Archiv für März 17th, 2015

März 17th, 2015

Ruth Ospelt, Präsidentin FC Vaduz: «Ich bin eine Kämpfernatur!»

Seit eineinhalb Jahren behauptet sich Ruth Ospelt als Präsidentin des FC Vaduz in der Männerdomäne Fussball. Unter ihrer Führung sind die Liechtensteiner in die höchste Liga zurückgekehrt.Die Karriere der Ruth Ospelt ist verschlungen und in den letzten Jahren steil. Sie war Keramikmalerin, Telefonistin in der Industrie, Software-Ausbildnerin und Medienschaffende. Beim FC Vaduz stieg sie vor 12 Jahren als Sekretärin ein und überzeugte mit Hartnäckigkeit, Direktheit, Stärke und gutem Bauchgefühl.Im Gespräch mit Franziska von Grünigen erzählt die 56-jährige Abenteurerin, wie sie dem serbelnden Club wieder eine Seele einhauchen konnte, was sie von ihrem Idol Gigi Oeri unterscheidet und weshalb sie sich ehrenamtlich nicht nur für den Liechtensteiner Fussball, sondern auch für ausländische Flüchtlinge stark macht.

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März 17th, 2015

Zu Gast: Bettina Leder, Autorin von "Die Lauingers"

Eine Familiengeschichte aus Deutschland nennt Bettina Leder ihr Buch, das sie dem Schicksal dieser jüdischen Familie gewidmet hat.

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März 17th, 2015

Sechs Jahre Haft für Helge Achenbach – Das Ende von Glitzer und Glamour

Kunstberater Helge Achenbach am 15.12.2014 in Essen (picture alliance / dpa / Foto: Roland Weihrauch)Der Düsseldorfer Kunstberater Helge Achenbach ist wegen Betrugs an reichen Kunden zu sechs Jahren Haft verurteilt worden. Wird das an den Exzessen am Kunstmarkt etwas ändern? Nein, meint unser Kunstkritiker Stefan Koldehoff.

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März 17th, 2015

Deutsche Skepsis – Die Legende von der Technik-Angst

Ein Plakat mit der «Stop Fracking» steht am 03.06.2014 in Brünen (Nordrhein-Westfalen) am Niederrhein in einem Feld. (dpa / Martin Gerten)Atomenergie, Sendemasten, Fracking: Die Deutschen gelten inzwischen als Bedenkenträger, wenn es um die Segnungen der Technik geht. Zu Unrecht, meint der Regierungsberater und Technikphilosoph Armin Grunwald.

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März 17th, 2015

Gesundheit – Menschlicher Kontakt statt Apparatemedizin

Die Vorbereitung sowie die Anästhesie in einem OP. (picture-alliance / dpa / Klaus Rose)Welche Medizin wollen wir? Diese Frage stellt der Arzt Michael de Ridder in seinem neuen Buch. Es ist ein Plädoyer gegen die Ökonomisierung des Gesundheitswesens – und für mehr persönliche Zuwendung.

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März 17th, 2015

Günter Verheugen über die Ukraine – Warnung vor der Abkehr vom Reformkurs

Günter Verheugen (dpa / picture-alliance / Grzegorz Momot)Der Krieg im Osten des Landes ist nicht das einzige Problem der Ukraine. Das Land hat nur dann eine Zukunft, wenn es sich demokratisiert und die Oligarchen ihre politische Macht aufgeben, meint der ehemalige EU-Kommissar Günter Verheugen.

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März 17th, 2015

Musikerin Dotschy Reinhardt – 16.03.2015

„Sinti sind faul und dreckig“ – ein Vorurteil gegen das Dotschy Reinhardt teilweise heute noch ankämpfen muss. Mit ihren Büchern und ihrer Musik möchte sie eben solche Vorurteile und alte Klischees gegenüber Sinti und Roma weiter abbauen. Aufgewachsen ist Dotschy Reinhardt als Sinteza in Ravensburg in einem Wohnwagen im Garten ihrer Großmutter. Heute lebt sie mit ihrem Mann in einer Wohnung in Berlin. Sie verbindet in ihrer Musik Jazz, Bossa Nova und den Gypsy Swing. Auch wenn Dotschy Reinhardt in Deutschland geboren und aufgewachsen ist, so ist sie dennoch eine Sinteza und das mit Stolz. Deshalb singt sie auch in ihrer Sprache, Romanes. Mit Thorsten Otto spricht sie über ihr Engagement gegen Vorurteile und warum sie nie ein „Zigeunerschnitzel“ bestellen würde.

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März 17th, 2015

Ilse Schiborr, fränkische Zeitzeugin – 17.03.2015

In der Nacht des 16. März 1945 muss sie mit ansehen, wie die Stadt zerstört wird – mit Bomben und Feuer. 5.000 Menschen sterben beim Angriff der englischen Piloten. 70 Jahre später erinnert sich Ilse Schiborr immer noch mit Schrecken.

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März 17th, 2015

Markus Mohler zum neuen Nachrichtendienstgesetz

Die Balance von Freiheit und Sicherheit würde mit dem neuen Nachrichtendienstgesetz in übertriebenem Mass zu Ungunsten der Freiheit verschoben, sagt der ehemalige Basler Polizeikommandant und Lehrbeauftragte für Sicherheitsrecht Markus Mohler im Tagesgespräch bei Marc Lehmann.Mehr Sicherheit für die Bevölkerung, mehr Kompetenzen für den Geheimdienst: Das neue Nachrichtendienstgesetz, das zurzeit im Nationalrat beraten wird, soll der veränderten Bedrohungslage Rechnung tragen. Der Nachrichtendienst soll künftig Telefone abhören, Computer hacken und Privatwohnungen verwanzen dürfen – auch ohne jeglichen Anfangsverdacht. So viel präventive Überwachung ist umstritten: Skeptiker sprechen von einem «überwachungstechnischen Dammbruch». Letztlich geht es um die Frage, wie viel Freiheit der liberale Staat der Sicherheit opfern will. Trotz der Empörung über die von Edward Snowden aufgedeckten Machenschaften der US-Geheimdienste: Aus Angst vor dem Terror scheint die Mehrheit in Politik und Gesellschaft bereit, Schritte hin zum Überwachungsstaat zu begrüssen. «Es ist ein Paradigmenwechsel», sagt Mohler; das neue Gesetz sei ein Massnahmengesetz, kein Staatsschutzgesetz, denn auch Kantone hätten keine Kompetenzen mehr. «Anpassung an neue Möglichkeiten ist wichtig», so Mohler. «Jetzt sind die Hürden zur Überwachung aber zu wenig hoch. Auch eine strenge Kontrolle über die Überwachung fehlt».

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März 17th, 2015

Einwanderungsland Deutschland – Schulbücher als Gradmesser der Integration

Eine Grundschülerin sortiert ihre Schulbücher (picture alliance / dpa / Holger Hollemann)Wie gut eine Gesellschaft Zuwanderer integriert, spiegelt sich auch in Schulbüchern wider. Einer aktuellen Studie zufolge besteht hier noch Verbesserungsbedarf. Auch der Journalist Kemal Hür kritisiert, nach wie vor erscheine der Zuwanderer als Fremder.

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März 17th, 2015

Am Tisch mit Mojib Latif, "Ozean-Retter"

Er ist einer der prominentesten Klimaforscher Deutschlands – und einer der eindringlichsten Warner vor den Folgen des Klimawandels. Mit dem Klima verändern wir Menschen auch die Verhältnisse in den Weltmeeren dramatisch und damit die Grundlagen unserer Existenz.

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März 17th, 2015

Kryptografie – "Ein großer Schritt in Richtung Sicherheit"

Zwei orangefarbene Netzwerkkabel hängen vor vor einem Computer-Bildschirm, der Zahlenkolonnen mit einem binären Code zeigt. (dpa / Oliver Berg)Zu aufwendig, zu kompliziert, zu teuer: Obwohl jeder weiß, dass man E-Mails verschlüsseln sollte, macht es kaum jemand. Das Projekt „Volksverschlüsselung“ der Fraunhofer Gesellschaft will Abhilfe schaffen.

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März 17th, 2015

Prof. Claus Leggewie, Politologe und Direktor des Kulturwissenschaftlichen Instituts Essen

Prof. Claus Leggewie ist Politologe und Direktor des Kulturwissenschaftlichen Instituts Essen. Er wurde geprägt durch die Studentenbewegung in den 68er Jahren, ließ sich jedoch von keiner Gruppierung vereinnahmen. Er setzt sich ein für das Zusammenwirken von Kulturen und Religionen, für Demokratie und Bürgerfreiheit. Er begeistert sich gleichermaßen für Popmusik und Fußball. In seiner Biografie beschreibt er Begegnungen mit Zeitgenossen wie Rudi Dutschke und Joseph Beuys, Angela Merkel und Papst Johannes Paul II.

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März 17th, 2015

mit Helmut Gote und Gunther Hirschfelder (Sendung vom 17.03.15)

Gast: Helmut Gote, Genussexperte, und Gunther Hirschfelder, Kulturwissenschaftler; Moderation: Thomas Koch © WDR 2015

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März 17th, 2015

Internationaler Arbeitsmarkt – Wachsende Konkurrenz aus China

Das Logo des Softwareherstellers SAP am Hauptsitz in Walldorf in Baden-Württemberg. (imago/R. Wittek)Unternehmen wie Alibaba, Huawei oder Tencent machen westlichen Firmen im Kampf um die besten Köpfe zunehmend Konkurrenz. Es sei für Softwareentwickler aus Asien nicht länger das „Nonplusultra“, für ein westliches Unternehmen zu arbeiten, meint Clas Neumann.

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März 17th, 2015

Bibis letzte Show? Israel vor der Wahl

Autor: Teichmann, Torsten
Sendung: Interview

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März 17th, 2015

Annelie Buntenbach, DGB-Vorstandsmitglied, zu Studien über Arbeitsstress

Interview mit Rudolf Geissler | Im SWR-Tagesgespräch mit Rudolf Geissler sieht Buntenbach immer mehr alarmierende Hinweise auf psychisch belastende Arbeitsbedingungen.

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März 17th, 2015

Arbeitswelt – Gedopt ins Büro

Eine Frau versteckt sich hinter einem Schreibtisch im Büro (Imago / Westend61)Stress, Leistungsdruck, permanente Verfügbarkeit: Viele Menschen stoßen im Arbeitsalltag an ihre Leistungsgrenzen – und ertragen das tägliche Hamsterrad nur noch unter Drogen. Dabei nehmen Männer eher Aufputsch- und Frauen eher Beruhigungsmittel, meint der Trendforscher Peter Wippermann.

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