Archiv für April 28th, 2015

April 28th, 2015

Marcel Koller: «Ich bin oft ziemlich verbissen»

Als Marcel Koller vor vier Jahren Nati-Coach wurde, zweifelte die österreichische Fussball-Prominenz an den Qualitäten des unbekannten Schweizers. Unterdessen hat er seinen Kritikern das Gifteln ausgetrieben. Marcel Koller spricht im «Focus» über die neue österreichische Fussball-Euphorie.«Ich bin kein Wunderwuzzi», sagte Marcel Koller bei seinem Antritt als österreichischer Teamchef, aber er kann kämpfen. Gross geworden in einem Schwamendinger Arbeiterviertel, stand er als Spieler wie als Trainer auch nach Tiefschlägen immer wieder auf.Obwohl man ihm einen frostigen Empfang bereitete, steht er heute vor der Qualifikation zur EURO 2016. Wie er als Schweizer für Österreich eine Fussball-Identität entwarf und mit seiner fleissigen und beharrlichen Art den Schmähbrüdern die Flausen austrieb, erzählt er im Gespräch mit Dominic Dillier.

Share
April 28th, 2015

Peter Meiwald, Grüne, umweltpolitischer Sprecher der Bundestagsfraktion, zu Plastiktüten

Interview mit Marion Theis | Im SWR-Tagesgespräch mit Marion Theis fordert Meiwald die Bundesumweltministerin auf, eine Abgabe von 20 bis 25 Cent auf Plastiktüten einzuführen, um die schädliche Wirkung von Plastikteilen insbesondere auf das Leben in den Meeren zu verringern.

Share
April 28th, 2015

Zu Gast: Sonya und Yury Winterberg, Käthe-Kollwitz-Biografen

Vor 70 Jahren starb die Grafikerin, Malerin und Bildhauerin Käthe Kollwitz. Ihre Werke halten die Lebensverhältnisse der Armen fest, ihren Hunger, ihre Verzweiflung. Von Sonya und Yury Winterberg stammt eine neue Biografie, die ein neues Bild von Käthe Kollwitz entstehen lässt.

Share
April 28th, 2015

Erdbeben in Nepal – Tempel sind nicht für immer verloren

Zu sehen ist nur noch der Rumpf des Turms und Stufen, die dorthin führen, drumherum weitere eingestürzte Gebäude und Menschen. (picture alliance / dpa / Narendra Shrestha)Das Erdbeben in Nepal hat auch das kulturelle Erbe des Landes schwer beschädigt, darunter Weltkulturdenkmäler im Tal von Kathmandu. Doch zerstörte Tempel können wieder aufgebaut werden, sagt der Kunsthistoriker Adalbert Gail.

www.deutschlandradiokultur.de, Interview
Direkter Link zur Audiodatei

Share
April 28th, 2015

Verhandlungen zur Wirtschafts- und Währungsunion – Extrem ambitioniert, enorm motiviert

(Deutschlandradio - Matthias Dreier)Vor 25 Jahren begannen die Verhandlungen zur Wirtschafts- und Währungsunion mit der DDR. Der ehemalige Beauftragte für den Aufbau Ost, Johannes Ludewig, fühlt noch heute eine „Grundeuphorie“ – und stellt einen der Beteiligten besonders heraus.

www.deutschlandradiokultur.de, Interview
Direkter Link zur Audiodatei

Share
April 28th, 2015

Maha Alusi, Autorin und Architektin – 27.04.2015

„Die Menschen kamen von weit her, um meinem Großvater zuzuhören.“ Maha Alusis Vorfahren waren Geschichtenerzähler, Heiler und Philosophen und lebten auf der Insel Alusi im Fluss Euphrat. „Die Menschen kamen von weit her, um meinem Großvater zuzuhören.“ Maha Alusis Vorfahren waren Geschichtenerzähler, Heiler und Philosophen und lebten auf der Insel Alusi im Fluss Euphrat. Alusi selbst ist in Baghdad geboren, zog aber wegen des Kriegs mit 18 nach London. Hier studierte sie Architektur und gestaltete später unter anderem den deutschen Pavillon auf der Expo in Hannover mit. Think outside the box – dieser Satz wurde wohl für Maha erfunden. Die Architektin und Künstlerin verblüffte Chefs und Auftraggeber immer wieder mit ihren Ideen und Visionen. Als sie 2004 beschloss, Kerzen zu designen, dachte manch einer sicherlich „Die spinnt doch!“ Doch der Erfolg gibt ihr Recht. Ihre Kerzen, die Ornamenten, geometrischen Formen oder auch einer Sanduhr gleichen, sind weltweit gefragt. Bislang hat sie vier Patente angemeldet. Alusi lebt in Berlin und hat zwei Kinder.

Share
April 28th, 2015

Anne Clark

Ihr erstes Album erschien 1982 und schon damals konnte die blonde Engländerin mit ihrem eigentümlichen Sprechgesang berühren und zugleich erschüttern. Jetzt besinnt sich die Grande Dame des New Wave auf ihrer „Enough-Tour“ auf das Essentielle: Worte, Stimme, Klavier und Cello. Anne Clark „sprechsingt“ eigene und fremde Texten von Momenten, in denen der Mensch seinen Halt verliert, überträgt Gedichte von Rilke ins Englische und interpretiert eigene Songs ganz neu.

Share
April 28th, 2015

Dr. Anna-Maria Fäßler, Hotelchefin & Designerin – 28.04.2015

„Man muss das Leben meistern, wie es kommt. Mit Offenheit und Fröhlichkeit, sowie einer starken Familie im Rücken, kann man alles schaffen!“ Davon ist Dr. Anna-Maria Fäßler überzeugt. Als Tochter eines Winzers wuchs sie auf einem Bauernhof in Niederösterreich auf. Ihr strenger, extrem konservativer Vater wollte nicht, dass sie Abitur machte. Deshalb schickte er sie auf eine strenge Klosterschule, besorgte ihr nach dem Abschluss einen Job als Buchhalterin in der Nähe der Familie und hatte sogar schon einen Ehemann für sie ausgesucht. Anna-Maria Fäßler wollte aber unbedingt studieren und in die Großstadt. Sie rebellierte, zog schließlich nach Wien und holte neben einem 40-Stunden-Job als Sekretärin ihr Abitur nach. Doch plötzlich wurden ihre Pläne durchkreuzt: Eine Brustkrebserkrankung zwang sie zu unterbrechen. Auch ihr Traum, eigene Kinder zu bekommen, wurde durch die Krankheit zerstört. Anna-Maria Fäßler ließ sich jedoch nicht von ihrem Weg abbringen. Sie besiegte die Krankheit, absolvierte ihr Studium mit Promotion und arbeitete im Marketingbereich. Dann lernte sie ihren heutigen Mann kennen, der einen Sohn mit in die Ehe brachte. Gekrönt wurde ihr Familienglück schließlich durch die Adoption eines kleinen Mädchens aus Bhutan. Zusammen mit ihrem Mann leitet Dr. Anna-Maria Fäßler heute ein Luxushotel im Allgäu.

Share
April 28th, 2015

Serdar Somuncu, Kabarettist – 28.04.2015

„Jede Minderheit hat ein Recht auf Diskriminierung“, findet Serdar Somuncu. Und deshalb provoziert er als „Hassprediger“ in seinen Bühnenshows ohne Rücksicht auf jegliche Regeln der politischen Korrektheit. Jahrelang las er auf der Bühne Auszüge aus „Mein Kampf“ und wurde dafür sowohl von Linken kritisiert als auch von Neonazis bedroht.

Share
April 28th, 2015

Love A

Share
April 28th, 2015

Peter Miles – Grossbritannien vor den Parlamentswahlen

Das britische Zweiparteien-System ist am Ende: Zu den Tories und der Labour-Partei gesellen sich im Wahlkampf schottische Nationalisten, grüne Idealisten und die Ukip. Was bedeutet das für die britische Politik? Peter Miles, englisch-schweizerischer Journalist in London, ist Gast von Marc Lehmann.«Viele Briten fühlen sich im Parlament nicht mehr vertreten», beobachtet Peter Miles. Grossbritannien befinde sich im Wandel: Mit der hohen Zuwanderung aus allen Teilen der Welt verändere sich das Gesicht des Vereinigten Königreichs – auch in der Politik. Gleichzeitig schottet sich das Land ab und zeigt wenig Ambitionen, in Europa oder auf der Weltbühne eine wichtige Rolle zu spielen. London hat sich unter Premier Cameron von seinen Grossmachts-Träumen verabschiedet. Dafür macht es mit tollen Wirtschaftszahlen von sich reden. Vom britischen Wachstum können andere europäische Länder nur träumen. «Dieses Wachstum allerdings fusst vor allem auf dem Wohlergehen von Banken und anderen Finanzdienstleistern», mahnt Miles. «Der Normalbürger merkt wenig von diesem Aufschwung». Im Gegenteil. Der Boom treibt die Preise in ungeahnte Höhen: Peter Miles, der in London lebt, kann davon ein Lied singen.

Share
April 28th, 2015

Lüneburger Auschwitz-Prozess – Vergeben als psychologische Geste

Die Auschwitz-Überlebende Eva Kor sitzt am 21.04.2015 im Gerichtssaal in Lüneburg (Niedersachsen) (pa/dpa/Stratenschulte)Darf es nach Auschwitz überhaupt ein Verzeihen geben? Darüber wird nach der öffentlichen Geste der Überlebenden Eva Kor im Prozess gegen den SS-Mann Otto Gröning diskutiert. Der Publizist Micha Brumlik warnt davor, von außen Urteile über die Handlungen der Opfer abzugeben.

www.deutschlandradiokultur.de, Interview
Direkter Link zur Audiodatei

Share
April 28th, 2015

Am Tisch mit Igor Levit, "Piano Potenz"

Beethoven – und immer wieder Beethoven. Bei Igor Levit gibt es kaum ein Konzertprogramm, in dem der große Klassiker nicht vorkommt.

Share
April 28th, 2015

Prozess gegen die Deutsche Bank – Erst kommt die Bank, dann die Moral?

Jürgen Fitschen, Co-Vorsitzender der Deutschen Bank, vor dem Landgericht München (afp / Christof Stache)In München hat der Prozess gegen die Deutsche Bank begonnen. Und schon länger wird über das moralische Verhalten von Banken diskutiert. Heute gebe es strengere Kriterien, sagt der Historiker Christopher Kopper.

www.deutschlandradiokultur.de, Interview
Direkter Link zur Audiodatei

Share
April 28th, 2015

Boris Reitschuster, Journalist

Die Liebe und die Sehnsucht nach Russland müssen groß gewesen sein, jedenfalls zog Boris Reitschuster nach dem Abitur mit zwei Koffern und seinen Ersparnissen nach Moskau und wurde Deutschlehrer, Dolmetscher und Journalist. Viele Jahre war er der Russland-Korrespondent von „Focus“ und setzte sich dabei immer wieder kritisch mit Wladimir Putin auseinander. 2011 verließ er das Land, weil er, wie er sagt, Morddrohungen erhalten hatte. Putins Regierungsstil nennt er in seinem neuen Buch eine „Demokratur“.

Buchtipp:
Putins Demokratur: Ein Machtmensch und sein System
Boris Reitschuster
Verlag: Econ
Veröffentlichung: 9. Mai 2014
ISBN: 978-3430201834

Share
April 28th, 2015

mit Werner Bätzing (Sendung vom 28.04.15)

Gast:Prof. Werner Bätzing, Alpenforscher; Moderation: Sabine Brandi © WDR 2015

Share
April 28th, 2015

Architektur der Nachkriegsjahrzehnte – Fortschrittsglauben in Beton

Die Treppenstraße in Kassel (Hessen), aufgenommen am 04.10.2013. Sie gilt als erste Fußgängerzone Deutschlands und wurde im November vor 60 Jahren eröffnet. (picture alliance / dpa / Uwe Zucchi)Welche Gebäude aus den Nachkriegsjahrzehnten sollten erhalten bleiben? Viele Bürger finden sie hässlich, Denkmalpfleger halten dagegen. Aufklärung über den „Zeugniswert“ der Bauten könne helfen, sagt Heiner Farwick, Präsident des Bundes Deutscher Architekten.

www.deutschlandradiokultur.de, Interview
Direkter Link zur Audiodatei

Share
April 28th, 2015

Erdbeben in Nepal – "Wir können vor Ort autark arbeiten"

Eine Frau in Nepal läuft an einem zerstörten Haus vorbei. (AFP / Prakash Singh)Die Hilfsorganisation I.S.A.R. hat 52 Einsatzkräfte nach Nepal entsandt. Das Team aus Logistikern, Notärzten und Krankenschwestern soll zunächst einen medizinischen Behandlungsplatz für die Erdbebenopfer aufbauen, sagt I.S.A.R.-Vorsitzende Daniela Lesmeister.

www.deutschlandradiokultur.de, Interview
Direkter Link zur Audiodatei

Share