Archiv für Februar, 2014

28. Februar 2014

Nada Boskovska: «In der Ukraine gibt es einen Willen zur Einheit»

Wo steht die Ukraine? Droht eine Spaltung des Landes oder gibt es ein Nationalbewusstsein, das stärker ist? Darüber spricht Urs Siegrist mit Nada Boskovska, Professorin für Osteuropäische Geschichte an der Universität Zürich.Leninstatuen, die umgestürzt werden, der Sowjetstern, der vom Parlamentsgebäude geholt wird, der Luxuspalast des geflüchteten Präsidenten, der vom Volk okkupiert wird das sind Bilder der Revolution in der Ukraine. Doch im Osten des Landes gibt es auch Demonstrationen, wo russischen Fahnen geschwungen und die Leninstatuen verteidigt werden. Nada Boskovska sieht die erst nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion unabhängige Ukraine als sehr jungen Nationalstaat, der nach wie vor im Aufbau ist. Sie erwartet nicht, dass es zu einer Spaltung des Landes kommt, weil die Gemeinsamkeiten zwischen Ost und West stärker sind als das Trennende. «Es gibt einen Willen, das Land zusammenzuhalten», sagt sie. Wie das Ringen Russlands und der EU um die Ukraine ausgehen werde, sei schwer vorherzusehen. Da die EU sich mittlerweile fast den ganzen ehemaligen Ostblock «einverleibt» hat, wird Russland darauf pochen, seinen Einfluss in der Ukraine zu erhalten. Eine Unterjochung wie zur Zarenzeit sei aber nicht zu erwarten, die Ukraine werde unabhängig bleiben.

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28. Februar 2014

WDR 5 Redezeit: mit Martin Zingsheim: Kabarettistischer Überflieger mit Gedankensprungtalent (Sendung vom 27.02.14)

Studiogast: Martin Zingsheim, Kabarettist, Moderation: Ralph Erdenberger © WDR 2014

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28. Februar 2014

Prof. Ilse Strempel, Augenärztin

Über 800.000 Menschen in Deutschland leiden am Glaukom. Der Grüne Star ist eine schleichende Augenkrankheit, die zum Erblinden führen kann. Die Augenärztin Prof. Ilse Strempel von der Universitätsklinik Marburg ist seit vielen Jahren die führende Expertin in der Glaukomtherapie. Wichtig ist eine möglichst frühzeitige Diagnose und Behandlung, bevor das Blickfeld eingeschränkt wird und der Sehnerv abstirbt.

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28. Februar 2014

Katharina Trebitsch im Gespräch

Katharina Trebitsch gehört zu den Großen ihrer Zunft: Die leidenschaftliche Filmproduzentin trat erfolgreich in die Fußstapfen ihres Vaters Gyula Trebitsch.

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28. Februar 2014

Am Tisch mit Simon Zumsteg, "Burger-Forscher"

Morgen jährt sich der Todestag des Schweizer Schriftstellers Hermann Burger zum 25. Mal. „Die deutsche Literatur hat einen ihrer originellsten Sprachkünstler verloren“, schrieb Marcel Reich-Ranicki in einem Nachruf.

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28. Februar 2014

zu Gast: Leon de Winter

Leon de Winter kann unterhalten und aufregen. Seit fast 30 Jahren ziehen seine Romane Millionen Leser weltweit in ihren Bann. Am 26. Februar ist er 60 Jahre geworden.
Im hr2-Kulturcafé sprach er mit Imke Turner über das Älterwerden, das Schreiben und seinen neuen Roman“Ein gutes Herz“.

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28. Februar 2014

MDR FIGARO trifft … Dr. Peter Wollny

Seit Januar 2014 ist Peter Wollny Direktor des Bach-Archivs Leipzig. Über diese spannenden Aufgabe und den 300. Geburtstag von Carl Philipp Emanuel Bach ist er im Gespräch.

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28. Februar 2014

Militäreinsätze – Mehr Selbstbewusstsein in Sicherheitsfragen

Der SPD-Verteidigungsexperte Hans-Peter BartelsBislang habe Deutschland in Bezug auf Militäreinsätze zögerlich reagiert und die Entscheidungen der anderen NATO-Partner abgewartet. „So muss man nicht auftreten als zweitgrößtes Land in der NATO“, sagt Hans-Peter Bartels (SPD).

www.deutschlandradiokultur.de, Interview
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28. Februar 2014

Umbruch – "Das Modell Griechenland in der Ukraine"

Vater trägt sein Kind, das in der Hand eine ukrainische Flagge hält, bei Protesten in Kiew am 30.11.2013Der Finanzbedarf der Ukraine nach dem Umsturz sei völlig unklar, sagt der Osteuropa-Experte Ewald Böhlke. Die Zahlen schwankten zwischen 18 und 35 Milliarden Dollar.

www.deutschlandradiokultur.de, Interview
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28. Februar 2014

"Diese Menschen bloßzustellen, ist ein berechtigter Schritt" – 27.02.2014

Ein tumblr sorgt im Netz gerade für Aufsehen: „Lookismus gegen Rechts“. Dort werden rechte Kommentare und deren öffentliche Facebookbilder kombiniert. Ist das Protest oder Pranger? Wir haben mit dem Macher des Blogs gesprochen.

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28. Februar 2014

Der Koch der Stars – Christian Henze – 27.02.2014

Seine Karriere war steil! Von der Kochlehre im Allgäu ging es in die erlesensten Restaurants in Deutschland und der Schweiz. Christian Henze war seinerzeit jüngster Mitarbeiter von Eckart Witzigmann und jüngster Sternekoch. „Meine Lehrjahre waren hart. Aber ich hatte die besten Lehrmeister, die man sich vorstellen kann.“ Durch einen Headhunter kam er an den Job als Privatkoch von Gunter Sachs. Mit ihm reiste er zwischen München, Gstaad, St. Tropez und Palm Springs hin und her und kochte für Promis wie Roger Moore oder Claudia Schiffer. Doch angetrieben von seiner unbändigen Unruhe, kündigte Christian Henze nach zwei Jahren und eröffnete sein eigenes Gourmet-Restaurant. Es folgte die Eröffnung einer exklusive Kochschule, die heute zu den erfolgreichsten Deutschlands gehört und eine Karriere als TV-Koch. „Für manche ist mein Leben nur Stress. Für mich ist es ein volles, ein reiches Leben. Ich habe den tollsten Job, den ich mir vorstellen kann…und das Höchste ist es für mich, Menschen wenigstens für eine Weile glücklich zu machen.“ Privat steht der 45-Jährige auf schnelle Autos und Hard-Rock. Er ist seit über 20 Jahren glücklich verheiratet und hat zwei Kinder, die es am liebsten mögen, wenn er für sie „ohne Schnickschnack“ kocht.

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28. Februar 2014

Harald Krassnitzer, Schauspieler – 27.02.2014

Harald Krassnitzer ist Chefinspektor Moritz Eisner im österreichischen Tatort. Am 2. März wird er zum 33. Mal ermitteln – immer an seiner Seite, die liebenswert-labile Adele Neuhauser alias Bibi Fellner. Moderation: Stefan Parrisius

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28. Februar 2014

Jan van Aken, außenpolitischer Sprecher der Linken, zur Ukraine-Politik der EU und Deutschlands

Interview mit Uwe Lueb | Im SWR-Tagesgespräch mit Uwe Lueb sagte der stellvertretende Vorsitzende der Linken, die EU und Deutschland seien für die Lage in der Ukraine mit verantwortlich.

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27. Februar 2014

Stefan Bachmann: «Ich bin seltsam. Das finde ich gut.»

Mit 16 Jahren den ersten Roman geschrieben, mit 19 in den USA ein Bestsellerautor, mit 20 an seinem vierten Buch: Stefan Bachmann heisst dieser erstaunliche junge Mann, der im Kanton Zürich wohnt und Gast ist von Susanne Brunner.Bachmann hasst Mathematik, liebt Film und Fernsehen und ist dann und wann auch «mega faul». Zu seiner Persönlichkeit sagt der Jungautor: «Meine Mutter hat mich stark geprägt. Sie hat mich zuhause unterrichtet.» Seine Liebe zur Literatur kam früh. Bereits mit elf Jahren lockte ihn der dunkle Umschlag des Dostojewski-Schmökers «Schuld und Sühne». «Das war für mich ein Schlüsselerlebnis. Erstmals war der Bösewicht der Held.» Die dunkle Seite des Lebens fasziniert Bachmann seither und lässt sich auch in seinen eigenen Geschichten wiederfinden. Die Leserschaft honoriert Bachmanns Strebsamkeit mit Verkaufszahlen in den Tausenden.Das Buch:Stefan Bachmann: Die Seltsamen. Diogenes Zürich, 2014

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27. Februar 2014

Richard Wolff: «Ich kann mich noch zu wenig abgrenzen.»

In der 80er-Bewegung war er als Aktivist an fast allen Demonstrationen dabei, engagierte sich für die Rote Fabrik und stand auf Kriegsfuss mit der Stadtpolizei Zürich. Seit seiner überraschenden Wahl in den Zürcher Stadtrat steht der linksalternative Richard Wolff genau dieser vor.Wer ist dieser Richard Wolff, der Jugendjahre in Venezuela verbrachte, dessen jüdischer Grossvater in einem deutschen KZ ums Leben kam, dessen Söhne in der Zürcher Besetzerszene verkehrten und der «den schwarzen Block eine interessante Ergänzung» findet? Nach zehn Monaten im Amt und seiner Wiederwahl in den Stadtrat stellt sich der promovierte Geograf und Ethnologe in Focus.

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27. Februar 2014

WDR 5 Redezeit: mit Andrej Holm (Sendung vom 26.02.14)

Gast: Eric Benz und Baris Aladag, Kölner Filmemacher, Moderation: Achim Schmitz-Forte © WDR 2014

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27. Februar 2014

1LIVE – Talk: Auf der anderen Seite des Schreibtischs – Talk mit Undine Zimmer (26.02.2014)

Ihre Eltern sind Langzeitarbeitslose, sie wächst als Hartz-IV-Kind auf, spricht vier Sprachen, bekam ein Stipendium, war nominiert für den Henri-Nannen-Journalistenpreis. „Nicht von schlechten Eltern“. Warum es doch schwer ist, Fuß zu fassen, erzählt sie im 1LIVE Talk. © WDR 2014

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27. Februar 2014

Marius Jung, schwarzer deutscher Comedian

Marius Jung erzählt Witze, die politisch nicht korrekt sind: „Was ist ein Schwarzer vor Gericht? – Schuldig!“, „Was ist beim Farbigen lang und hart? – Der Arbeitstag!“. Sie finden sich in seinem „Handbuch für Negerfreude“. Er hält es für unnötig, Pippi Langstrumpfs Vater von einem „Negerkönig“ in einen „Südseekönig“ zu verwandeln. Er möchte einfach, dass Schwarz und Weiß respektvoll miteinander umgehen. Marius Jung ist ein Comedian, in Köln geboren und schwarz.

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27. Februar 2014

Am Tisch mit Christian Seidel, "Mann-Weib"

Eines Tages wagte er ein Experiment. Der frühere Medienmanager und Schauspieler ging mehr als ein Jahr lang als Frau. Er wollte wissen, wie es ist, für eine Frau gehalten zu werden. Er kaufte sich High-Heels, Röcke, Perücke und Nylonstrümpfe und zog als Christiane durch die Gegend.

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27. Februar 2014

zu Gast: Dr. Heinz-Jürgen Winkler, Paul Hindemith Institut

Im letzten Kriegsjahr musste Paul Hindemith in den Krieg ziehen. Er hat Glück: sein Kommandant ist ein Musikliebhaber, den den jungen Komponisten fördert. Seine Erlebnisse hält er in einem Kriegstagebuch fest.

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