21. Januar 2017

Charles King Mallory IV zum Amtsantritt Donald Trumps

Heute wird nach acht Jahren Obama wieder ein Republikaner US-Präsident. Ein Tag der Freude für die Republikaner? Gast von Susanne Brunner ist Charles King Mallory IV, Republikaner und Sicherheitsexperte bei der Denkfabrik Rand Corporation.Der Mann mit dem klingenden Namen war unter Präsident George W. Bush Berater im Aussenministerium, und im Vorwahlkampf der letzten Präsidentschaftswahlen hat er John Kasich beraten, den republikanischen Gouverneur von Ohio. Seine Familie stammt aus New Orleans, seine Vorfahren können sogar Verwandtschaft zu König Heinrich II von England nachweisen. Der Name «King» ist geblieben, und Charles King Mallory galt in Deutschland lange als Sprecher der Neokonservativen.Schon als Direktor des renommierten Berliner Aspen-Instituts setzte er sich aber für einen ideologiefreien transatlantischen Dialog ein, und das macht er weiterhin bei der Denkfabrik Rand Corporation. Dieser Dialog dürfte mit dem Amtsantritt von Donald Trump schwieriger werden. Seit Wochen fragt man sich in Europa und anderswo, ob man diesen Präsidenten ernst nehmen kann, und vor allem auch, was er in Amerika und der Welt anrichten wird.In der Aussenpolitik hofft Mallory, Trump werde realpolitisch agieren und die Europäer und die EU zu etwas mehr Engagement im sicherheitspolitischen Bereich bewegen könnte. Innenpolitisch könnte es für Trump schwieriger werden als es scheint, sagt Mallory. Denn im Senat genügten nur wenige Abtrünnige und Trump laufe auf. Er werde deshalb nur einen Teil seiner Vorhaben umsetzen können.Dennoch sagt Mallory, «America ist schon ‹great›», und er traut ihm durchaus zu, für die Minderprivilegierten etwas zu tun, zum Beispiel in Rahmen einer Bildungsinitiative. «Die USA können enorm grosse Ressourcen frei machen, wenn sie sich einem Ziel verschreiben.»

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21. Januar 2017

Michael Castritius – Mexiko in vielfältiger Krise

Kriminelle, Vergewaltiger, Drogendealer: Donald Trump leistete sich einen unzimperlichen Wahlkampf, voller Bösartigkeiten gegen Mexiko und die mexikanische Bevölkerung. Was bedeutet der Machtwechsel in den USA für das südliche Nachbarland? Mexiko-Kenner Michael Castritius ist Gast von Marc Lehmann.Er werde eine «grossartige Mauer» bauen und Mexiko noch dafür bezahlen lassen, verkündete Donald Trump vor seiner Wahl grossspurig. Der designierte US-Präsident hat die südlichen Nachbarn als Sündenböcke auserkoren für vieles, was in den USA schief läuft. Donald Trump als US-Präsident bedeute für Mexiko eine grosse Unsicherheit, sagt Michael Castritius. Dieser war während vieler Jahre Korrespondent der ARD und ist nun freier Journalist in Mexiko. «Die Unsicherheit hat heute schon drastische Folgen für die Wirtschaft. Der Peso ist abgesackt, die Inflation beginnt zu galoppieren.» Zusätzliche Verunsicherung hat Trumps Ankündigung ausgelöst, in Mexiko hergestellte Autos mit exorbitanten Zöllen zu belegen. Dabei hätte Mexiko als zweitgrösste lateinamerikanische Volkswirtschaft riesiges Potential und die beiden Länder sind eng verbunden – nicht nur wirtschaftlich, auch gesellschaftlich und kulturell. Auch Trumps Drohung, eine Mauer aus Stahl und Beton zu bauen, nehme er durchaus ernst, so Castritius: «Ich schätze Donald Trump so ein, dass er diese Mauer tatsächlich bauen wird.»

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21. Januar 2017

Fotograf Daniel Etter

Für sein Foto eines Flüchtlings, der weinend mit Kleinkind auf dem Arm die Insel Kos betritt, erhielt der Fotograf Daniel Etter den Pulitzer-Preis. Ein Gespräch über den entscheidenden Moment – und was danach geschieht.

Gast: Daniel Etter, Fotograf; Moderation: Ralph Erdenberger

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21. Januar 2017

Fotograf Daniel Etter

Für sein Foto eines Flüchtlings, der weinend mit Kleinkind auf dem Arm die Insel Kos betritt, erhielt der Fotograf Daniel Etter den Pulitzer-Preis. Ein Gespräch über den entscheidenden Moment – und was danach geschieht.

Gast: Daniel Etter, Fotograf; Moderation: Ralph Erdenberger

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21. Januar 2017

Soziologe Sighard Neckel

Neugier genügt – Redezeit

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21. Januar 2017

Soziologe Sighard Neckel

Neugier genügt – Redezeit

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21. Januar 2017

Friedrich Merz (CDU), Vorsitzender der Atlantik-Brücke e.V., zu Trump

Interview mit MarionTheis | Im SWR-Tagesgespräch mit Marion Theis rät Merz dazu, „ohne Hysterie“ die ersten Schritte der neuen Regierung Trump abzuwarten und dann zu analysieren und bewerten.

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21. Januar 2017

Friedrich Merz (CDU), Vorsitzender der Atlantik-Brücke e.V., zu Trump

Interview mit MarionTheis | Im SWR-Tagesgespräch mit Marion Theis rät Merz dazu, „ohne Hysterie“ die ersten Schritte der neuen Regierung Trump abzuwarten und dann zu analysieren und bewerten.

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21. Januar 2017

Gitta Connemann (CDU), stellvertretende Vorsitzende der Unionsfraktion im Bundestag, zur Kennzeichnung von Lebensmitteln

Interview mit Marion Theis | Im SWR-Tagesgespräch mit Marion Theis forderte Connemann den Handel auf, bei der Einführung eines neuen Labels zum Tierwohl mitzuziehen und die Bauern entsprechend zu entlohnen.

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21. Januar 2017

Gitta Connemann (CDU), stellvertretende Vorsitzende der Unionsfraktion im Bundestag, zur Kennzeichnung von Lebensmitteln

Interview mit Marion Theis | Im SWR-Tagesgespräch mit Marion Theis forderte Connemann den Handel auf, bei der Einführung eines neuen Labels zum Tierwohl mitzuziehen und die Bauern entsprechend zu entlohnen.

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21. Januar 2017

Dr. Patrick von Samson-Himmelstjerna, Chirurg / Josef Moosmann, katholischer Pfarrer

Josef Moosmannn ist ein katholischer Pfarrer aus dem Südbadischen, der an Lungenfibrose leidet und zu ersticken droht. Patrick von Samson-Himmelstjerna ist Thoraxchirurg an der Uniklinik Freiburg und einer der führenden deutschen Lungentransplanteure. Schicksal, Zufall oder Glück führten sie am 14. Juli 2016 zusammen. Da transplantierte der eine dem anderen eine neue Lunge. Beide sind im übrigen Protagonisten eines SWR-Dokumentarfilms, der am 23. Januar in der ARD als „Story im Ersten“ laufen wird.

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21. Januar 2017

Frank Bräutigam, SWR-Journalist

Polizei und Justiz in Zeiten des Terrors. Die Bedrohungen durch Salafisten und Islamisten. Der Ruf nach härteren Gesetzen und härteren Strafen. Und jetzt, ganz aktuell, die Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts, ob die NPD verboten wird oder nicht. Das sind die Themen, mit denen sich Frank Bräutigam regelmäßig beschäftigt. Seit sechs Jahren leitet der SWR-Journalist die ARD-Rechtsredaktion in Karlsruhe und erklärt den Fernsehzuschauern komplizierte juristische Zusammenhänge.

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21. Januar 2017

Vita Bergen

Gegründet wurden Vita Bergen von den beiden Studenten William Hellström und Robert Jallinder als Erstsemester an der Universität in Göteborg. Inzwischen sind sie eine der aufregensten Bands Schwedens. Beeinflusst wurden die Musiker von Vita Bergen von so unterschiedlichen Acts wie Arcade Fire, MGMT, Pink Floyd oder The Brian Jonestown Massacre. Ihren Stil könnte man grob als eine Art melodischen und psychedelischen Electro-Indie-Rock klassifizieren. Live stehen Vita Bergen mit bis zu acht Musikern und einem kunterbunten Instrumentarium auf der Bühne, im Zentrum stehen die beiden charismatischen Frontmänner, die Silke Super im radioeins-Studio im Babylon begrüßte.

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21. Januar 2017

The Ruffcats

2017 gehen die Ruffcats ins zehnte Jahr ihrer Bandgeschichte. Dafür haben sie sich eine Menge vorgenommen. Das Attribut „Backing Band“ haben sie längst hinter sich gelassen, denn der Name „The Ruffcats“ ist mittlerweile eine eigene Marke. Wenn es darum geht Funk, Soul und HipHop zu einem eigenen Sound zu verbinden, macht der Berliner Band keiner so schnell was vor. Das haben sie auf ihren Instrumentalplatten „The Essende Vol. 1-3“ unter Beweis gestellt. Aktuell entsteht im Studio der Ruffcats aber nicht nur neue Instrumental-Musik. Die acht Jungs aus Berlin schreiben, feilen und produzieren derweil verstärkt an einem Album mit selbstgeschriebenen Texten.

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21. Januar 2017

Christoph Butterwegge – Bundespräsidenten-Kandidat der Linkspartei

„Ich möchte Bundespräsident werden“, dieser Satz komme ihm leicht über die Lippen, sagt Professor Christoph Butterwegge. Der Sozialwissenschaftler aus Köln, tritt tatsächlich am 12. Februar bei der Wahl zum Bundespräsidenten an. Die Linkspartei hat ihn als Parteilosen dafür nominiert.
Butterwegge hat sich bundesweit einen Namen als „Armuts-Forscher“ gemacht. Den Begriff mag er nicht, aber – so sagt er in hr-iNFO – die zunehmende Spaltung der Gesellschaft in Arme und Reiche sei sein zentrales Lebens-Thema, auch aus ganz persönlicher Erfahrung. hr-info Landtagskorrespondent Christopher Plass hat Professor Butterwegge zum Interview getroffen.

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21. Januar 2017

Am Tisch mit Deborah Feldman, "Unorthodoxe"

Als im Jahr 2012 Deborah Feldmans autobiografischer Bericht „Unorthodox“ in den USA erschien, führte das Buch schon nach ein paar Wochen die Bestsellerliste der New York Times an.

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21. Januar 2017

Am Tisch mit Ernst Hofacker, "Pop-Chronist"

„1967 – als Pop unsere Welt für immer veränderte“, so heißt das neue Buch von Ernst Hofacker.

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21. Januar 2017

Zu Gast: Nicole Markwald, ARD-Korrespondentin

Unsere Korrespondentin berichtet über Trump und die Künstler und Intellektuellen: In vielem was Trump macht, wirkt er wie Satire – kann die echte Satire ihm da noch beikommen? Was macht ein Comedien wie Jon Stewart aus Trump? Bei den wenigsten Künstlern hat Trump Unterstützung, wie nicht zuletzt die Rede von Meryl Streep bei der Verleihung der golden Globes gezeigt hat. Und was heißt es, wenn ein amerikanischer Präsident Twitter zu seinem persönlichen Presseadjutanten macht?

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21. Januar 2017

Zu Gast: Martin Ganslmeier, ARD-Korrespondent

Wie gefährlich wird Trump tatsächlich – wie wird die Inauguration ablaufen, wieviel Show wird da dabei sein? Darüber haben wir mit dem hr -Korrespondenten Martin Ganslmeier gesprochen.

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21. Januar 2017

Zu Gast: Andrea Röpke, Spezialistin für Rechtsextremismus

Das Thema Rechtsextremismus beschäftigt die Journalistin Andrea Röpke schon seit über 20 Jahren. Für Ihre Recherchen und Publikationen hat sie schon viele renommierte Journalistenpreise erhalten. Jetzt hat die engagierte Autorin eine Chronik aller Gewalttaten mit rechtsradikalem Hintergrund verfasst.

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