Archiv für ‘dradio Interviews’

16. Januar 2018

Schaulaufen der Altvorderen? Liebknecht-Luxemburg Demo und die Krise der Linken

Autor: Liebich, Stefan
Sendung: Interview
Hören bis: 22.07.2018 08:40

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16. Januar 2018

Debatte um Pflichtbesuche in KZ-Gedenkstätten – Warnung vor zu viel Illusionen

Schienen laufen auf einen Turm des ehemaligen NS-Konzentrationslagers Auschwitz-Birkenau zu. (dpa)Auch der Besuch einer KZ-Gedenkstätte immunisiere nicht gegen rechtsradikale Einstellungen, sagt der Historiker Jörn Rüsen. Dennoch sei eine solche Erfahrung gerade für jüngere Menschen „unglaublich eindrucksvoll“. Die didaktischen Herausforderungen seien allerdings groß.

Jörn Rüsen im Gespräch mit Katrin Heise
www.deutschlandfunkkultur.de, Interview
Hören bis: 22.07.2018 07:50
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16. Januar 2018

Ergebnisse der Sondierungsgespräche – "Nicht so richtig viele mutige Ziele"

Horst Seehofer, Angela Merkel und Martin Schulz (v.l) nach dem Abschluss der Sondierung. (AFP / Tobias Schwarz)Zu unkonkret, zu wenig zukunftsorientiert: Die Sondierungsergebnisse von Union und SPD machten nicht deutlich, wie die kommende Regierung die Anliegen der jüngeren Generation angehen wolle, sagt Yannick Haan. Haan ist aktives SPD-Mitglied und setzt sich für die Rechte zukünftiger Generationen ein.

Yannick Haan im Gespräch mit Katrin Heise
www.deutschlandfunkkultur.de, Interview
Hören bis: 22.07.2018 08:10
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15. Januar 2018

Joachim Król über "Der erste Mensch" – "Ein ganz anderer Camus"

(picture alliance / Carmen Jaspersen/dpa)Vom Analphabeten-Kind zum Literaturnobelpreisträger: Seine beispiellose Lebensgeschichte beschreibt Albert Camus in seinem Roman „Der erste Mensch“. Jetzt tourt der Schauspieler Joachim Król mit diesem Text durch Deutschland – mit Musik von l’Orchestre du Soleil.

Moderation: Joachim Scholl
www.deutschlandfunkkultur.de, Lesart
Hören bis: 24.07.2018 11:09
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15. Januar 2018

Internationale Möbelmesse in Köln – Möbeldesign und Social Media

(picture alliance / Oliver Berg/dpa)Für Werbezwecke werden Social-Media-Kanäle wie Facebook oder Instagram immer wichtiger. Felix Beilharz erklärt im Gespräch, wie sich Möbel über Social Media vermarkten lassen – und warum die klassische Messe dennoch gebraucht wird.

Felix Beilharz im Gespräch mit Dieter Kassel
www.deutschlandfunkkultur.de, Interview
Hören bis: 24.07.2018 08:40
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15. Januar 2018

50 Jahre Scheckkarte – Das zweitliebste Zahlungsmittel der Deutschen

Eine Bank-Kundin hebt 1971 an einem "Bankomat" Bargeld ab (Copyright: Deutscher Sparkassen- und Giroverband)Auf mehr als 200 bargeldlose Transaktionen bringt es ein Skandinavier pro Jahr, ein Deutscher nur auf 50 – üblicherweise per Girocard. Deren Vorläufer war die Scheckkarte. Sie wurde heute vor 50 Jahren eingeführt – und hat es zum zweitliebsten Zahlungsmittel gebracht.

Malte Krüger im Gespräch mit Dieter Kassel
www.deutschlandfunkkultur.de, Interview
Hören bis: 24.07.2018 07:50
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13. Januar 2018

Sozialer Wandel – Sind wir auf dem Weg in die Scoring-Gesellschaft?

Unsicherer Geschäftsmann umgeben von widersprüchlichen Hand- und Pfeilzeichen. (imago/Ikon Images)Wir vergeben Sternchen für Restaurants, in denen wir gegessen haben. Wir geben unsere Daten auf Facebook preis. Bereiten wir damit einer Kultur des permanenten Bewertens den Boden? Der Wirtschaftswissenschaftler Gert G. Wagner warnt vor einer sozialen Dynamik.

Gert G. Wagner im Gespräch mit Nicole Ditmer und Julius Stucke
www.deutschlandfunkkultur.de, Interview
Hören bis: 20.07.2018 18:18
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13. Januar 2018

Debatte über Grundschulunterricht – Schlechte Ausstattung und Mangel an Lehrerfortbildung

Schülerinnen und Schüler während einer Unterrichtsstunde. (imago/photothek)Neue Studienergebnisse stellen dem Grundschulunterricht schlechte Noten aus. Seitdem läuft eine Debatte, wie sich der Unterricht verbessern lässt. Didaktikprofessorin Kornelia Möller fordert eine bessere Ausstattung der Schulen und fortlaufende Weiterbildungen der Lehrer.

Kornelia Möller im Gespräch mit Ute Welty
www.deutschlandfunkkultur.de, Interview
Hören bis: 20.07.2018 09:07
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13. Januar 2018

Die 68er und das Buch – "Wir wollten die heißen Stoffe lesen"

Als Folge eines weiterhin sinkenden Ausbildungsniveaus an den Universitäten demonstrierten rund 1.500 Studenten am 30.06.1967 in Hamburg für ein Bildungsförderungsgesetz. (picture alliance / dpa / Wolfgang Herold)Vielleicht wurde nie so viel gelesen wie bei den 68ern: Scheinbar kein Buch war zu kompliziert oder zu verquast, als dass es nicht ein Publikum gefunden hätte. „Wir wollten die heißen Stoffe lesen, sofort und auch auf der Straße“, sagt der Kulturwissenschaftler Ulrich Raulff.

Ulrich Raulff im Gespräch mit Ute Welty
www.deutschlandfunkkultur.de, Interview
Hören bis: 20.07.2018 08:36
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13. Januar 2018

Ein Loblied auf das negative Denken – "Der größte Fehler ist, zu glauben, man habe alles im Griff"

Porträt des Philosophen Konrad Paul Liessmann (Zsolnay Verlag / Heribert Corn, www.corn.at)Keine Probleme mehr, sondern nur noch Herausforderungen? Negative Gedanken einfach abschütteln? Das komme einer Verleugnung der Wirklichkeit gleich, kritisiert der Philosoph Konrad Liessmann und plädiert mit Schopenhauer und den Stoikern für mehr negatives Denken.

Konrad Paul Liessmann im Gespräch mit Ute Welty
www.deutschlandfunkkultur.de, Interview
Hören bis: 20.07.2018 07:47
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12. Januar 2018

Politikwissenschaftler über "Reichsbürger" – "Dieses Milieu wurde viel zu lange ignoriert"

Mehrere Wappen als Statement für eine Monarchie nach Vorbild des Deutschen Reichs kleben auf einem kleinen Wagen für Menschen mit Gehproblemen. (imago stock&people)Ist die Zahl der rechtsextremen „Reichsbürger“ sprunghaft gestiegen? Laut Verfassungsschutz sollen jetzt mehr als 15.000 Menschen die Legitimität der Bundesrepublik anzweifeln. Politikwissenschaftler Jan Rathje ist skeptisch: Die „Reichsbürger“ würden lediglich sichtbarer.

Jan Rathje im Gespräch mit Nicole Dittmer und Julius Stucke
www.deutschlandfunkkultur.de, Interview
Hören bis: 21.07.2018 18:37
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12. Januar 2018

"Polnische Versager" gründen Partei – "Für den Dialog mit den Protestlern in allen Ländern"

(picture alliance / Gregor Fischer/dpa)Prodemokratisch, proeuropäisch, postnational – aber auch den Dialog suchend mit denen, die das anders sehen. Die neu gegründete Polnische Partei Deutschlands hat sich Großes vorgenommen: die Spaltung der Gesellschaft überwinden und in der Politik ganz neue Töne anschlagen.

Brygida Helbig im Gespräch mit Ute Welty
www.deutschlandfunkkultur.de, Interview
Hören bis: 21.07.2018 09:36
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12. Januar 2018

Grundschule im internationalen Vergleich – In Mathematik hat Portugal Deutschland überholt

Ein Schulkind steht nachdenklich vor einer an der Wand aufgehängten Zahlenreihe. (picture alliance / ZB / Thomas Eisenhuth)Im Grundschulbereich ist international in den letzten Jahren viel passiert – in Deutschland habe die Reformdynamik jedoch abgenommen, sagt der Bildungsforscher Andreas Schleicher. Insgesamt läge bei den Grundschülern Deutschland im Mittelfeld.

Andreas Schleicher im Gespräch mit Ute Welty
www.deutschlandfunkkultur.de, Interview
Hören bis: 21.07.2018 08:46
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12. Januar 2018

Dirk von Gehlen über "Das Pragmatismus-Prinzip" – Mehr Ratlosigkeit wagen!

Shruggie-Emoticon (Collage Deutschlandradio)Offen, neugierig und mit heiterer Ratlosigkeit betrachtet Emoji „Shruggie“ die Welt. Wir sollten uns Shruggie zum Vorbild nehmen, meint der Journalist Dirk von Gehlen. Sein Buch „Das Pragmatismus-Prinzip“ ist ein Plädoyer gegen die Angstpolitik der Populisten.

Dirk von Gehlen im Gespräch mit Ute Welty
www.deutschlandfunkkultur.de, Interview
Hören bis: 21.07.2018 07:50
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11. Januar 2018

Wohnungslos in Berlin – "Es gibt einen irren Konkurrenzkampf auf dem Wohnungsmarkt"

Die Zahl der Wohnungslosen steigt in Deutschland an, genaue Zahlen liegen nicht vor, nur Schätzungen. Obdachlose am S-Bahnhof Tempelhofer Damm. (imago/Steinach)Vier- bis sechstausend Menschen in Berlin hätten kein Dach überm Kopf, weitere 30.000 keine eigene Wohnung, beklagt die Direktorin der Berliner Diakonie, Barbara Eschen. Ursächlich dafür sei auch ein „voll verstopfter“ Markt für preiswerte Wohnungen.

Barbara Eschen im Gespräch mit Nicole Dittmer und Julius Stucke
www.deutschlandfunkkultur.de, Interview
Hören bis: 18.07.2018 18:33
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11. Januar 2018

Oprah for Präsidentschaftskandidatin? – "Es ist leider ein ganz offenes Rennen"

Oprah Winfrey hält bei der Golden-Globes-Verleihung eine bewegende Rede (7. Januar 2018). (dpa / Paul Drinkwater)Oprah Winfrey sei durchaus als demokratische Präsidentschaftskandidatin denkbar, meint der USA-Experten Christian Lammert. Das zeige aber vor allem die Hilflosigkeit der Demokraten gegenüber Trump – und könnte fatale Folgen für das politische System haben.

Christian Lammert im Gespräch mit Nicole Dittmer und Julius Stucke
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Hören bis: 18.07.2018 18:08
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11. Januar 2018

Strafrechtlerin über Roboterrechte – "Ein symbolischer Adressat für die Menschen hinter der Maschine"

Der Roboter "Pepper" steht am 26.04.2017 in München (Bayern) in einem Showroom in der Firmenzentrale von IBM. Pepper ist ein humanoider Roboter, der darauf programmiert ist, Menschen und deren Mimik und Gestik zu analysieren (dpa)Brauchen wir Strafgesetze für Roboter? Wenn etwas bei deren Einsatz schief läuft und jemand zu Schaden kommt, wer ist dann verantwortlich zu machen – der Entwickler, der Hersteller oder der Nutzer? Strafrechtlerin Susanne Beck sieht da durchaus Gerechtigkeitsprobleme.

Susanne Beck im Gespräch mit Ute Welty
www.deutschlandfunkkultur.de, Interview
Hören bis: 18.07.2018 09:10
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11. Januar 2018

Pädagogin über Grundschulunterricht – "Das Lernen vollzieht sich bei den Kindern selbst"

Schulkinder in einer bayerischen Grundschule. (imago/MITO)Weg von der Selbstlernidylle, mehr Frontalunterricht, forderte kürzlich der Lehrer Michael Felten. Maresi Lassek, Vorsitzende des Grundschulverbandes, hält dagegen: Die Grundschule müsse auf den unterschiedlichen Entwicklungsstand von Kindern reagieren und sie entsprechend fördern.

Maresi Lassek im Gespräch mit Ute Welty
www.deutschlandfunkkultur.de, Interview
Hören bis: 18.07.2018 08:50
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11. Januar 2018

Demokratie und Humor – Die Angst deutscher Politiker vor Satire und Ironie

(picture alliance/dpa/Henning Kaiser)Demokratie ist keine Spaßveranstaltung – kann aber sehr durch humorvolle, selbstironische Politiker gewinnen. Das demonstrierte Ex-US-Präsident Barack Obama par excellence. Die Humorkompetenz deutscher Politiker dagegen sei nicht sehr ausgeprägt, meint Medienwissenschaftler Andreas Dörner.

Andreas Dörner im Gespräch mit Ute Welty
www.deutschlandfunkkultur.de, Interview
Hören bis: 18.07.2018 08:10
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11. Januar 2018

Proteste im Iran – wie ist die Situation vor Ort

Autor: Amirpur, Katajun
Sendung: Interview
Hören bis: 18.07.2018 08:40

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