Weihnachten 1971. Die 17-jährige Juliane Koepcke fliegt an Heiligabend gemeinsam mit ihrer Mutter von Lima nach Pucallpa. Der Vater arbeitet dort auf einer Forschungsstation im peruanischen Urwald. Das Flugzeug stürzt ab. Juliane ist die einzige Überlebende. Fünf Tage irrt sie verletzt durch den Urwald, bevor sie auf eine menschliche Behausung trifft. 40 Jahre danach schreibt sie mit “Als ich vom Himmel fiel” ihre Erinnerungen auf. Moderation: Achim Bogdahn
WDR 5 Redezeit: mit Ulrike Helmer (Sendung vom 07.08.12)
Prof. Manfred Spitzer, Hirnforscher
Manfred Spitzer ist einer der führenden deutschen Gehirnforscher. Er warnt vor dem schlechten Einfluss des Fernsehens und der digitalen Medien auf die Erziehung von Kindern und Jugendlichen. Provozierend sagt er: “Fernsehen macht dumm, dick und gewalttätig”, und der übermäßige Gebrauch des Internets führe zu digitaler Demenz.
Am Tisch mit Reimer Gronemeyer, "Demenz-Forscher"
Zu Gast: Sybille Steinbacher, Historikerin
Muffig war sie, die Adenauerzeit, verklemmt, prüde und lustfeindlich. Stimmt nicht! sagt die Historikerin Sybille Steinbacher. Zwar gab es das Wort “Sex” erst nach dem zweiten Weltkrieg, aber Sexwellen, die gab es schon lange vorher. Lange vor der “sexuellen Revolution”, die viele Zeitgenossen der Adenauerära als moralische Krise auffassten, während andere fanden, dass nun endlich Fortschritt und Modernität aus Amerika Einzug halten würden. Dort waren gerade die Kinsey-Reports veröffentlicht worden, in Deutschland florierte bald Beate Uhses Erotik-Firma, und im Sommer 1961 kam die Pille auf den Markt. Mit Sybille Steinbacher sprechen wir darüber, dass es in der frühen Bundesrepublik in puncto Sexualität bereits eine Revolution vor der Revolution gab, über die bisher noch niemand so recht etwas wusste.







