Archiv für ‘SWR1 Leute’

27. Juli 2017

Christian Zott, Unternehmer und Kunstliebhabe

Mit 27 gründet Christian Zott seine erste Firma und wird ein erfolgreicher Unternehmer. Er verdient Millionen damit, Lieferketten und Logistik großer Konzerne zu optimieren. Mit Anfang 50 dann der Bruch und die Frage nach dem Sinn des Lebens. Zott steigt aus und beginnt mit seiner Wanderung: 5000 Kilometer vom äußersten Westen Portugals bis zum Bosporus im Osten. Danach beginnt er, in München Philosophie zu studieren. Und er plant verschiedene Kunstprojekte, unter anderem eine Wanderausstellung mit dem weltbekannten Kunstmaler und Kunstfälscher Wolfgang Beltracchi.

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27. Juli 2017

Holger Schmidt und Stefan Schölermann, Journalisten

Die schweren Krawalle beim G20-Gipfel in Hamburg haben die Aufmerksamkeit auf eine Szene gelenkt, die lange wenig Beachtung fand: Gewaltbereite und gewalttätige linksautonome Gruppen und Gruppierungen. Wie ist diese Szene organisiert? Mit welcher Taktik geht sie vor? Welche internationalen Vernetzungen gibt es? Gibt es ein Unterstützer-Umfeld? Und wie sollten Politik und Polizei reagieren? Fragen an und Antworten von den beiden ARD-Extremismus-Experten Holger Schmidt (SWR) und Stefan Schölermann (NDR).

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25. Juli 2017

SWR1 Leute mit Leon Windscheid am 23.07.17

Mit 26 hat der Psychologiestudent Leon Windscheid seine erste Million gewonnen, indem er bei Günther Jauchs „Wer wird Millionär?“ die Millionenfrage knackte. Jetzt verrät der promovierte Wirtschaftspsychologie die Geheimnisse seines Erfolgs. | Mit 26 hat der Psychologiestudent Leon Windscheid seine erste Million gewonnen, indem er bei Günther Jauchs „Wer wird Millionär?“ die Millionenfrage knackte. Jetzt verrät der promovierte Wirtschaftspsychologie die Geheimnisse seines Erfolgs.

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25. Juli 2017

SWR1 Leute der Woche (KW 29 -2017)

Wilfried Erdmann, Weltumsegler. Segelte dreieinhalb Jahre durch die Südsee und braucht bis heute den Nervenkitzel.
Arne Schönbohm, Präsident des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik. Muss hochprofessionelle Netzattacken abwehren.
Prof. Dr. Thomas Feltes, Kriminologe. Bewertet nach dem Hamburger Chaos-Gipfel Polizeieinsätze und Politikkonzepte.
Nahid Shahalimi, Künstlerin. Lebt seit 17 Jahren in Deutschland und porträtiert afghanische Mädchen und Frauen.
Prof. Anders Levermann, Klimaforscher. Ist Experte für Arktis und Antarktis und warnt vor den Folgen der Erderwärmung.

Moderation: Nicole Köster

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25. Juli 2017

Gerburg Jahnke, Kabarettistin und TV-Moderatorin

Sie war 20 Jahre lang eine der Missfits. Sie ist Regisseurin, Schauspielerin und als Kabarettistin und Moderatorin holt sie andere Kabarettistinnen in der „Ladies Night“ ins ERSTE. Gerburg Jahnke stammt aus Oberhausen-Osterfeld, wurde als „Bürgerin des Ruhrgebiets“ ausgezeichnet, ist leidenschaftliche Doppelkopf-Spielerin und geht ins Stadion, wenn Rot-Weiß Oberhausen spielt. Mitte der 1980er Jahre wurde sie mit ihrer Bühnenpartnerin Stephanie Überall als die „Missfits“ bekannt. Mit Figuren wie „Matta und Lisbeth“ tourten sie erfolgreich durch die Republik. Als Regisseurin sorgte sie mit einer Musical-Parodie des Bestsellers „50 Shades of Grey“ für Aufsehen.

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22. Juli 2017

Prof. Anders Levermann, Klimaforscher

Klima, Klimawandel und Klimaerwärmung, Eisschmelze in den Alpen und an den Polen, Frühlingstemperaturen in der Arktis und neue Wüsten in Spanien. Und begleitend dazu internationale Tagungen und Konferenzen mit dem Ziel, die Klimaerwärmung zu stoppen. Das sind die Fragen und Themen, mit denen sich Anders Levermann beschäftigt. Anders Levermann ist Professor für Klimaphysik und Experte für Arktis und Antarktis am Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung und an der New Yorker Columbia University.

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22. Juli 2017

Nahid Shahalimi, Künstlerin

Aziza ist 16, lebt in einem Flüchtlingslager von Kabul und kämpft für die Rechte von Kindern in diesen Lagern. Aus dem zwölfjährigen Straßenkind Mursal wird eine Gitarrenlehrerin. Und das erste weibliche Orchester Afghanistans wird von zwei Dirigentinnen geleitet. Nahid Shahalimi hat diese Mädchen und Frauen getroffen und erzählt in „Wo Mut die Seele trägt. Wir Frauen in Afghanistan“ ihre Geschichten. Sie will nichts beschönigen, aber sie sagt: „Es gibt alles, was man in den internationalen Medien hört. Es gibt Unterdrückung. Aber es gibt auch eine andere Seite und darum geht es mir: Es gibt Frauen, die sehr viel bewegen, die sich bewusst dazu entschieden haben, in diesem Land zu bleiben und es aufzubauen“. Nahid Shahalimi floh in den 80er Jahren als Kind mit ihrer Mutter und ihren Geschwistern aus Afghanistan, wuchs dann u.a. in Kanada auf, wurde Autorin und Künstlerin und lebt seit 17 Jahren in Deutschland.

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20. Juli 2017

Arne Schönbohm, Präsident des Bundesamts für Sicherheit und Informationstechnik

Netz-Attacken in den USA und in Deutschland, auf demokratische Politiker und demokratische Parteien, auf große Firmen und Konzerne, auf Telekommunikationsunternehmen, Autofirmen und Atomkraftwerke. All das ist Realität oder könnte Realität werden. In Deutschland ist von staatlicher Seite das „Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik“ für die Abwehr von Cyber-Angriffen zuständig und verantwortlich. Arne Schönbohm, seit anderthalb Jahren Präsident des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik, ist zu Gast in „SWR1 Leute“.

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20. Juli 2017

Prof. Dr. Thomas Feltes, Kriminologe

Das Chaoswochenende von Hamburg, Gewalt und Anarchie während des G20-Gipfels, eine international vernetzte und entsprechend ausgerüstete linksradikale Szene – das alles hat in Deutschland Spuren hinterlassen. Verbunden mit den Fragen nach dem strategischen Konzept von Polizei und Sicherheitsbehörden und der Verantwortung der zuständigen Politiker. Prof. Thomas Feltes hat dazu seine eigene professionelle Einschätzung. Feltes war zehn Jahre Rektor der Polizeihochschule Villingen-Schwenningen und ist seit 15 Jahren Inhaber des Lehrstuhls für Kriminologie an der Bochumer Ruhr-Universität.

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18. Juli 2017

SWR1 Leute mit James Blunt am 16.07.17

Das fünfte Album seiner Karriere scheint wie ein Befreiungsschlag zu sein: James Blunt hat mit „The Afterlove“ so viel positive Kritik geerntet, dass er es selbst kaum fassen kann. Sehr lange Zeit wurde er einfach nur in die Ecke „Schmusesänger“ gedrängt, | Das fünfte Album seiner Karriere scheint wie ein Befreiungsschlag zu sein: James Blunt hat mit „The Afterlove“ so viel positive Kritik geerntet, dass er es selbst kaum fassen kann. Sehr lange Zeit wurde er einfach nur in die Ecke „Schmusesänger“ gedrängt, doch da gehört er längst nicht mehr hin. Seit seinem ersten Hit „You´re beautiful“ hat sich viel getan – vor allem musikalisch.

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18. Juli 2017

Wilfried Erdmann, Weltumsegler

„Querkopf“, „dreifachverrückt (für jeden Ozean einmal)“ – Wilfried Erdmann hat sich schon früh viele Bezeichnungen anhören müssen. Aufgehalten hat es ihn nie. Er ist nicht nur Weltumsegler, er ist Deutschlands einziger Einhand-Wilfried Erdmann
Nonstop-Weltumsegler sowohl in West-Ost-Richtung wie allein gegen den Wind in Ost-West-Richtung. Seine Leidenschaft fürs Segeln entdeckte er, als er als Jugendlicher ein Jahr durch Südfrankreich, Nordafrika und den vorderen Orient nach Indien radelte. Vor 50 Jahren umsegelte Erdmann als erster Deutscher allein die Erde. Zusammen mit seiner Familie unternahm er eine dreijährige Südseereise und wurde zum bekanntesten Segler Deutschlands. Und er sagt: „Ich liebe dieses Hin und Her, dieses Mehr, dieses Meer. So ausgeglichen und mit mir selbst im Reinen bin ich selten an Land. Ich brauche eine Aufgabe, die außerhalb des Normalen liegt.“

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18. Juli 2017

SWR1 Leute der Woche (KW 28 – 2017)

Mit dabei: Andrea Seelich (Gefängnisarchitektin),
Ahmad Shakib Pouya (afghanischer Flüchtling),
Laura Siegemund (Tennisspielerin und Psychologin),
Natascha Wodin (Schriftstellerin)
und Anna von Boetticher (Apnoe-Taucherin)

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15. Juli 2017

Anna von Boetticher, Apnoe-Taucherin

Sie studierte in München. Sie arbeitete beim Auktionshaus Christie’s in London. Sie ging nach Berlin, um einen Buchladen aufzumachen. Und sie wurde eine der weltbesten Apnoe-Taucherinnen. Ohne künstlichen Sauerstoff taucht Anna von Boetticher mehr als einhundert Meter tief, sie kann mehr als sechs Minuten die Luft anhalten. Sie hat 27 deutsche Rekorde aufgestellt. Sie trainiert inzwischen Kampfschwimmer der Bundeswehr. Und sie ist sich der Risiken und Gefahren bewusst, denen sie sich aussetzt und die sie glaubt, beherrschen zu können. Ihr Fazit: „Ich weiß, wo meine Grenzen liegen!“

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15. Juli 2017

Natascha Wodin, Schriftstellerin

Blickt auf ein dramatisches Leben und bekam den Preis der Leipziger Buchmesse. | „Wenn Du gesehen hättest, was ich gesehen habe…“. Natascha Wodins Mutter sagte diesen Satz immer wieder und nahm doch, was sie meinte, mit ins Grab. Natascha Wodin ist zehn, als sich ihre Mutter das Leben nimmt. Sie weiß nicht viel mehr, als dass sie zu einer Art „Menschenunrat“ gehörten, weil sie in einem Lager für „Displaced Persons“ lebten. Natascha kommt in ein katholisches Mädchenheim, aus dem sie flieht und obdachlos wird. Es folgen Stationen als Telefonistin und Stenotypistin, sie besucht eine Sprachenschule und beginnt, Literatur aus dem Russischen zu übersetzen. Seit 1980 lebt Natascha Wodin als freie Schriftstellerin. In ihren vielfach ausgezeichneten Werken setzt sie sich vor allem mit Entwurzelung und Fremdheit auseinander. Für ihr neues Buch, das die Geschichte ihrer Mutter erzählt, die die Zwangsarbeit überlebte und doch daran zerbrach, bekam sie den Preis der Leipziger Buchmesse.

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13. Juli 2017

Andrea Seelich, Gefängnisarchitektin

„Im Knast habe ich die maximale Möglichkeit, auf Menschen einzuwirken. Und gleichzeitig die größte Verantwortung, damit die sich nicht die Köpfe einschlagen!“ Das sagt eine Frau, die in Prag Architektur studierte und in Wien lebt. Andrea Seelich ist Gefängnisarchitektin. Sie plant und baut Haftanstalten. Um sich auf ihren Beruf vorzubereiten, hat sie ein Jahr lang freiwillig auf neun Quadratmetern gelebt. Im Schnitt verbringt sie einen Tag in der Woche in irgendeinem europäischen Gefängnis. Danach, sagt sie, muss sie spazieren gehen und Musik von den Toten Hosen hören.

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13. Juli 2017

Ahmad Shakib Pouya, afghanischer Flüchtling

Seine Geschichte ist unglaublich. Sie drohte tragisch zu enden. Und sie nahm doch einen (vorerst) glücklichen Ausgang: Mehr als sechs Jahre hat Ahmad Shakib Pouya in Bayern als geduldeter Flüchtling gelebt, geflohen vor den Taliban, die eine Bombe ins Haus seiner Familie warfen. Pouya lernte deutsch, arbeitete als Übersetzer für deutsche Behörden und deutsche Gerichte, war integriert. Dann Ende vergangenen Jahres der Abschiebebescheid. Die Rückkehr nach Kabul. 50 Tage Angst, verraten zu werden. Dann das Einreisevisum und die Rückkehr nach Deutschland und ein Engagement an einem Münchner Theater.

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11. Juli 2017

SWR1 Leute mit Heike Makatsch am 09.07.17

Wenn Kinder sich in renitente Rebellen verwandeln, ist es so weit: Die Pubertät setzt ein. Mit der Wortschöpfung „Das Pubertier“ hat der Journalist und Autor Jan Weiler 2014 einen Bestseller verfasst, der jetzt verfilmt wurde (Regie: Leander Haußmann) und | Wenn Kinder sich in renitente Rebellen verwandeln, ist es so weit: Die Pubertät setzt ein. Mit der Wortschöpfung „Das Pubertier“ hat der Journalist und Autor Jan Weiler 2014 einen Bestseller verfasst, der jetzt verfilmt wurde (Regie: Leander Haußmann) und seit 6. Juli in den Kinos läuft. Mutter des Film-„Pubertiers“ ist Heike Makatsch, eine der bekanntesten Schauspielerinnen Deutschlands.

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11. Juli 2017

Laura Siegemund, Tennisspielerin und Psychologin

„Mein Herz hat beschlossen, nicht die ganze Zeit jammernd in der Ecke zu liegen!“ Das sagte eine junge Frau, als sie Ende Mai in Nürnberg nach einem Tennismatch die Schockdiagnose bekam: Kreuzbandriss. Laura Siegemund ist auch in anderer Hinsicht eine bemerkenswerte Sportlerin. Mit 12 Jahren wurde sie zur neuen Steffi Graf hochgeschrieben, konnte die viel zu hohen Erwartungen nicht erfüllen, stieg aus, studierte Psychologie und schrieb ihre Bachelorarbeit zum Thema „Versagen unter Druck“. Dann das Comeback im Profitennis und der Aufstieg in die Weltspitze.

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11. Juli 2017

Sabine Bode, Autorin und Journalistin

„Die tief sitzende Verunsicherung kann von den Eltern stammen, die ihre Kriegserlebnisse nicht verarbeitet haben“, zu diesem Ergebnis kommt Sabine Bode, die sich seit vielen Jahren schreibend mit den Spätfolgen von Krieg und Vertreibung beschäftigt. „Die vergessene Generation“, „Nachkriegskinder“ ,“Kriegsenkel“ sind Bestseller und wurden in mehrere Sprachen übersetzt. Sabine Bode – Autorin & Journalistin
Jetzt hat die Journalistin und Sachbuchautorin erstmals einen Roman veröffentlicht: In „Das Mädchen im Strom“ erzählt sie die Geschichte der jungen Jüdin Gudrun Samuel, die sich entscheidet, mit gefälschten Papieren Deutschland zu verlassen, die gefasst wird und in Gestapo-Haft kommt. Es folgt die Flucht mit der transsibirischen Eisenbahn bis ins Judenghetto von Shanghai. Sie überlebt den Krieg, doch die Odyssee geht weiter. Die Geschichte der Gudrun Samuel ist die Geschichte einer ganzen Generation junger Frauen, die die Naziherrschaft und der Krieg zur Flucht gezwungen haben.

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11. Juli 2017

Podcast Leute der Woche 09.07.2017

– Stefanie Lohaus, Journalistin und „Miss Magazine“-Herausgeberin. Sieht sich als moderne Feministin.
– José Francisco Agüera Oliver, Schriftsteller und „LeseLenz“-Veranstalter. Steht für kulturelle Vielfalt.
– Walter Sittler, Schauspieler und Stuttgart-21-Gegner. Steht mit seiner Person für Kunst und Bürgerrechte.
– Prof. Thorsten Schlomm, Urologe und Prostata-Operateur. Setzt auf den medizinischen Fortschritt.
– Sabine Bode, Autorin und Journalistin. Beschäftigt sich mit den Spätfolgen von Krieg und Vertreibung.

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