Archiv für Februar 5th, 2015

Februar 5th, 2015

Lorenz Beckhardt, Journalist (04.02.2015)

„Du brauchst nicht zur Bundeswehr“, sagte ein Verwandter 1979 zu Lorenz Beckhardt, „dein Vater war NS-Verfolgter!“. Der damals 18-Jährige fiel aus allen Wolken: Darüber hatten seine Eltern nicht mit ihm gesprochen. Es brauchte einige Jahre, bis Lorenz Beckhardt daran ging, seine eigene Familiengeschichte zu recherchieren. – Moderation: Gesa Rünker © WDR 2015

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Februar 5th, 2015

1LIVE – Talk: Mary Scherpe im Talk: Ich kenne dich (04.02.2015)

Wenn man das Wort „Stalker“ hört, dann denkt man meist an eine dunkle Gestalt, die einen auf der Straße verfolgt, die in deine Wohnung einbricht und sich in dein Bett legt. Mary Scherpes Stalker hat sie jedoch auf andere Weise auf Schritt und Tritt beobachtet: im Netz. © WDR 2015

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Februar 5th, 2015

Rainer Arnold, SPD, verteidigungspolitischer Sprecher der Bundestagsfraktion, zum Treffen der NATO-Verteidigungsminister

Interview mit Marion Theis | Im SWR-Tagesgespräch mit Marion Theis warnt Arnold vor Waffenlieferungen in die Ost-Ukraine und betont, dass es zu Gesprächen keine Alternative gebe.

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Februar 5th, 2015

Feine Sahne Fischfilet

„Should I stay or should I go“ haben sich 1981 schon The Clash gefragt. Dieses „Bleiben oder gehen“ wird von der Rostock/Greifswalder Band „Feine Sahne Fischfilet“ wieder aufgegriffen. Es läuft gut für die fünf Norddeutschen mit ihrer Mischung aus Punk und Rock. Ihr Album „Bleiben oder gehen“ ist auf Platz 20 der deutschen Albumcharts eingestiegen.

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Februar 5th, 2015

Davide Martello – Pianist mit Friedensbotschaft

Davide Martello reist mit seinem Klavier um die Welt, dabei spielt er immer wieder bei Demos oder Protesten, um die Menschen mit seiner Musik zu beruhigen. Das hat er schon auf dem Taksim-Platz in Istanbul gemacht, in der umkämpften Ost-Ukraine oder auch in einem Bundeswehrlager in Afghanistan. Welche Botschaft er hat und was er bei seinen Auftritten erlebt hat, darüber hat Mariela Milkowa mit dem Musiker Davide Martello gesprochen.

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Februar 5th, 2015

Zu Gast: Thomas Freitag, Kabarettist

Seit 40 Jahren steht er auf der Kabarettbühne. Unter anderem auch mit Dieter Hildebrandt im „Scheibenwischer“. Als Politiker-Parodist ist Thomas Freitag einem großen Publikum bekannt. Aber das ist längst nicht alles. Freitags Programme vereinen satirische Schärfe mit komödiantischer Leichtigkeit. Zum Bühnenjubiläum ist er mit seinem aktuellen Solo „Der kaltwütige Herr Schüttlöffel“ unterwegs. Wieder spießt der gebürtige Alsfelder als Herr Schüttlöffel Ungerechtigkeiten und Dummheiten auf. Im hr2-Kulturcafé plaudert er aus dem satirischen Nähkästchen.

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Februar 5th, 2015

MDR FIGARO trifft … Dieter Hofmann

Der Rektor der Kunsthochschule Burg Giebichenstein spricht über das Jubiläumsjahr, die Ausrichtung der Hochschule und seine Arbeits- und Lebenserfahrungen in Südkorea und Japan.

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Februar 5th, 2015

Islamischer Staat – Einnahmequellen der Terrororganisation sinken

Das Foto stammt von der Gruppe Albaraka News, die den Dschihadisten nahe steht. Es zeigt mutmaßliche Kämpfer des IS, die nahe der Grenze zwischen Syrien und dem Irak Stellung beziehen. (picture alliance / dpa - Albaraka News)Erdöl, Lösegelderpressung, Wegzölle – die Terrorbewegung Islamischer Staat (IS) konnte bislang auf beachtliche Finanzquellen zurückgreifen. Warum einige davon nun zu versiegen drohen, erklärt der Geograf und Arabien-Experte Günter Meyer.

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Februar 5th, 2015

"300 Worte Deutsch" – Migrationsdebatte als Filmkomödie

Der Regisseur Züli Aladag bei der Premiere des Films "300 Worte Deutsch" in Köln. (imago)Migration, Integration und Pegida – alles keine Themen, über die Deutsche und Muslime lachen können. Regisseur Züli Aladag will das mit seiner Filmkomödie „300 Worte Deutsch“ ändern. Denn beide Seiten nähmen sich selbst viel zu ernst.

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Februar 5th, 2015

Wandel auf dem Lande – Mit Kultur dem Schwund begegnen

Zwei Senioren sitzen an der Uferpromenade in Langenargen (Baden-Württemberg) auf einer Parkbank. (dpa / picture alliance / Felix Kästle)In ländlichen Gegenden sterben zuerst die Kultureinrichtungen. Der Stadt- und Regionalplanungsexperte Gerhard Mahnken sagt: Die Gemeinden müssen kooperieren und auch die Bürger motivieren, sich für Kultur zu engagieren.

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Februar 5th, 2015

Karenzzeit für Poltiker – "Erst nach drei Jahren sind Kontakte abgekühlt"

Katherina Reiche im Bundestag mit Handy in der Hand. (Imago/Metodi Popow)Weil immer mehr Politiker wie aktuell Katherina Reiche (CDU) in die Wirtschaft wechseln und sich als Lobbyisten betätigen, soll ein neues Gesetz eine Karenzzeit von zwölf Monaten festschreiben. Das sei viel zu kurz, kritisiert Christina Deckwirth von Lobby Control.

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Februar 5th, 2015

Eindrücke aus Kobane – "Die Lage ist trostlos, aber die Menschen lachen"

Zwei Kurden in einem kaputten Auto in Kobane (AFP / Bülent Kilic)Kobane ist frei. Kurdischen Kämpfern ist es gemeinsam mit den USA gelungen, die IS-Terrormiliz aus der syrischen Grenzstadt zu vertreiben. Nun wollen die Einwohner zurück in ihre Häuser, doch noch lauern überall Gefahren.

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Februar 5th, 2015

August Zirner, Schauspieler – 04.02.2015

„Das Leben wird von Jahr zu Jahr rätselhafter. Ich hab immer weniger Antworten und immer mehr Fragen!“ August Zirner ist seit mehr als 35 Jahren ein Garant für gute Stoffe im Theater, im Kino und im Fernsehen. Über 100 Rollen hat der Wahlbayer gespielt. Für „Wut“ bekam er den Grimme-Preis. Er war im oscarprämierten Film „Der Fälscher“ zu sehen, ebenso wie bei „Sams im Glück“, in internationalen Filmen wie „Ein Haus in Irland“, an der Seite von Andie McDowell und zuletzt in den Kinofilmen „Der blinde Fleck“ und „Coming in“. August Zirner wurde 1956 in Illinois geboren. Seine Eltern mussten zuvor wegen der jüdischen Abstammung des Vaters aus Wien flüchten. In den USA verbrachte er eine schöne Kindheit, lernte Querflöte und spielte im Schultheater. Als er 14 Jahre alt war, erlag sein Vater einem langen Krebsleiden. Anfang der 1970er Jahre beschloss er, alleine in die Heimat seiner Eltern zu gehen, um dort eine klassische Schauspielausbildung am berühmten Max-Reinhardt-Seminar zu absolvieren. Es folgten zahlreiche Theaterengagements an großen Bühnen wie dem Wiener Volkstheater und den Münchner Kammerspielen. Mitte der 1980er Jahre machte er sich auch als „ernsthafter“ Film- und Fernsehschauspieler einen Namen. Dabei würde er gerne auch komödiantische Rollen spielen. Momentan ist der 59-Jährige im Münchner Volkstheater in „Nathan der Weise“ und in „Stiller“ im Residenztheater zu sehen. Privat ist August Zirner seit fast 30 Jahren glücklich verheiratet und Vater von vier Kindern. Seinen ersten Sohn bekam er bereits mit 23, kurz nachdem er sich Hals über Kopf auf der Bühne in die „Jungfrau von Orleans“ – seine Frau, die Schauspielerin Katalin Zsigmondy – verliebte. Er lebt am Chiemsee und macht nebenbei seit 2006 Jazzmusik mit seinem „Spardosen-Terzett“.

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Februar 5th, 2015

Misha Anouk, ehem. Zeuge Jehovas – 05.02.2015

Als Misha Anouk mit 22 die „Zeugen Jehovas“ verließ, verlor er seine Familie. Nicht nur seinen Bruder und seine Eltern, sondern alle Freunde, mit denen er aufgewachsen war. In seinem Buch „Goodbye Jehova“ beschreibt er diesen Weg. Moderation: Norbert Joa

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Februar 5th, 2015

Wirtschaftshistoriker Werner Plumpe – Griechenland und die EU

Renzi, Hollande, Juncker, Draghi und nun Schäuble – die neuen starken Männer in Griechenland haben sie alle besucht. Bei diesen Treffen gehe es nicht nur um Schulden, meint der Frankfurter Wirtschaftshistoriker Werner Plumpe im Gespräch mit Susanne Brunner.Es gefällt vielen, wenn der griechische Finanzminister Varoufakis mit Lederjacke und Motorradstiefeln cool durch Europa reist oder wenn der neue Premier Alexis Tsipras ohne Krawatte auftritt. Der Auftritt ist immer auch Show, was hinter den Kulissen abläuft, weiss niemand genau. Thema bei diesen Treffen gehe es aber nicht nur um die griechische Schuldenkrise. «Rund um die Entschuldung wird in der Öffentlichkeit ein Theaterzauber inszeniert», sagt der Wirtschaftshistoriker Werner Plumpe. Dabei gehe es vielmehr grundsätzlich um die Abhängigkeit der Politik von den Finanzmärkten, so der Professor für Wirtschafts- und Sozialgeschichte an der Goethe-Universität in Frankfurt und Buchautor. «Die Regierungen haben sich zu Geiseln des europäischen Finanzierungssystems gemacht». Sie müssten die Möglichkeit haben, wieder stärker ihren nationalen Bedingungen zu folgen.

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Februar 5th, 2015

Am Tisch mit Tilman Röhrig, "Prügelknabe"

Er ist das, was man einen historischen Schriftsteller nennt. Sein jüngstes Werk heißt „Könige von Köln“ und beginnt 1794 kurz vor dem Einmarsch der französischen Armee in Köln.

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Februar 5th, 2015

Rechte Szene – Falsche Todesanzeigen als Drohung für Journalisten

Neonazis marschieren durch die Innenstadt von Bad Nenndorf (Niedersachsen). (dpa / Peter Steffen)„Lügenpresse“ war zwar das Unwort des Jahres, aber die Hetze gegen Journalisten hört damit nicht auf. Nun kursieren in Nordrhein-Westfalen gefälschte Todesanzeigen für Journalisten im Internet.

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Februar 5th, 2015

Pavel Kroupa, Astrophysiker

SENDETERMIN Do, 5.2.2015 | 10.00 Uhr

Sonne, Mond und Sterne

Prof. Pavel Kroupa
Astrophysiker

Foto: Dr. Mark McCaughrean
.Er kommt aus der Tschechoslowakei, floh mit seinen Eltern 1968 nach dem Scheitern des Prager Frühlings, wuchs in Deutschland und Südafrika auf, studierte in Australien – und wurde ein international anerkannter Astrophysiker. Prof. Pavel Kroupa beschäftigt sich mit Dingen, die das Bewusstsein sprengen und uns unsere Grenzen aufzeigen: Woher kommen wir und wo gehen wir hin? Wie entstand das Universum? Warum ist dieses Universum so unfassbar groß und warum sind wir so unfassbar klein? Pavel Kroupa lehrt an der Universität Bonn und legt sich mit jenen Kollegen an, die das Universum mit dunkler Materie und dunkler Energie erklären. Seine Professur bezeichnet er deshalb als "dark matter free zone".

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Februar 5th, 2015

mit Günter Pohl (Sendung vom 05.02.15)

Gast:Günter Pohl – 1. Vorsitzenden der „Freundschaftsgesellschaft BRD-Kuba“; Moderation: Achim Schmitz-Forte © WDR 2015

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Februar 5th, 2015

Arbeitsmigration – Jobbörse für hochqualifizierte Zuwanderer soll Firmen helfen

Computerfachmann aus Indien an seinem Arbeitsplatz in Deutschland.  (dpa / Robert B. Fishman)Der OECD-Migrationsexperte Thomas Liebig hat vorgeschlagen, in Deutschland eine „Job-Börse“ zu schaffen, damit deutsche Arbeitgeber weltweit Bewerber aus einem Pool aussuchen könnten.

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