26. März 2015

Historiker Oliver Zimmer – Geschichte erinnern

700 Jahre Morgarten, 500 Jahre Marignano, 200 Jahre Wiener Kongress – und ein Historikerstreit über die Mythen der Eidgenossenschaft. Was ist Fakt, was ist Fiktion? Der Zürcher Oliver Zimmer ist Geschichtsprofessor an der Universität Oxford und Gast von Marc Lehmann im Tagesgespräch.Die Erinnerungsmaschine läuft auf Hochtouren. Der Streit über die Erinnerungskultur hat sich vom universitären Elfenbeinturm an die Stammtische verlagert. «Gut so!», findet Oliver Zimmer – und liefert Argumente für die Debatte.«Marigniano sei als Ereignis wichtig, bezeichne aber nicht den Ursprung der Neutralität», sagt Oliver Zimmer. Warum aber erhält die Schlacht von 1315 diese Bedeutung? «Die Eidgenossenschaft hat einen starken Legitimationsdruck», meint Zimmer. Jedoch empfindet er die gegenwärtig stattfindende Debatte über Mythen und Wirklichkeit als «abgedroschen» und «politisch aufgeladen.»Viel besser fände Geschichtsprofessor Zimmer, wenn Schweizer Geschichte mehr in einem internationalen Kontext gesehen würde. «Die Schweiz ist eine faszinierende Fusion von vormodernen Elementen und modernen Staatsformen», so Zimmer. Gewachsen auch durch Glück und Zufall. Befreiungsmythen wie Willhelm Tell und Co. gehörten dazu. Man könne sie ja auch mit etwas Humor sehen, findet der Geschichtsprofessor.

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26. März 2015

Gustav Peichl, Architekt (25.03.2015)

Sein Werkzeug ist der Zeichenstift – und er machte damit zwei Karrieren: Als Architekt erwarb sich der 1928 in Wien geborene Peichl internationalen Ruf, unter dem Pseudonym „Ironimus“ zeichnete er jahrzehntelang politische Karikaturen für die Wiener „Presse“ und die „Süddeutsche Zeitung“.

– Moderation: Lothar Lenz © WDR 2015

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26. März 2015

Matthias Schweighöfer im Talk: In der ersten Reihe (25.03.2015)

Vorzustellen braucht man ihn eigentlich nicht, denn um Matthias Schweighöfer nicht zu kennen, müsste man schon einen riesigen Bogen um Kino und Fernseher gemacht haben. Im 1LIVE Talk erzählt er vom Dreh zu “Der Nanny” und wie es war, mit seinem Freund Joko Winterscheidt einen Film zu machen. © WDR 2015

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26. März 2015

Machine Est Mon Coeur

Wo treffen sich eine Sängerin aus Sydney, Australien, und ein Pianist aus Razac d’Eymet, Frankreich, um gemeinsam Musik zu machen? Natürlich in Sydney. Dort sind sich Bianca Calandra und Gabin Lopez zum ersten Mal begegnet. Irgendwann musste Lopez zurück nach Frankreich, und dann stellte sich bald wieder die Frage: Wo treffen sich eine Sängerin aus Sydney, Australien, und ein Pianist aus Razac d’Eymet, Frankreich, um gemeinsam Musik zu machen? Natürlich in Berlin! Sie nennen sich “Machine est mon Coeur” und nehmen ihr erstes Album “Dystopium” auf.

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26. März 2015

Achim Hagemann im Gespräch

Jahrelang stand Achim Hagemann mit Hape Kerkeling auf der Bühne, aber er blieb weitgehend im Hintergrund. Das änderte sich schlagartig mit den Popolskis…

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26. März 2015

Wim Wenders – Altmeister des deutschen Kinos

“Paris, Texas” , “Der Himmel über Berlin” oder “Buena Vista Social Club” –
diese Filme gehören zu den erfolgreichsten von Wim Wenders. Nach dem Ehrenbären für sein Lebenswerk auf der diesjährigen Berlinale und der dritten Oscar-Nominierung kommt nun am 2. April 2015 sein neuer Film bei uns in die Kinos: “Every Thing will be Fine” mit James Franco und Charlotte Gainsbourg in den Hauptrollen.
Jan Tussing und Mariela Milkowa haben Wim Wenders in Berlin getroffen und
mit ihm über sein neues Werk gesprochen, über die vielen persönlichen Erfahrungen, die er immer wieder in seine Filme einfließen lässt und über seinen 70. Geburtstag, der im Sommer ansteht.

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26. März 2015

MDR FIGARO trifft … Dr. Stefan Hördler

Vor 70 Jahren wurde das KZ Mittelbau-Dora befreit. Der Leiter der KZ-Gedenkstätte ist im Gespräch mit Stefan Maelck zu den Besonderheiten seiner Aufgabe und aktuellen Plänen.

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26. März 2015

Claudia Koreck, Sängerin – 25.03.2015

Claudia Koreck ist eine der erfolgreichsten bayerischen Sängerinnen. Sie stand schon mit den Eagles, Hubert von Goisern und Konstantin Wecker auf der Bühne. Sie trat für Bayern bei Stefan Raabs Bundesvision Song Contest an und holte mit ihrem Debütalbum “Fliang” damals Doppelplatin. Das ist acht Jahre her. Mittlerweile ist die gebürtige Traunsteinerin zweifache Mama, ihr Sohn Timmi singt auf ihrem neuen Album sogar mit – und zwar beim Schlaflied für seine kleine Schwester. Auf der CD verarbeitet sie das Thema ihres Lebens – das Hin- und Hergerissensein zwischen Stadt und Land. Die Aufnahmen im Studio waren nicht immer leicht für Claudia, nach der Schwangerschaft hatte sie Stimmprobleme, die sie erst mit Geduld und Übung in den Griff bekam. Mut machte ihr damals ihr Mann Gunnar, den sie über ihre Musik kennen lernte: Aus Freundschaft wurde Liebe. Die beiden haben auf Hawaii geheiratet, wo später auch viele Songs von Claudia entstanden sind.

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26. März 2015

Petra Mikutta, Journalistin – 26.03.2015

Vor zwei Jahren ist plötzlich und unerwartet ihr Mann gestorben – mit nur 54 Jahren. Ihre Trauer beschreibt sie als verhängnisvolle Affäre und verfasst ihre Geschichte in einem Buch, ihrem Überlebensbuch- wie sie es nennt. Moderation: Ursula Heller

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26. März 2015

János Kóbor von Omega

Omega – Mittlerweile hat die erfolgreichste Band Ungarns fünfzigjähriges Bestehen gefeiert und gilt – neben den Rolling Stones – als die dienstälteste Rockband der Welt. Jetzt geht Omega wieder auf Tournee.

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26. März 2015

SBB-CEO Andreas Meyer über mehr Passagiere und mehr Güter

2014 hat die SBB noch mehr Passagiere und noch mehr Güter befördert. Was für den Chef gute Nachrichten sind, nervt aber speziell Pendler in übervollen Zügen. Andreas Meyer, seit 8 Jahren Chef der SBB, ist Gast von Susanne Brunner.Noch vor einem Jahr stellte der Bundesrat der SBB keine gute Note aus: «Unbefriedigende Leistungsbilanz» war das Verdikt. Rundum zufrieden ist der Bundesrat zwar auch jetzt noch nicht, aber schon viel zufriedener als im Vorjahr. Die SBB selbst zog heute Morgen eine gute Bilanz des vergangenen Geschäftsjahres: mehr Kunden, mehr beförderte Güter, mehr Gewinne. Stolz präsentierte sie sich auch als pünktlichste Bahn Europas. Trotzdem regen sich viele über Verspätungen auf, und bei der Infrastruktur gibt es viele Baustellen, ausserdem sind die SBB verschuldet. Was sagt der Chef zur Kritik und wie gut unterwegs ist «seine» Bahn in diesem Jahr?

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26. März 2015

Am Tisch mit Eugen Hahn, "Jazz-Kellermeister"

19 Stufen mitten in Frankfurt führen direkt ins Paradies – ins Jazz-Paradies. Seit über 60 Jahren ist dieser Keller Mekka für JazzmusikerInnen und ihr Publikum.

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26. März 2015

Oliver Hirschbiegel

Filmregisseur. Bringt einen Film über den Hitler-Attentäter Elser in die Kinos und beschreibt deutsches Mitläufertum.

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26. März 2015

mit Mirjam Leuze (Sendung vom 26.03.15)

Gast: Dokumentarfilmerin Mirjam Leuze; Moderation: Ralph Erdenberger © WDR 2015

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26. März 2015

Winfried Kretschmann (GRÜNE), Ministerpräsident Baden-Württemberg, zur Konferenz der Länder-Regierungsschefs

Interview mit Rudolf Geissler | Im SWR-Tagesgespräch mit Rudolf Geissler verlangt Kretschmann unter anderem, dass sich der Bund an den Unterbringungskosten für Asylbewerber beteiligt, die länger als drei Monate auf ihren Bescheid warten müssen.

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25. März 2015

Archive

Wenn eine Band seit über 20 Jahren aktiv ist, wenn sie in dieser Zeit zehn Studioalben, diverse Live-Alben, EPs, DVDs und einen Soundtrack veröffentlicht hat und nicht aufhört, immer weiter Songs zu schreiben und aufzunehmen, dann kann diese Band bald ihr eigenes Archiv aufmachen. So wie die Londoner Band Archive. Beim Buchstaben „R“ kann die Band jetzt ihr neues Album „Restriction“ einsortieren.

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25. März 2015

Zu Gast: Beate Kempfert, Kuratorin

Pietro Donzelli war ein berühmter, italienischer Fotograf und zudem Kurator und Organisator unzähliger italienischer und internationaler Fotografie-Ausstellungen. Seine Fotografien sind schwarz-weiß, Stimmungen haben ihn interessiert, in denen sich Lebensgefühle ausdrücken. Das will die Ausstellung “Luce”, zu sehen in der Kunst- und Kulturstiftung Opelvillen in Rüsselsheim, zu seinem 100. Geburtstag zeigen.

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25. März 2015

Zu Gast: Gert Heidenreich, Sprecher und Schriftsteller

hr2-Hörer kennen seine Stimme und seine fantastischen Interpretationen von Romanen und Gedichten. Sicher wissen auch einige, dass Heidenreich der Co-Autor von Edgar Reitz’ Kinoepos “Die andere Heimat” war. Er ist ein Mann mit vielen Talenten. Und einem neuen Buch.

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25. März 2015

Wert der Kunst – Nicht nur für die Wände von Oligarchen

Die Andy Warhol Kunstwerke (l-r) "Triple Elvis" (1963) und "Four Marlon" (1966). Die Westdeutschen Spielbanken wollen in New York zwei ihrer wichtigsten Bilder versteigern lassen und erhoffen sich dafür 100 Millionen Euro. (dpa / Christie's/The Andy Warhol Found)Was ist Kunst wert? Darüber lässt sich trefflich streiten, jede Generation findet darauf eine andere Antwort. Die Kunsthistorikerin Isabelle Graw sagt: Marktwert ist nicht gleich tatsächlicher Wert.

www.deutschlandradiokultur.de, Interview
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25. März 2015

Ökonomie – Der Kapitalismus ist endlich

Skyline von Frankfurt, im Vordergrund der Hauptbahnhof, hinten das Bahnkenviertel. (imago/Westend61)Ist unser neoliberales Wirtschaftssystem wirklich alternativlos? Nein, sagen prominente Denker wie Thomas Piketty und Naomi Klein. Über den neuen Boom der Kapitalismuskritik sprechen wir mit dem Publizisten Albrecht von Lucke.

www.deutschlandradiokultur.de, Interview
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