinterher beim Altkanzler unten durch. Er musste zehn Stunden am Stück moderieren, als sich die Wahl von Christian Wulff zum Bundespräsidenten hinzog. Am 19. April präsentierte Ulrich Deppendorf zum 298. und letzten Mal den „Bericht aus Berlin“. Jetzt ist er im Ruhestand und blickt in SWR1 Leute auf seine journalistische Karriere zurück.

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Juni 17th, 2015

mit Merle Kröger und Philipp Scheffner (Sendung vom 17.06.15)

Gast: Merle Kröger, Schriftstellerin und Philipp Scheffner, Filmemacher; Moderation: Thomas Koch © WDR 2015

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Juni 17th, 2015

Gentechnik – Das "patentierte Tier" im Dienst der Wissenschaft?

Zwei Hände fassen eine Petrischale mit Bakterienkulturen zur Genvermehrung. (dpa / picture alliance / Michael Rosenfeld)In welchem Umfang darf Gentechnik bei Tieren eingesetzt werden? Darüber wird heftig gestritten. Denn: Nicht nur Mäuse und Ratten werden gentechnisch verändert, sondern zunehmend auch höhere Tierarten wie Affen, sagt die Bioethikerin Regine Kollek.

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90 Jahre DAAD – Weltbürger durch akademischen Austausch

Margret Wintermantel, Präsidentin des Deutschen Akademischen Austausch Dienstes (DAAD) (picture alliance / dpa / Caroline Seidel)Weltoffenheit und Toleranz: Dafür steht der Deutsche Akademische Austauschdienst, der in diesem Jahr sein 90-jähriges Bestehen feiert. Die Konfrontation mit anderen Perspektiven sei wichtig, sagt Präsidentin Margret Wintermantel.

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