Reiner Eichenberger zählt zu den einflussreichsten Wirtschaftswissenschaftern der Schweiz. Der Wirtschaftsprofessor ist bekannt für seine ungewöhnlichen, mitunter provokanten Thesen und Reformvorschläge. So wertet Eichenberger das Einkaufen im Ausland als patriotisch und fordert eine Abschaffung der Mehrwertsteuer. Oder er schlägt vor, die Schweiz – als Land der Pendler – dahingehend zu reformieren, dass die Steuerpflicht und das Stimmrecht zwischen Wohn- und Arbeitsort aufgeteilt werden. Im Rahmen der Wirtschaftwoche auf DRS 3 ist der streitbare Ökonom zu Gast bei Focus.
«Als Kind wollte ich Zoodirektor werden!» Reiner Eichenberger – Wirtschaftsprofessor
WDR 5 Redezeit: Prof. Annelie Keil (Sendung vom 31.01.12)
Zu Gast: Matthias Burchardt, Philosoph
Wofür die “fiesen Typen” stehen, das hat der Philosoph Matthias Burchardt untersucht. Die vielen monströsen Forschungsobjekte in Literatur, Film und Medien hat er in Kategorien eingeteilt und festgestellt, dass fast alles zum Monster stilisiert werden kann. Sokrates, Godzilla oder Hedgefonds-Manager – was monströs ist, bestimmt der Zeitgeist. Wer hat wann das Zeug zum Monster und wie schnell kann man vom Good zum Bad Guy werden, darum geht es in unserem Gespräch mit dem Philosophen Matthias Burchardt.
Philipp Vandenberg, Schriftsteller – 30.01.2012
Philipp Vandenberg wurde schon als “Urvater des Kirchen-Thrillers” bezeichnet, er hat über 30 Bestseller geschrieben und weltweit 25 Millionen Bücher verkauft. Zum Beispiel “Sixtinische Verschwörung”, “Das fünfte Evangelium” oder “Nofretete”. Sein aktueller Roman heißt “Die Frau des Seiltänzers”. Seine Werke – Thriller und Sachbücher, die meist einen historischen Hintergrund haben – wurden in 34 Sprachen übersetzt, besonders die Russen lieben Vandenberg-Romane. Seine Weltkarriere begann 1973 mit dem Buch “Der Fluch der Pharaonen”. Vorher verdiente er sein Geld als Journalist. Im Gespräch mit Thorsten Otto verrät der Bestseller-Autor, warum er nicht gerne mit Dan Brown verglichen wird und wieso er einen Brief vom Papst bekommen hat.
Rita Süssmuth, ehem. Bundestagspräsidentin – 30.01.2012
fm4 Interview: Paul Poet
«Eine Zukunft ohne uns»: Miriam Meckel
Der Computer weiss alles über Sie. Was Sie lesen, essen, wie oft Sie verreisen, wer Ihre Freunde sind, der Computer kennt Ihre Kreditkartennummer, und sagt Ihnen, was Sie brauchen, was Sie mögen. Knapp drei Millionen Menschen in der Schweiz sind auf Facebook, geben da viel Privates von sich preis und verbringen immer mehr Zeit im digitalen Universum. Wo führt das hin? In eine Zukunft ohne uns. Das schreibt jedenfalls Miriam Meckel in ihrem neuesten Buch «Next. Erinnerungen an eine Zukunft ohne uns.» Miriam Meckel ist Direktorin am Institut für Medien- und Kommunikationsmanagement an der Universität St. Gallen – und Gast von Susanne Brunner.Literatur: «Next. Erinnerungen an eine Zukunft ohne uns», Miriam Meckel, Rowohlt 2011.
Am Tisch mit Kristin Steinsdottir, "Präsidentin"
SWR-Tagesgespräch mit Bilkay Öney (SPD) zum Integrationsgipfel
Am Tisch mit Oliver Polak, "Jüdischer Clown"
Am Tisch mit Wolfgang Gern, "Armutsbekämpfer"
Leute der Woche (KW 4-2012)
Ilja Richter bei "Tietjen talkt"
Zu Gast: Werner Paravicini, Historiker
Kaum etwas anderes steht so sehr für französische Lebensart wie der Champagner. Das heutige Bild aber unterschlägt, wie stark der deutsche Einfluss auf Ruhm und Verbreitung des Edelgetränks Ende des 18. und Anfang des 19. Jahrhunderts gewesen ist. Dabei verraten ja große Marken wie Deutz, Heidsieck, Krug, Mumm, Roederer einen anderen als nur französischen Hintergrund, der jedoch in den letzten 50 Jahren vergessen oder zum Teil auch getilgt worden ist. Erst der Kieler Historiker Werner Paravicini hat diese Geschichte neu recherchiert und kann nun viel erzählen über den Champagner als Spiegelbild deutsch-französischer Geschichte in den letzten beiden Jahrhunderten.
Amor Ben Hamida, tunesisch-schweizerischer Schriftsteller
Über 2500 Tunesier haben im letzten Jahr einen Asylantrag gestellt in der Schweiz – zumeist junge Männer. Ihre Chancen auf Asyl stehen praktisch bei Null, und viele von ihnen fallen negativ auf: Sie treten aggressiv auf oder werden kriminell. Was tun? Der tunesisch-schweizerische Schriftsteller Amor Ben Hamida lebt seit über 40 Jahren in der Schweiz. Er schreibt über die Migration nach Europa – und ist in Kontakt mit tunesischen Asylsuchenden. Der 53-jährige Amor Ben Hamida ist Gast im Tagesgespräch bei Dominik Meier.
Petra Reski, Journalistin und Mafia-Expertin
Italien nach der Berlusconi-Ära: Über 30 Prozent der jungen Leute sind arbeitslos, die Pro-Kopf-Verschuldung der Italiener ist höher als die der Griechen, und die Mafia macht mehr Umsatz als der Autokonzern Fiat. Der Wirtschaftswissenschaftler Mario Monti versucht mit einer Experten-Regierung, das Land aus der Krise zu bringen. Ob das gelingt, beobachtet in Italien die Journalistin Petra Reski. Ihr Spezialgebiet ist die Mafia. Die amerikanische Krimiautorin Donna Leon sagt: “Alles was ich über die Mafia weiß, verdanke ich Petra Reski”.







