Archiv für ‘DRS Tagesgespräch’

23. März 2017

Michael Schärer – Abwasserreinigung als Erfolgsgeschichte

Schweizer Wasser ist sauber wie fast nirgends sonst. Trinkwasser ist rein, wo es früher stank und schäumte, kann man heute bedenkenlos baden. Die Abwasserreinigung sei eine Erfolgsgeschichte, sagt Michael Schärer, Sektionschef Gewässerschutz beim Bundesamt für Umwelt, im Gespräch mit Marc Lehmann.Wo einst Badeverbotstafeln standen, planschen heute Kinder. Vorbei sind die Zeiten, als die Abfälle direkt in den Gewässern landeten. Fast die gesamte Schweizer Bevölkerung ist heute an Kläranlagen angeschlossen. Perfekt ist es allerdings noch nicht, und neue Herausforderungen stehen an: Noch immer gelangen Düngemittel, Medikamente und Kosmetika ins Abwasser und können von den Kläranlagen nicht herausgefiltert werden. Eine neue, teure Generation von Kläranlagen soll das möglich machen. Etwa eine Milliarde Franken wird die Aufrüstung von 120 Kläranlagen kosten. «Im Vergleich zu den getätigten Investitionen in den Gewässerschutz von bisher 40 Milliarden Franken ist das nicht so viel», sagt hierzu Michael Schärer. Den Vorwurf von Fischern, gewisse Gewässer seien zu nährstoffarm, weist Schärer zurück. «Wir wollen natürliche, stabile Gewässer».

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23. März 2017

SBB-Chef Andreas Meyer – die Bahn der Zukunft

Die SBB hat 2016 erstmals mehr Billette über digitale Kanäle verkauft als an den Schaltern. Gibt es in Zukunft keine Billettschalter mehr? Und Lokomotiven ohne Lokführer? Gast von Susanne Brunner ist SBB-Konzernchef Andreas Meyer.Werbung für ihre App machen die SBB schon lange – offenbar erfolgreich. 18 Millionen Billette wurden im vergangenen Jahr online gekauft, das sind 45 Prozent mehr als im Jahr zuvor. Immer mehr Menschen ersparen sich den Gang zum Billettschalter und kaufen ihr Billett daheim an ihrem Computer oder unterwegs auf ihrem Mobiltelefon. Das hat Auswirkungen. Die Digitalisierung wird aber auch ganz andere Bereiche der SBB erfassen: Die Konzernspitze der SBB will den Zug in die Zukunft nicht verpassen und setzt auf Innovation und Automatisierung. Was heisst das für Bahnreisende und für das Personal?

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23. März 2017

SBB-Chef Andreas Meyer – die Bahn der Zukunft

Die SBB hat 2016 erstmals mehr Billette über digitale Kanäle verkauft als an den Schaltern. Gibt es in Zukunft keine Billettschalter mehr? Und Lokomotiven ohne Lokführer? Gast von Susanne Brunner ist SBB-Konzernchef Andreas Meyer.Werbung für ihre App machen die SBB schon lange – offenbar erfolgreich. 18 Millionen Billette wurden im vergangenen Jahr online gekauft, das sind 45 Prozent mehr als im Jahr zuvor. Immer mehr Menschen ersparen sich den Gang zum Billettschalter und kaufen ihr Billett daheim an ihrem Computer oder unterwegs auf ihrem Mobiltelefon. Das hat Auswirkungen. Die Digitalisierung wird aber auch ganz andere Bereiche der SBB erfassen: Die Konzernspitze der SBB will den Zug in die Zukunft nicht verpassen und setzt auf Innovation und Automatisierung. Was heisst das für Bahnreisende und für das Personal?

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23. März 2017

Michael Schärer – Abwasserreinigung als Erfolgsgeschichte

Schweizer Wasser ist sauber wie fast nirgends sonst. Trinkwasser ist rein, wo es früher stank und schäumte, kann man heute bedenkenlos baden. Die Abwasserreinigung sei eine Erfolgsgeschichte, sagt Michael Schärer, Sektionschef Gewässerschutz beim Bundesamt für Umwelt, im Gespräch mit Marc Lehmann.Wo einst Badeverbotstafeln standen, planschen heute Kinder. Vorbei sind die Zeiten, als die Abfälle direkt in den Gewässern landeten. Fast die gesamte Schweizer Bevölkerung ist heute an Kläranlagen angeschlossen. Perfekt ist es allerdings noch nicht, und neue Herausforderungen stehen an: Noch immer gelangen Düngemittel, Medikamente und Kosmetika ins Abwasser und können von den Kläranlagen nicht herausgefiltert werden. Eine neue, teure Generation von Kläranlagen soll das möglich machen. Etwa eine Milliarde Franken wird die Aufrüstung von 120 Kläranlagen kosten. «Im Vergleich zu den getätigten Investitionen in den Gewässerschutz von bisher 40 Milliarden Franken ist das nicht so viel», sagt hierzu Michael Schärer. Den Vorwurf von Fischern, gewisse Gewässer seien zu nährstoffarm, weist Schärer zurück. «Wir wollen natürliche, stabile Gewässer».

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21. März 2017

Guido Berger – künstliche Intelligenz an der CeBIT

Künstliche Intelligenz dringt ins tägliche Leben vor – mit all ihren Chancen und Risiken. Wie steht es um die Fortschritte beim digitalen Wandel in Industrie und Gesellschaft? Guido Berger ist Leiter der SRF-Digitalredaktion und Gast von Marc Lehmann.Die weltweit grösste IT-Messe CeBIT öffnet in Hannover ihre Tore. Im Fokus stehen Trendthemen wie das Internet der Dinge, die Bewältigung von Big Data und die Entwicklung künstlicher Intelligenz. Gibt es Anlass, sich auf die digitale Zukunft zu freuen, oder überwiegt die Angst, dass die künstliche Intelligenz Arbeitsplätze überflüssig machen und Freiheiten einschränken könnte? Guido Berger, der die Entwicklungen im IT-Bereich seit Jahren verfolgt, sagt: «Nicht wegen des Kühlschranks, der selber Milch bestellt, ist das Internet der Dinge wichtig, sondern um beschränkte Ressourcen künftig clever zu verteilen.» Um die gigantische Datenmenge zu verwerten, brauche es allerdings künstliche Intelligenz.

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18. März 2017

Elsbeth Gugger – die Niederlande nach den Wahlen

Das niederländische Wahlvolk hat einen weiteren Vormarsch der Rechtspopulisten gebremst: Rechtspopulist Geert Wilders hatte keine Chance gegen den rechtsliberalen Premier Mark Rutte. SRF-Mitarbeiterin Elsbeth Gugger erklärt im Gespräch mit Marc Lehmann, wieso es nun erst recht kompliziert wird.Die Parlamentswahl in den Niederlanden galt als Stimmungstest für die kommenden Wahlen in Frankreich und Deutschland. Dass Geert Wilders schlechter abgeschnitten hat als erwartet, freut die integrativen Kräfte in Europa. Der Siegeszug der Rechtspopulisten scheint fürs erste gestoppt. «Als Zeichen gegen den Populismus», wie die Wahl in den europäischen Medien dargestellt wird, sehe sie den Sieg Ruttes allerdings nicht, sagt SRF-Mitarbeiterin Elsbeth Gugger in Amsterdam. «Das ist völlig übertrieben. Für uns waren das ganz normale Wahlen.» Nun stehen langwierige Koalitionsverhandlungen an. Sie gestalten sich dieses Mal besonders schwierig, weil es keinen eigentlichen Wahlsieger gibt.

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18. März 2017

Bundesrat Alain Berset zur Reform der Altersvorsorge

Das Parlament hat dem Megaprojekt Altersvorsorge 2020 knapp zugestimmt – nach langen und gehässigen Debatten. Bundesrat Alain Berset, kann vorerst aufatmen – und erklärt im Tagesgespräch bei Marc Lehmann, worauf es in der kommenden Volksabstimmung ankommt.Es ist eine wahre Mammutvorlage: 15 Bundesgesetze und eine Verfassungsbestimmung müssen geändert werden. Kaum ein Projekt wurde jemals so lange beraten wie die Altersvorsorge-Reform. Diese ist eng mit dem Namen Alain Berset verbunden. Der Freiburger SP-Mann hat viel in diese Vorlage investiert – und er ist mit der Verknüpfung der Reform von erster und zweiter Säule ein hohes Risiko eingegangen. Alain Berset ist sicher, dass die Vorlage ausgewogen ist. Der Streit um die letzten strittigen Punkte seien im Grunde Kleinigkeiten gewesen, sagt Berset. Sind nun die Pensionen gesichert? Ja, sagt Alain Berset, bis zum Jahr 2017. Oder müssen wir schon bald über eine Rentenalter-Erhöhung reden? Ja, und dann «wird die Debatte um die Flexibilisierung des Rentenalters gehen», sagt er. Aber jetzt freue er sich erst mal darauf, dem Rentenreform dem Volk zu erklären.

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18. März 2017

Bundesrat Alain Berset zur Reform der Altersvorsorge

Das Parlament hat dem Megaprojekt Altersvorsorge 2020 knapp zugestimmt – nach langen und gehässigen Debatten. Bundesrat Alain Berset, kann vorerst aufatmen – und erklärt im Tagesgespräch bei Marc Lehmann, worauf es in der kommenden Volksabstimmung ankommt.Es ist eine wahre Mammutvorlage: 15 Bundesgesetze und eine Verfassungsbestimmung müssen geändert werden. Kaum ein Projekt wurde jemals so lange beraten wie die Altersvorsorge-Reform. Diese ist eng mit dem Namen Alain Berset verbunden. Der Freiburger SP-Mann hat viel in diese Vorlage investiert – und er ist mit der Verknüpfung der Reform von erster und zweiter Säule ein hohes Risiko eingegangen. Alain Berset ist sicher, dass die Vorlage ausgewogen ist. Der Streit um die letzten strittigen Punkte seien im Grunde Kleinigkeiten gewesen, sagt Berset. Sind nun die Pensionen gesichert? Ja, sagt Alain Berset, bis zum Jahr 2017. Oder müssen wir schon bald über eine Rentenalter-Erhöhung reden? Ja, und dann «wird die Debatte um die Flexibilisierung des Rentenalters gehen», sagt er. Aber jetzt freue er sich erst mal darauf, dem Rentenreform dem Volk zu erklären.

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18. März 2017

Elsbeth Gugger – die Niederlande nach den Wahlen

Das niederländische Wahlvolk hat einen weiteren Vormarsch der Rechtspopulisten gebremst: Rechtspopulist Geert Wilders hatte keine Chance gegen den rechtsliberalen Premier Mark Rutte. SRF-Mitarbeiterin Elsbeth Gugger erklärt im Gespräch mit Marc Lehmann, wieso es nun erst recht kompliziert wird.Die Parlamentswahl in den Niederlanden galt als Stimmungstest für die kommenden Wahlen in Frankreich und Deutschland. Dass Geert Wilders schlechter abgeschnitten hat als erwartet, freut die integrativen Kräfte in Europa. Der Siegeszug der Rechtspopulisten scheint fürs erste gestoppt. «Als Zeichen gegen den Populismus», wie die Wahl in den europäischen Medien dargestellt wird, sehe sie den Sieg Ruttes allerdings nicht, sagt SRF-Mitarbeiterin Elsbeth Gugger in Amsterdam. «Das ist völlig übertrieben. Für uns waren das ganz normale Wahlen.» Nun stehen langwierige Koalitionsverhandlungen an. Sie gestalten sich dieses Mal besonders schwierig, weil es keinen eigentlichen Wahlsieger gibt.

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16. März 2017

Natalie Rickli und Edith Graf-Litscher – Service Public

Wie soll die Medienlandschaft in der Schweiz im Zeitalter von Internet und Fake News aussehen? Zwei Nationalrätinnen und Medienpolitikerinnen – Natalie Rickli von der SVP und Edith-Graf Litscher von der SP – diskutieren darüber bei Susanne Brunner.Der Nationalrat hat über den Service-Public-Bericht des Bundesrats diskutiert. Im Zentrum der Diskussion stand die Rolle der gebührenfinanzierten SRG – und die Frage, wer ihr in Zukunft die Konzession erteilt: der Bundesrat wie bis anhin oder neu das Parlament? Bedrängt die SRG mit ihrem Angebot private, kommerzielle, elektronische Medien und mit dem Internet-Angebot sogar die Zeitungen? Gäbe es medialen Service Public auch mit einer kleineren SRG? Natalie Rickli von der SVP ist Präsidentin der Nationalratskommission für Verkehr und Fernmeldewesen; Edith Graf-Litscher von der SP ist die Vizepräsidentin. Die zwei Politikerinnen haben völlig unterschiedliche Vorstellungen zur Medienlandschaft der Zukunft.

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16. März 2017

Martin Alioth – mit «Brexit»-Gesetz zu langwieriger Scheidung

Noch fehlt dem «Brexit»-Gesetz die Unterschrift der britischen Queen. Dann jedoch beginnt die Scheidung Grossbritanniens von der EU: Ein Streit um Geld, Recht und Familienmitglieder. SRF-Grossbritannien-Korrespondent Martin Alioth ist Gast von Susanne Brunner.Schottland und Nordirland, wo eine Mehrheit für den Verbleib in der EU stimmte, wollen England nicht in eine Zukunft ausserhalb der EU folgen. In Schottland soll nochmals über den Austritt aus Grossbritannien abgestimmt werden. Haben die Separatisten eine Chance? «Rational müsste man sagen, Nein. Wegen möglichen wirtschaftlichen Problemen. Aber die Brexit-Abstimmung selbst war auch nicht von ökonomischen Motiven geleitet.» Die Abstimmungsankündigung sei derweil wie «ein Backstein, den die Schotten durch das Fenster der Premierministerin May geschmissen haben». Denn May habe mit dem Brexit bereits genügend Probleme am Hals.

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14. März 2017

Marie-Claire Graf und Lorenz Keysser – Nachhaltigkeitswoche

Die Nachhaltigkeitswoche der fünf grössten Zürcher Hochschulen hat einen Publikumsrekord erzielt. 80 Studierende haben sie mitorgannisiert. Zwei von ihnen – Marie-Claire Graf und Lorenz Keysser – sind die Gäste von Susanne Brunner.Der Erfolg begann mit einem Video im Internet: In diesem gingen Studentinnen und Studenten der Frage nach, wie der Mensch die Lebensgrundlage des Planeten erhalten und dabei glücklich werden kann – konkret, wie man mit weniger auskommen und trotzdem glücklich werden kann. Schnell wurde das Video über 10’000 Mal angeklickt, und der Publikumsandrang zu den über 40 Veranstaltungen war manchmal so gross, dass zusätzliche Räume organisiert werden mussten. Wie nachhaltig ist der Erfolg der Zürcher Nachhaltigkeitswoche, die zum fünften Mal stattfand und letztes Jahr sogar mit einem Preis ausgezeichnet wurde?Marie-Claire Graf vom Schweizer Verband der Studentischen Organisationen ist 20 Jahre alt, Lorenz Keysser ist 21 und engagiert sich für verantwortliche Hochschulpolitik. Beide studieren Umweltnaturwissenschaften an der ETH Zürich, beide haben die Nachhaltigkeitswoche zum zweiten Mal mitorganisiert und sind im Vorstand von «project21», dem Verband Studierender der ETH für Nachhaltigkeit. Das heisst, sie setzen sich dafür ein, dass die Forderungen und Ideen der Nachhaltigkeitswoche nicht einfach versanden.

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11. März 2017

Susanne Ruoff, CEO der Post

Die Post hat in den letzten Wochen und Monaten vor allem mit Negativschlagzeilen von sich reden gemacht. Die Verunsicherung ist gross – sowohl beim Personal, als auch bei den Kunden. Die Post durch diese schwierigen Zeiten führen muss Postchefin Susanne Ruoff. Sie ist Gast von Elisabeth Pestalozzi.Poststellenschliessungen, Sparprogramme, mögliche Entlassungen: Nach wie vor ist unklar, wo bei der Post weiter abgebaut werden soll. Die Angestellten bangen um ihren Job – die Kundinnen und Kunden wissen nicht mehr, wo sie in Zukunft ihre Pakete aufgeben werden.Heute nun hat die Post ihre Zahlen vom letzten Jahr präsentiert. Und auch die sind nicht mehr so rosig wie noch im Vorjahr. Der Gewinn ist nicht mehr gestiegen, sondern gesunken. Die Post durch diese schwierigen Zeiten führen, muss Susanne Ruoff. Sie nehme Job-Ängste von Mitarbeitenden sehr ernst, sagt sie. Denn: «Die Mitarbeitenden sind das, was die Post ausmacht.»Die 58-jährige Postchefin ist nun Gast bei Elisabeth Pestalozzi.

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11. März 2017

Susanne Ruoff, CEO der Post

Die Post hat in den letzten Wochen und Monaten vor allem mit Negativschlagzeilen von sich reden gemacht. Die Verunsicherung ist gross – sowohl beim Personal, als auch bei den Kunden. Die Post durch diese schwierigen Zeiten führen muss Postchefin Susanne Ruoff. Sie ist Gast von Elisabeth Pestalozzi.Poststellenschliessungen, Sparprogramme, mögliche Entlassungen: Nach wie vor ist unklar, wo bei der Post weiter abgebaut werden soll. Die Angestellten bangen um ihren Job – die Kundinnen und Kunden wissen nicht mehr, wo sie in Zukunft ihre Pakete aufgeben werden.Heute nun hat die Post ihre Zahlen vom letzten Jahr präsentiert. Und auch die sind nicht mehr so rosig wie noch im Vorjahr. Der Gewinn ist nicht mehr gestiegen, sondern gesunken. Die Post durch diese schwierigen Zeiten führen, muss Susanne Ruoff. Sie nehme Job-Ängste von Mitarbeitenden sehr ernst, sagt sie. Denn: «Die Mitarbeitenden sind das, was die Post ausmacht.»Die 58-jährige Postchefin ist nun Gast bei Elisabeth Pestalozzi.

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11. März 2017

Cyber Security Experte Guido Rudolphi über Wikileaks und CIA

Die von Wikileaks veröffentlichten Dokumente über die CIA-Überwachungstechniken lösen Verunsicherung aus. Nicht bei Guido Rudolphi. Der Cyber Security Experte kennt viele der Techniken und ist Gast von Susanne Brunner.Hacker war Guido Rudolphi schon mit 16, noch lange bevor es das Internet überhaupt gab. Er weiss, wie man im Internet Kriminellen auf die Spur kommt. Er sieht auch, wie schlecht sich viele schützen und es Kriminellen und Überwachern damit einfach machen.Wie schätzt er die neuesten Enthüllungen von Wikileaks ein? Müssten wir zurück zur Schreibmaschine und zum Telefon mit der Wählscheibe, um überhaupt noch eine Privatsphäre zu haben? Und ist aus dem Internet eine Überwachungsmaschine geworden, statt – wie ursprünglich erträumt – ein Ort für den freien Austausch von Wissen?«Wir hatten in der Schweiz den Fichenskandal. Verglichen mit den Informationen, welche man heute von einzelnen Personen herausfinden kann, ist der Fichenskandal Nasenwasser», sagt er.

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11. März 2017

Cyber Security Experte Guido Rudolphi über Wikileaks und CIA

Die von Wikileaks veröffentlichten Dokumente über die CIA-Überwachungstechniken lösen Verunsicherung aus. Nicht bei Guido Rudolphi. Der Cyber Security Experte kennt viele der Techniken und ist Gast von Susanne Brunner.Hacker war Guido Rudolphi schon mit 16, noch lange bevor es das Internet überhaupt gab. Er weiss, wie man im Internet Kriminellen auf die Spur kommt. Er sieht auch, wie schlecht sich viele schützen und es Kriminellen und Überwachern damit einfach machen.Wie schätzt er die neuesten Enthüllungen von Wikileaks ein? Müssten wir zurück zur Schreibmaschine und zum Telefon mit der Wählscheibe, um überhaupt noch eine Privatsphäre zu haben? Und ist aus dem Internet eine Überwachungsmaschine geworden, statt – wie ursprünglich erträumt – ein Ort für den freien Austausch von Wissen?«Wir hatten in der Schweiz den Fichenskandal. Verglichen mit den Informationen, welche man heute von einzelnen Personen herausfinden kann, ist der Fichenskandal Nasenwasser», sagt er.

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9. März 2017

Stefan Wiemer – nach dem stärksten Erdbeben seit Jahren

Am Montagabend, kurz nach 21 Uhr, hat in der Schweiz die Erde gebebt. Das Beben erreichte die Stärke 4.6 auf der Richterskala. Stefan Wiemer, Direktor des Schweizerischen Erdbebendienstes der ETH Zürich ist Gast von Susanne Brunner.«Die vielen Zugriffe haben unsere Homepage abstürzen lassen»So stark hat die Erde in der Schweiz seit langem nicht mehr gebebt. Zuerst wurde das Beben im Kanton Schwyz, unweit des Klausenpasses registriert; wenig später wurde Linthal im Kanton Glarus als Epizentrum angegeben. Das Beben war in der ganzen Schweiz zu spüren, am stärksten im Kanton Glarus und in der Zentralschweiz.Stefan Wiemer, Direktor des Schweizerischen Erdbebendienstes der ETH Zürich, überraschte das nicht. «Die Schweiz ist ein Erdbebengebiet.» Die ETH registrierte unmittelbar nach dem Beben tausende von Zugriffen auf ihre Erdbeben-Seite.Viele Menschen sind erschrocken, verletzt wurde aber niemand. Trotzdem fragen sich viele, ob mit weiteren, grösseren Beben gerechnet werden muss. Und wenn Ja, was würde das bedeuten?

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9. März 2017

Valentin Vogt und Anita Vogel – mehr Frauen in Teppichetagen

Über den kaum steigenden Frauenanteil in Verwaltungsräten diskutieren Valentin Vogt, Präsident des Arbeitgeberverbands und Verwaltungsratspräsident und Miteigentümer der Firma Burckhardt Compression, und Anita Vogel, Chefin des Personalamts des Kantons Zürich. Sie sind Gäste von Iwan Lieberherr.In den Geschäftsleitungen der 100 grössten Unternehmen der Schweiz ist der Frauenanteil im vergangenen Jahr von sechs auf acht Prozent gestiegen. Vor allem bei Neueinstellungen werden viel häufiger Frauen berücksichtigt. Das zeigt der neue «Schilling-Report». Alles gut also? Nein! Um ganz nach oben zu kommen, braucht es aber Erfahrung im operativen Geschäft, sagt Valentin Vogt. Nicht unbedingt, meint Anita Vogel, auch die Erfahrung etwa im Personalbereich könne eine Führungskraft für operative Aufgaben rüsten.Anders als in den Geschäftsleitungen sieht es in den Verwaltungsräten aus: Hier steigt der Frauenanteil kaum. Auch das zeigt der «Schilling-Report». Die von der Politik geforderte Quote von 30 Prozent liegt in weiter Ferne. Auch im internationalen Vergleich hinkt die Schweiz hinterher. Valentin Vogt findet das nicht so tragisch und sieht die Schweiz auf gutem Weg. Anita Vogel stimmt dem zu, der Weg sei aber noch weit.

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7. März 2017

Olga Cieslarová – Basler Fasnacht und samtener Prager Karneval

Die Tschechin Olga Cieslarová hat sich als Theater- und Kulturwissenschaftlerin mit der Basler Fasnacht auseinandergesetzt – und sie dann als friedliche Protestform nach Prag gebracht. Susanne Brunner hat sie nach dem «Morgestraich» in Basel getroffen.Für Olga Cieslarová ist Fasnacht mehr als nur ein Fest. «Die Basler Fasnacht ist ein Beispiel, wie sich die Leute politisch beteiligen», sagt Cieslarová, sie sei ein humorvolles Ventil für Frustrationen mit der Politik. Besonders faszinierend findet sie die Basler Fasnacht, über die sie ihre Masterarbeit geschrieben hat – und dank der sie vor fünf Jahren den «Samtenen Karneval» nach Prag gebracht hat. Dieser findet am 17. November statt, am Jahrestag der Samtenen Revolution, mit der 1989 in der Tschechoslowakei die demokratische Wende herbeigeführt wurde. Darüber, wie Humor und Satire der Basler Fasnacht zu einer Art Ventil für politischen Unmut in Prag geworden sind, hat eine tschechische Filmstudentin einen Dokumentarfilm gedreht, der am Sonntag in Basel gezeigt wurde. Olga Cieslarová ist mit ihrer «Schluuchgugge Prag» auch an der Basler Fasnacht mit dabei.

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7. März 2017

Olga Cieslarová – Basler Fasnacht und samtener Prager Karneval

Die Tschechin Olga Cieslarová hat sich als Theater- und Kulturwissenschaftlerin mit der Basler Fasnacht auseinandergesetzt – und sie dann als friedliche Protestform nach Prag gebracht. Susanne Brunner hat sie nach dem «Morgestraich» in Basel getroffen.Für Olga Cieslarová ist Fasnacht mehr als nur ein Fest. «Die Basler Fasnacht ist ein Beispiel, wie sich die Leute politisch beteiligen», sagt Cieslarová, sie sei ein humorvolles Ventil für Frustrationen mit der Politik. Besonders faszinierend findet sie die Basler Fasnacht, über die sie ihre Masterarbeit geschrieben hat – und dank der sie vor fünf Jahren den «Samtenen Karneval» nach Prag gebracht hat. Dieser findet am 17. November statt, am Jahrestag der Samtenen Revolution, mit der 1989 in der Tschechoslowakei die demokratische Wende herbeigeführt wurde. Darüber, wie Humor und Satire der Basler Fasnacht zu einer Art Ventil für politischen Unmut in Prag geworden sind, hat eine tschechische Filmstudentin einen Dokumentarfilm gedreht, der am Sonntag in Basel gezeigt wurde. Olga Cieslarová ist mit ihrer «Schluuchgugge Prag» auch an der Basler Fasnacht mit dabei.

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