Archiv für ‘Das aktuelle Kulturgespräch’

27. Juli 2017

Zu Gast: Astrid Jacobs, Kulturführerin

Astrid Jacobs ist Inhaberin einer Agentur für Kultur-Veranstaltungen – und sie macht mit Begeisterung Führungen im Freien. Da geht es zum Beispiel in diesem Sommer zu „Reimers Garten“ nach Bad Homburg, wo die Besucher Geschichten, wunderbare Einbauten und Blicke vom Wingertsberg bis nach Frankfurt erwarten. Auch ein Besuch in der Villa Rothschild steht auf ihrem Programm: Die Rothschilds bitten zum Tee, zu hören sind Familien- und Parkgeschichten. Auf ihrem Programm sind diesmal auch Projekte bei der Kultur Region Rhein-Main. Auf der Route der Industriekultur geht es unter anderem zum Campus Riedberg Frankfurt. Wir sprechen mit Astrid Jacobs über die Kunst der guten Kultur-Führung und herausragende Sommerprojekte.

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25. Juli 2017

Zu Gast: Rüdiger Görner, Literaturwissenschaftler und Lyriker

Rüdiger Görner, international anerkannter Kultur- und Literaturwissenschaftler, ist bekannt geworden für seine Arbeiten zu Kosmopolitismus und Orientalismus. Seit 2005 ist er Gründungsdirektor des Centre for Anglo-German Cultural Relations am Queen Mary College der University of London. Er ist aber nicht nur Verfasser von literaturwissenschaftlichen Arbeiten: er ist auch Schriftsteller. Als solcher liebt er die kleine Form: Erzählungen und Impressionen, die manchmal nur eine halbe Seite lang sind. Auch als Lyriker ist er jetzt hervorgetreten. Bei Rüdiger Görner geht es um sprachliche Dichte und Atmosphäre. Die Schönheit ist ein wichtiges Thema, immer wieder beschreiben als Sehnsuchtsort, die zwar von der menschlichen Unzulänglichkeit untergraben wird, aber in Kunst und Leben das Treibmittel bleibt. Über sein Buch „Levins Abschied“ und den Lyrikband „Londoner Disfonien“ gibt er Auskunft im Gespräch mit Rosemarie Tuchelt.

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25. Juli 2017

zu Gast: Laura Padgett, Künstlerin

zu Gast: Laura Padgett, Künstlerin

Laura J. Padgett, Jahrgang 1958, ist US-Amerikanerin, eine Künstlerin, die vor allem in den Medien Fotografie ind Film arbeitet. Ihr Werk beschäftigt sich insbesondere mit vom Menschen erzeugten Räumen und Gegenständen als Hinterlassenschaften und Spuren der Alltagskultur. Dabei arrangiert sie in ihren Fotoarbeiten häufig einzelne Aufnahmen zu Serien mehrerer Bilder, die auf einander verweisen und mit Textfragmenten inhaltlich in Beziehung gesetzt werden. Zwischen 2010 und 2012 begleitete die Fotografin den Umbau des Frankfurter Städel Museums. Die in ihrem Buch „Raum über Zeit“ versammelten Fotografien versteht sie nicht als Dokumentation, sondern als eine Sammlung von fotografischen Erzählungen. Laura Padgett ist Trägerin des Marielies-Hess-Kunstpreises 2017 des Hessischen Rundfunks und wird eine Einzelausstellung im Haus Giersch bestreiten. Was sie genau vorhat und wie ihre Arbeit sich in der Ausstellung wiederfindet – das erzählt sie im Gespräch mit Martin Maria Schwarz – ab 9 Uhr im hr2 Kulturfrühstück.

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25. Juli 2017

zu Gast: Ingrid und Martin Knell, (Musikszene Hessen)

zu Gast: Ingrid und Martin Knell, (Musikszene Hessen)

Ingrid und Martin Knell lieben die Oper – und holen sie alle zwei Jahre in den eigenen Ort, nach Altenberg in die Klosterkirche. Seit 25 Jahren organisieren sie dort Opernaufführungen, bei denen sie nicht nur selbst Regie führen, Kostüme nähen, das Ensemble engagieren, sondern auch noch dirigieren.

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22. Juli 2017

Zu Gast: Hilal Sezgin, Schriftstellerin

Mut zur eigenen Courage – das möchte uns Hilal Sezgin machen. Die Journalistin und Schriftstellerin hat das Buch geschrieben: „Nichtstun ist keine Lösung. Politische Verantwortung in Zeiten des Umbruchs“. Darin tritt sie an gegen die verbreitete Neigung, einfach auf Durchzug zu schalten, wenn wir schlechte Nachrichten bekommen. Wenn wir Bilder sehen von Kindern, die im Mittelmeer ertrinken, oder von den Näherinnen hören, die unter unwürdigen Arbeitsbedingungen und zu Hungerlöhnen unsere Billigklamotten fertigen. Was uns abhält aufzustehen und Position zu beziehen, ist nicht nur Trägheit oder die Annahme, dass sich Diskussionen doch ohnehin nicht lohnen, meint Hilal Sezgin. Wir scheuten auch davor zurück, anzuecken und als Gutmensch und Weltverbesserer belächelt oder verunglimpft zu werden.

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22. Juli 2017

Zu Gast: Victoria Asschenfeldt, neue Chefin des Hanauer Puppenmusems

Seit März ist sie die Leiterin des Hessischen Puppen- und Spielzeugmuseum in Hanau : Victoria Asschenfeldt, eine gebürtige Frankfurterin. Sie hat Geschichte, Germanistik und Kunstgeschichte studiert und lange in Hamburg gelebt, war dort in verschiedenen Museen tätig als Museumspädagogin und Lehrbeauftragte. Zuletzt arbeitete sie im Medizinhistorischen Museum der Hamburger Universitätsklinik.Im Hessischen Puppen- und Spielzeugmuseum hat sie ein neues Konzept entwickelt, damit sich auch Jungen angesprochen fühlen. Auch die Digitalisierung des Spielzeugs soll zum Thema von Ausstellungen gemacht werden.

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22. Juli 2017

Zu Gast: Philipp Demandt, Kunst-Direktor in Frankfurt

Philipp Demandt ist seit vergangenem Jahr dreifacher Kunst-Direktor in Frankfurt. Mit welchem Blick geht er über die Weltkunstausstellung documenta14? Was interessiert ihn persönlich und wo findet er Anknüpfungspunkte als Leiter des Städelmuseums, der Schirn Kunsthalle und des Liebighauses? Welche Themen und Künstler sind dem Kunsthistoriker in Kassel und Athen aufgefallen und welche Eindrücke hat er mitgebracht?

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20. Juli 2017

Zu Gast: Elsemarie Maletzke, Jane-Austen-Biografin

„Mit zwölf Jahren begann Jane Austen zu schreiben; nicht schüchtern und heimlich, sondern elegant und rabiat“ ­- so Elsemarie Maletzke über die wohl populärste Schriftstellerin der Weltliteratur. Jane Austen wurde 1775 geboren, wuchs auf in einem gebildeten Pfarrhaushalt in Steventon, zog mehrfach um, nach Bath und Southampton, und blieb schließlich auf dem Landsitz ihres Bruders in Chawton, wo sie 1817 starb. In ihrer Biografie vollzieht Maletzke all diese Stationen nach – ebenso lebendig, wie historisch genau. Man kann ihr Buch als Reiseführer durch Süd-England lesen, aber auch als klugen psychologischen Roman. Ein Genuss ist es in jedem Fall.

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18. Juli 2017

zu Gast: Daniel Knorr, documenta-Künstler

Der rauchende Turm auf der documenta14 -Künstler Daniel Knorr im Gespräch
Als der Zwehrenturm in Kassel das erste Mal rauchte, riefen besorgte Bürger die Feuerwehr. Doch jetzt ist klar: der rauchende Turm ist ein Kunstwerk und bezieht sich auf ein Museum in Athen. Nur wenn das Athener Museum geöffnet hat, raucht der Turm in Kassel. Montags also nie. Geschaffen hat ihn der aus Rumänien stammende Künstler Daniel Knorr. Für Athen hat er ein weiteres Projekt geschaffen: aus Sperrmüll presst er Bücher, sein Kommentar zur Flüchtlingskrise. Die Bücher werden jetzt in Kassel verkauft, um die Kosten für den rauchenden Turm einzutreiben. Wie hat er die Aufgabe empfunden, documenta-Künstler zu sein? Hat die angestrebte Beziehung zwischen Kassel und Athen für ihn funktioniert?

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18. Juli 2017

Zu Gast: Frank Schulz, Autor

Onno Viets, Mitte 50, Hartz-IV-Empfänger, überzeugter Nichtschwitzer und ungeschlagen an der Pingpong-Platte , zumindest in Hamburg-Eppendorf, ist eine sehr lustige Erfindung des Schriftstellers Frank Schulz. Im zweiten Roman über den skurrilen Privatdetektiv leidet der noch immer unter einer posttraumatischen Belastungsstörung, ausgelöst durch die Turbulenzen seiner ersten Ermittlungen. Da trifft es sich gut, dass der exzentrische Künstler Donald Jochemsen, Vetter von Onnos bestem Freund, nach Begleitung für eine Mittelmeerkreuzfahrt sucht. Er hat sein alterndes Herz an eine junge Sängerin verloren, die auf dem Schiff arbeitet, leidet aber zugleich unter einer stark ausgeprägten „Viktimophobie“. Erschütterndes geschieht, das der turbulenten Reise ein abruptes Ende – und ganz andere Dinge in Gang setzt.
Der Schriftsteller Frank Schulz hat 2015 den Kreuzfahrt-Roman „Onno Viets und das Schiff der baumelnden Seelen“ geschrieben und auch selbst so eine Reise unternommen. Mit uns sprach er im hr2-Sommerfrische-Schwerpunkt über seine Erfahrungen auf dem Schiff und wie man die in Literatur umsetzt.

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18. Juli 2017

zu Gast: Markus Gück, Bandleader und Musiklehrer (Musikszene Hessen)

In der Musikszene Hessen dreht sich alles um richtig guten Big-Band-Sound: Schüler der Wiesbadener Leibnitzschule beweisen seit 40 Jahren, dass jazziger Voll-Sound etwas mit Hingabe zu tun hat. Der heutige Bandleader und Musiklehrer Markus Gück ist zu Gast in hr2-kultur. Was macht den guten Klang, wie unterstützt ihn die Leitung des Gymnasiums? Wie hat alles angefangen? Und was ist eigentlich guter Musikunterricht? Und wie klingt es bei ihm an der Schule? Hören Sie selbst, er hat Beispiele aus 40 Jahren dabei!

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15. Juli 2017

Zu Gast: Michaela Vieser, Autorin & Irmela Schautz, Illustratorin

Die Liebe kann etwas sehr schönes, aber auch sehr kompliziertes sein, kann wehtun aber auch das größte Glück auf Erden bedeuten. In ihrem Buch Für immer und für jetzt – wie man hier und anderswo die Liebe feiert haben die Zeichnerin Irmela Schautz und die Autorin Michaela Vieser Bräuche und Rituale der Liebe gesucht – in Europa, aber auch vielen anderen Ländern. Und so geht das Buch vom Apfelschnitztanz in Österreich über die Love Spoons in Großbritannien und den Brautraub in Kirgistan bis hin zur White dinner Party in Israel. Entstanden ist ein wunderbares Lesebuch – mit Geschichten und Bildern.

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15. Juli 2017

Zu Gast: Matthias Pees, Intendant des Künstlerhaus Mousonturm

Bei der aktuellen documenta 14 erlebt die Performance einen Boom. In unserer Gesprächsreihe „documenta am Donnerstag“ nähern wir uns mit Matthias Pees der flüchtigen Kunst an. Er ist Intendant am Frankfurter Künstlerhaus Mousonturm. Es ist eines der wenigen deutschen Häuser für freie Tanz-, Performance- und Theatergruppen und Mattias Pees ein international vernetzter Dramaturg. Wir fragen ihn: wie politisch sind die zeitgenössischen Performances, müssen sie so schockierend sein wie die drastische Scheinhinrichtung, die Regina José Galindo in Kassel inszenierte? Wie hat sich die Kunstform seit den ersten Happenings der 60er Jahre weiterentwickelt? Und wie gehe ich als Besucher eigentlich damit um, wenn die buntgekleideten Tänzer der Choreographin Maria Hassabi zeitlupenlangsam meine Aufmerksamkeit einfordern?

Performance-Kunst hat in Kassel spätestens seit Joseph Beuys eine besondere Tradition. 1972 richtete er in Kassel ein Büro der „Organisation für direkte Demokratie durch Volksabstimmung“ ein, in dem 100 Tage lang diskutiert wurde. 2017 ziehen sich Performances wie ein roter Faden durch das von Adam Szymczyk kuratierte Programm: Schon zur Eröffnung waren Georgia Sagris „Atem-Partituren“ für Athen und Kassel zeitgleich an beiden Orten zu erleben. Zu den herausragenden Kunstwerken gehört die „Whispering Campaign“ von Pope.L.. Außerdem sind zahlreiche Musikperformances zu erleben.

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13. Juli 2017

Zu Gast: Holger Teschke, Verleger

Der amerikanische Schriftsteller und Philosoph Henry D. Thoreau war ein eigenwilliger, unangepaßter Mensch: Er war Lehrer, lehnte die Prügelstrafe ab und quittierte deshalb seinen Dienst. Er zog in eine selbstgebaute Blockhütte und schrieb über das einfache Leben am See und in den Wäldern. Dieses Experiment „Walden“ machte Thoreau klar, dass sechs Wochen Lohnarbeit ausreichend sind, um seinen Lebensunterhalt zu sichern. Die verbleibende Zeit konnte er nutzen, um zu lesen, zu schreiben, nachzudenken und die Natur zu erkunden. Heute gilt Thoreau als Prophet des zivilen Ungehorsams, unter anderem weil er sich weigerte Steuern zu bezahlen. Berühmt wurde seine Schrift „Über die Pflicht zum Ungehorsam gegen den Staat“. In seinen letzten Lebensjahren schrieb Henry David Thoreau vor allem Briefe und Tagebücher. Die Tagebücher sind jetzt im Verlag Matthes und Seitz erschienen – über Thoreau sprachen wir mit dem Herausgeber Holger Teschke.

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13. Juli 2017

Zu Gast: Juliane Köhler, Schauspielerin

„Auf der anderen Seite ist das Gras viel grüner“ ist, und schon das ist eine kleine Sensation, eine romantische Filmkomödie von Dokumentarfilmer Pepe Danquart. Der in Frankfurt gedrehte Film, spielt mit den Möglichkeiten, die Zeit zurück zu drehen. Neben Felix Klare und Jessica Schwarz ist die Film- und Theater-Schauspielerin Juliane Köhler Teil des Filmcasts. Wie sie die Zusammenarbeit mit Pepe Danquart erlebt hat, das erzählt sie im hr2-Kulturcafé.

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11. Juli 2017

zu Gast: Matthias Politycki, Schriftsteller

Unterwegssein: Matthias Politycki über das Wesen des Reisens
Der Romancier und Lyriker Matthias Politycki hat viele Reise-Erfahrungen gesammelt; er hat bislang 97 Länder bereist und seine Gedanken über das Wesen des Reisens in seinem Buch „Schrecklich schön und weit und wild“ versammelt. Dass es weniger um Reiseabenteuer als um philosophische Betrachtungen geht, das verrät der Untertitel „Warum wir reisen und was wir dabei denken“. Als literarischer Weltreisender denkt er nach über Landkarten, Reisen als Flucht oder die Überwältigung des Schönen. Im hr2-Kulturfrühstück erzählt Matthias Politycki ab 9.10 Uhr über Licht und Schatten des Reisens.
Moderation: Ruth Fühner

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11. Juli 2017

zu Gast: Uwe Eric Laufenberg (Musikszene Hessen)

Von Jesus Christ Superstar bis Don Giovanni – der Spielplan des Staatstheaters Wiesbaden ist alles andere als langweilig. In der Musikszene Hessen verrät Intendant Uwe Eric Laufenberg, worauf wir uns ab Herbst noch freuen können.

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11. Juli 2017

Wilde Rosen und starke Frauen

Rosen und Frauen gelten als untrennbare Einheit. Ganz selbstverständlich werden Rose, Knospe und geöffnete Blüte als erotische Anspielung auf Jugend und Tugend, auf Frauen und Liebe angesehen. In allen Facetten zeigt diese Einheit das Rosenmuseum Steinfurth. Denn Facetten gäbe es zu dem Thema so einige: Als Sinnbild umfasst die Rose alles, was die Frau körperlich und seelisch ist oder was der Mann in sie „hineingeheimnisst“. Als „Wilde Rosen“ bezeichnet der Volksmund Frauen, die sich nicht entmutigen lassen. Dem folgend stellt das Rosenmuseum Steinfurth in seiner Ausstellung Frauen in den Mittelpunkt, deren Lebensweg anders verlief als von der Gesellschaft erwartet und deren Namen in einer Rose verewigt sind. Mehr besprach im Rahmen unserer hr2-Sommerfrische Jutta Pauli, die Leiterin des Rosenmuseums, mit Moderator Alf Haubitz im hr2-Kulturcafé. Die Ausstellung läuft noch bis zum 30. November.

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8. Juli 2017

Eine Hommage an Paul McCartney

Paul McCartney hat gerade seinen 75. Geburtstag gefeiert. Er sei „der reichste, erfolgreichste und wohl auch einflussreichste Popmusiker aller Zeiten“, würdigt der Autor und ehemalige hr-Moderator Volker Rebell den Ex-Beatle. Wir sprachen mit ihm über sein neues Buch, das samt Musik erscheinen wird. Rebell hat eine Paul McCartney eine Hommage gewidmet, die aus fünf Hörbuchern und zwei Begleitbüchern besteht. Diese Mediabox mit dem Titel „Yesterday & Heute“ erzählt anekdotische und biografische Geschichten und will mit dem Urteil aufräumen, dass Paul McCartney als Solist unter dem Niveau der legendären Beatles geblieben ist. Volker Rebell sprach mit Moderatorin Daniella Baumeister im hr2-Kulturcafé über seine Hommage in Songs, Worten und Texten.

Information
Paul McCartney: YESTERDAY & Heute. Eine Hommage in Songs, Worten und Texten
Autor: Volker Rebell
Verlag: Eigenverlag Volker Rebell
Sprecher: Volker Rebell, Werner Reinke, Moritz Stoepel
Musik: The Lonely Hearts Club Band, The Beatles, Paul Vincent, Matthias Frey & Volker Rebell und The Beatles Revival Band
ISBN-13: 978-3981545609

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8. Juli 2017

Was können wir denn nun von Athen lernen, Museumsdirektor Klar?

Die Documenta 14 an den zwei Schauplätzen Kassel und Athen ist für den Direktor des Museums Wiesbaden, Alexander Klar, besonders spannend. Denn geboren wurde Klar zwar in der Nähe von Stuttgart, aber aufgewachsen ist er in Athen, der Stadt, die sein Interesse an Geschichte und Kultur weckte. Klar studierte in Erlangen unter anderem Kunstgeschichte, sein beruflicher Werdegang führte vom Guggenheim in New York zur Guggenheim-Collection nach Venedig und in das Victoria and Albert Museum nach London. Seit 2010 leitet Alexander Klar das Museum Wiesbaden. Selbstverständlich hat er beide Orte der Weltkunstschau Documenta schon besucht hat. Mit dem Museumdirektor und Kurator sprechen wir über seine Einschätzung der Zwei Orte-Documenta, darüber, was er dem Motto entsprechend „Von Athen gelernt“ hat und ob das Konzept ihn überzeugte. Insbesondere interessierte unsere Moderatorin Rosemarie Tuchelt auch die Auseinandersetzung mit der Nazi-Raubkunst bei der Documenta, weil dies ebenfalls ein wichtiger Arbeitsbereich am Museum Wiesbaden ist.

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