Archiv für ‘Das aktuelle Kulturgespräch’

22. Februar 2018

Zu Gast war Helmut Böttiger, Literaturforscher und Biograf

Als sie sich kennen lernten, waren sie noch kaum als Dichter in der Öffentlichkeit in Erscheinung getreten. Als sie sich endgültig trennten, waren sie die vielleicht bekanntesten Lyriker deutscher Sprache: Ingeborg Bachmann und Paul Celan. Der Bachmann- und Celan-Spezialist Helmut Böttiger widmet sich in seinem aktuellen Buch der Beziehung der beiden, einer Beziehung, die von großen Schwankungen und Verletzungen geprägt war, von Unvereinbarkeiten, die ihren Grund womöglich auch in ihrem unterschiedlichen biografischen Hintergrund hatten. Von der Nähe zwischen den beiden konnten Zeitgenossen allenfalls etwas ahnen. Beide machten ihre Beziehung nicht öffentlich. „Wir sagen uns Dunkles“ – so heißt das Buch über Bachmann und Celan von Helmut Böttiger.

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22. Februar 2018

Zu Gast war Ulrich Meckler, Theaterregisseur

Ab 22. Februar wird im Frankfurter Gallus-Theater das Stück „Adler.Werke.Katzbach“ von Ulrich Meckler über das KZ-Außenlager „Katzbach“ aufgeführt, mit dem der Ort auch sich selbst reflektiert. Seit 1998 residiert das Gallus-Theater in der neu erbauten Spielstätte im historischen Teil der ehemaligen Adlerwerke. Dabei sind die „Schwierigkeiten Auschwitz auf die Bühne zu bringen“ Teil des Prozesses und eher Ansporn, sich dem nicht Ausdrückbaren zu nähern.Neben bekannten Akteuren der freien Theaterszene sind Schauspieler Edgar M.Böhlke, Komponist Gerhard Müller-Hornbach und Hörspielautor Oliver Augst mit dabei. Die Produktion soll jährlich wiederholt werden und somit nachhaltiges Element der Erinnerungskultur der Stadt werden. Wie genau das auf der Bühne aussehen wird, sagt uns der Autor und Regisseur Ulrich Meckler.

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22. Februar 2018

Zu Gast war Markus Feldenkirchen, Journalist und Buchautor

Markus Feldenkirchen wird heute in Berlin als Journalist des Jahres ausgezeichnet. Im vergangenen Jahr begleitete der Spiegel-Reporter den SPD-Kanzlerkandidaten Martin Schulz 150 Tage lang bei dessen Wahlkampf. Seine Beobachtungen offenbaren, dass der Spitzenkandidat schon Monate vor der Wahl innerlich aufgegeben hatte. Die Schuld am missratenen Wahlkampf aber haben Feldenkirchens Einschätzung zufolge vor allem seine Berater. Aus dieser Reportage ist nun auch ein Buch entstanden, dass Anfang April erscheinen wird. „Die Kampagne – Martin Schulz und die Sehnsucht nach einer ehrlichen Politik“ so der vielsagende Titel. Aber nicht nur im journalistischen Gewerbe ist Feldenkirchen aktiv, er hat außerdem im Schweizer Verlag Kain und Aber zwei außergewöhnliche Romane über die Liebe veröffentlicht.

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20. Februar 2018

Zu Gast war Cornelia Rost, Musikjournalistin

Sansibar – das klingt nach Sonne, Strand und Meer. Doch auf der Insel vor Ostafrika gibt es auch jede Menge Musik. Nicht zuletzt deshalb, weil viele MusikerInnen auf die „Dhow Countries Music Academy“ gehen. Das Musikstudium dort konzentriert sich neben globalen Musikgenres vor allem auf die traditionelle Musikkultur wie z. B. Taarab, einen Musikstil, der Elemente der arabischen, indischen und afrikanischen Musik vereint. Von den Eindrücken dieser einmaligen Einrichtung berichtet Cornelia Rost in der Musikszene Hessen.

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20. Februar 2018

zu Gast: Britta Boerdner, Schriftstellerin

Wie ein Blitz schlägt Frank Z., ein Musiker aus Kalifornien, an einem heißen Sommerwochenende des Jahres 1969 in den beschaulichen Ort in der Wetterau ein. Aus der Dorfdisko hört man zwar schon Beatmusik, aber der Alltag in Randstetten ist von den wilden Sechzigern noch weit entfernt. Als der amerikanische Hippie mit seinem VW Käfer wegen einer Panne liegenbleibt, gerät das Leben der Ortsbewohner in Unordnung.
In der Pension „Zum Grünen Baum“ begegnet er Ev, der siebzehnjährigen Tochter des Hauses. Ev verliebt sich in ihn und eine bislang verschwiegene Geschichte droht sich zu wiederholen. Doch die Veränderungen, die das plötzliche Auftauchen Franks in Gang gesetzt hat, sind längst nicht mehr aufzuhalten..
Britta Boerdners Buchempfehlungen:
· Bücher von Marion Poschmann z.B.: „Schwarzweißroman“, Frankfurter Verlagsanstalt 2005
· „Hundenovelle“, Frankfurter Verlagsanstalt 2008
· James Salter: „Ein Spiel und ein Zeitvertreib“, Übers.: Beatrice Howeg, Berlin Verlag 1998

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17. Februar 2018

Zu Gast war Andreas Hansen, Historiker

„Das Senckenberg-Forschungsmuseum im Nationalsozialismus, Wahrheit und Dichtung“ heißt anspielungsreich das Buch des Historikers Andreas Hansert. Er hat im Auftrag der Frankfurter Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung die Geschichte dieses großen Forschungsmuseums während des Nationalsozialismus untersucht. Der Historiker hat heraus gefunden, dass die Verantwortlichen des Forschungsmuseums keineswegs von Anfang an Gegner des Nationalsozialismus waren. Um diesen Eindruck zu erwecken, wurden sogar Protokolle nachträglich umgeschrieben. Wie er diese Fälschungen entlarvte und welche weiteren Erkenntnisse er gewonnen hat, davon erzählt der Historiker Andreas Hansen in hr2-kultur.

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15. Februar 2018

Zu Gast war Philipp Geist, Lichtkünstler

Die Luminale in Frankfurt präsentiert dieses Jahr vom 18.-23. März den international renommierten Lichtkünstler Philipp Geist er wird den Römer imposant künstlerisch in Szene setzen mit dem Projekt „Frankfurt FADES“ und möchte die Bevölkerung dazu aufrufen, Wörter und Begriffe an ihn zu schicken, die er dann in sein Kunstwerk einbaut. Im Gespräch erzählt er von seinen Ideen für das Projekt und wie er es umsetzen möchte.

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15. Februar 2018

Zu Gast war Susanne Kaloff, Autorin

Sie schreibt, sie habe getrunken wie die meisten ihrer Freundinnen trinken: aus Gründen der Geselligkeit, Langeweile, Unsicherheit, des Genusses, des Stress‘, um zu feiern, aus Kummer, nur so zum Spaß, zum Essen und zum Vergessen. Susanne Kaloff wollte einfach nur herausfinden, wer sie ohne Beschleuniger, Verstärker, Sedierung und ohne ein Glas Wein in der Hand eigentlich ist. Das Buch, das sie über ihre Erfahrungen geschrieben hat, ist kein Ratgeber. Es handelt weder von Entgiftung, noch von körperlichen Entzugserscheinungen, sondern sucht Antworten auf Fragen wie ob gute Zeiten und Genuss zwangsläufig aufhören, wenn Gin Tonic und Champagner einfach keine Option mehr sind.

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15. Februar 2018

Zu Gast war Prof. Petra Leutner, Akademie Mode und Design Hamburg

Ästhetik – das war bis ins 19. Jahrhundert vor allem die Wahrnehmung des Schönen. Diese enge Verbindung hat sich nach und nach aufgelöst. Längst verstehen wir das Prädikat, etwas sei „ästhetisch“, nicht mehr gleich: Das ist aber schön! Aber damit nicht genug: Auch die Unterscheidung zwischen ästhetisch und unästhetisch kommt uns zunehmend abhanden. Gibt es denn das überhaupt – etwas Unästhetisches? Wird nicht vielmehr alles um uns herum ästhetisiert? Und greift die Ästhetisierung nicht längst in alle Lebensbereiche hinein?
„Das ist Ästhetik!“ – so behauptet jedenfalls ein Kongress, der vom 13.-17. Februar an der Offenbacher Hochschule für Gestaltung tagt. Er lotet die Ästhetisierung in den unterschiedlichsten gesellschaftlichen Bereichen aus. So spricht Petra Leutner über Künstler und ihre Kleider auf dem Kongress in Offenbach und vorab bei uns im hr2-Kulturfrühstück.

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15. Februar 2018

Zu Gast war Lena Nieper, Goethe-Universität Frankfurt

Ästhetik – das war bis ins 19. Jahrhundert vor allem die Wahrnehmung des Schönen. Diese enge Verbindung hat sich nach und nach aufgelöst. Längst verstehen wir das Prädikat, etwas sei „ästhetisch“, nicht mehr gleich: Das ist aber schön! Aber damit nicht genug: Auch die Unterscheidung zwischen ästhetisch und unästhetisch kommt uns zunehmend abhanden. Gibt es denn das überhaupt – etwas Unästhetisches? Wird nicht vielmehr alles um uns herum ästhetisiert? Und greift die Ästhetisierung nicht längst in alle Lebensbereiche hinein?
„Das ist Ästhetik!“ – so behauptet jedenfalls ein Kongress, der vom 14.-17. Februar an der Offenbacher Hochschule für Gestaltung tagt. Er lotet die Ästhetisierung in den unterschiedlichsten gesellschaftlichen Bereichen aus. So spricht Lena Nieper über den Begriff der Oper in der zeitgenössischen Kunst – am Freitag auf dem Kongress in Offenbach und vorab bei uns in der hr2-Klassikzeit.

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15. Februar 2018

Zu Gast war Prof. Ludger Schwarte, Professor für Philosophie an der Kunstakademie Düsseldorf

Das ist Ästhetik! – so ist der 10. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Ästhetik überschrieben, der vom 14. bis zum 17.2.2018 in der Hochschule für Gestaltung in Offenbach stattfindet. Ludger Schwarte ist Professor für Philosophie an der Kunstakademie Düsseldorf. Er leitet eine Diskussionsrunde, in der es um die Ästhetik des Rechts gehen soll. Er wird Fragen nach der Entstehung des Rechts nachgehen und zeigen, dass es eine spezifische Attraktivität des Rechts gibt, die ästhetisch relevant ist. In welchem Zusammenhang aber stehen solche ästhetischen Aspekte des Rechts mit Rechtsgefühlen und Rechtsempfinden? Mehrt dazu im Gespräch mit Ludger Schwarte.

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15. Februar 2018

Zu Gast war Linda Söffker, Leiterin Perspektive Deutsches Kino

Linda Söffker ist Leiterin der „Perspektive Deutsches Kino“ der Berlinale. Sie hat zwölf Filme von deutschen Nachwuchsregisseurinnen/- regisseuren ins Programm genommen. Einer der gezeigten Spielfilme hat die Filmfirma „Von Oma gefördert“ produziert. Der Film hat den paradoxen Titel „Rückenwind von vorn“ und erzählt von einer Selbstfindung mit Gegenwind. Für die „Perspektive Deutsches Kino“ zählt nur die Vorgabe, dass die Filme mindestens 20 Minuten lang sein müssen. Damit soll das Spektrum auch für Studierende der Filmhochschulen offen stehen. Wie sieht das Deutsche Kino der Zukunft aus? Welche neuen inhaltlichen und stilistischen Trends zeichnen sich beim deutschen Filmnachwuchs ab?

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13. Februar 2018

Zu Gast: Andreas Maier, Schriftsteller

„Die Universität“ ist der sechste Teil von Andreas Maiers autobiografischer Erinnerungschronik. Maier studiert an der Frankfurter Uni – Ende der 80er Jahre. Damals zu Magister-Zeiten noch ein Ort der Freiheit, Biertrinken in der Kneipe „Doctor Flotte“ inbegriffen. Zuviel Freiheit etwa? Denn dem Protagonisten droht der Verlust der eigenen Person. Wäre da nicht Gretel Adorno, die Witwe des Philosophen, bei der er im Rahmen eines Studentenjobs arbeitet – und die auch in dem neuen Buch eine große Rolle spielt, obwohl es nicht gänzlich autobiographisch zu betrachten ist. Andreas Maier war am Tag der Veröffentlichung seines neuen Buches zu Gast im hr2-Kulturcafé und sprach über sein Frankfurter Studentenleben und sein auf elf Bände angelegtes Romanprojekt mit Alf Haubitz.

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13. Februar 2018

Zu Gast: Musikerinnen und Musiker der Kammerphilharmonie Frankfurt

Innovativ, kreativ und mitreißend – das ist die Kammerphilharmonie Frankfurt. Das Ensemble präsentiert klassische Musik auf neuen Wegen. Welche Wege das sind, erfahren sie hier.

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13. Februar 2018

zu Gast: Till Brönner, Musiker

Harmonie und Überraschung: die neue CD des Ausnahme-Trompeters Till Brönner.

Zwei absolute Hochkaräter des deutschen Jazz auf einem Album: Nachdem Till Brönner und Dieter Ilg in der Vergangenheit schon mehrfach gemeinsam auf der Bühne standen, präsentieren der Trompeter und der Kontrabassist 2018 nun ihr gemeinsames Debüt und gehen damit auf Tour: „Nightfall“ heißt das Album, das zeigt, wie perfekt zwei so unterschiedliche Musiker und ihre Instrumente harmonieren und sich ergänzen, ganz untypisch für Brönner ziemlich kantig. Und auch die Songauswahl überrascht. Es gibt musikalische Konstellationen, die so naheliegend sind, dass sich die Frage aufdrängt, warum sie nicht schon lange Wirklichkeit geworden sind. Daniella Baumeister hat eines der seltenen Interviews mit Till Brönner bekommen.

Till Brönners Buchempfehlungen:
Andrea De Carlo: „Ein fast perfektes Wunder“, Übers.: Maja Pflug, Diogenes Verlag 2017,
„Asterix und Obelix“ z.B.: Jean-Yves Ferri, Didier Conrad: „Asterix 37: Asterix in Italien“, Übers.: Klaus Jöken, Egmont Comic Collection 2017

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10. Februar 2018

Zu Gast: Steffen Radlmaier, Autor und Musikfreak

Wenn Bob Dylan den Kuppler spielt, Janis Joplin die Gefängnistore sprengt oder Mick Jagger den Liebeskummer lindert – darüber erzählen in persönlichen Einblicken berühmte Autoren, Regisseure und Musiker von den Songs, die ihr Leben und Wirken aufs Intensivste verändert haben. Songs, die sie besonders gerührt, berührt oder aufgewühlt haben, die sie mit ganz bestimmten Abschnitten ihrer eigenen Geschichte oder wichtigen gesellschaftlichen Umwälzungen verbinden. Steffen Radlmaier versammelt 70 Erzählungen und autobiografische Texte zu einer Anthologie, die auch eine kleine Musikgeschichte ist und sprach darüber mit Christian Sprenger im hr2-Kulturcafé.

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10. Februar 2018

Zu Gast: Jochen Sander, Vizedirektor des Städel Museums

Das Städel Museum widmet dem Maler Peter Paul Rubens die Sonderausstellung „Rubens. Kraft der Verwandlung“. Anhand von etwa 100 Arbeiten – darunter 31 Gemälde und 23 Zeichnungen von Rubens – arbeitet die Schau einen bisher wenig beachteten Aspekt im Schaffensprozess des Meisters heraus.
Sie zeigt, wie tief Rubens in den Dialog mit Kunstwerken berühmter Vorgänger und Zeitgenossen eintrat und wie dies sein fünfzigjähriges Schaffen prägte. Die Schau überschreitet alle Gattungen, vereint Malerei, Zeichnung, Druckgrafik, Skulptur und Werke der angewandten Kunst. Neben Originalskulpturen von der Antike bis zur Renaissance werden auch Gemälde und Grafiken von Ruben`s Vorläufern und Zeitgenossen zu sehen sein, darunter Schlüsselwerke von Tizian und Tintoretto. Kurator der Ausstellung ist der renommierte Kunsthistoriker und Vize-Städeldirektor Jochen Sander, er sprach mit hr2-Moderator Alf Haubitz.

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10. Februar 2018

Zu Gast: Klaus Zeyringer, Literaturkritiker und Sportfanatiker

Es hat mehr als ein Vierteljahrhundert gedauert, bis sich die Winter-Olympiade neben den Sommerspielen etablieren konnten. Die Skandinavier waren dagegen, der Kalte Krieg tobte und dann war es die hohe Zeit von Rosi Mittermaier und Tony Sailer oder dem Skispringer „Eddy the eagle“. Der Literaturkritiker Klaus Zeyringer hat eine Kulturgeschichte der Winterolympiade verfasst – erschienen bei S. Fischer- und gibt Auskunft zum Beispiel über den Streit, ob Sportler wegen des Tragens von Reklame ausgeschlossen werden sollten, über neue Techniken, die eine Sportart revolutionierten. Konstant bleibt immer: das Wetter, das Probleme macht. Darüber sprach er mit Moderator Christian Sprenger im hr2-Kulturcafé.

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8. Februar 2018

Zu Gast: Mona Horncastle, Kunsthistorikerin

Er ist einer der teuersten Maler der Welt: Gustav Klimt, unangefochtener Star unter den Künstlern des Wiener Fin-de-Siècle. Er hat nicht nur zahlreiche Ikonen geschaffen, er hat sich auch konsequent für die Freiheit der Kunst eingesetzt. Wie Klimts Persönlichkeit, so wird auch seine Kunst bis heute gerne vereinfacht dargestellt. Dabei bietet Klimt eine Tiefe, über die die Ästhetik seiner Bilder leicht hinwegtäuscht. Das spiegelt sich auch in den zahlreichen Büchern über Klimt, die ungesicherte Anekdoten reproduzieren und den Mythos befeuern, am liebsten den von Klimt als Weiberheld. Die Kunsthistoriker Mona Horncastle und Alfred Weidinger fassen erstmals Archivmaterial und Zeitzeugenberichte in einer Publikation zusammen – mehr darüber im hr2-Gespräch mit Mona Horncastle.

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6. Februar 2018

Zu Gast war: Friedrich Luncke, Pfarrer (Musikszene Hessen)

Talentschmiede in der Provinz – Niestetal als Taktgeber der Kammermusik
Östlich von Kassel kommt nur noch Wald? Denkste, Niestetal ist eine quirlige Gemeinde mit reichem Kulturleben. Wesentlich dazu beigetragen hat auch Friedrich Luncke, Pfarrer in Rente der evangelischen Gemeinde. Er hat vor vielen Jahren eine Reihe mit Kammermusik initiiert, für einen teuren Flügel gesammelt und das Gemeindehaus zur Pilgerstätte von Musikfreunden gemacht. Wie er Talente findet, wer zu ihm kommt und was aus den ersten Solisten geworden ist, berichtete er ausführlich mit einigen Beispielen.

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