25. August 2016

Daniel Neuenschwander, ESA-Chef vor dem Start einer Ariane-Rakete

Daniel Neuenschwander ist der erste Schweizer Direktor bei der Europäischen Raumfahrt-Agentur ESA. Heute verantwortet er erstmals den Start einer Ariane-Rakete. Kurz vor dem Abheben meldet er sich direkt aus dem Weltraumbahnhof Kourou im Tagesgespräch bei Marc Lehmann.Die Schweiz, eine Raumfahrt-Nation: Seit der Gründung der ESA vor 40 Jahren macht unser Land an vorderster Front mit bei der Entwicklung von Raketen- und Forschungsprogrammen und leistet einen wesentlichen Teil ans ESA-Budget. Doch erst seit einem Monat stellt die Schweiz auch erstmals einen ESA-Direktor: Der 41-jährige Westschweizer Daniel Neuenschwander ist neu zuständig für Trägersysteme. In dieser Funktion leitet der ehemalige Chef der Schweizer Raumfahrtbehörde die für heute Abend geplante Mission einer Ariane-5-Trägerrakete. «Die Schweiz darf stolz sein, welche Position sie innehat und was sie alles aufgebaut hat», sagt Daniel Neuenschwander. Direkt aus dem Kontrollzentrum des Weltraumbahnhofs in Französisch Guyana gibt er Auskunft über Sinn und Zweck der Raumfahrt, über die Ziele der Europäer und die Rolle der Schweiz in diesem globalen Wettbewerb – und erklärt, warum er als ehemaliger Swissair-Pilot bei den Astronauten gelandet ist.

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25. August 2016

Christoph Bartmann: «Die Rückkehr der Diener»

Die Putzfrau. Der Einkäufer. Die Altenbetreuerin. Billige Arbeitskräfte, die den gestressten Mittelstand entlasten. Christoph Bartmann, Leiter des Goethe-Instituts New York, hat über sie ein Buch geschrieben. Er ist Gast von Susanne Brunner.Eine Bekannte habe ihm einmal gesagt, ihr einziges Küchengerät sei das Telefon, schreibt der Autor. Damit meinte sie, dass sie keine Zeit habe zum Kochen und deshalb alles bestelle. Wenn Mann und Frau arbeiten, Karriere machen, dann bleibt für den Haushalt immer weniger Zeit. Entsprechend gross ist der Bedarf nach Hilfe beim Putzen, Einkaufen, Kochen, bei der Kinder- und Altenbetreuung.Die Menschen, die diese Arbeiten für die gestresste Mittelschicht erledigen, sind häufig Migrantinnen und Migranten. Sie verdienen wenig, haben keine feste Verträge, sie sind ständig auf Abruf und Aufstiegschancen haben sie meist keine. In seinem Buch «Die Rückkehr der Diener. Das neue Bürgertum und sein Personal», das diese Woche in die Buchhandlungen kommt, zeigt Christoph Bartmann die dunkle Seite unserer Dienstleistungsgesellschaft.Bemerkenswert findet Bartmann zum Beispiel, dass mittlerweile sogar die Bestellung der Dienste eine Dienstleistung ist. So gibt es in den USA Apps, die einem innert kürzester Frist eine Person vermitteln, die Botengänge unternimmt, einkauft oder eine Glühbirne auswechselt. Bartmann hält diese Entwicklung für fragwürdig, denn die neuen DienerInnen würden oft ihre eigene Familie vernachlässigen. Er ist deshalb der Meinung, dass es richtig ist, wenn in Zukunft Roboter zumindest einen Teil der dieser Arbeiten übernehmen würden.

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25. August 2016

Veranstalterin Birigt Lohmeyer

Was tun, wenn man sein Traumidyll gefunden, renoviert und bezogen hat, sich aber plötzlich in einem „nationalsozialistischen Musterdorf“ wieder findet? Birgit und Horst Lohmeyer aus Jamel reagieren mit den Mitteln der Kultur.

Gast: Birgit Lohmeyer, Veranstalterin; Moderation: Sabine Brandi

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25. August 2016

Sachbuchautor Peter Wohlleben

Eifelförster Peter Wohlleben ist einer der erfolgreichsten Sachbuchautoren in Deutschland. Für seine Fans ist er ein Rebell des Waldes, andere belächeln ihn als esoterischen Baum-Umarmer, Waldflüsterer, Naturromantiker, Baum- und Tierversteher.

Gast: Peter Wohlleben, Sachbuchautor und Förster; Moderation: Ralph Erdenberger

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25. August 2016

SXTN zu Gast in 1LIVE Plan B

SXTN aus Berlin mischen die HipHop-Szene in Deutschland gerade ganz schön auf. Die beiden Rapperinen sind vulgär bis zum Anschlag und schämen sich für nichts. Im Interview in 1LIVE erzählen die Berliner Mädels, wie alles angefangen hat und wie ihre Mütter auf ihre Musik reagieren.

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25. August 2016

SWR2 Zeitgenossen: Peter Kurth, Schauspieler

Peter Kurth, Jahrgang 1957, absolvierte die Schauspielschule Rostock und war nach Engagements in Magdeburg und Leipzig Ensemble-Mitglied am Thalia Theater Hamburg. Vom Berliner Gorki-Theater wechselte er in der Spielzeit 2013/2014 ans Schauspiel Stuttgart. Aber nicht nur auf Deutschlands Bühnen, auch in Film und Fernsehen ist er präsent. Er war im ARD-Tatort als Kommissar Erik Seidel zu sehen, im Kino in „Good Bye Lenin!“ und erhielt für seine Darstellung des „Herbert“, im gleichnamigen Kinostreifen, in diesem Jahr den Deutschen Filmpreis. Zuvor, 2014, wurde der leidenschaftliche Motorradfahrer vom Magazin „Theater heute“ zum „Schauspieler des Jahres“ gekürt.

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25. August 2016

Irene Mihalic, Innenexpertin der Grünen im Bundestag

Interview mit Marie Gediehn | Die Grünen legen bei der Kritik am neuen Zivilschutz-Gesetz nach: Innen-Expertin Mihalic sagte im SWR-Tagesgespräch, sie könne sich kein Anschlags-Szenario vorstellen, das eine Bevorratung für zehn Tage nötig mache.

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25. August 2016

Bernd Lange, SPD, Vorsitzender des Handesausschusses im EU-Parlament

Interview mit Marie Gediehn | Der SPD-Europa-Politiker mahnt die Gegner von TTIP und CETA im SWR-Tagesgespräch, zu differenzieren: In dem Kanada-Abkommen CETA seien Dinge, die die USA bei TTIP nie unterschreiben würden.

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25. August 2016

Alexa Hennig von Lange, Schriftstellerin

Sie modelte für Benetton und moderierte eine Kindersendung im Fernsehen. Sie schrieb Drehbücher für „Gute Zeiten, schlechte Zeiten“ und veröffentlichte mit gerade mal 24 Jahren ihren ersten Roman „Relax“. Heute sieht sich die Schriftstellerin Alexa Hennig von Lange als „eine Art Durchlauferhitzer, für den Schreiben etwas Selbstverständliches ist wie Essen, Trinken oder Atmen.“ Alexa lebt heute mit ihrem Mann und fünf Kindern auf einem Bauernhof in Brandenburg und hat aktuell mit ihrem Mann, dem Journalisten Marcus Jauer, das Buch veröffentlicht „Stresst ihr noch oder liebt ihr schon? Warum Familie nicht das Problem ist, sondern die Lösung“.

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25. August 2016

Stefanie Berk, Reisemanagerin und Chefin von Thomas Cook und Neckermann Reisen

Mosambik, Vietnam und Kambodscha sind Länder, in denen sie noch nicht war und die deshalb auf ihrer Reiseliste stehen: Ansonsten beschäftigt sich Stefanie Berk von Berufs wegen mit der großen weiten Welt. Sie ist Chefin von 3000 Mitarbeitern der Reiseveranstalter Thomas Cook und Neckermann Reisen und hat zuvor in fast allen Tourismus-Bereichen gearbeitet. Sie war Chefin des Latein- und Nordamerika-Programms, Chefin der Flug- und Fernreisen, Geschäftsführerin der Sentido-Hotels und Produktchefin in der britischen Gesellschaft von Thomas Cook in London. Heute ist sie zuständig für Deutschland, Österreich, die Schweiz, Polen, Ungarn und Tschechien und erwirtschaftet mit ihren Mitarbeitern rund 2,5 Milliarden Euro Umsatz im Jahr. Sie muss darauf reagieren, dass es in bestimmten Ländern wie Ägypten, Tunesien und der Türkei dramatische Umsatzeinbrüche gibt.

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25. August 2016

Shotgun Jimmie

Shotgun Jimmie – der Name lässt zunächst an einen gnadenlosen Westernhelden oder berüchtigten Gangster denken. Das einzige, was an Jim Kilpatrick, so sein bürgerlicher Name, jedoch gefährlich ist, sind diese Ohrwürmer, die drohen, nie wieder aus dem Gedächtnis zu verschwinden. Zehn Stück davon hat der kanadische Songwriter auf seinem neuesten Streich „Field Of Trampolines“ versammelt und dabei ganz nebenbei ein perfektes Sommeralbum gezaubert.

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25. August 2016

The Dead South

Bei ihrem Loungekonzert am 1. Juni 2016 auf radioeins sorgten The Dead South aus Kanada für strahlende Gesichter im Publikum und vor dem Radio. So unbeschwert, locker und hochprofessionell präsentierten sie ihren Mix aus Country, Folk und Rock, dass man einfach begeistert sein musste. Stilistisch sind The Dead South mit den frühen Mumford & Sons zu vergleichen, zumindest was ihre energetischen Konzerte angeht. Das Quartett braucht keine Verstärker, sie stellen sich einfach hin, schultern ihre Instrumente und ab geht die Post.

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25. August 2016

Tito and Tarantula

Mit ihrer Musik und dem Auftritt im Film „From Dusk Till Dawn“ wurden Tito & Tarantula quasi über Nacht zur Kultgruppe. 20 Jahre ist das nun schon her, aber bis zum heutigen Tage beeindruckt die Band mit ihren dunklen, gewagten und sehr energetischen Sound. Nun haben Sänger Tito Larrivas und seine Mitstreiter einige neue Songs in der Originalbesetzung aufgenommen, ihr Hitalbum „Tarantism“ wurde neu aufgelegt und sie tun, was sie am besten können: live auf der Bühne stehen.

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25. August 2016

Bastille im Interview

Kann man von der Bühne aus mit Fans Augenkontakt herstellen und flirten? Bastille klären mich auf 😉 Außerdem quatschen wir über Sexträume, Sneakers und den Serien-Hype „Stranger Things“!

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25. August 2016

Alle Farben im Interview

Alle Farben gibt mir die geilsten Kochtipps! Außerdem quatschen wir über Tinder und seine Exfreundin!

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25. August 2016

Am Tisch mit Joachim-Felix Leonhard, "Gedächtnis-Arbeiter"

„Was wären wir ohne Erinnerungskultur?“ Sagt Professor Joachim-Felix Leonhard, der Vorsitzende des deutschen Nominierungskomitees für das Weltdokumentenerbe.

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25. August 2016

Am Tisch mit Lydia Möcklinghoff, "Ameisenbär-Forscherin"

Seit neun Jahren lebt Lydia Möcklinghoff auf einer Ranch mitten in der Wildnis Brasiliens und betreibt Feldforschung am Ameisenbär. Ob sie sich mit der Machete durchs Gestrüpp schlägt oder den Abend mit einem leckeren Caipi ausklingen lässt – ihr ungewöhnlicher Alltag lässt das Herz eines jeden Abenteurers höher schlagen.

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25. August 2016

Zu Gast: Schriftsteller Thomas Hettche, Pfaueninsulaner

Die Pfaueninsel in der Havel ist nicht nur Weltkulturerbe und Ausflugsziel der Berliner, sondern auch Schauplatz des gleichnamigen Romans von Thomas Hettche. Er erzählt von der Insel als einem Sehnsuchtsentwurf des 19. Jahrhunderts, zu dem auch eine ungewöhnliche Liebesgeschichte gehört.

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25. August 2016

Der Journalist Dirk Liesemer über sein Lexikon der Phantominseln

Geschichten und Landkarten zeugen von Inseln, die es in Wirklichkeit nie gegeben hat: eine Magnetinsel, die erdacht wurde, als in Europa die ersten Kompasse verwendet wurden oder eine Goldinsel, von der man annahm, das auf ihr halbnackte Amazonen leben. Oft waren Luftspielungen, Angebereien oder Betrügereien die Ursache für den Glauben an eine Phantominsel. Aber auch die Sehnsucht ließ Fantasieinseln aus dem Meer aufsteigen, wie zum Beispiel die Philosopheninsel Kantia. Der Journalist Dirk Liesemer hat ein Lexikon der Phantominseln geschrieben.

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25. August 2016

Hebron-Kampfdrohnen für die Bundeswehr – Raketen aus Israel an Bord

Autor: Hunko, Andrej, MdB Die Linke
Sendung: Interview
Hören bis: 01.03.2017 06:40

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