Archiv für ‘Zeitgenossen’

Oktober 31st, 2019

Hubert Wolf, Theologe, im Gespräch

Hubert Wolf, Professor für Kirchengeschichte an der Universität Münster, hat kürzlich ein neues Buch veröffentlicht, in dem er sich intensiv mit dem Zölibat beschäftigt. Einmal mehr belegt Wolf, dass das, was in der Kirche als unumstößlich scheint, ein Produkt des 19. Jahrhunderts ist. In der Kirchengeschichte gab es immer mehr Spielräume, als die heutige Amtskirche den Menschen glauben machen möchte.

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Oktober 31st, 2019

Christoph Lieben-Seutter, Generalintendant Elbphilharmonie, im Gespräch

Von seinem Büro sieht Christoph Lieben-Seutter über den Hamburger Hafen: „Der Ort ist magisch und energiegeladen“, sagt der 55-jährige Leiter der Elbphilharmonie. „Das ist aktuell eines der spannendsten Bauwerke auf dem Globus. Das Schöne ist nur: Die Elbphilharmonie kann ein bisschen mehr als der Eiffelturm.“

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Oktober 31st, 2019

Der Jazztrompeter Till Brönner im Gespräch

Till Brönner ist wohl der berühmteste unter den deutschen Jazzmusikern: der einzige, den Barack Obama ins Weiße Haus einlud und der einzige, der beim ECHO in allen drei Kategorien Jazz, Pop und Klassik abgeräumt hat.

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Oktober 24th, 2019

Ferdinand Dudenhöffer, Auto-Experte, im Gespräch

Der geborene Karlsruher Ferdinand Dudenhöffer wurde in Mannheim promoviert und arbeite anschließend bei Opel, Porsche und im PSA-Peugeot-Citroen-Konzern. An der Universität Duisburg-Essen gründete er das Center Automotive Research, kurz CAR. Ob ADAC-Skandal, Dieselgate, Elektromobilität oder Automatisiertes Fahren – mit seinen pointierten Aussagen eckt Dudenhöffer manchmal an und hat häufig recht.

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Oktober 19th, 2019

Bernhard Pörksen, Medienwissenschaftler, im Gespräch

Das Faszinierende am Netz sei, sagt der Tübinger Medienwissenschaftler Bernhard Pörksen, dass es Nutzern einen ungeheuren Informationsreichtum biete: „Wir haben gigantische Mengen von Information und müssen nun neu auswählen. Wir sind mit Quellen unterschiedlichster Güte und Qualität konfrontiert. … Das Netz hat ja ungeheuer viele Vorteile, aber im Moment sind wir noch in der digitalen Pubertät und nutzen es auf eine unreife, oft hasserfüllte und aggressive Weise.

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Oktober 12th, 2019

Der Galerist Johann König

Durch einen Unfall wurde Johann König im Alter von zwölf Jahren nahezu blind. Heute ist er 38, gilt als Popstar unter den deutschen Galeristen und hat gerade seine Biografie verfasst. „Das Buch ist viel zu spät erschienen“, meint er selbstbewusst. König stammt aus einer kunstsinnigen Familie, sein Vater ist der Ausstellungsmacher Kasper König. In Bezug auf seine eigene Behinderung hat er gelernt: „Man muss zu seinen Schwächen stehen, das macht einen stark.“

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Oktober 8th, 2019

Tocotronic-Sänger Dirk von Lowtzow: „Charles Baudelaire war der erste Popstar“

Dirk von Lowtzow ist Sänger und Texter von „Tocotronic“, einer der wichtigsten deutschsprachigen Bands seit den 90er-Jahren. Die kunstvoll verrätselten Texte der häufig als Slogans zitierten Tocotronic-Songs, sind auch Frucht der großen Leseleidenschaft Dirk von Lowtzows, der von Literatur und Kunst des Symbolismus, Surrealismus und der Décadence beeinflusst wurde.

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September 28th, 2019

Ferdinand Kirchhof, Ex-Vize-Präsident des Bundesverfassungsgerichts, im Gespräch

„Unser Grundgesetz ist gut“, sagt Prof Ferdinand Kirchhof im SWR2 Zeitgenossen-Gespräch mit Ruth Jakoby. „Das Grundgesetz ist klug formuliert und lässt viel Raum für neue Entwicklungen“. 30 Jahre nach dem Fall der Berliner Mauer erinnert der emeritierte Tübinger Jura-Professor Ferdinand Kirchhof daran, dass es seit 1949 ein „Wiedervereinigungsgebot“ in der Verfassung gab.

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September 28th, 2019

Dirk von Lowtzow, Buchautor und Sänger von Tocotronic, im Gespräch

Dirk von Lowtzow ist Sänger und Texter von „Tocotronic“, einer der wichtigsten deutschsprachigen Bands seit den 90er-Jahren. Die kunstvoll verrätselten Texte der häufig als Slogans zitierten Tocotronic-Songs, sind auch Frucht der großen Leseleidenschaft Dirk von Lowtzows, der von Literatur und Kunst des Symbolismus, Surrealismus und der Décadence beeinflusst wurde.

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September 24th, 2019

Der Schriftsteller Norbert Gstrein im Gespräch

Der Tiroler Schriftsteller Norbert Gstrein spricht nicht nur über sein aktuelles vielgelobtes Werk „Als ich jung war“ und worauf es ihm ankommt in der Literatur, sondern auch über eine Kindheit in den Bergen und warum er kein Mathematiker werden wollte.

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September 24th, 2019

Dirk von Lowtzow, Musiker und Autor, im Gespräch

Dirk von Lowtzow ist Sänger und Texter von „Tocotronic“, einer der wichtigsten deutschsprachigen Bands seit den 90er-Jahren. Die kunstvoll verrätselten Texte der häufig als Slogans zitierten Tocotronic-Songs, sind auch Frucht der großen Leseleidenschaft Dirk von Lowtzows, der von Literatur und Kunst des Symbolismus, Surrealismus und der Décadence beeinflusst wurde.

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September 24th, 2019

Das Leben, ein Rätsel: György Konrád in den SWR2 Zeitgenossen

Der große ungarische Schriftsteller György Konrád ist am 13. September 2019 im Alter von 86 Jahren verstorben. SWR2 wiederholt deshalb ein Gespräch mit György Konrád aus dem Jahr 1998. Konrad berichtet darin über sein Werk und erzählt, wie er im Zweiten Weltkrieg als Junge der nationalsozialistischen Judenverfolgung in Ungarn entkam.

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September 24th, 2019

Mithu Sanyal, Journalistin, im Gespräch

Seit vielen Jahren beschäftigt sich die Düsseldorfer Kulturwissenschaftlerin und Journalistin Mithu Sanyal mit Fragen von Identität und Politik. Vor allem interessiert sie sich dafür, welche Rolle das Geschlecht für die persönliche und gesellschaftliche Entwicklung einnimmt, welche Stereotypen und Tabus entstanden sind.

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September 17th, 2019

Norbert Gstrein, Schriftsteller, im Gespräch

Der Tiroler Schriftsteller Norbert Gstrein spricht nicht nur über sein aktuelles vielgelobtes Werk „Als ich jung war“ und worauf es ihm ankommt in der Literatur, sondern auch über eine Kindheit in den Bergen und warum er kein Mathematiker werden wollte.

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September 12th, 2019

Andrea Römmele, Politikwissenschaftlerin, im Gespräch

Andrea Römmele war in den Wahlkampfteams von Gerhard Schröder und Hillary Clinton, lehrte an renommierten amerikanischen Universitäten und forscht jetzt an der „Hertie School of Governance“. Ihr Interesse konzentriert sich auf den Einfluss digitalen Medien auf die politische Kommunikation.

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September 5th, 2019

Henning Harnisch, Basketballer und Kulturwissenschaftler, im Gespräch

Er ist Europameister, Basketballer des Jahres und bei den Olympischen Spielen 1992 trat er mit der Nationalmannschaft gegen Michael Jordan und das „Dream Team“ an: Henning Harnisch. Er war nie der typische Star, machte eine Lehre als Buchhändler und studierte nach seinem frühen Karriereende Kulturwissenschaften.

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September 5th, 2019

Heinz Bude, Soziologe, im Gespräch

Wenn die Soziologie die leichte Kavallerie unter Gesellschaftswissenschaften ist, dann reitet Heinz Bude in deren allererster Reihe. Wenige Vertreter des Fachs sind öffentlich so präsent wie der 1954 geborene Professor für Makrosoziologie an der Gesamthochschule/Uni Kassel. Das liegt am Talent Budes für griffige Formulierungen wie an seinem Gespür für Themen.

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August 24th, 2019

Hermann Kurzke, Germanist, im Gespräch

Als Experte für Thomas Mann und Georg Büchner ist der emeritierte Literaturprofessor Hermann Kurzke bei Publikum wie Fachwelt anerkannt. Marcel Reich-Ranicki selbst holte ihn zur FAZ. Und er gründete ein Institut für Gesangbuchforschung. Ein Leben zwischen Literatur, Religion und Musik. In SWR2 Zeitgenossen spricht Kurzke auch über seinen Vater: Der arbeitete für die Nazis an der Wunderwaffe – zwar ohne Überzeugung, aber hoch engagiert.

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August 15th, 2019

Jochen Hörisch, Medienwissenschaftler, im Gespräch

Der renommierte Germanist und Medienwissenschaftler Jochen Hörisch ist bekannt für seine pointierte wie reflektierte Art, den Dingen auf den Grund zu gehen. Dabei kennt er keine Denktabus: Geld und Geist ist für den emeritierte Mannheimer Literaturprofessor kein Widerspruch. Und auch zum Thema Musik hat Jochen Hörisch einiges zu sagen. Die Unterscheidung von E- und U-Musik hält er für fragwürdig.

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August 6th, 2019

Brigitte Dethier, Intendantin, im Gespräch

Manche Stuttgarter kennen zumindest ihre rote Vespa. Um den Staus in der Stadt zu entgehen, benutzt Brigitte Dethier meist ihre „rote Liesl“ zur Fahrt ins Theater. Die gebürtige Schwarzwälderin ist seit 2002 Intendantin des Jungen Ensemble Stuttgart. „Ich will Köpfe und Herzen der Menschen öffnen“, sagt Dethier über ihre Arbeit. Anerkennung für ihre Inszenierungen war unter anderem 2009 der deutsche Theaterpreis „DER FAUST“.

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