Archiv für November 29th, 2014

November 29th, 2014

Helen Keller, Richterin am Europ. Gerichtshof für Menschenrechte

Heute vor 40 Jahren ist die Schweiz der Europäischen Menschenrechtskonvention EMRK beigetreten. Statt zu feiern, fordern einige den Austritt. Wegen den Urteilen aus Strassburg. Helen Keller ist eine dieser Richterinnen und Gast von Susanne Brunner.Recht auf Leben, Folterverbot, Verbot von Sklaverei und Zwangsarbeit, das Recht auf Eheschliessung oder auf ein faires Gerichtsverfahren: Verbote und Rechte, die selbstverständlich klingen, werden auch in Europa nicht immer respektiert. Dagegen kann am Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte klagen, wer in seinem Staat erfolglos sämtliche Rechtsinstanzen durchlaufen hat. Ihr werde ab und zu regelrecht übel, wenn sie die Fälle lese, sagt Helen Keller, die einzige Schweizer Richterin am EMRK. Bekommt ein Bürger in Strassburg Recht, dann muss ein Staat, der die EMRK ratifiziert hat, dieses Recht umsetzen. Das gibt bei uns in letzter Zeit heftig zu diskutieren, und auch die einzige Richterin für die Schweiz steht in der Kritik. «Ich entscheide nicht für oder gegen die Schweiz, sondern, ob Menschenrechte verletzt wurden.» Sie wehrt sich für den Gerichtshof in Strassburg und blickt auf seine Geschichte zurück. «Es wäre naiv und absolut kurzsichtig, diese Instituion zu schwächen», so Helen Keller. Sie spricht von einer «politischen Un-Kultur» in der Schweiz, die Anfeindungen seien zum Teil regelrecht «dégoûtant». Gleichzeitig betont die Schweizer EMRK-Richterin: «Die Schweiz hat eine prominente Stimme und spielt eine sehr wichtige Rolle für die Menschenrechte.»

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November 29th, 2014

WDR 5 Redezeit: Transatlantische Freihandelsabkommen (Sendung vom 28.11.14)

Studiogast: Bernd Lange, Vorsitzender des Handelsauschusses im EU-Parlament Moderation: Achim Schmitz-Forte © WDR 2014

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November 29th, 2014

1LIVE – Die Gäste: (28.11.2014)

Clean Bandit und Jess Glynne waren zu Gast im 1LIVE-Studio bei Olli Briesch und Michael Imhof. In ihrem aktuellen Album sind zwölf verschiedene Sängerinnen zu hören. Die Band erzählte uns, wie die Zusammenarbeit mit den Mädels so lief. © WDR 2014

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November 29th, 2014

Campino, Sänger

1982 spielten sie in Kneipen vor höchstens 50 Leuten und wurden beim ersten Konzert versehentlich als „Die toten Hasen“ angekündigt. Heute füllen die Toten Hosen die größten Hallen und sind eine der erfolgreichsten Bands Deutschlands. Sie haben eisgekühlten Bommerlunder nicht nur besungen, sondern auch reichlich genossen, sie haben Hotelzimmer zerdeppert, sie sind nach einem nächtlichen Schwimmbadbesuch in Stuttgart verhaftet worden – und doch sind sie als Punks inzwischen in der Mitte der Gesellschaft angekommen. In „SWR1 Leute“ spricht Campino, der Sänger und Texter, über die Geschichte und Entwicklung der Band.

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November 29th, 2014

Herbert Grönemeyer

Sein voller Name ist Herbert Arthur Wiglev Clamor Grönemeyer. Wegen Komplikationen in der Schwangerschaft wird er in einer Spezialklinik in Göttingen auf die Welt geholt – im April 1956. Trotzdem ist Bochum sein Lebensmittelpunkt. Seine künstlerischen Anfänge macht er im Schauspielgeschäft. Größter Erfolg: Seine Leutnant-Rolle in Wolfgang Petersens „Das Boot“ aus dem Jahr 1981. Musikalisch geht es eher schleppend los. Aber mit dem fünften Album „4630 Bochum“ im Jahr 1984 erlebt Herbert Grönemeyer den Durchbruch. Das Album „Mensch“ aus dem Jahr 2002 wird sein erfolgreichstes und das meistverkaufte Album der deutschen Musikgeschichte. Seit 21. November ist sein 14. deutschsprachiges Studioalbum auf dem Markt „Dauernd jetzt“. Die erste veröffentlichte Single trägt den Titel „Morgen“.

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November 29th, 2014

Raoul Schrott im Gespräch

Der Literaturwissenschaftler und Schriftsteller befragt von Alexander Solloch.

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November 29th, 2014

Am Tisch mit Hans-Joachim Greifenstein, "Pfarrer-Kabarettist"

Mit der „Zwergpredigt“ fing alles an, dann gab es Programme wie „Hänsel in Bethel“, „Nächster Stopp: Wartburg“, „Moses war ein Mehrteiler“ oder „Kopf hoch, Goliath“.

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November 29th, 2014

Zu Gast: Robert Seethaler, Schriftsteller

Ein Alpental, ein hartes Leben unter Bergbauern, Schicksalsschläge, eine große Liebe. Auf 160 Seiten erzählt Robert Seethalers neuer Roman die Geschichte eines Lebens in wenigen einprägsamen Szenen.

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November 29th, 2014

Zu Gast: David Wagner, Schriftsteller

Der Schriftsteller David Wagner erhält heute in Darmstadt den Kranichsteiner Literaturpreis. Die Jury des Deutschen Literaturfonds lobt den Schriftsteller vor allem für seine Sprachvirtuosität, die allen seinen Werken gemeinsam sei.

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November 29th, 2014

Arbeitsmarkt – Zuwanderer bringen dem Staat Geld

Zwei Drittel der Deutschen sind laut einer Umfrage von 2012 überzeugt: Ausländer belasten die Sozialsysteme. Das ist falsch, wie eine aktuelle Studie der Bertelsmann-Stiftung zeigt. Tatsächlich profitiert der deutsche Staat mit mehr als 3000 Euro pro Ausländer.

www.deutschlandradiokultur.de, Interview
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November 29th, 2014

Streitgespräch – Wie wird das Berliner Schloss ein lebendiges Haus?

Kräne stehen auf der Baustelle des Berliner Schlosses - Humboldtforum in Berlin. Im Hintergrund ist der Berliner Dom zusehen.Mit heißer Nadel gestrickt – so lautet die Kritik des „FAZ“-Redakteurs Andreas Kilb an den Plänen für die Nutzung des Berliner Schlosses. Der Präsident des Goethe- Instituts, Klaus-Dieter Lehmann, hält dagegen.

www.deutschlandradiokultur.de, Interview
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November 29th, 2014

Nino de Angelo, Sänger – 28.11.2014

„Mach Dein Ding! Das ist mein Rat an meine Kinder. Versuch nicht, es jedem Recht zu machen. Das habe ich viel zu oft gemacht.“ Nino de Angelos Leben ist eine Achterbahnfahrt. Erster Plattenvertrag mit 15, Riesenerfolg mit seinem Hit „Jenseits von Eden“ mit 19. Schnell wird der Sänger mit dem bürgerlichen Namen Domenico Gerhard Gorgoglione berühmt: Schöne Frauen, teure Autos, Sex, Drugs and Rock n Roll sind sein Leben. Dann mit Anfang 30 die Diagnose: Lymphdrüsenkrebs. Es folgt eine Chemotherapie und die vielleicht schlimmste Zeit seines Lebens. Wegen seines Gesundheitszustands kann er nicht auftreten, bekommt finanzielle Schwierigkeiten und vertraut den falschen Leuten. Letztlich muss er Privatinsolvenz anmelden. Seine Ehe zerbricht, er vermisst seine beiden Kinder, die bei der Mutter leben. Nicht selten verlässt ihn der Lebensmut: „Doch ‚Ich will leben‘ – der Satz hat mich stark gemacht!“. Mit Mitte 40 folgt ein erneuter Schicksalsschlag. De Angelo erkrankt wieder schwer – diesmal an Blutkrebs. In Folge erleidet er eine Stimmbandlähmung. Doch Nino de Angelo gibt nicht auf. Heute geht es ihm gesundheitlich wieder gut. Für die Zukunft träumt er von vielen Konzerten und einem Duett mit Adriano Celentano, den er sehr verehrt: „Mit ihm singen wäre ein Traum, mir würde aber auch reichen, einfach einen Teller Spaghetti mit ihm zu essen.“

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November 29th, 2014

Klaus Kinkel, FDP-Politiker – 28.11.2014

Klaus Kinkel ist eine der prägenden politischen Figuren der Bundesrepublik Deutschland. Als Staatssekretär im Bundesjustizministerium gestaltete er das Zusammengehen von Ost- und Westdeutschland wesentlich mit und trat als Bundesaußenminister in die Fußstapfen seines politischen Ziehvaters, Hans-Dietrich Genscher. Moderation: Stefan Parrisius

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November 29th, 2014

Der Papst in der Türkei – Welche Signale setzt Franziskus?

Autor: Körner, Felix
Sendung: Interview

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