Archiv für April 14th, 2015

April 14th, 2015

Marc Spescha: «Ich habe im Gefängnis jeden Tag gezählt.»

Angstmacherpropaganda bringt sein Blut in Wallung. Wenn es um die Verteidigung der Rechte von Ausländern geht, folgt Marc Spescha «einem inneren Ruf».Der 57-jährige Bündner Marc Spescha wollte schon immer Leute verteidigen, «die nicht auf der Sonnenseite des Lebens stehen». Über 2000 Menschen mit Ausländer- oder integrationsrechtlichen Problemen hat er in den letzten 25 Jahren in seiner Zürcher Anwaltskanzlei beraten von Arbeitsimmigranten bis zu Sans-Papiers.Wie diese Begegnungen Speschas Horizont erweiterten und weshalb er mit dem Begriff der Einwanderung nichts Bedrohliches verbindet, erzählt der «Wanderprediger» (Weltwoche) im Focus mit Franziska von Grünigen. Ein Gespräch mit einem, der auszog, um aus «Ausländern» Menschen zu machen.

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April 14th, 2015

Markus Ulbig (CDU), Sachsens Innenminister, zu Pegida nach dem Wilders-Auftritt

Interview | Im SWR-Tagesgespräch mit Rudolf Geissler wertet Ulbig die Teilnehmerzahlen beim Wilders-Auftritt in Dresden als Zeichen dafür, dass Pegida „allmählich die Luft“ ausgehe.

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April 14th, 2015

Zu Gast: Wolfgang Schopf, Literaturarchivar

Seit heute bis zum 18. April findet in „Frankfurt liest ein Buch“ statt. Und gelesen wird „Grüße und Küsse an alle“: Die Geschichte der Familie von Anne Frank. Die Ausstellung „Eine Wohnung für Franks“ in direkter Nachbarschaft des Wohnsitzes der Großmutter von Anne (Dantestraße 4) öffnet sich jetzt für die überlieferten Kulturgüter der Familie. Sie lässt das liberale bürgerliche Milieu wiederaufleben, aus dem die jüdischen Familien gerissen wurden, und zeigt Dokumente zur Lebenswirklichkeit von Flucht und Exil. Von alle dem erzählt der Literaturarchivar und Ausstellungsmacher Wolfgang Schopf – als Gast im hr2-Kulturcafé.

13.-26.4.: Eine Wohnung für Franks
Universitätsarchiv der Goethe-Univ. Frankfurt, Dantestraße 9, EG.

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April 14th, 2015

Geert Wilders und Pegida in Dresden – Rechtspopulisten unter sich

Geert Wilders, Vorsitzender der rechtspopulistischen Partei für die Freiheit (imago/Belga)Heute tritt der holländische Rechtspopulist Geert Wilders auf der Pegida-Demo in Dresden auf. Eine Allianz, von der wohl beide Seiten profitieren werden, meint der Sozialwissenschaftler Alexander Häusler.

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April 14th, 2015

Erinnerung an Günter Grass – "Er wird als politische Stimme fehlen"

Günter Grass während der Leipziger Buchmesse im März 2015.  (Imago / Star-Media)Günter Grass habe es immer geschafft, Diskussionen in Gang zu setzen, sagt Literaturkritiker Jörg Magenau. Das sei seine Qualität gewesen, seine Literatur habe allerdings ästhetisch ein bisschen stagniert – heute Vormittag ist der Literaturnobelpreisträger verstorben.

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April 14th, 2015

Roboter der Zukunft – Des Menschen "dritter Arm"

Ein Serviceroboter wird am 3.6.2014 auf der Messe Automatica in München präsentiert. (picture-alliance / dpa / Peter Kneffel)Die Hannover Messe beschäftigt sich in diesem Jahr schwerpunktmäßig mit der Vernetzung von Maschinenbau, IT und Elektrotechnik. Stichwort: Industrie 4.0. Was wir künftig von Robotern erwarten können, erklärt Roboterbauer Till Reuter.

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April 14th, 2015

Technikexperte Karsten Weber – Hände weg von autonomen Drohnen!

Ein Techniker arbeitet nachts an einer "Global Hawk"-Drohne (imago)Die Vereinten Nationen beraten ab heute wieder in Genf über autonome Waffensysteme. Experten wie Karsten Weber von der Universität Cottbus warnen eindringlich vor Kampfdrohnen, die über den Waffeneinsatz eigenständig entscheiden.

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April 14th, 2015

Tim Wilde, Schauspieler – 13.04.2015

Wenn Tim Wilde in der BR-Serie „Hammer und Sichel“ den Heizungsmonteur Jens Hammer spielt, weiß er genau, was er zu tun hat, denn so hat der 49-Jährige tatsächlich angefangen. Wenn Tim Wilde in der BR-Serie „Hammer und Sichel“ den Heizungsmonteur Jens Hammer spielt, weiß er genau, was er zu tun hat, denn so hat der 49-Jährige tatsächlich angefangen: Der gebürtige Stralsunder machte nach der Schule zunächst eine Berufsausbildung zum Heizungsmonteur. Anschließend ging er zur Volksmarine der DDR, um eine Ausbildung zum Marinetaucher zu absolvieren. Allerdings geriet er bald mit der Stasi in Konflikt, musste zwei Monate ins Gefängnis und wurde schließlich „in Unehren“ aus der Marine entlassen. Kurz darauf gelang ihm die Flucht nach Westdeutschland. Nach einigen Gelegenheitsjobs als Kellner, Barkeeper, Möbelpacker und Werbezettelverteiler fiel er mit Ende 20 in eine tiefe Krise. Durch eine Therapie entdeckte er schließlich die Schauspielerei für sich und fand damit endlich seine Berufung. Inzwischen war er in Erfolgsfilmen wie „Der Schuh des Manitu“, „Die wilden Kerle 2“, Til Schweigers aktuellem Kinohit „Honig im Kopf “ oder auch dem „Tatort“ zu sehen. Tim Wilde lebt in Berlin und hat einen Sohn.

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April 14th, 2015

Peter Katz

Der kanadische Musiker Peter Katz hat sich als eine Art neuzeitlicher Troubadour in Europa langsam aber sicher eine wachsende Fangemeinde erspielt. Auf seinem neuen Album „We are the reckoning“ öffnet sich der introvertierte Sänger mit der beruhigenden Stimme auch für Gastmusiker wie der schottischen Sängerin Rachel Sermanni.

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April 14th, 2015

Streit um das Betreuungsgeld – Die pikante Mission des Ralf Kleindiek

Ralf Kleindiek, Staatssekretär im Bundesfamilienministerium (dpa / picture alliance / Hannibal Hanschke)Der Staatssekretär im Bundesfamilienministerium hat es derzeit nicht leicht: Im Namen der Bundesregierung muss Ralf Kleindiek in Karlsruhe das Betreuungsgeld verteidigen. Dabei brachte er die Klage gegen die umstrittene Leistung einst selbst auf den Weg.

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April 14th, 2015

Frater Emmanuel, Benediktinermönch – 14.04.2015

Emmanuel Rotter ist Mönch in der Münchner Innenstadt. Seit 25 Jahren kümmert er sich um Obdachlose und initiierte den Bau eines eigenen Hauses für die Obdachlosenarbeit im Kloster St. Bonifaz. Moderation: Norbert Joa

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Christina Jones-Pauly zu den Wahlen in Sudan

Neun Jahre lang hat sie Ministerien in Sudan und Südsudan beraten, bei Konfliktlösung, Genderfragen und Justizreform. Zurzeit weilt Christina Jones-Pauly, Spezialistin für afrikanisches Gewohnheitsrecht und Scharia, in der Schweiz – und ist Gast von Susanne Brunner.Neun Jahre lang hat sie Ministerien in Sudan und Südsudan beraten, bei Konfliktlösung, Genderfragen und Justizreform. Zurzeit weilt Christina Jones-Pauly, Spezialistin für afrikanisches Gewohnheitsrecht und Scharia, in der Schweiz – und ist Gast von Susanne Brunner.Christina Jones-Pauly hat an der renommierten Harvard University studiert, sie hat mehrere Bücher geschrieben, unter anderem eines über Frauen und Islamisches Recht. Die letzten 25 Jahre hat sie in Afrika verbracht, und besonders gut kennt sie Sudan und Südsudan. Als Wahlbeobachterin in Südsudan im Jahr 2010 weiss sie auch, wie gewählt wird, im Norden und im Süden. Nach der Abspaltung des Südens 2011 ist der Norden, also die Republik Sudan, noch immer der drittgrösste Staat des afrikanischen Kontinents. Seit 1989 ist dort Omar Al-Bashir an der Macht, und wird das wohl auch weiterhin bleiben. Die Opposition boykottiert die Wahlen, die jetzt dort stattfinden. «Die Opposition wurde eingeschüchtert, Al-Bashir hat das Militär und eine grosse Vetternwirtschaft hinter sich», sagt Jones-Pauli. «Die Leute dagegen vertrauen auf die Familie und nicht auf die Regierung», die Familien sorgten für ihre Leute. «Auch das Gewohnheitsrecht ist noch stark verankert, das Recht der Stammesführer», es sehe keine Strafen vor, sondern Wiedergutmachung.

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Erich von Däniken – "Die Hämorrhoide am Hintern der Wissenschaft"

Der Schweizer Bestsellerautor Erich von Däniken (dpa / picture alliance / Frank Pusch)Die ersten Menschen, ägyptische Pyramiden, die Astronomie der Maya – alles geht auf Außerirdische zurück. Zumindest behauptet das Erich von Däniken. Warum ihm die Wissenschaft trotzdem einiges zu verdanken hat, erklärt der Astrophysiker Harald Lesch.

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April 14th, 2015

Am Tisch mit Pete Smith, "Endspieler"

Der Frankfurter Schriftsteller Pete Smith ist einem größeren Publikum bisher als Kinder- und Jugendbuchautor bekannt. 2012 erhielt er für ein Romanprojekt, das sich eher an erwachsene Leser richtet, den Robert-Gernhard-Preis.

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April 14th, 2015

Peer Steinbrück, Politiker

Peer Steinbrück war Ministerpräsident und Minister, nur Bundeskanzler hat er nicht geschafft. Er ist ein Mann, der klare Kante zeigt. Mit Worten, wenn er Berlusconi als Clown bezeichnet oder die Kavallerie in die Schweiz schicken möchte gegen das Bankgeheimnis. Und auch mit Gesten, wenn er den Mittelfinger hochstreckt. Er hält gut bezahlte Vorträge und schreibt Bestseller. In seinem neuen Buch „Vertagte Zukunft“ beklagt er eine Selbstzufriedenheit in Deutschland, mit der wichtige Themen verdrängt werden.

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April 14th, 2015

mit Marco de Angelis (Sendung vom 14.04.15)

Redezeit mit Marco de Angelis, Philosoph; Moderation: Ralph Erdenberger © WDR 2015

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April 14th, 2015

Günter Grass und junge Autoren – Die vereinsamte Generation

Günter Grass (M) am 25.04.1969 während einer Diskussion auf der Mitgliederversammlung des deutschen PEN-Zentrums in Mannheim.  (dpa / picture alliance / Roland Witschel)Die Schweizer Schriftstellerin Zoe Jenny sieht heutzutage keinen politisch engagierten Autor mehr wie Günter Grass. Die Diskussionskultur, die Grass mit seinen Kollegen verband, sei vollkommen abhanden gekommen.

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April 14th, 2015

Alfred Grosser über Günter Grass – Als moralisches Gewissen "fragwürdig"

Der Literaturnobelpreisträger Günter Grass liest am 21.11.2013 in Lübeck (Schleswig-Holstein) bei der Eröffnung der Sonderausstellung zum 50-jährigen Jubiläum seines Romans "Hundejahre" aus diesem Text. (picture alliance / dpa / Markus Scholz)Der deutsch-französische Publizist Alfred Grosser beurteilt den verstorbenen Autor Günter Grass zwiespältig. Positiv sei Grass‘ politisches Engagement gewesen, seine häufig erhobene kollektive Selbstanklage der Deutschen hält Grosser jedoch für übertrieben.

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April 14th, 2015

UN-Menschenrechtsrat – "So viel Konsens wie möglich"

(picture alliance / dpa / Rainer Jensen )Seit Anfang des Jahres ist der deutsche Diplomat Joachim Rücker Präsident des UN-Menschenrechtsrates. Er erlebt oft mühsame Verhandlungsprozesse unter den 47 Mitgliedern: Es gebe unterschiedliche Interpretationen der Menschenrechte.

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